Monatsevaluation

Auswertung 2014/05

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Mai 2014 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Hochdruckphase 1: Am 1. reichte das Azorenhoch flach über die südwestdeutsche Region. Durch das Tief Theresa über Irland und das Tief über Norditalien blieb es dicht bewölkt. Der Premeteo-Index lag bei +21.
Tiefdruckphase 1: Tief Theresa hatte sich auf den 2. Mai bis nach Südostdeutschland weiter bewegt. Der Premeteo-Index betrug +17 (alternativ +4). Neben den beiden H*-Aspekten Pallas 120° GaZ (Galakt. Zentrum) und Juno 72° Jupiter bildete die Sonne den Tf-Aspekt Sonne 135° Quaoar. Quaoar war zugleich in Konjunktion mit dem GaZ, so dass diese Winkelbeziehung der Sonne offensichtlich dominant wurde.
Hochdruckphase 2: Am 3. Mai dehnte sich bis Mittag Hoch Reinhold über Großbritannien bis in die Region aus, bewegte sich zum 6. über Nordostdeutschland zum Balkan. Am 7. hatte sich Tief Vicky vom Nordostatlantik kurzzeitig über ganz Deutschland ausgedehnt, doch stellte sich bis Mittag über Südwestdeutschland durch das Azorenhoch bereits wieder eine antizyklonale Strömung ein, die auch am 8. um 0 UTC noch vorhanden war, sich bis Mittag jedoch umstellte. Der Premeteo-Index summierte auf +54.
Tiefdruckphase 2: Am 8. stellte sich die Strömung bis 12 UTC auf zyklonal um durch Tief Vicky über der Nordsee. Der Premeteo-Index lag bei -3.
Hochdruckphase 3: Am 9. lag um 0 UTC die Region im Isobarenbereich von Tief Waldegund über Nordwestdeutschland, doch bis Mittag hatte sich das Azorenhoch durchgesetzt und bestimmte die Witterung bis zum Vormittag des 10. Mai. Der Premeteo-Index lag als einzelner positiver Tag bei +15.
Tiefdruckphase 3: Am 10. schwang die Wetterlage wieder auf eine zyklonale Strömung um, durch Tief Xena, das sich vom Ostatlantik in die Nordsee bewegte und heftige Gewitter mit starkem Niederschlag mit sich brachte. Tief Xena bestimmte die Witterung mit starken Schauern bis zum 13. Mai, doch kam Südwestdeutschland bis zum Mittag bereits in den Isobarenbereich des Azorenhochs. Für die ganze Tiefdruckphase bis zum 12. summierte der Premeteo-Index auf -19.
Hochdruckphase 4: Das Hoch Steffen setzte sich bei positivem Premeteo-Index im Laufe des 13. Mai durch, wobei der Luftdruck auf Meeresniveau unter der Wirkung der noch zyklonalen nordwestlichen Höhenströmung am 14. stark anstieg. Es kam weiterhin zu Schauern. Gegen 0 UTC des 15. kam die Sonne in Konjunktion mit Sedna und löste damit den fast-exakten, hochrangigen Tiefdruckaspekte Varuna 60° Sedna T* aus, während durch die noch bestehende Konjunktion von Ceres mit Haumea der Aspekt Orcus 45° Haumea T* noch im Index 3 präsent war.  Auf 500 hpa ging damit eine zyklonale Nordströmung einher, die dem Premeteo-Index entsprach, während sich in der Bodenschicht das umfangreiche Hochdruckgebiet Steffen von Großbritannien über Skandinavien bis nach Russland ausdehnte. Zur zyklonalen Höhenströmung gehörte Tief Yvette, das sich am 14. in der Bodenschicht über dem Balkan etablierte und eine katastrophale Zyklonalität entwickelte. Warme subtropische Luftmassen aus Nordafrika kollidierten mit kalten, subpolaren Luftmassen aus Mitteleuropa. Sehr schön kann man in den Wetterkarten nachvollziehen, wie Hoch Steffen mit seinen absinkenden Luftmassen zum Ausgleichssystem für Tief Yvette mit seinen aufstrebenden Luftmassen wurde und damit für den Premeteo-Indexprognose in der unteren Atmosphäre eine Fehlprognose verursachte, während sie in der Höhe stimmte. Hoch Steffen erreichte seinen höchsten Luftdruckwert über der südwestdeutschen Region genau am 15., als auch Tief Yvette seinen tiefsten Luftdruckwert über dem Balkan erreichte. Am 16. hatte sich Tief Yvette wieder etwas aufgefüllt und damit begann auch der Luftdruckfall in Hoch Steffen. Die Premeteo-Symbolprognose war mit der Witterung übereinstimmend, die insgesamt im Süden und Südosten der Region einen eher zyklonalen Charakter aufwies. Am 17. war Tief Yvette über dem Balkan weitgehend okkludiert und der Luftdruck in Hoch Steffen nahm weiter ab. Die Region verblieb auf 500 hpa – entsprechend dem Premeteo-Index - eindeutig im Bereich des Höhentiefs. Am 18., jetzt wieder bei einem positiven Premeteo-Index, blieb das Höhentief mit seiner Ausdehnung bis über die südwestdeutsche Region erhalten, Tief Yvette hat sich in der unteren Atmosphäre weiter aufgefüllt und zugleich hat sich auch Hoch Steffen über Westeuropa abgebaut und nach Südskandinavien zurückgezogen. Nun übte eine flache Hochdruckzone vom Balkan ihren Einfluss aus, die sich bis zum 21. leicht verstärkte. Auch auf 500 hpa stellte sich eine antizyklonale Strömung ein. Der Premeteo-Index bewegte sich auf Werten über +10 und es war zu beobachten, dass Tief Zeynep über der Biskaya verharrte und sich nicht nach Mitteleuropa hineinbewegen konnte. Trotz der starken Erwärmung blieb die Atmosphäre stabil. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Hochdruckphase auf +37.
Tiefdruckphase 4: Erst am 22., als der Premeteo-Index nur noch auf +4 lag, konnte sich der zyklonale Isobarenbereich von Tief Zeynep über Deutschland ausdehnen und zum Teil kräftige Regenschauer  und Gewitter bringen. Ebenso am 23. mit einem Premeteo-Index von -1. Der Premeteo-Index summierte auf +3.
Hochdruckphase 5: Bis zum Mittag des 24. hatte sich bei rasch steigendem Luftdruck und lokal noch kräftigen Niederschlägen in der Nacht und am Morgen wieder eine antizyklonale Lage durchgesetzt. Sie bildete am 25. die kleine Hochdruckzelle Urs über Süddeutschland, während Tief Zeynep nur noch als Höhenokklusion über Großbritannien existierte.
Tiefdruckphase 5: Am 26. stellte sich bis Mittag bei einem Premeteo-Index von +11 eine zyklonale Strömung durch Tief Annetraud ein, das sich über Südostdeutschland gebildet hatte. Eine Fehlprognose, deren Rätsel eventuell aus Index 3 erklärbar wird. Am 26. wurde der Tief-Aspekt Venus 120 Quaoar aus gelöst und am 26. passierte Venus den absteigenden Mondknoten, der geometrisch ebenfalls mit Quaoar verbunden ist und zwar mit dem Hochdruckaspekt Kn1 60° Quaoar. Der Venus 120 Quaoar-Aspekt wäre als reiner Körperaspekt tatsächlich der ranghöhere und könnte den H-Aspekt zwischen Mondknoten und Quaoar löschen. Es kommt bis in den 27. hinein zu lokal kräftigen Regenfällen. Der Premeteo-Index summierte auf +24.
Hochdruckphase 6: Am 28. bildete sich ein flacher Hochdruckkeil von Frankreich über SW-D aus, während Tief Annetraud über Nordostdeutschland zog. Der Premeteo-Index betrug +11.
Tiefdruckphase 6: Am Donnerstag wirkte sich noch mal Tief Annetraud über der südwestdeutschen Region aus und brachte lokal Niederschläge. Der Premeteo-Index betrug -1.
Hochdruckphase 6: Am Vormittag des 30. füllte sich Tief Annetraud auf und Hoch Vinko über der Nordsee setzte sich nach Süden durch. Der Premeteo-Index lag bei -9 und war damit eine Fehlprognose. Der negative Index kam allein aus Index 3 und zwar durch die Nachkorrektur mit Var 150 Qua T*-11, die im März durchgeführt worden war. Für den 29. hat sie sich als korrekt erwiesen. Da die Korrektur bis zum 7. Juni vorgenommen wurde, wird sich noch zeigen, ob sie insgesamt so haltbar ist. Auf 500 hpa jedenfalls lag die Region noch im westlichen Grenzbereich der zyklonalen Höhenströmung über dem östlichen Europa.


Zusammenfassung: Der Mai 2014 erfüllte als Prognosemonat die Prognosesicherheit von 70 %. Für den ganzen Zeitraum von Januar bis Mai 2014 bestätigten nun insgesamt 78 % der Tage den prognostizierten Wetterlagentyp zyklonal/antizyklonal.
Der Mai wies jedoch einige Besonderheiten auf, und ab der zweiten Monatshälfte wirkte der Luftdruckverlauf im Verhältnis zum Verlauf des Premeteo-Index im Diagramm auf den ersten Blick nicht passend. Das lag in der Zeit vom 14 .bis zum 17. an dem Tief Yvette, das über dem Balkan verheerende Niederschläge brachte und das Hoch Steffen über Westeuropa zu seinem Ausgleichssystem machte. Die Kombination der Raumstrukturen von Sonne 0° Sedna A  und Ceres 0° Haumea T* zusammen mit Varuna 60° Sedna T* und Orcus 45° Haumea T* scheint ein besonderes Verhältnis gerade zum Balkan zu haben und erschien dadurch in der Bodenschicht gegenüber der Prognose nach Osten verlagert.
Von den insgesamt 9 Fehlprognosetagen zeigten 5 Tage in der Höhenkarte jedoch noch die prognostizierte Strömung an.


SW-D befand sich an 21 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +74, das einer Indexzahl von +3,52 pro Tag entsprach.
 
An 10 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +7,0, das einer Indexzahl pro Tag von +0,7 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 7 Tagen falsch (am 1., 2., 3., 6., 26., 27., 28.), an 15 Tagen richtig und an 9 Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 05/2014

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.