Monatsevaluation

Auswertung 2017/04

 Auswertung 2017/04 korrigiert

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf April 2017 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Der reale Verlauf der Wetterlagen des April 2017 zeigte vor allem mit der im Index 3 korrigierten Prognose eine gute Übereinstimmung. Nur fünf Tage waren bezüglich der Hoch- und Tiefdruckströmung falsch bestimmt, bei der unkorrigierten Version waren es acht Tage. Auch bei der Symbolprognose gab es nur drei falsche Tage, während die unkorrigierte Version 5 Fehlprognosetage aufwies. Die Anzahl der für die Symbolprognose nur tendenziell richtig bestimmten Tage war wie bei Januar bis März 2017 in der korrigierten Variante gegenüber der unkorrigierten Originalprognose erhöht.
Der Monat  zeichnete sich vor allem durch den starken Kälteeinbruch vom 19. zum 20. April und den nachfolgenden, kalten Tagen aus, an denen es in den höheren Lagen lokal zu kräftigem Schneefall kam.

Der wärmste Tag des Monats war der 10. mit einer Tagesmitteltemperatur von 16,4°C in Lahr mit Mars 0° Ceres. Der kälteste Tag war der 19. mit einer Tagesmitteltemperatur von 3,8°C in Lahr bei Ceres 0° Sedna.
Der höchste Luftdruck von 1036,1 hpa (Lahr 6 UTC) wurde am 20. erreicht mit Orcus 90° Apogäum Hf*. Der tiefste Luftdruck von trat am 25. mit 1008,9 hpa (Lahr 6 UTC) ein, als auch der korrigierte Premeteo-Index sein Monatsminimum von -18 erreichte. Dies vollzog sich bei Vesta 150° Saturn T*, Makemake 0° GSZ ?* und Mars 120° GSZ T. In beiden Fällen sind das die Tage, an denen auch der Index 1 (grüne, gestrichelte Linie im Diagramm) sein Monatsmaximum bzw. -minimum erreichte.


Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Tiefdruckphase 1: Der April begann entsprechend dem korrigierten Premeteo-Index mit einer Tiefdruckwetterlage durch Tief Johnny über dem südlichen Nordmeer. In der Nacht zum 2. April fiel etwas Niederschlag, doch hatte sich die Zyklonalität schon stark abgeschwächt. Unsere Region lag im südwestlichen Randbereich eines flachen Tiefs mit Kern über Ostdeutschland, und ein weiteres Tief lag über Korsika. Das Hoch über dem Ostatlantik dehnte sich im Laufe des Vormittags über Frankreich aus, und um 12 UTC befand sich Südwestdeutschland genau in der Übergangszone zwischen diesem Hoch und der Tiefdruckrinne eines Tiefs mit Kern über dem nördlichen Polen. Der Tag wurde noch als überwiegend zyklonal eingestuft, ist aber ein Grenzfall. Das Luftdruckminimum dieser zweitägigen Tiefdruckphase war gegenüber dem Premeteo-Index einen Tag zu früh eingetreten. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -13 / korr. -14.
Hochdruckphase 1: Am 3. April hatte sich Hoch Nessa über Nordwestfrankreich gebildet und erreichte mit seinem Kern am 4. schon das Gebiet der südlichen Ostsee. Um 0 UTC lag unsere Region vorübergehend im flachen Randbereich eines Tiefs über Süditalien, aber die Mittagskarte zeigte bereits den Übergang in das Isobarenfeld von Hoch Ortrud über dem Ostatlantik, das auch am 5. für die Wetterlage verantwortlich blieb. Am 6. lag sein Kern bei Irland. Der Premeteo-Index hatte an diesem Tag einen einzelnen negativen Wert von -16, der hauptsächlich durch die Symmetrie Quaoar 72° Jupiter Neptun T* T?* vom Vortag 17 UTC bedingt war. Am 5. zeigte sich interessanterweise auf 500 hpa eine konzentrierte Tiefdruckzelle über dem Südwestdeutschen Raum, die sich zum 6. hin aber schon wieder aufgelöst hatte. (Siehe Berliner Wetterkarte am Ende dieses Textes) In der Nacht zum 7. kühlte es stark ab und der Kern von Hoch Ortrud verharrte bei Irland, bewegte sich im Laufe des Tages nach Osten und erreichte um 0 UTC am 9. Tschechien. So war die erste Dekade des Aprils sehr sonnig und sehr trocken. Der Premeteo-Index summierte über die 9-tägige Hochdruckphase auf +32/ korr. +7.
Tiefdruckphase 2: Am 10. dehnte sich Tief Marcel über dem Nordmeer im Laufe des Tages flach bis über unsere Region aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +2 / korr. 0
Hochdruckphase 2: Hoch Pia über dem Ostatlantik übernahm am 11. die Regie. Am 12. bildete es zwei Kerne aus. Einer verblieb über dem Ostatlantik und ein zweiter Kern lag über Österreich und wanderte am 13. zum Balkan. Auch am 14. und 15. lag die Region noch immer im Isobarenbereich von Hoch Pia mit seinem Kern über dem Balkan, allerdings hatte die Bewölkung nun stark zugenommen und es kam nur noch gelegentlich zu Auflockerungen. Am 15. traten lokal Schauer auf. Trotz durchgehend starker und dichter  Bewölkung verblieb Südwestdeutschland auch am 16. bei sinkenden Temperaturen im Isobarenbereich von Hoch Pia über dem Ostatlantik. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckphase auf +78 / korr. +40.
Tiefdruckphase 3: Während sich auf 500 hpa ein mächtiger Tiefdrucktrog ausgebildet hatte, wurde die Bodenatmosphäre am 17. nur flach von dem kleinen Tief Peter über der Nordsee ergriffen. Gegenüber dem Premeteo-Index, der am Vortag bei -3 / korr. -12 lag, geschah dies um einen Tag verspätet,. Es kam teilweise zu kräftigen Schauern, in hohen Lagen des Schwarzwaldes auch als Schnee, wobei die Region auf 500 hpa unter einer kalten Nordströmung lag. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +22 / korr. +13.
Hochdruckphase 3: Am 18. hatte der Isobarenbereich von Hoch Pia mit Kern südwestlich von Irland in der Bodenatmosphäre Südwestdeutschland bereits erreicht, während auf 500 hpa eine zyklonale Nordostströmung sehr kalte Luftmassen heranführte und die Temperaturen kräftig absinken ließ. Auch am 19., bei einem Premeteo-Index von -13 / korr. -11, lag die Region auf 500 hpa unter der Nordströmung des mächtigen Höhentiefs über Europa, dessen Kältezentrum über Deutschland lag. Die Bodenatmosphäre kühlte weiter ab, der Luftdruck stieg kräftig an und in der Nacht zum 20. gab es selbst bis in die Tallagen des Oberrheingebiets Frost. Der negative Index des 19. April war hauptsächlich durch die exakte Konjunktion Ceres 0° Sedna T* verursacht. Es war ein einzelner negativer Tag. Am 20. vollzog der Premeteo-Index wieder eine steile Spitze in den positiven Bereich mit Pallas 120° Apogäum H* und Orcus 90° Apogäum Hf*.  Der starke Kälteeinbruch unter den Gefrierpunkt verursachte große Schäden in der Landwirtschaft. Der frisch ausgetriebene Wein, die Kirsch- und Apfelblüten wurden in ungewöhnlich großem Ausmaß zerstört. Über der Nordsee hatte sich inzwischen Hoch Querida ausgebildet und verlagerte zum 20. seinen Kern nach Norddeutschland. Der Luftdruck erreichte sein Maximum, aber bei leichtem Druckfall bestimmte Hoch Querida am 21. und 22. weiterhin die Wetterlage mit einem Kern bei Irland und einem Kern über dem südlichen Deutschland. Der Premeteo-Index verlief nun im schwach negativen Bereich und am 22. war es dicht bewölkt. Am 23., als der im Index 3 korrigierte Premeteo-Index noch einmal flach über die Nulllinie kletterte, gab es den letzten antizyklonalen Tag dieser Phase. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckphase auf -12 / korr. +3.
Tiefdruckphase 4: Um 0 UTC befand sich am 24. noch eine Hochdruckbrücke über Deutschland, doch bis Mittag setzte sich flach die zyklonale Strömung von Tief Reiner über der Nordsee durch, die sich durch den Aufzug von malerischen Cirrusfeldern und einer deutlich spürbaren Erwärmung der Atmosphäre am Nachmittag bemerkbar machte. Tief Reiner, am 25. mit Kern über Südschweden, brachte der südwestdeutschen Region endlich den Niederschlag, den die trockenen Felder so nötig brauchten. Auch am 26. bestimmte es noch die Wetterlage, die  den Höhenlagen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb erneut Schnee bescherte. Der im Index 3 korrigierte Premeteo-Index stimmte mit dieser Tiefdruckphase etwas besser überein als der unkorrigierte, aber in beiden Diagrammen ist die Übereinstimmung der Minima von Luftdruck und Premeteo-Index am 25. sehr schön zu sehen. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -3 / korr. -23.
Hochdruckphase 4: Am 27. und 28. reichte Hoch Rosalie mit Kern über dem Ostatlantik gerade bis an Südwestdeutschland heran. Auch hier ist in den Diagrammen deutlich zu sehen, dass der im Index 3 korrigierte Premeteo-Index besser mit dem realen Wettergeschehen übereinstimmte, als der unkorrigierte. Hoch Rosalie dehnte sich noch nicht nach Osten aus und auch der korrigierte Premeteo-Index bewegte sich noch im flach positiven Bereich nahe der Nulllinie. Auf 500 hpa lag der Kältepol an diesen beiden Tagen mit -36° und -32°C über Frankreich und verursachte auch hier starke Schäden in der Landwirtschaft. Am 29. stieg der Luftdruck etwas an und die Bewölkung lockerte auf. Der 30. war ein durchgehend sonniger Sonntag mit noch auffallend kalter Luft am Morgen, doch kräftigem Druckfall. Die Berliner Bodenwetterkarte zeigte um 0 UTC, dass die 1015er Isobare, die zu Tief Utz mit Kern bei Irland gehörte, unmittelbar westlich des Oberrheins verlief. In der feiner skalierten 12 UTC Karte wurde jedoch sichtbar, dass unsere Region bis Mittag noch nicht von seinem Isobarenbereich und seinen Luftmassen erfasst war. Daher wurde auch dieser Tag noch als antizyklonal durch Hoch Sonja mit Kern über Nordostdeutschland eingestuft. Die 4-tägige Hochdruckphase summierte auf +76 / korr. +36.

SW-D befand sich an 23 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +174 / korr.86. Dies entsprach einer Indexzahl von +7,57 / korr. +3,74 pro Tag.

 
An 7 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +8 / korr. -25. Dies entsprach einer Indexzahl von +1,14 / korr. -3,57 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 5 / korr. 3 Tagen falsch (am 13., 14., 17., 18., 27. – korrigierter Index: am 13., 14., 17.), an 11 / korr. 10 Tagen richtig und an 14 / korr. 17 Tagen tendenziell richtig.

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Quelle: Berliner Höhenwetterkarte vom 05.04.2017


 

kosmogramm-link
link-arrow-grau

Kosmogramm 04/2017

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.

 



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Zusammenfassung: Für den März 2017 wurde die Auswertung anhand der originalen
Prognose vom 26. 11. 2014 erstellt und parallel dazu noch eine zusätzliche Auswertung, bei
der die Originalprognose im Index 3 korrigiert wurde. Durch die Korrektur kamen nur die
ausgelösten, fast-exakten Aspekte der Konjunktionsplaneten in Anrechnung, wenn diese  mit
einem Planeten gebildet wurden, der einen höheren Rang als der betroffene
Konjunktionsplanet hatte. Von jedem Konjunktionsplaneten wurde auch nur ein Aspekt mit
dem jeweils ranghöchsten Partnerplanet zur Anrechnung zugelassen. Wie schon beim
Januar und Februar rückten dadurch der Premeteo-Index und die Luftdruckkurve etwas
näher zusammen.  
 
Es ist besonders die Tiefdruckphase 1, die im korrigierten Premeteo-Index die größere Nähe
zum realen Wetterlagenverlauf im Diagramm zeigt. Dagegen fallen in der Phase vom 8. bis
15. März der relativ hohe Luftdruck und der dadurch deutlich vergrößerte Abstand zur
korrigierten Premeteo-Index-Kurve auf. Dennoch zeigt sich in beiden Diagrammen in diesem
Zeitraum sehr schön die Übereinstimmung des Indexminimums mit dem Luftdruckminimum
am 12. März.
 
Bezüglich des Premeteo-Index-Vorzeichens war die Wetterlage beim Originalindex an 21,
beim korrigierten Index an 23 Tagen richtig prognostiziert. Während bezogen auf die
Bodenatmosphäre 11 zyklonale Tage bestimmt werden konnten, gab es auf 500 hpa nur 6
Tage mit einer eindeutig zyklonalen Strömung. Dies zeigt, dass die Aspekte, die im Index 3
für die Bodenatmosphäre herauskorrigiert wurden für die obere Etage der Atmosphäre doch
eine Rolle gespielt haben könnten. Dafür spricht auch, dass die Wettersymbole bei der
Originalprognose zu deutlich mehr richtig prognostizierten Tagen führten als bei der
korrigierten Prognose. Dort nahmen die nur tendenziell richtig prognostizierten Tage stark
zu.
 
Der März 2017 war ein ungewöhnlicher Monat. Die Berliner Wetterkarte vermerkte dazu am
02.04.2017: „Deutschlandweit gehörte der März 2017 mit einer Monatsmitteltemperatur von
7,2°C gebietsweise zu den wärmsten ersten Frühlingsmonaten seit Beginn der regelmäßigen
Aufzeichnungen im Jahre 1881. Damit gab es eine positive Abweichung von 3,7K, verglichen
mit der CLINO-Periode 1961-90, selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010
betrug der Wärmeüberschuss 2,9K.“
 
Konstellatorisch zeichnete sich dieser Monat durch die andauernde Aktivierung der drei
Konjunktionen Saturn 0° Galaktisches Zentrum, Makemake 0° Supergalaktisches Zentrum
und Uranus 0° Eris aus. Zur Zufuhr besonders warmer Luftmassen kam es am 5., als die
Konjunktion Saturn 0° Galaktisches Zentrum exakt wurde, am 9. mit dem Exaktwerden von
Mondapogäum 90° Mondknoten, am 17., 18. und 19. mit Uranus 0° Eris, Merkur 0° Venus
und Ceres 72° aufst. Mondknoten. Der wärmste Tag war der 31. mit einer
Tagesmitteltemperatur in Lahr von 15,3°C. Am Vortag war gegen 13 UTC der seltene Aspekt
Neptun 72° Quaoar exakt geworden, dessen Wetterwirksamkeit schon seit Juli 2014 gut
beobachtet werden konnte.
Zu besonders starken Abkühlungen in der Nacht kam es vom 11. bis 13. mit Merkur 0°
Chiron und 90° Saturn-GaZ, sowie Venus 30° Ceres.
 
Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der Beginn des März vollzog sich noch unter dem starken Vorstoß des
Tiefs Udo über Westskandinavien mit Mars 0° Eris/Uranus, doch setzte sich über dem
Südwesten Deutschlands schon wieder flach der Isobarenbereich des Azorenhochs durch.
Tief Wilfried folgte von Nordwesten nach und lag am 2. um 0 UTC mit seinem Kern über
Irland, doch wieder dehnte sich am Boden bis 12 UTC das Azorenhoch bis über unsere
Region flach aus. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige, flache
Hochdruckwetterlage auf +64. (Ein hoher positiver Anteil des Premeteo-Index stammte aus dem
Index 3 und dies gibt einen Hinweis darauf, dass ein ähnliches Phänomen wie beim Januar 2017
vorliegt, dass fast-exakte Aspekte der Konjunktionsplaneten nur ausgelöst werden, wenn diese mit Premeteo gGmbH, Hespengrund 6, 77770 Durbach, Tel. 0781 9400574, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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einem höher-rangigen Planeten gebildet werden. Daher wurde auch ein korrigiertes Auswertungs-
Diagramm erstellt, das dieses Phänomen über den ganzen Monat hin berücksichtigt.) Der im Index 3
korrigierte Premeteo-Index summierte auf +16.
Tiefdruckphase 1: Am 3. wanderte Hoch Hertha nach Osten ab. Tief Xaver zog über Irland
heran und dehnte sich am 4. und 5. über ganz Deutschland aus. Der originale Premeteo-
Index erweist sich auch hier aufgrund des Index 3 als  zu hoch, aber am 5. lag noch
zusätzlich ein handwerklicher Fehler vor. Merkur 0° Neptun H löste Neptun 72° Quaoar T*
aus, deshalb durften die Merkur-H-Aspekte in Index 1 und 2 nicht angerechnet werden, das
war übersehen worden und wurde im korrigierten Auswertungsdiagramm auch
berücksichtigt. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +32 /
korrigiert -57.
Hochdruckphase 2: Am 6. bildete sich ein ganz flacher, antizyklonaler Keil von
Südfrankreich und der Schweiz herkommend aus und am 7. verstärkte sich die
Antizyklonalität der Atmosphäre durch Hoch Johanna mit einem Kern westlich der Iberischen
Halbinsel. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +48 /
korrigiert +8.
Tiefdruckphase 2: Am 8. um 0 UTC lag unsere Region noch im Isobarenbereich von Hoch
Johanna, aber um 12 UTC bereits im Troggebiet von Tief Adriano über dem südlichen
Nordmeer, in dem es auch am 9. verharrte. Dieses Tief brachte anhaltende und ausgiebige
Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +20 /
korr. -28.
Hochdruckphase 3: In der Nacht vom 9. zum 10. März kühlte die Atmosphäre auffallend
stark ab und Hoch Johanna verlagerte seinen Kern von der Iberischen Halbinsel nach
Frankreich. Es bewegte sich rasch nach Osten weiter. Der Premeteo-Index hatte einen Wert
von +26 / korr. +1.
Tiefdruckphase 3: In der Nacht zum 11. sanken die Temperaturen bis an die Frostgrenze
und Hoch Johanna befand sich um 0 UTC mit seinem Kern bereits über Süddeutschland.
Um 12 UTC lag unsere Region in der Bodenatmosphäre jedoch schon flach in dem
Trogbereich eines Tiefs südlich Islands, während sich auf 500 hpa ein Keil ausbildete und
sich zum 12. verstärkte. Am Boden lag Südwestdeutschland um 0 UTC am westlichen Rand
eines flachen Trogs zwischen dem Azorenhoch und Hoch Johanna, das nun mit seinem
Kern über der Ostsee lag. Über Frankreich gab es eine kleine Tiefdruckzelle. Um 12 UTC lag
die Region genau im Übergangsbereich zwischen der zyklonalen und antizyklonalen
Strömung. Auch am 13. verblieb unsere Region noch im flachen Trog zwischen dem
Azorenhoch, das nun den Namen Kathrin erhalten hatte, und dem Hoch Johanna über der
Ostsee. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -4 / korr. -57.
Hochdruckphase 4: Azorenhoch Kathrin dehnte sich am 14. über das westliche und
südliche Deutschland aus und bewegte sich am 15. und 16. über die Biskaya nach
Westdeutschland. Diese drei Tage sind gekennzeichnet von der Dreier-Konjunktion Sonne-
Pallas-Chiron, wobei der ausgelöste fast-exakte H*-Aspekt von Pallas zu Sedna einen
stärkeren Lokalbezug zu unserer Region zu haben scheint, als der T*-Aspekt von Chiron zu
Sedna. Chiron hat im Prognosesystem einen höheren Rang als Pallas, da seine Umlaufbahn
einen größeren Raum umschließt als die Umlaufbahn von Pallas. Aber Chiron ist ein
sogenannter Bahnkreuzer, da seine Umlaufbahn die Bahnen von Saturn und Uranus kreuzt
und somit ein Sonderfall, der schon damit auffällig wurde, dass er sich weniger als die
anderen Körper in die allgemeinen Prognoseregeln einfügt. Am 17. hatte der Kern von Hoch
Kathrin um 0 UTC die Ostalpen erreicht und bewegte sich weiter in Richtung Türkei. Am 18.
zeigte der Premeteo-Index eine Spitze nach unten und erreichte im korrigierten Index auch
einen schwach negativen Wert. Es kam zu einem Wechsel unserer Region in den
Isobarenbereich des Azorenhochs, wobei die Wolkenfelder und Regengebiete von Tief
Eckhard über der Nordsee bei flach antizyklonaler Isobarenanordnung auch unsere Region
überquerten. Auch am 19. blieb die Region unter einer überwiegend geschlossenen, grauen
Wolkendecke im flachen Grenzbereich der zum Azorenhoch gekrümmten Isobaren. Am 20.
kam es lokal bei leicht fallendem Luftdruck zu Auflockerungen der Wolkendecke. Der
Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf +98 / korrigiert +12. Premeteo gGmbH, Hespengrund 6, 77770 Durbach, Tel. 0781 9400574, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Tiefdruckphase 4: Am 21. dehnte sich der Trog von Tief Falk-Dieter über dem Nordmeer
über ganz Deutschland aus. Dies geschah in einer Gegenbewegung zum Premeteo-Index,
der selbst im korrigierten Index mit +19 eine kräftige Spitze nach oben zeigte. Dieser Wert
stammte allein aus dem Index 1. Es traten gegensätzliche Impulse auf wie Sonne 90°
Quaoar H und Sonne 72° Pluto T, auch Merkur 144° Orcus T und Merkur 30° Ceres Hf.
Vesta 72° Makemake H* wurde nicht berechnet, weil Vesta 72° GSZ H* noch im 1°-
Toleranzbereich war. Auf 500 hpa hatte sich im Gegensatz zur Bodenströmung
entsprechend dem Index eine flache antizyklonale Strömung eingestellt. Der Premeteo-Index
hatte einen Wert von +37 / korrigiert +19.
Hochdruckphase 5: Am 22. dehnte sich ein schmaler Hochdruckkeil über Deutschland aus.
Es regnete noch in der Nacht und am Vormittag ein wenig. Der Premeteo-Index hatte einen
Wert von +15 / korrigiert -3.
Tiefdruckphase 5: Mit einem Tag Verspätung gegenüber dem korrigierten Premeteo-Index
des Vortags dehnte sich der Isobarenbereich von Tief Gregor über der Biskaya in der Nacht
zum 23. noch einmal flach über unsere Region aus und es wurde die folgenden Tage als
okkludiertes Tief über der Biskaya und dem Westen der Iberischen Halbinsel stationär. Der
Premeteo-Index hatte einen Wert von +30 / korrigiert von +12. Die Symbolprognose war
zutreffend.
Hochdruckphase 6: Allmählich setzte sich ab dem 24. über Südwestdeutschland die
antizyklonale Strömung von Hoch Ludwiga durch, das bis zum 26. mit seinem Kern über
Großbritannien lag. Am 27. hatte Ludwiga einen Kern über der Nordsee und einen über
Österreich. Der Premeteo-Index hatte sowohl im originalen, wie auch im korrigierten
Premeteo-Index einen einzelnen, negativen Tag. Der geglättete Index blieb in beiden Fällen
über der Nulllinie. Bei Merkur wurden zwei Aspekte mit entgegen gesetzten Impulsen exakt:
Merkur 180° Haumea H und Merkur 30° Sedna T. Der ranghöchste exakte Aspekt des Tages
ist Jupiter 45° Apogäum H*. Die beiden starken Tf-Aspekte Mars 60° Neptun und Mars 135°
Saturn machten sich nicht bemerkbar. Auch am 28. war Hoch Ludwiga mit Kern über dem
Balkan tonangebend. Über der Iberischen Halbinsel lag nun Hoch Marrit, das am 29. mit
seinem Kern um 12 UTC über Frankreich lag. Am 30. befand sich sein Kern über
Südostdeutschland als der Premeteo-Index im positiven Bereich einen letzten Spitzenwert
erreichte. Am Nachmittag, mit dem Exaktwerden von Neptun 72° Quaoar T?* gegen 13 UTC
setzte der Druckfall ein. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase
auf + 164 / korrigiert +80.
Tiefdruckphase 6:  Am letzten Tag des Monats kam unsere Region in den flachen
Randbereich des Tiefs Johnny. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +16 / korrigiert +3.
 
SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des
prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +415 / korr. +114. Dies entsprach
einer Indexzahl von +20,74 / korr. +5,70 pro Tag.
 
An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des
prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +131 / korr. -84.  Dies entsprach einer
Indexzahl von +11,91 / -7,64 pro Tag.
 
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 10 / korr. 7 Tagen falsch (am 1., 5.
bis 8., 19. bis 22., 24. korr. am 1., 11. bis 13., 21., 22., 24.), an  14 / korr. 9 Tagen richtig und
an 7 / korr. 15 Tagen tendenziell richtig.