Monatsevaluation

Auswertung 2014/12

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Dezember 2014 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Tiefdruckphase 1: Schon am 1. Dezember dehnte sich Tief Xandra mit Kern über den Balearen nach Frankreich und nach Westen und Süden Deutschlands aus. Der Premeteo-Index lag noch bei +3 und das Wetter war ruhig mit hochnebelartiger Bedeckung. Tief Xandra bestimmte vom Mittelmeerraum aus weiterhin das Wetter und der Premeteo-Index verlief entsprechend im negativen Bereich bis zum 4. Dezember. Am 5. stieg der Luftdruck bereits wieder deutlich an, doch blieb die zyklonale Strömung bei einem Premeteo-Index von +3 noch erhalten. Über die ganze Phase summierte der Index auf -23 Punkte.
Hochdruckphase 1: Am 6. vollzog sich im Laufe des Vormittags der Übergang zur antizyklonalen Strömung des Azorenhochs, das auch in den folgenden Tagen wirksam blieb. Am 8. hatte der Premeteo-Index einen einzelnen negativen Tag mit -9 Punkten. Tatsächlich gab es kurzen Trogeinfluss auf die Region zwischen den Tiefdrucksystemen vom Nordmeer und vom Mittelmeer. In der Bodenschicht blieb die Strömung antizyklonal, während sich auf 500 hpa über die Region ein Trog ausbreitete. Am 9., wieder bei einem Premeteo-Index von +16, setzte ein kräftiger Luftdruckanstieg ein. Sonnenschein gab es in diesen Tagen kaum. Nebel und Hochnebel erzeugten feucht-kalte, trübe Wintertage. Am 9. kam es in höheren Lagen jedoch zu ersten, kurzen Schneefällen und verzauberten ein wenig die Welt. Tief Alexandra konnte sich mit seinem Isobarenbereich am 11. und 12. noch nicht über den Süddeutschen Raum ausdehnen. Es bestand noch eine flache Hochbrücke zwischen der Iberischen Halbinsel und Hoch Stefan über dem Balkan. Trotzdem wehte schon ein starker Wind mit Sturmböen auf den Höhen des Schwarzwalds. Der Premeteo-Index summierte auf +33.
Tiefdruckphase 2: Am 13. dehnte bei einem Premeteo-Index von -6 Tief Billie über der Ostsee seinen Einfluss bis über Südwest- und Süddeutschland aus und auch am 14. blieb noch ein flacher Trog über Deutschland bestehen. Der Premeteo-Index summierte auf -14.
Hochdruckphase 2: Am 15. und 16. hatte sich wieder eine flache H-Zone über dem südlichen Deutschland ausgebildet zwischen dem Azorenhoch und Hoch Stefan über Südostrussland. Im Norden flankiert von Tief Doris und im Süden von dem flachen Mittelmeertief Charlotte war es überwiegend bedeckt und es kam auch zu Niederschlag. Der Premeteo-Index summierte auf +12.
Tiefdruckphase 3: Am 17. setzte sich entgegen dem Premeteo-Index das Islandtief Engel im Laufe des Vormittags bis nach Südwestdeutschland durch und es kam zu kräftigen Niederschlägen. Die Sonne kam im Laufe des 17. in eine Dreier-Konjunktion mit Quaoar und dem Galaktischen Zentrum. Da beide Einzelkonjunktionen H-Aspekte sind, entstand ein hoher Index. Eine Dreier-Konjunktion ist einerseits eine Struktur höherer Ordnung, andererseits wurden die Aspekte Sonne 150° Varuna T und Varuna 150° GaZ T?* ausgelöst. Meist sind die direkten Konjunktionen der Sonne als dominant anzusehen und so war bei der Prognose auch hier verfahren worden.  Es setzte auch schon am Nachmittag des 17. wieder ein Anstieg des Luftdrucks ein und der Tiefdruckdurchgang vollzog sich bei relativ hohem Druck, wie der Verlauf der Luftdrucklinie im Diagramm zeigt. Der Premeteo-Index summierte auf +37.
Hochdruckphase 3: Am 18. dehnte sich das Azorenhoch bis in den südwestdeutschen Raum aus. Der Premeteo-Index hatte am 18. und 19. Werte über 40 Punkte. Das Hoch über dem Atlantik erhielt am 19. den Namen Thue und hatte am 20. seinen Isobarenbereich bis über Südwestdeutschland ausgedehnt. Auf 500 hpa war es jedoch gegenüber dem Vortag zu einer kräftigen Zyklonalisierung gekommen, die in der unteren Atmosphäre mit dem Tiefdrucksystem Engel über Nordmeer-Skandinavien-Ostsee verbunden war. So war es auch in unserer Region schon am Abend des 19. und in der Nacht zum 20. zu Niederschlag gekommen und es blieb am 20. überwiegend bewölkt und stark windig. Hoch Thue bewegte sich über die Biskaya nach Frankreich. Trotz der hohen Luftdruckwerte war es bis zum 22. meistens überwiegend, auch hochnebelartig bedeckt, aber trotzdem relativ warm für die Jahreszeit. Der Kernbereich des Hoch Thue verlagerte sich zum 23. in den westlichen Mittelmeerraum. Dieser Tag brachte viel Sonnenschein. Am 24. und 25. hatte sich der Kernbereich von Hoch Thue über der Iberischen Halbinsel positioniert und Tief Freia über der Nordsee näherte seinen Isobarenbereich kurzfristig bis  Südwestdeutschland an, so dass an Heiligabend der Wind böig auffrischte und ein wenig Regen fiel. Am 25. stieg der Luftdruck bei starker Bewölkung wieder kräftig an. Die antizyklonale Strömung überwog. Der kurzfristige Trogdurchgang fand mit der Dreierkonjunktion Merkur-Vesta-Pluto statt. Am 26. war es noch Hoch Ulf, das vom Ostatlantik und der Biskaya die Strömung in unserer Region bestimmte. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +215.
Tiefdruckphase 4: Hoch Ulf war am 27. um 0 UTC über den Alpen positioniert, und auch auf 500 hpa war die Strömung flach antizyklonal, doch im Laufe des Vormittags griff Tief Hiltrud vom Ärmelkanal sich nach Süden bewegend auf die Region über und es kam in den höheren Lagen zu starken Schneefällen. Der tiefste Druck wurde gegen 18 Uhr erreicht. Es kam zu starken Schneefällen in der Region mit Unwetterwarnungen des Wetterdienstes. Am 28. war Tief Hiltrud über Norditalien angekommen. Der Premeteo-Index summierte auf +1.
Hochdruckphase 4: Der Premeteo-Index wies am 29. eine steile Spitze nach oben mit +20 Punkten auf. Zugleich ereignete sich ein starker Kaltlufteinbruch an der Rückseite des Tiefs Indira über Nordostdeutschland mit Venus 150° Jupiter Tf am Vorabend, der für diesen Aspekt typisch ist. Der Luftdruck stieg mit den kalten Luftmassen stark an und Hoch Vincent dehnte sich vom Ostatlantik nach Europa aus. Da am 30. zugleich ein Trog von Skandinavien nach Süden vorstieß und auf 500 hpa die Region im zyklonal-antizyklonalen Übergang einer starken Nordströmung lag, kam es weiter zu ausgiebigen Schneefällen, und Südwestdeutschland lag bis in die Tallagen unter einer geschlossenen Schneedecke. Am 31. lag der Premeteo-Index bei -7 Punkten und nur der alternative Index bewegte sich im positiven Bereich. Zu Hoch Vincent über Westeuropa hatte sich nun noch Hoch Wolf über Osteuropa hinzugesellt. Auf 500 hpa lag die Region unter einer NNO-Strömung im Übergangsbereich. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +13.

Zusammenfassung
Der Dezember 2014 zeigte einen ganz besonders starken Zusammenhang zwischen dem Verlauf des Premeteo-Index und dem Luftdruckverlauf der Station Lahr. Die ursprüngliche Premeteo-Prognose war am 26.2.2013 fertig gestellt worden. Am 20.2.2014 wurde im Index 3 die Prognose nachkorrigiert aufgrund von Überlegungen zu den lang andauernden Konjunktionen von Makemake und Quaoar mit dem Supergalaktischen und Galaktischen Zentrum. Die Diagramme zeigen, dass die erste Prognosenversion näher am Luftdruckverlauf liegt als die zweite, trotzdem hat sie bezüglich der Wetterlage und dem Index-Vorzeichen 9 Fehlprognosetage, statt nur 8, wie bei der zweiten Version. Dafür sind alle anderen Werte bei Version 1 besser.

Der Dezember 2014 hatte 20 Tage mit einer antizyklonalen Strömung. Südwestdeutschland lag immer nahe am Grenzbereich zwischen zyklonaler und antizyklonaler Strömung. Durch den in dieser Jahreszeit häufig auftretende Hochnebel einerseits und andererseits durch eine stärker zyklonalisierte Höhenströmung, gab es kaum Sonnenschein, wodurch die Symbolprognose des Monats die schlechteste des ganzen Jahres war. Jedoch war sie deutlich besser bei Version 1 als bei Version 2.
Eine Besonderheit dieses Dezembers war das Auftreten von fünf Dreier-Konjunktionen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass solche Verdichtungen der Positionen unabhängig von den Impulszuordnungen der einzelnen Aspekte meist auch mit einer stärkeren Labilisierung der Atmosphäre einhergehen.

Der annähernd analoge Verlauf von Premeteo-Index und Luftdruckkurve über beinahe den ganzen Monat, der in beiden Diagrammen sichtbar wird, macht deutlich, wie stark die geometrischen Strukturflüsse der Raumzeitkrümmung tatsächlich in den Schwingungen und Strömungen der Atmosphäre präsent sind. Da mit dem Premeteo-Index bis jetzt nur ein Teil der Regeln, nach denen sich die Impulsübertragung vom Raum zur Atmosphäre regional vollzieht, erarbeitet werden konnte, sind es immer wieder nur bestimmte Zeitfenster, in denen der Zusammenhang so erfreulich beispielhaft sichtbar wird. Der Luftdruck selbst wird auch stark vom Wärme- bzw. Kältezustand der anwesenden Luftmassen bestimmt.
Hier zeigte der Dezember 2014 wieder sehr schön, dass die Grundgedanken des Forschungsansatzes richtig sind und dass es nur weiterer Forscher und Forschungsförderung bedarf, die einen offenen Sinn für ganzheitliche Natursysteme bis in den kosmischen Bereich hinein haben.


SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +275 (+122 bei  Prognose vom 26.2.2013), das einer Indexzahl von +13,75 (+5,45 bei Prognose vom 26.2.2013) pro Tag entsprach.
 
An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +1 (-81 bei  Prognose vom 26.2.2013), das einer Indexzahl pro Tag von +0,09 (-7,36 bei  Prognose vom 26.2.2013)  entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 13 (8 bei  Prognose vom 26.2.2013) Tagen falsch, an 3 (7 bei  Prognose vom 26.2.2013) Tagen richtig und an 15 (16 bei  Prognose vom 26.2.2013) Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 12/2014

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.