Monatsevaluation

Auswertung 2016/08

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Oktober 2016 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Die Premeteo-Index-Prognose für den Oktober zeigte einen stark in den negativen Bereich verschobenen Indexverlauf, ganz im Gegensatz zum Vormonat September, bei dem der Premeteo-Index überwiegend im positiven Bereich verlief. So wie der September ein überwiegend sonniger Monat war, war nun im Oktober die Bewölkung vorherrschend. Bei der Prognose der Wettersymbole gab es daher nur vier Tage, die als eindeutig falsch eingestuft werden mussten.

In Bezug auf die Zuordnung der Wetterlagen zu den negativen und positiven Werten des Premeteo-Index gab es dagegen zehn falsche Tage. Allerdings waren sieben Tage davon solche, die gegenüber dem Vor- und dem Nachfolgetag einen einzelnen positiven oder negativen Indexwert aufzeigten. Solche Tage werden oft von der physikalischen Trägheit, die den Luftmassen innewohnt, übergangen. (Wenn sie einmal nicht übergangen werden, ist dies dann immer ein Hinweis auf einen besonders starken Lokalbezug der Aspekte, die für den Indexwert hauptverantwortlich waren.) Bei sechs Tagen stimmte die Höhenströmung im Gegensatz zur Bodenströmung mit dem Premeteo-Index überein. Das heißt, im Grunde gab der Index die wesentlichen  Züge des gesamtatmosphärischen Geschehens wieder, auch wenn die Statistik, in der das bewusste Miterleben des zeitlichen Verlaufs des Wettergeschehens ausgeblendet ist, das nicht mehr so deutlich sichtbar machen kann.

Die stärkste Abweichung des Luftdruckverlaufs vom geglätteten Premeteo-Index zeigte sich in der letzten Hochdruckwetterphase 5 vom 26. bis 31. Oktober. Diese ist deshalb so bemerkenswert, weil sich in ihr zwei weitere, starke Erdbeben in Mittelitalien ereigneten. Wieder zeigte sich, dass starke Erdbeben nicht zufällig irgendwann geschehen, sondern in besonderen, strukturellen Momenten im kosmischen Umkreis der Erde. Beim ersten, starken Erdbeben in Mittelitalien, am 24. August, erreichte Mars den exakten Moment seiner Konjunktion mit Saturn, beim dritten Erdbeben am 30. war Venus bei Saturn angekommen und die Konjunktion ebenfalls exakt geworden. Das zweite, starke Erdbeben, am 27. Oktober war der Tag des exakten Moments der oberen Konjunktion von Merkur mit der Sonne. Dies legt nahe, dass auch die auf- und absteigenden Magmaströme im Innern der Erde, die die Kontinentalplatten heben oder senken, sich auffalten, verschieben und auch brechen lassen, bei markanten Momenten der kosmischen Umgebungsstrukturen auch markante Energieimpulse erfahren. Und es ist anzunehmen, wenn es auch nicht auf die Schnelle bewiesen werden kann, dass diese Energieumsetzungen wiederum ihre Spuren im Netzwerk der strukturellen Ebenen hinterlassen.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:


Tiefdruckphase 1: Am 1. Oktober setzte sich die Tiefdruckphase fort, die am 30. September eingesetzt hatte. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +11, war aber ein einzelner positiver Tag zwischen zwei negativen Tagen. Das verantwortliche Tief Xun lag mit seinem Kern über Frankreich und verlagerte sich nach Nordostdeutschland, während am 2. noch Tief Yanina über der Nordsee die zyklonale Strömung ergänzte. Der Premeteo-Index summierte auf +8.
Hochdruckphase 1: Vom 3. bis zum 6. Oktober bestimmte Hoch Peter das Wetter, das sich mit seinem Zentrum am 3. von Großbritannien nach Skandinavien verlagert hatte und dort bis zum 6. verblieb. Am 6. hatte der Premeteo-Index einen Wert von
-24. Dies war wiederum ein einzelner Tag mit negativem Index, und die Strömung blieb noch antizyklonal, doch kam es mit Venus 60° Pluto T und Venus 0° Apogäum T bereits zu kräftigem Druckfall und dem Aufzug dichter Bewölkung durch Tief Zofia über Ostalpen/Balkan. Wieder bestätigten sich die retrograd wirkenden Impulse der Venus, wie sie schon in den letzten Monaten beobachtet wurden. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Hochdruckphase auf +5.

Tiefdruckphase 2: Am 7. kam Südwestdeutschland in den Einflussbereich von Tief Zofia über dem Balkan. Das ist eine Verschiebung um einen Tag gegenüber dem Premeteo-Index. Bei einem Premeteo-Index von +4 schwächte sich die Zyklonalität ab. Am 8. lag die Region dennoch innerhalb der schwach zyklonalen Strömung des Mittelmeerraums. Der Premeteo-Index von -22 hätte eine stärkere Zyklonalität erwarten lassen. Doch hatte Merkur am Abend das Galaktische Superzentrum erreicht und bildete die Dreierkonjunktion Merkur-GSZ-Makemake. Die Einzelkonjunktionen Merkurs mit GSZ und Makemake haben beide einen H-Impuls. Auf 500 hpa herrschte ein kräftiges, kaltes Tief über Mitteleuropa und auch am 9. verblieb Südwestdeutschland am Boden im schwach zyklonalen Isobarenbereich des Mittelmeerraums. Vor allem am Spätnachmittag bildeten sich lokal Regenschauer. Der Luftdruck war indessen leicht ansteigend zum 10., und der Kern des Höhentiefs hatte sich nach Norden über die Nordsee verlagert. Doch um 0 UTC des 11. lag der Kern des Höhentiefs unmittelbar südwestlich unserer Region. Die Bodenkarte zeigte dagegen um Mitternacht die Region im Übergang des Mittelmeertiefs zu Hoch Peter über Skandinavien. Die 1020-hpa-Isobare ist die Übergangslinie, die um 0 UTC noch über der Nordschweiz verlief und sich bis Mittag bei zunehmender Zyklonalität nach Norden auf die Höhe von Frankfurt zurückzog, so dass auch dieser Tag für die Bodenatmosphäre noch zur Tiefdruckphase gerechnet wurde. Inzwischen hatte sich über der Ukraine Tief Andrea ausgebildet. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Tiefdruckphase auf -71.
Hochdruckphase 2: Während auf 500 hpa das Tief weiter erhalten blieb, auch wenn es sich einwenig abgeschwächt und der Kern sich zur Nordadria verlagert hatte, dehnte sich Hoch Peter bei leicht gefallenem Druck am 12. über Deutschland und bis nach Südfrankreich aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -17 (alternativ -7). Der ranghöchste der drei H-Aspekte dieses Tages war Ceres 90° Varuna H* mit einem möglicherweise starken Lokalbezug. Der Tag musste als Fehlprognose vermerkt werden. Die von Norden einströmende Kaltluft stabilisierte die Atmosphäre. Dieser einzelne antizyklonale Tag ist zugleich der Übergang von den nördlich und östlich gelegenen Strömungszentren zum Atlantik-Tief Brigitte, dem der Zutritt nach Europa durch die kalten Luftmassen noch erschwert war.

Tiefdruckphase 3: Am 13. war Tief Brigitte über der Iberischen Halbinsel angekommen und dehnte sich nach Südwestdeutschland aus. Der Tag zeichnete sich durch das Exaktwerden der seltenen Kuipergürtel-Winkelbeziehung Eris 180° Haumea aus, deren Impuls zum Zeitpunkt der Prognose noch unbekannt war und weiterhin unsicher bleibt. Möglicherweise ein ambivalenter Aspekt. Das Tief bewegte sich nach Südostfrankreich und verursachte am Nachmittag des 14. auf der Südseite des Westalpenraums ungewöhnlich starke Regenfälle, die zu Überschwemmungen führten. Gegen 17 UTC wurde der Aspekt Neptun 72° Quaoar exakt, der im Juli 2014 von starken Regenfällen und Überschwemmungen in Südwestdeutschland begleitet war und dessen T-Impuls seitdem als sicher gilt. Die Zuordnung bestätigte sich nun wieder, der tiefste Luftdruck wurde am Nachmittag erreicht, aber die Unwettererscheinungen waren dieses Mal weiter nach Süden verlagert, da zugleich mehrere H-Aspekte für den Südwestdeutschen Raum exakt wurden, so dass der Premeteo-Index für diesen einzelnen Tag sogar bei +9 lag. Auf 500 hpa war die Region für diesen einen Tag tatsächlich auch in den antizyklonalen Bereich gerückt. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -5.
Hochdruckphase 3: Tief Brigitte befand sich am 15. um 0 UTC mit seinem Kern über Belgien. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -1 und auf 500 hpa war die Strömung ebenfalls zyklonal. Der Luftdruck stieg im Laufe des Tages jedoch wieder sehr kräftig an, und auf der Mittagkarte zeigte sich schon eine flache Hochdruckzelle, so dass dieser Tag bereits zur antizyklonalen Phase gezählt werden musste. Am 16. lag der Hochdruckkern dann über Süddeutschland, was mit dem nun wieder für diesen einzelnen Tag mit positiven Index von +7 übereinstimmte. Auch auf 500 hpa bildete sich kurzfristig ein Hochdruck-Keil aus. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Phase auf +6.
Tiefdruckphase 4: Tief Christa westlich von Schottland griff für einen Tag auf unsere Region über und brachte reichlich Niederschlag. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von
 -9.

Hochdruckphase 4: Am 18. lag Südwestdeutschland im Zwischenhochbereich von Tief Danielle-Christa. Der Zwischenhochbereich bildete eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azorenhoch und Hoch Peter über Südwestrussland. Die Kaltfront erreichte die Region erst am Nachmittag und zog mit wenig Regen schnell durch. Über Südwestdeutschland blieb am 19. eine schmale H-Brücke bis über Mittag in Verbindung mit dem Atlantikhoch erhalten. Erst am Nachmittag setzte Luftdruckfall ein und gegen Abend auch Regen. Es war schon den ganzen Tag dicht bewölkt. Dennoch konnte dieser Tag noch zur antizyklonalen Phase der Bodenatmosphäre gezählt werden. Auf 500 hpa herrschte dagegen bereits wieder eine zyklonale Strömung. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Phase auf +28.

Tiefdruckphase 5: Tief Danielle zog bei einem Premeteo-Index von -31 mit seinem Kern am 20. nach Norddeutschland. Es verharrte dort bis zum 23. Im Südwesten gab es bei deutlicher Abkühlung auch Absinkbewegungen mit Auflockerungen der Bewölkung und nur wenig Niederschlag. Auf 500 hpa hatte sich eine Tiefdruckzelle seit dem 19. Oktober über Europa etabliert, deren Kern in der Höhe mit dem Tiefdruckkern am Boden weitgehend übereinstimmte. Am 24. hatte der Premeteo-Index einen Wert von +12 als einzelner positiver Tag. Auf 500 hpa drängte tatsächlich ein schwach antizyklonaler Warmluft-Keil vom Mittelmeerraum das Tief zurück. In der Bodenatmosphäre kam es dagegen zu einem Wechsel in den Isobarenbereich des Tiefs Elisabeth westlich der Iberischen Halbinsel. Dieses Tief durchquerte Deutschland am 25. sehr rasch und brachte im südwestdeutschen Raum lokal ergiebige Niederschläge. Damit wurde aber auch die Tiefdruckphase um zwei Tage früher beendet als durch den Premeteo-Index angezeigt. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Tiefdruckphase auf -132.
Hochdruckphase 5: Der Luftdruck stieg kräftig an. Hoch Quinn entstand am 26. mit seinem Kern über Nordwestdeutschland und teilte sich am 27. mit einem Kern über Westfrankreich und einem zweiten Kern über Polen. Der Index 1 befand sich seit dem 24. im positiven Bereich. Die negativen Werte des Premeteo-Index stammten aus Index 2 und 3. Am 26. wurde der hochrangige Aspekt Quaoar 72° Mondknoten H?* im Index 1 exakt. Am 27., dem Tag des zweiten Erdbebens in Mittelitalien in diesem Jahr, kam Merkur in exakte, obere Konjunktion mit der Sonne, dabei bewegte er sich überdurchschnittlich schnell. Beide Tage gingen als Fehlprognose in die Auswertung ein und drücken den mittleren Premeteo-Index für die real abgelaufenen Hochdruckwettertage in der Statistik stark nach unten. (Die starke Absenkung des Premeteo-Index wurde vom 20. bis 28. Oktober vor allem durch den Index 3 verursacht, der durch ein Computer-Programm berechnet wird. Die Konjunktion des absteigenden Mondknotens mit Neptun ließ das Programm den Auslöseaspekt  Jupiter 150 ° Neptun T* finden und ordnete ihn dem Index 3 zu. Es befand sich in dem Zeitraum aber auch der Aspekt Jupiter 30° Orcus H* im 1°-Exaktheitsbereich und Jupiter 150 ° Neptun T*  hätte deswegen gar nicht im Index 3 erscheinen dürfen. Ein grundsätzlicher Programmierfehler?. Jedenfalls lägen die Werte des Premeteo-Index vom 20. bis 28. eigentlich um +12 Punkte höher als in der Prognose angegeben. Trotzdem bleiben alle negativ prognostizierten Tage negativ. Die neun Tage haben korrigiert die Werte -19, -20, -22, -17, +21, -6, -14, -5, +14. Ein korrigiertes Diagramm wird am Ende des Auswerttextes dargestellt.)  Am 28. stieg der Premeteo-Index für zwei Tage nur wenig über die Nulllinie in den positiven Bereich. Der Kern von Hoch Quinn lag über Frankreich und verlagerte sich bis zum 30. über den Ärmelkanal nach Südwestengland. Am 30. hatte der Premeteo-Index als einzelner Tag den stark negativen Wert von -15 durch die Teilungssymmetrie Merkur 36° Venus GSZ T -14 vom Vorabend. Sie wurde nicht wirksam. In Mittelitalien ereignete sich dabei ein drittes, starkes Erdbeben. Venus war in exakter Konjunktion mit Saturn um 1 UTC.

(Beim ersten Erdbeben in Mittelitalien dieses Jahres, am 24. August, war Mars in exakte Konjunktion mit Saturn gekommen!) Im Laufe des Tages kam Saturn 60° Pluto H* in den 1° Exaktheitsbereich, dies wurde in den Tabellen aber erst am 31. sichtbar. Der letzte Tag des Monats mit einem Premeteo-Index von +11 stimmte mit der Wetterlage wieder überein. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckwetterlage auf -44 (mit der oben beschriebenen Korrektur nur auf -7).

 

Auswertung 2016/08

SW-D befand sich an 15 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -22. Dies entsprach einer Indexzahl von -1,47 pro Tag.

 
An 16 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab –139. Dies entsprach einer Indexzahl von -8,69 pro Tag.


Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 1., 4., 19. und 27.), an 13 Tagen richtig und an 14 Tagen tendenziell richtig.


 


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Kosmogramm 10/2016

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.