Monatsevaluation

Auswertung 2016/09

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf September 2016 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Der Wetterlagenverlauf des September 2016, stimmte recht gut mit dem Verlauf der Premeteo-Index-Kurve überein, die erst gegen Monatsende eine ausgeprägte Tiefdruckphase anzeigte. So war der Monat in der ersten Hälfte noch ungewöhnlich warm und trocken. Die Tiefdruckphase gegen Ende des Monats zeigte im Vergleich zum Premeteo-Index allerdings nur eine geringe Luftdruckabsenkung bei einem relativ hohen Luftdruckniveau. Dabei kam es lokal zu ungewöhnlich heftigen Gewittern mit Starkregen, Überschwemmungen und Hagel. In Tuttlingen musste der Hagel mit Schneeschiebern beseitigt werden! Die lokale Heftigkeit der zyklonalen Wetterphänomene korrespondierte auf diese Weise mit der starken Absenkung des Premeteo-Index in diesem Zeitraum. Begleitet waren diese ungewöhnlich intensiven Wetterereignisse von der ebenso ungewöhnlichen Vierfachkonjunktion Sonne-Galaktisches Superzentrum (GSZ)-Makemake-Jupiter.
Die von Osten einströmende Zyklonalität am 17./18. durch Tief Theresia war wieder auffällig mit einer starken Aspektierung der retrograd rotierenden Venus verbunden, die am 17. in die exakte Konjunktion mit Haumea und am 18. in die exakte Opposition zu Eris und Uranus gelangte.
Der wärmste Tag des Monats war der 13. und vollzog sich in Begleitung von Merkur 0° Sonne in exakten 90° zu Mars, sowie Venus 144° absteigender Mondknoten.


Beschreibung der einzelnen Wetterlagen:

Hochdruckphase 1: Die Hochdruckwetterlage von Ende August setzte sich fort. Hoch Ian wanderte vom 1. bis zum 4. mit seinem Kern vom Atlantik über die Biskaya nach Frankreich, Südwest- und Süddeutschland bis zum Balkan. Tief Kitty über Großbritannien konnte am 4. seinen Einfluss am Nachmittag bis in unsere Region ausweiten und nach langer Trockenheit fiel ein wenig Niederschlag. Der hohe Index von +22 stammte hauptsächlich von einer Merkur-Symmetrie im Index 2. Tatsächlich blieb die antizyklonale Strömung am 4. für unsere Region auch überwiegend erhalten. Am Nachmittag wurde die Konjunktion der Sonne mit dem aufsteigenden Mondknoten exakt, die einen T-Impuls trägt. Es fand der Wechsel in den Isobarenbereich eines neuen Hochdruckgebietes statt.  Zwischen 18 und 19 Uhr stieg der Luftdruck wieder an und am 5. lag Südwestdeutschland bereits im Strömungsbereich von Hoch Johannes über der Schweiz. Hoch Johannes dehnte sich am 6. über Deutschland aus und sein Kern verlagerte sich bis zum 8. in die Ukraine. Es brachte ein warmes und sonniges Spätsommerwetter. Diese freundliche und trockene Witterung setzte sich auch mit Hoch Karl fort, das am 9. über der Biskaya lag, sich am 10. mit seinem Kern schon über Norddeutschland befand und am 11. und 12. über Polen verweilte. Die Höchsttemperaturen lagen in unserer Region um 30° C! Hoch Karl war am 13. in den Balkan abgewandert, als sich Hoch Lukas über dem Baltikum etablierte. Der Premeteo-Index war auf +4 gefallen und Tief Rita mit seinem Kern bei Island dehnte seinen Isobarenbereich über Großbritannien und Frankreich aus. Der Premeteo-Index summierte über die 13-tägige Hochdruckphase auf +168.
Tiefdruckphase 1:
Am 14. erreichte der Premeteo-Index einen Wert von -4. Der Luftdruck erreichte  um Mitternacht ein erstes Minimum, stieg am 14. bis Mittag erneut an und erreichte ein zweites Minimum in den Morgenstunden des 15. September. Der Premeteo-Index hatte an diesem Tag bereits wieder einen positiven Wert von +11 und so wurde der 15. der erste Fehlprognosetag des Monats! Der Premeteo-Index summierte über die beiden Tage auf +5.
Hochdruckphase 2: Am 16. hatte sich ein ganz flacher Hochdruckkeil über Ostfrankreich, Schweiz und Südwestdeutschland ausgebildet. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +15.
Tiefdruckphase 2: Tief Stefanie über der Nordsee dehnte sich am 17. sehr träge bis über die südwestdeutsche Region aus. Tief Theresia lag mit seinem Kern über Österreich, verlagerte sich am 18. nach Tschechien, und nach langer Trockenheit brachten diese beiden Tiefs reichlich Niederschlag. Die von Osten einströmende Zyklonalität durch Tief Theresia war wieder auffällig mit einer starken Aspektierung der retrograd rotierenden Venus verbunden, die am 17. in die exakte Konjunktion mit Haumea und am 18. in die exakte Opposition zu Eris und Uranus gelangte! Der Premeteo-Index summierte auf -2.
Hochdruckphase 3: Südwestdeutschland lag um 0 UTC des 19. zwischen dem Azorenhoch und Tief Theresia über dem Balkan. Zum 20. hatte sich Tief Theresia nach Osten über das Schwarze Meer verlagert, aber der Hochdruckeinfluss vom Atlantik und von Hoch Matthias über Skandinavien setzte sich nur zögerlich durch. Erst am 21. kam die Antizyklonalität zu kräftiger Entfaltung. Am 22. hatte der Premeteo-Index einen einzelnen negativen Wert von -8. Der Kern von Hoch Matthias zog sich weit nach Norden bis in die Barentssee zurück, aber seine kalten Luftmassen stabilisierten weiter die Antizyklonalität. Zwei Dreier-Konjunktionen waren am 22. weitgehend exakt: Makemake-Jupiter-GSZ und Mars-GaZ-Quaoar. Es fiel auf, dass sich mit Mars 0° GaZ, das die Konjunktion zwischen Quaoar und GaZ aktivierte, auf 500 hpa ein ausgeprägter Hochdruckkeil ausbildete,  Zum Zeitpunkt der Prognoseerstellung war Quaoar 0° GaZ noch ein völlig unbekannter Aspekt bezüglich seines Impulses. Inzwischen ist er dreimal bei Hochdruckwetterlagen exakt geworden, was einen H-Impuls möglich machen würde.  Am 23., bei einem Premeteo-Index von +10, bildete sich Hoch Nikolaus mit Kern über dem Balkan und bewegte sich mit seinem Kern bis zum 24. nach Südostdeutschland. Der Premeteo-Index fiel nun steil ab und hatte am 24. schon einen Wert von -13. Sonne, Makemake, Jupiter und das Galaktische Zentrum lagen mit ihren Längenpositionen nun ganz dicht beieinander und bildeten eine seltene Vierer-Konjunktion! Am 25. erreichte der Premeteo-Index ein ausgeprägtes Minimum von -54 (alternativ -30) Punkten. Dies hing zu einem großen Teil mit den Symmetrien von Vesta mit Uranus, Eris und Haumea zusammen. Gleichzeitig wurde auch die Konjunktion Uranus 0° Eris exakt, deren Impuls zum Zeitpunkt der Prognoseerstellung ebenfalls noch unbekannt war. Inzwischen ist diese Konjunktion fünfmal seit Beginn der Wetteraufzeichnungen exakt geworden, viermal bei Hochdruckwetterlagen. Sie könnte ebenfalls einen H-Impuls tragen. Damit würde erklärbar, warum sich die Tiefdruckaspekte der Sonne und ihrer Symmetrien nicht durchsetzen konnten. Man sieht in der Luftdruckkurve zwar deutlich am 25. den kleinen Knick nach unten, aber dieser Tag mit seinem extrem tiefen Indexwert, musste, wie auch der 24., als Fehlprognose eingestuft werden. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf -16.
Tiefdruckphase 3: Die geglättete Premeteo-Index-Kurve erreichte dagegen erst am 26. ihr Minimum. Es zeigte sich in der 0 UTC Wetterkarte bei leicht ansteigendem Druck eine schwache, zyklonale Strömung mit flachem Luftdruckgradienten über Deutschland und einer kalten Luftmasse durch Tief Vladiana bei Island. Sie führte im östlichen Teil unserer Region zu lokal ungewöhnlich kräftigen Gewittern mit Starkregen, Überschwemmungen und Hagel. In Tuttlingen musste der Hagel mit Schneeschiebern beseitigt werden! Die lokale Heftigkeit der zyklonalen Wetterphänomene korrespondierte auf diese Weise mit der starken Absenkung des Premeteo-Index in diesem Zeitraum. Der flache Trog war auch am 27. noch vorhanden und der Premeteo-Index summierte über beide Tage auf -26. Eris 135°Orkus, zum Zeitpunkt der Prognoseerstellung ein Aspekt mit unbekanntem Impuls, wurde am 27. exakt.
Hochdruckphase 4: Hoch Otto bestimmte mit Kern über Süddeutschland am 28. und den Alpen am 29. das Wetter. Der Premeteo-Index verlief im schwach negativen Bereich, der alternative Index im schwach positiven Bereich. Der alternative Index enthielt nicht die Korrektur mit Neptun 72° Quaoar T*. Diese Korrektur am 30. 10. 2014 hat die ursprüngliche Prognose vom 16. 06. 2014 eher etwas verschlechtert. Der Aspekt trat als Dauerauslösung im Index 3 durch Quaoar 0° GaZ auf. Der höchste Luftdruck wurde am 28. mit Saturn 90° Mondknoten und Juno 45° Makemake erreicht, was auf einen starken Lokalbezug dieser Aspekte hinweist. Der Premeteo-Index summierte auf -17.
Tiefdruckphase 4: Die Mittagskarte des 30. zeigte, dass die Region schon in einen flachen, zyklonalen Bereich über dem östlichen Mitteleuropa eingetreten war, der mit Tief Walpurga über Skandinavien in Verbindung stand. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -3.

SW-D befand sich an 23 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +150. Dies entsprach einer Indexzahl von +6,52 pro Tag.

 An 7 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -26. Dies entsprach einer Indexzahl von -3,71 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 9 Tagen falsch (am 4., 5., 15., 16., 19., 20., 24., 25., 28.), an 12 Tagen richtig und an 9 Tagen tendenziell richtig.


 


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Kosmogramm 09/2016

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.