Monatsevaluation

Auswertung 2018/03

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

alt

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

alt

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


alt

Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


alt

Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

alt

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Oktober 2018 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Im Diagramm sind über der Datumsachse die real eingetreten Hoch- und Tiefdruckphasen durch Doppelpfeile eingetragen. Ausschlaggebend für die Evaluation ist der tägliche Premeteo-Index, in der dünneren, roten Linie mit Dreieckspunkten dargestellt. Ein negativer Premeteo-Index zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Tiefdruckströmung, ein positiver Premeteo-Index die Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Hochdruckströmung an.
Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt. Ausschlaggebend ist die Europa-Bodenkarte um 0 UTC, die feiner skalierte 12 UTC-Karte von Mitteleuropa wird nur bei einem Wetterlagenwechsel für die Einordnung des Tages hinzugezogen. Am Ende des Dokuments befinden sich die Tabellen und Konstellationen, die dem Diagramm zugrunde liegen.)

Zusammenfassung:

Zusammenfassung: Der Oktober 2018 war wieder ein extrem trockener Monat und dies war aufgrund der Premeteo-Prognose auch zu erwarten. Nur 3 Tage hatten einen negativen Index (am 2., 4., 11.) und waren dem Betrag nach kleiner 10. Wie das Auswertungsdiagramm zeigt, lag nur der 11. dann tatsächlich in einer realen zyklonalen Strömung.
Bezüglich der Wetterlage gab es diesen Monat insgesamt nur 6 Fehlprognosetage, wobei der Premeteo-Index dabei viermal unter dem Wert von 10 lag.

Zu einem gegensätzlichen bzw. spiegelbildlichen Verlauf zwischen geglättetem Premeteo-Index und Luftdruck kam es vom 2. bis 5. Oktober. Die Zufuhr kalter Luftmassen antizyklonalisierte die Bodenatmosphäre, zugleich ging Venus in ihrer Bewegung im Verhältnis zur Erde in die Rückläufigkeit über. Ein weiteres spiegelbildliches Verhalten von Premeteo-Index und Luftdruck zeigte sich gegen Ende des Monats, als Venus den Konjunktionspunkt mit der Sonne erreicht hatte und der T*-Aspekt Juno 144° Ceres auftrat. Das spiegelbildliche Verhalten von Premeteo-Index und Luftdruckkurve wies darauf hin, dass die Interpretation der Aspekte in ihrer besonderen Kombination zwar nicht stimmte, dass aber die kosmisch bedingte Rhythmik der Intensivierung der vertikalen Atmosphärenströmungen eingehalten wurde. Und darauf kommt es ja zunächst einmal an.

Die Premeteo-Forschung will zeigen, dass das relative Bewegungsverhalten der Planeten zueinander, deren Umlaufbahnen und Geschwindigkeiten, wie Kepler sagte, harmonisch aufeinander abgestimmt sind, das Strömungsverhalten der Atmosphäre mitbestimmen. Verständlich wird dies nur durch eine Auffassung von Raum und Zeit, wie sie der Philosoph Immanuel Kant in seiner Transzendentalphilosophie entwickelte und die von Albert Einstein in der Relativitätstheorie physikalisch-mathematisch realisiert wurde. Dies bedeutet, dass sich die Bewegung der Gasmoleküle der Atmosphäre entlang von Raum-Zeit-Geodäten vollzieht, deren Form mit der geometrischen Winkelbildung von jeweils zwei oder mehreren  Planeten im Verhältnis zur Erde regional differenziert verknüpft ist.

Die Tropensturm- bzw. Hurrikansaison setzte sich noch in den Oktober hinein fort. Da ist es immer interessant zu beobachten, bei welchen Konstellationen so ein Strömungssystem wieder deutlich Energie aufnimmt. So intensivierte sich der Tropensturm Leslie zum Hurrikan, als die Venus mit einem vorübergehenden Bewegungsstillstand in die retrograde Bewegung gegenüber der Erde einschwenkte. Dies geschah vom 4. zum 5. mit einem minimalen Luftdruckwert im Hurrikan von rund 984 hPa und ging einher mit Merkur 144° Neptun/Sedna und Merkur 0° Haumea/180° Eris. Vom 9. zum 10. ereignete sich eine weitere Vertiefung von T.S. Leslie zum Hurrikan auf 981 hPa und von Hurrikan Michael auf 947 hPa. Dies geschah mit Merkur 60° GaZ/Quaoar und Merkur 180° Uranus.

Die wärmste Phase des Oktober 2018 in Lahr mit Tagesmitteltemperaturen von 17,0° bis 15,3°C fand vom 12. bis 14. statt, bei  Konstellationen, die bisher noch nicht in diesem Zusammenhang auffällig geworden waren. Der markanteste, geometrisch-exakte Strukturzusammenhang war dabei Sonne 30° Pallas 120° Pluto 90° Sonne
Die kälteste Phase war vom 27. bis zum 31. zu verzeichnen mit Tagesmitteltemperaturen von 5,1°C bis 6,2°C, mit auffallenden Konstellationen wie Uranus 120° Quaoar H?*, Ceres 180° Eris H*, Juno 144° Ceres T*, Merkur 180° Juno Hf und Venus 180° Uranus A.
    
Die maximalen Luftdruckwerte wurden in Lahr um 6 UTC zwischen dem 21. und 23. Oktober mit maximal 1030,2 hPa gemessen. In dieser Phase erreichte auch der Premeteo-Index seine höchsten Werte. Die herausragenden Aspekte waren Pallas 150° Eris H* und Ceres 144° Sedna H*.
Der tiefste Luftdruck mit 993,8 hPa konnte am 30. mit Merkur 0° Jupiter T/180° Juno Hf/30° Venus T  notiert werden.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der Oktober 2018 begann am 1. Tag mit viel Sonnenschein bei einer sehr flachen Hochdruckwetterlage über Südwestdeutschland durch das Azorenhoch. An seiner Vorderseite wurde am 2. durch das Tief über Norditalien kalte, subpolare Meeresluft bis in unsere Region geführt. Die kalte Luftmasse ließ den Luftdruck und die Antizyklonalität in der Bodenatmosphäre zwar zunehmen, doch das feuchtkalte, bedeckte Wetter entsprach dem Premeteo-Index von -9. Die kalt-trübe, flache Hochdruckwetterlage mit ein wenig Nieselregen hielt auch am 3. an. Am 4. stieg der Luftdruck und in den Tälern bildete sich Nebel. Der Luftdruckverlauf war spiegelbildlich zum mittleren Premeteo-Index. Vom 4. zum 5. bildete sich Hurrikan Sergio über Kanada und Hurrikan Leslie erreichte mit 110 kn mittlere maximale Windgeschwindigkeit seine größte Intensität. Diese Intensivierung ging einher mit Merkur 144° Neptun/Sedna und Merkur 0° Haumea/180° Eris. Venus wurde am 5. rückläufig und der Kern des wetterbestimmenden Hochs Ulf lag seitdem östlich von Südwestdeutschland. Er wanderte vom Balkan am 5. über das Schwarze Meer nach Südrussland am 7. Oktober. Am 8. lag um 0 UTC unsere Region vorübergehend im Isobarenbereich von Tief Liangyu mit Kernen über dem südlichen und westlichen Mittelmeer, das die Außenisobare von Hoch Viktor mit Kernen über dem Ostatlantik und Ostdeutschland einwenig einbeulte. Bis 12 UTC hatte sich die Strömung erneut antizyklonalisiert und am 9. ging Hoch Viktor mit Kernen über Nordwestfrankreich und Weißrussland wieder in Führung. Am 10. lag der westliche Kern des Hochs über der Ukraine. Vom 9. zum 10. erreichte Hurrikan Michael mit 947 hPa seine größte Intensität, wobei Merkur seine Opposition (180°) zu Uranus erreichte. Der Premeteo-Index summierte über die 10-tägige Hochdruckphase auf +56.
Tiefdruckphase 1: Am 11. setzte sich bei einem Premeteo-Index von -1 Tief Margrit mit Kern über dem Nordostatlantik flach über Deutschland durch.
Hochdruckphase 2: Um 0 UTC des 12. dehnte sich noch Tief Nevine mit Kern westlich von Irland über Deutschland aus, aber um 12 UTC hatte sich über der südwestdeutschen Region schon eine kleinräumige H-Zelle ausgebildet und um 0 UTC am 13. umschloss die Außenisobare von Hoch Viktor über der Ukraine die Region. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +10.
Tiefdruckphase 2: Der Ex-Hurrikan Leslie hatte in der Nacht zum 14. das europäische Festland erreicht. (Dazu schrieb die Berliner Wetterkarte am 14. 10.2018: Gestern spät abends kurz vor Mitternacht mitteleuropäischer Sommerzeit landete der Ex-Hurrikan LESLIE an der Küste Zentralportugals, nur drei Stunden nachdem LESLIE vom National Hurricane Center in Miami für post-tropisch erklärt wurde. Am gestrigen Sonnabend hatte der Wirbelsturm noch lange seinen Hurrikan-Status beibehalten, über einem Seegebiet auf dem Ostatlantik, wo noch nie zuvor ein Hurrikan beobachtet wurde rund 350 km westlich von Portugal. Schließlich wandelte sich LESLIE über nur rund 22°C warmem Oberflächenwasser und im Bereich einer Luftmassengrenze zu einem außertropischen Tief um, das sich rasch abschwächte. Um 00 UTC betrug sein Kerndruck nur noch knapp unter 1000 hPa. Dennoch wurden nach Mitternacht an einzelnen Stationen in Portugal Böen in Orkanstärke gemessen (Coimbra-Cervache 122 km/h). Der Isobarenbereich von Tief-ex-Leslie erreichte auch Süd- und Westdeutschland, doch blieb das Wetter in unserer Region wolkenlos sonnig, während es in Südfrankreich bei Carcasonne in der Nacht zum 15. zu katastrophalen Niederschlägen kam.
Hochdruckphase 3: Um 0 UTC lag Südwestdeutschland noch innerhalb des Tiefdrucksystems ex-Leslie und ex-Michael, doch stellte sich bis 12 UTC wieder eine antizyklonale Strömung durch Hoch Viktor über der Ukraine ein, die auch am 16. und 17. erhalten blieb. Bei unverändert sonnigem und trockenem Wetter lag Südwestdeutschland um 0 UTC des 18. im Isobarenbereich einer flachen Hochdruckströmung mit Kernen über der Iberischen Halbinsel und dem südlichen Mittelmeer. Bis 12 UTC hatte sich dann ein Wechsel in den Bereich von Azorenhoch Wolfgang vollzogen, das zum 19. einen Kern über der Nordsee ausbildete und bis zum 21. zunächst mit seinem Schwergewicht über Westeuropa verharrte, wobei der Luftdruck weiter anstieg. Am 22. lag der Kern von Hoch Wolfgang über Osteuropa und Südwestdeutschland wechselte in den Isobarenbereich von Hoch Xerxes, das nun vom Ostaltantik nachrückte. Dabei kühlte es deutlich ab und es kam zum Durchzug von mittelhohen Wolkenfeldern. Am 23. dehnte sich Hoch Xerxes weiter nach Europa aus. Sein Kern lagerte über dem Ostatlantik und Südwestdeutschland verblieb in seinem Isobarenbereich, doch verstärkte die rückläufige Venus in 60° zu Saturn Tief Siglinde über dem Baltikum, dessen nasskalte Witterung sich bis in unsere Region durchsetzte. Durch die Nordostströmung wurde kalte und dadurch schwere, maritime Arktikluft nach Mitteleuropa geführt, die den Luftdruck auf hohem Niveau hielt. Hoch Xerxes blieb auch am 24. und 25. wetterbestimmend. Am 26. hatte sich der Kern des Atlantikhochs zum Nordatlantik zurückgezogen. Über Südwestdeutschland verblieb ein Zentrum flachen Hochdrucks, aber in der Nacht zum 27. setzte Regen ein. Dieser Umschwung vollzog sich mit der Konjunktion von Venus mit der Sonne am 26., die von einem Erdbeben der Stärke 6,4 in Griechenland und der Entwicklung des Tropensturms Oscar auf dem Westatlantik begleitet war. Der Premeteo-Index summierte über die 12-tägige Hochdruckphase auf +139.
Tiefdruckphase 3: Tief Uta über Südschweden wurde am 27. wetterwirksam. Am 28., als der Premeteo-Index steil nach oben in den positiven Bereich ging, fiel der Luftdruck jedoch stark ab und Tief Vaia, das mit seinem Kern über Südfrankreich lag, dehnte sich über die Region aus. An diesem Tag wurde der Aspekt Juno 144° Ceres T* exakt. Er war wegen Ceres 180° Eris H* und weil Ceres am 29. gemeinsam mit Juno an einer Symmetrie beteiligt war, nicht angerechnet worden. Andererseits hatte es in der Vergangenheit schon Hinweise gegeben, dass Aspekte, die Asteroiden untereinander bilden, eine auffallende, dominante Raum-Zeit-Struktur-Wirkung entfalten, die andere, entgegengesetzt impulsierende Aspekte übertönen. Genau das könnte hier auch der Fall gewesen sein. Juno 144° Ceres T* blieb bis zum 30. auf +/- 1 Bogengrad exakt und zugleich  war Juno an H-Symmetrien beteiligt, die diesem Asteroiden-T*-Aspekt  widersprachen. So waren vom 27. bis 30. vier Fehlprognosetage zu vermerken. Trotzdem zeigte sich im Auswertungsdiagramm, dass der geglättete Premeteo-Index am 30. sein Maximum und der Luftdruck sein Minimum erreichte. Das bedeutete, dass die Rhythmik der kosmischen Strukturintensivierungen, die den Betrag des Premeteo-Indexwertes jeweils groß werden lassen, im Wetterverlauf erhalten blieb und durch die Intensität der vertikalen Atmosphärenströmungen bestätigt wurde, trotz der falschen Interpretation bezüglich der Wetterlage. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf +53.
Hochdruckphase 4: Am 31. setzte sich entsprechend dem Premeteo-Index von +17 das Hoch über dem Westbalkan durch.

SW-D befand sich an 25 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +222. Dies entsprach einer Indexzahl von +8,88 pro Tag.

 An 6 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +52. Dies entsprach einer Indexzahl von +8,67 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 6 Tagen falsch (am 1., 6., 24., 28., 30., 31.), an 7 Tagen richtig und an 17 Tagen tendenziell richtig.

PDF: Tabellen und Konstellationen zum Wetterlagenverlauf Oktober 2018

 

kosmogramm-link
link-arrow-grau

Kosmogramm 10/2018

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.