Monatsevaluation

Auswertung 2015/08

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf August 2015 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Tiefdruckphase 1: Der August 2015 begann mit einem flachen Tief, das sich über dem südwestdeutschen Raum gebildet hatte. Der Premeteo-Index hatte den Wert -5. Weiterhin, wie schon im Vormonat, traten durch die Konjunktion Quaoars mit dem Galaktischen Zentrum (GaZ) im Index 3 durch die Auslösung von Varuna 150° Gaz T* anhaltend negative Werte auf, die den Verlauf des Premeteo-Index bestimmen.
Hochdruckphase 1: Am 2. war nur noch auf 500 hpa eine flache zyklonale Strömung vorhanden, während am Boden eine Hochdruckzelle mit Kern über den Beneluxländern wetterwirksam wurde. Der Premeteo-Index war durch den Index 3 noch flach negativ mit -4 Punkten, aber der Hf-Aspekt Mars 150° Quaoar, der am Morgen des folgenden Tags exakt wurde, hatte nur an diesem Tag die Möglichkeit, die Atmosphäre zu stabilisieren, da am Abend des 3. bereits der Tf-Aspekt Sonne 135° Quaoar exakt wurde und die Strömung wendete.
Tiefdruckphase 2: Tief Bonimir westlich von Irland dehnte im Laufe des 3. August seinen Isobarenbereich bis in die südwestdeutsche Region aus. Bei fallendem Druck herrschte noch sehr klares Wetter, erst am 4. zog besonders im Süden von Baden-Württemberg dichte Bewölkung auf und es kam auch zu Niederschlägen. Der Premeteo-Index summierte auf -2.
Hochdruckphase 2: Am 5. brachte der Kern einer Hochdruckzelle über Süddeutschland sehr klares und heißes Wetter. Um die Mittagszeit setzte bereits wieder Druckfall ein. Der Premeteo-Index hatte den Wert +2.
Tiefdruckphase 3: Am 6. lag Südwestdeutschland an der Vorderseite von Tief Christian über Großbritannien, an der sehr warme subtropische Luft in die Region geleitet und eine neue Hitzewelle erzeugt wurde. Am 7. hatte sich eine flache Tiefdruckzelle über Ostfrankreich gebildet, aber die Zufuhr tropischer Luftmassen aus dem Süden verstärkte das Höhenhoch auf 500 hpa und die typische Hitzekonstellation. Es kam zu neuen Hitzerekorden in Süddeutschland, während es in Norddeutschland relativ kühl war. So waren der 6., 7., und 8. die drei heißesten Tage in der ersten Dekade des August 2015. Am 9. entwickelte sich Tief Detlef über  Frankreich, wanderte in den Mittelmeerraum von Korsika und bestimmte auch das Wetter am 10., an dem der Premeteo-Index vor allem durch die Symmetrie Juno 15° Jupiter Makemake H* +14 einen positiven Wert von +10 annahm und dieser Tag bezüglich der Strömungsform damit ein Fehlprognosetag war. Am 11. zog Tief Detlef über Deutschland. Der Premeteo-Index summierte auf -29.
Hochdruckphase 3: Am 12. kam es sowohl auf 500 hpa, als auch in der Bodenatmosphäre zu einer Stabilisierung durch eine Hochdruckzelle über den Alpen und das Hoch Hildegard über der Nordsee. Der Premeteo-Index lag bei -1 und ein Zusammenhang könnte höchstens zur Symmetrie Venus 5° Sonne Jupiter bestehen, die der Regel nach jedoch schon außerhalb des Toleranzbereichs lag, der noch für die Prognose zugelassen wird.
Tiefdruckphase 4: Am 13. lag der Premeteo-Index noch im flach positiven Bereich durch Jupiter 30° Makemake H*. Tatsächlich hatte sich der Höhenkeil auf 500 hpa um 0 UTC noch verstärkt. In der Bodenschicht aber fiel im Laufe des Tags der Luftdruck deutlich durch Tief Eberhard über Frankreich und war ab Mittag schon zyklonal strukturiert. Die Niederschläge fielen lokal sehr unterschiedlich aus, z. T. mit Starkregen, z. T. fiel nur geringfügiger Niederschlag. Am 14. befand sich Tief Eberhard über dem Ärmelkanal, es war durchgehend stark bewölkt, doch kam es kaum Regen. Tief Eberhard wanderte am 15. in die nördliche Nordsee und sorgte noch für Bedeckung und kühle Temperaturen. Am 16. entwickelte sich ein Tief über Westdeutschland und verursachte in unserer Region einen anhaltenden leichten Nieselregen. Damit kam diese 4-tägige Tiefdruckphase zum Abschluss. Der Premeteo-Index summierte auf -15 Punkte.
Hochdruckphase 4: Am 17. setzte sich ein flacher Azorenhocheinfluss im Laufe des Vormittags durch. Der Premeteo-Index hatte die Nulllinie wieder nach oben zum positiven Bereich überschritten. Auch am 18. und 19. überwog der Einfluss des Azorenhochs sowie des Hochs Isabel über Skandinavien / Nordwestrussland.
Auffallend ist, dass auf 500 hpa die zyklonale Strömung erhalten blieb. Im Index 3 wurde Neptun 72° Quaoar ausgelöst, dessen Impuls bei Erstellung der Prognose noch unbekannt war. Erst im Juli 2014 zeigte sich, dass ein T-Impuls wahrscheinlich sein würde. Die zyklonale Höhenströmung, die sich in diesem Fall vor allem wegen der H-Symmetrien nicht bis zum Boden durchsetzen konnte, könnte dies weiterhin bestätigen. Hoch Isabel über dem Baltikum weitete vom 20. bis 22. seinen Einfluss auf Deutschland aus. Auf 500 hpa blieb die Strömung während der ganzen Hochdruckphase im zyklonalen Bereich. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +68.
Tiefdruckphase 5: Gegenüber dem Premeteo-Index setzte die Tiefdruckphase durch Tief Gerald über Südwestengland um zwei Tage zu früh ein. Der Index war zwar auch schon gefallen, bewegte sich aber noch im flach positiven Bereich. Die treibenden T- bzw. T*-Aspekte waren Sonne 30° Mondapogäum und Ceres 144° Jupiter. Sie setzten sich gegenüber den H*-Aspekten Jupiter 30° aufst. Mondknoten und Vesta 120° Pallas durch, obwohl diese den Regeln entsprechend den höheren Rang gehabt hätten. Der Premeteo-Index summierte auf +10.
Hochdruckphase 5: Am Boden setzte sich nach dem kräftigen, aber kurzen Tiefdruckdurchgang und der Zufuhr kalter Luftmassen im Südwesten das Azorenhoch durch, während auf 500 hpa die Strömung weiterhin zyklonal blieb. Die absinkenden Luftmassen ließen am 26. in der Bodenatmosphäre eine Hochdruckzelle über Süddeutschland entstehen. Der Premeteo-Index summierte auf -7.
Tiefdruckphase 6: Am 27. und 28. kam Südwestdeutschland in die Einflussbereiche von Tief Hans südlich Islands und Tief Immanuel über Nordmeer/Skandinavien. An ihrer Vorderseite strömte extrem warme Luft in unsere Region. Der Luftdruck erreichte in der Nacht zwischen dem 27. und 28. sein Minimum, leider gab es nur wenig Niederschlag. Der Premeteo-Index summierte auf -8.
Hochdruckphase 6: Am 29. bestimmte Hoch Karma über den Benelux-Ländern das Wetter. Merkur, Das Supergalaktische Zentrum und der aufsteigende Mondknoten waren in Konjunktion mit antizyklonalem Impuls, außerdem war der H-Aspekt  Mars 150° Pluto exakt geworden. Da der Index 3 negativ war, baute sich zum 30. August vor allem ein Höhenhoch auf, das in Kombination mit der Vorderseite eines Tiefausläufers über der iberischen Halbinsel warme Luft von Süden nach Norden transportierte und wieder extreme Hitze, wie schon im Juli und in der ersten Dekade des August, verursachte. Der Premeteo-Index summierte auf +4.
Tiefdruckphase 7: Am letzten Tag des Monats fiel trotz des starken Höhenhochs bei sehr klarer Atmosphäre der Luftdruck leicht ab und Tief Jonas wanderte von Westfrankreich bis 13 Uhr MEZ in die Region der Benelux-Länder. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -8.

Zusammenfassung:
Die Premeteo-Index-Prognose der zyklonalen oder antizyklonalen Strömungen für Südwestdeutschland fiel für den August 2015 wieder „normaler“ aus als die Prognosen für die vorangegangenen beiden Monate.  22 Tage waren bezüglich der Strömung richtig prognostiziert. Von den 9 Fehlprognosetagen hatten 8 Tage einen Index kleiner Betrag 10. Endlich lag auch der mittlere Premeteo-Index pro Tag bei den real eingetretenen Hochdruckphasen wieder im positiven Bereich bei +4,77 Punkten, bei den real eingetretenen Tiefdruckgebieten lag er bei -3,17.  Dies zählt  zu den wichtigen Kriterien für einen Zusammenhang der regionalen Atmosphärenströmungen mit den Sonnensystemkonstellationen.

Bei der Symbolprognose jedoch gab es mit 21 Tagen überdurchschnittlich viele Tage, die nur tendenziell mit  der  prognostizierten Witterung in der Region übereinstimmten. Dies lenkt den Forscherblick wieder auf das Verhältnis der Bodenströmung zur Höhenströmung. Wenn diese stark voneinander abweichen, belastet das vor allem die Symbolprognose. Auffällig war, dass der ganze August 2015 auf 500 hpa nur sieben Tage aufwies, in der die Region auf 500 hpa eindeutig unter einer antizyklonalen Strömung lag und nicht unter einer zyklonalen Strömung oder im Übergangsbereich zwischen beiden. Der Blick in die Konstellationen des Index 3 zeigt, dass wie in den beiden Vormonaten durch die Konjunktion des Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum Dauerauslösungen hochrangiger, fast-exakter Aspekte vorhanden waren. Im Juni und Juli war dies vor allem Varuna 150° GaZ gewesen, der mit -11 Punkten einging und permanent den Premeteo-Index in den negativen Bereich drückte, sich aber nur flach in der Bodenatmosphäre auswirkte, wenn im Index 1 starke H*-Aspekte aus dem mittleren Bereich des Sonnensystems auftraten.

Im August war es nun vorwiegend der Aspekt Neptun 72° Quaoar, dessen Impuls bei der Erstellung der Prognose vor zwei Jahren noch nicht bekannt war, der sich aber im Sommer 2014 als zyklonaler Impuls entpuppte. Er war nun in der Prognose noch nicht eingerechnet worden, was von Vorteil war, weil er sich hauptsächlich nur auf 500 hpa manifestierte und die Prognosenevaluation nur anhand der Strömungen in der Bodenatmosphäre erstellt wird. Hätte man ihn gemäß den bestehenden Regeln mit -10 Punkten eingerechnet, wäre der Premeteo-Index insgesamt zu negativ ausgefallen, wie es in den beiden Vormonaten der Fall war. Jetzt müsste eigentlich eine Erweiterung der Prognoseregeln erfolgen, die es möglich macht, die Verteilung der Impulse auf die beiden Etagen der Atmosphäre mit einzubeziehen.


SW-D befand sich an 13 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +62, das einer Indexzahl von +4,77 pro Tag entsprach.
 
An 18 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab --57, das einer Indexzahl pro Tag von –3,17 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 3 Tagen falsch (am 7., 11., 19.), an 7 Tagen richtig und an 21 Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 08/2015

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.