April 2016

Auswertung 2016/04

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf April 2016 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Tiefdruckphase 1: Am 1. April setzte sich noch für einen Tag die Tiefdruckphase von Ende März durch Tief Kerstin fort. Es lag mit seinem Kern um 0 UTC direkt über Südwestdeutschland. Auffallend war die feucht-kalte Witterung mit Merkur 0° Uranus und Venus 0° Ceres 180° Apo. Der Index 1 lag bei -2 und der Premeteo-Index hatte den Wert +3.
Hochdruckphase 1: Hoch Leo über Osteuropa dehnte sich am 2. bei einem hohen Premeteo-Index von +26 bis über unsere Region aus.
Tiefdruckphase 2: Entsprechend dem Premeteo-Index stellte sich am 3. eine flache zyklonale Strömung ein, deren Kern um 0 UTC über Westdeutschland lag. Der zyklonale Einfluss hielt auch am 4. an, als er in den Isobarenbereich von Tief Luana bei Irland überging. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +10. (Eigentlich hätte er nur den Wert +3, da, wie in den Tabellen in der Symmetriespalte des 3. April vermerkt, die H-Symmetrie mit Merkur wegen Merkur 30° Sedna T nicht hätte berechnet werden dürfen.) Die zyklonale Verstärkung in Folge von drei Merkur-T-Aspekten machte sich deutlich vertiefend bemerkbar. Der Premeteo-Index summierte über die beiden Tage auf +8.
Hochdruckphase 2: Um 0 UTC des 5. erreichte der Luftdruck erst sein Minimum, dennoch war die Region in den ganz flachen Hochdruckbereich des Mittelmeerraums einbezogen und bei der weiteren Umstellung in die Strömung des Azorenhochs kam es am 6. zu kräftigen Niederschlägen bei steigendem Luftdruck. Ein sonniges Hochdruckwetter gab es daher erst am 6. April. Ein kurzes zyklonales Zwischenspiel vollzog sich noch in der Nacht zum 7. durch Tief Ninotchka über der Nordsee, doch setzte sich bis Mittag bereits wieder das Azorenhoch durch.  Die eindeutig zyklonale Strömung auf 500 hpa ab dem 6. könnte mit dem starken Tf-Aspekt Ceres 120° Varuna am 7. und mit dem T-Aspekt Chiron 150° Haumea am 8. zu tun haben. In der Bodenatmosphäre verblieb am 8. unter dem Höhentief noch eine schmale, flache Hochdruckzone zwischen Tief Myrna über Nordmeer-Skandinavien und einem Tief über Sizilien. Der Premeteo-Index summiert über die 4-tägige Hochdruckphase auf +36.
Tiefdruckphase 3: Am 9. setzte sich für einen Tag mit viel Bewölkung, aber kaum Niederschlag, die zyklonale Strömung des Tiefs über dem Mittelmeer-Raum mit Kernen über dem Golf von Genua, der Adria und dem Balkan und des Tiefs Myrna über Skandinavien flach durch. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -3.
Hochdruckphase 3: Über Südskandinavien war in der Nacht zum 10. Hoch Muck entstanden, das seinen Einfluss über ganz Deutschland ausdehnte. Unsere Region liegt am 11. direkt an der Vorderseite des okkludierenden Tiefs Ortrun mit Kern südwestlich von Irland, daher befindet sich der Luftdruck auf niedrigem Niveau von 1012 hpa um 6 Uhr am 11., dennoch es ist wiederum Hoch Muck über Südskandinavien, das bis Mittag die Isobaren über ganz Deutschland zu seinem Kern hin krümmt. Am 12. verursachte eine Höhen-Okklusionslinie über Westdeutschland lokal Gewitter in der Nacht, doch insgesamt blieb die Wetterlage flach antizyklonal durch Hoch Muck, das mit seinem Kern über Westrussland angelangt war. Die Wetterlage der letzten beiden Tage war insofern eigentümlich, als bei einem Premeteo-Index für SW-Deutschland von +22 und +29 das Tief Ortrun über dem Ostatlantik von der Bodenatmosphäre bis in die Höhe fixiert blieb, okkludierte und dabei nicht nach Osten fortschreiten konnte. In der Nacht zum 13., als der Premeteo-Index auf +5 fiel, waren die Störungen, die das Tief hervorrief, etwas kräftiger, doch verblieb die Region in dem sehr flachen, antizyklonalen Bereich des schwachen Mittelmeerhochs. Am 14. war es ein kleines, flaches Hoch über Südfrankreich, das um 0 UTC das nun vollständig okkludierte Tief Ortrun über dem Ostatlantik von dem Tief über Osteuropa trennte und unsere Region weiterhin in einer schwachen, antizyklonalen Strömung hielt. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Hochdruckphase auf +78.

Tiefdruckphase 4: Am 15. waren die Isobaren der 0 UTC-Karte schon schwach zu Tief Petra bei Südwestengland gekrümmt. Das Tief verlagerte seinen Kern am 16. und 17. über die Nordsee nach Südskandinavien und dehnte sich bis weit nach Süden aus. Es brachte genau im Talpunkt der gemittelten Premeteo-Index-Kurve sehr kräftige Niederschläge. Dies ging einher mit den T-Aspekten von Sonne und Venus mit dem Mondapogäum und dem Tf-Aspekt Venus 150° Varuna. Der Premeteo-Index summierte auf -3.
Hochdruckphase 4: Zum 18. stieg der Luftdruck durch Hoch Norbert über dem Ostatlantik kräftig an und in den klaren Nächten wurde es bis zum 21. noch einmal empfindlich kalt, örtlich gab es Frost. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +16.
Tiefdruckphase 5: Tief Roswitha über dem Ostatlantik dehnte am 21. seinen Isobarenbereich schon flach bis nach Südwestdeutschland aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -1.
Hochdruckphase 5: Trotz weiter leicht gefallenen Luftdrucks befand sich die Region am 22. noch mal kurz im flachen Einflussbereich eines Hochs über dem Nordatlantik. Tief Roswitha über dem Ostatlantik kam nicht nach Osten voran und füllte sich auf. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +4.
Tiefdruckphase 6: Am 23. reichte das Tief Theres über den Ostalpen über Deutschland und führte zu einer starken Abkühlung der Atmosphäre. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -9. (Am Vorabend war der seltene Aspekt Neptun 72° Quaoar um 21:29 UTC exakt geworden. Das ist der Aspekt, mit dessen erstem Auftreten im Juli 2014 die ungewöhnlich starken Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche in Südwestdeutschland auftraten. Da die Prognose für diesen April 2016 schon am 27.03.2014 fertig gestellt worden war, wurde sie am 30.10.2014 noch mal überarbeitet und Neptun 72° Quaoar wurde als Tiefdruck-Aspekt eingetragen, der mit -10 Punkten einzurechnen war. Der reale Wetterverlauf hat nun tatsächlich  wieder diesen T-Impuls des Aspekts bestätigt. Immer wenn der Aspekt  seit 2014 exakt wurde, kam es zu kräftigen Niederschlägen.)
Hochdruckphase 6: Mit der Kaltluftzufuhr bildete sich am 24. und 25. in der Bodenatmosphäre ein Keil von einem Hoch über dem Nordatlantik bis über Südwestdeutschland aus. Auf 500 hpa war dagegen die Strömung zyklonal, es hatte sich ein starker Trog über ganz Europa und Russland ausgedehnt. Der Premeteo-Index summierte auf +42.
Tiefdruckphase 7: Am 26. setzte sich der Kern des Höhentiefs bis in die Bodenatmosphäre durch. Tief Uta verlagerte seinen Kern in die Nordsee. Dies war mit einem prägnanten kosmogeometrischen Ereignis verbunden, das allerdings in seiner Ausprägung noch nicht von den Prognoseregeln adäquat wiedergegeben werden konnte. Der Premeteo-Index hatte für diesen Tag einen Wert von +18 und war eine Fehlprognose. In den Tabellen und im unten folgenden Kosmogramm kann man sehen, dass Merkur am 26. einen exakten Winkel von 144° zu Quaoar und von 72° zu Neptun bildete. Das Kosmogramm zeigt, dass dadurch ein gleichschenkliges Dreieck entstanden ist mit Neptun an der Spitze. Der ranghöchste Aspekt in diesem Dreieck war Neptun 72° Quaoar und dieser wurde offensichtlich mit der Bildung des geschlossenen Dreiecks verstärkt. Neptun stand in dieser Position in der Mitte zwischen Merkur und Quaoar. (Völlig exakt war die Symmetrie aber erst am 28. April mit 72,2° nach beiden Seiten. Am 28. wurde Merkur aber auch gegenüber der Erde rückläufig. Meistens sind Symmetrien mit Merkur nur kurzfristige Ereignisse innerhalb eines Tages, da sich Merkur rasch voran bewegt und die geometrischen Figuren, an denen er beteiligt ist, schnell wieder auflöst. Dreimal im Jahr kommt Merkur jedoch von der Erde aus gesehen in eine untere Konjunktion mit der Sonne, wobei er eine Schleifenbewegung ausführt. Bevor er relativ zur Erde von der Vorwärtsbewegung in die Rückwärtsbewegung übergeht, bewegt er sich immer langsamer, kommt in den Stillstand und läuft dann rückwärts in die Konjunktion hinein, bei der er die größte Erdnähe erreicht. Merkur befand sich am 24. April in diesem langsamen Relativ-Bewegungszustand und bildete bis zum 3. Mai mit Neptun und Quaoar die beschriebene, ungewöhnlich lang anhaltende Symmetrie.)

Hochdruckphase 7: Am 27. befand sich Tief Uta um 0 UTC über Norddeutschland, doch hatte sich bis zum Mittag schon das Hoch über dem Nordostatlantik flach bis in unsere Region ausgedehnt. Am Vormittag kam es bis in die Tallagen noch zu Schneeschauern. Am 28. zeigte sich um 0 UTC zwischen Tief Uta bei Dänemark und dem Tief über dem Golf von Genua eine schmale, flache, antizyklonale Zone in Verbindung zum Atlantik-Hoch, die sich im Laufe des Tages ein wenig verstärkte. Auf 500 hpa dominierte jedoch weiterhin die starke zyklonale Strömung. Am 29. lag unsere Region im schwachen Einflussbereich eines Hochs mit Kernen über Österreich und Weißrussland. Am 29. war dieses Hoch mit einem Kern über dem Balkan präsent und prägte noch den Vormittag dieses Tages. Am Nachmittag fiel der Luftdruck und es vollzog sich am Spätnachmittag mit Gewittern und Niederschlägen ein Luftmassenwechsel. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +4.
Tiefdruckphase 8: Entsprechend dem Premeteo-Index von +5 lag die Region am 30. um 0 UTC noch im flachen, antizyklonalen Bereich eines Hochs über dem Balkan, doch wurde Südwestdeutschland bis zum Mittag in den Isobarenbereich von Tief Viola einbezogen, das sich mit seinem Kern von der Nordsee nach Süden verlagerte. Bei bereits wieder steigendem Luftdruck gab es am Abend und in der Nacht sehr ergiebige Niederschläge. So musste dieser Tag als Fehlprognose eingestuft werden. Die Zyklonalisierung vollzog sich mit Venus 120° Quaoar T und Venus 150° Makemake T. Der positive Premeteo-Index kam allein aus dem Index 3. Die Konjunktion von Merkur mit Vesta aktivierte Vesta 30° Eris H*.

Zusammenfassung:
Die Premeteo-Prognose bezüglich der zyklonalen und antizyklonalen Tage des April 2016 fiel mit nur fünf Fehlprognosetagen an sich gut aus.

Statt der sechs vorhergesagten, zyklonalen Tage, gab es allerdings elf, und der Monat war - wider Erwarten durch die Premeteo-Index-Kurve - sehr niederschlagsreich und kühl! Auch an den schwach antizyklonalen Tagen waren noch kräftige Schauermengen zu verzeichnen. Der Verlauf der Luftdruckkurve zeigt, dass sich der Druck vom 3. bis zum 17. auch bei den antizyklonalen Phasen auf auffallend niedrigem Niveau bewegte. Auf 500 hpa gab es den ganzen Monat nur fünf Tage, an denen über der südwestdeutschen Region eine eindeutig antizyklonale Strömung präsent war! Kosmogeometrisch ging dies einher mit zwei Neptun-Aspekten: Neptun 72° Quaoar T?*, der herausragende Begleitaspekt der starken Niederschläge und Überschwemmungen in Südwestdeutschland im Juli 2014, ist seit dem 26. März 2016 erneut im Exaktheitsbereich von ±1° und wurde am 22. April 2016 exakt. 

Zusätzlich zu dieser Konstellation befand sich Neptun vom 4. bis zum 27. April in 135° zum Mondapogäum. Exakt wurde dieser Aspekt in der Nacht vom 15. zum 16. April, also gerade in der Mitte des Monats und aktivierte einen dauerhaften zyklonalen Impuls von Neptun 72° Quaoar auf 500 hpa, während in der Bodenatmosphäre die zahlreichen H-Aspekte des Monats nur relativ schwache, antizyklonale Strukturen bewirken konnten. Besonders auffallend wurde die Aktivierung des T-Impulses als Neptun gegen Ende des Monats zusammen mit Merkur und Quaoar eine außergewöhnlich lang anhaltende Symmetrie bildete. (Siehe Beschreibung der Wetterlagen oben und das dort abgebildete Kosmogramm!)

SW-D befand sich an 19 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +206 und entsprach damit einer Indexzahl von +10,84 pro Tag.

An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +18 und entsprach damit einer Indexzahl von +1,64 pro Tag.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 6 Tagen falsch (am 2., 4., 5., 7., 25. und 26.), an 11 Tagen richtig und an 13 Tagen tendenziell richtig.


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Kosmogramm 04/2016

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.

 

Tiefdruckphase 1: Am 1. April setzte sich noch für einen Tag die Tiefdruckphase von Ende März durch Tief Kerstin fort. Es lag mit seinem Kern um 0 UTC direkt über Südwestdeutschland. Auffallend war die feucht-kalte Witterung mit Merkur 0° Uranus und Venus 0° Ceres 180° Apo. Der Index 1 lag bei -2 und der Premeteo-Index hatte den Wert +3.
Hochdruckphase 1: Hoch Leo über Osteuropa dehnte sich am 2. bei einem hohen Premeteo-Index von +26 bis über unsere Region aus.
Tiefdruckphase 2: Entsprechend dem Premeteo-Index stellte sich am 3. eine flache zyklonale Strömung ein, deren Kern um 0 UTC über Westdeutschland lag. Der zyklonale Einfluss hielt auch am 4. an, als er in den Isobarenbereich von Tief Luana bei Irland überging. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +10. (Eigentlich hätte er nur den Wert +3, da, wie in den Tabellen in der Symmetriespalte des 3. April vermerkt, die H-Symmetrie mit Merkur wegen Merkur 30° Sedna T nicht hätte berechnet werden dürfen.) Die zyklonale Verstärkung in Folge von drei Merkur-T-Aspekten machte sich deutlich vertiefend bemerkbar. Der Premeteo-Index summierte über die beiden Tage auf +8.
Hochdruckphase 2: Um 0 UTC des 5. erreichte der Luftdruck erst sein Minimum, dennoch war die Region in den ganz flachen Hochdruckbereich des Mittelmeerraums einbezogen und bei der weiteren Umstellung in die Strömung des Azorenhochs kam es am 6. zu kräftigen Niederschlägen bei steigendem Luftdruck. Ein sonniges Hochdruckwetter gab es daher erst am 6. April. Ein kurzes zyklonales Zwischenspiel vollzog sich noch in der Nacht zum 7. durch Tief Ninotchka über der Nordsee, doch setzte sich bis Mittag bereits wieder das Azorenhoch durch.  Die eindeutig zyklonale Strömung auf 500 hpa ab dem 6. könnte mit dem starken Tf-Aspekt Ceres 120° Varuna am 7. und mit dem T-Aspekt Chiron 150° Haumea am 8. zu tun haben. In der Bodenatmosphäre verblieb am 8. unter dem Höhentief noch eine schmale, flache Hochdruckzone zwischen Tief Myrna über Nordmeer-Skandinavien und einem Tief über Sizilien. Der Premeteo-Index summiert über die 4-tägige Hochdruckphase auf +36.
Tiefdruckphase 3: Am 9. setzte sich für einen Tag mit viel Bewölkung, aber kaum Niederschlag, die zyklonale Strömung des Tiefs über dem Mittelmeer-Raum mit Kernen über dem Golf von Genua, der Adria und dem Balkan und des Tiefs Myrna über Skandinavien flach durch. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -3.
Hochdruckphase 3: Über Südskandinavien war in der Nacht zum 10. Hoch Muck entstanden, das seinen Einfluss über ganz Deutschland ausdehnte. Unsere Region liegt am 11. direkt an der Vorderseite des okkludierenden Tiefs Ortrun mit Kern südwestlich von Irland, daher befindet sich der Luftdruck auf niedrigem Niveau von 1012 hpa um 6 Uhr am 11., dennoch es ist wiederum Hoch Muck über Südskandinavien, das bis Mittag die Isobaren über ganz Deutschland zu seinem Kern hin krümmt. Am 12. verursachte eine Höhen-Okklusionslinie über Westdeutschland lokal Gewitter in der Nacht, doch insgesamt blieb die Wetterlage flach antizyklonal durch Hoch Muck, das mit seinem Kern über Westrussland angelangt war. Die Wetterlage der letzten beiden Tage war insofern eigentümlich, dass bei einem Premeteo-Index für SW-Deutschland von +22 und +29 das Tief Ortrun über dem Ostatlantik von der Bodenatmosphäre bis in die Höhe fixiert blieb, okkludierte und dabei nicht nach Osten fortschreiten konnte. In der Nacht zum 13., als der Premeteo-Index auf +5 fiel, waren die Störungen, die das Tief hervorrief, etwas kräftiger, doch verblieb die Region in dem sehr flachen, antizyklonalen Bereich des schwachen Mittelmeerhochs. Am 14. war es ein kleines, flaches Hoch über Südfrankreich, das um 0 UTC das nun vollständig okkludierte Tief Ortrun über dem Ostatlantik von dem Tief über Osteuropa trennte und unsere Region weiterhin in einer schwachen, antizyklonalen Strömung hielt. Am letzten Tag der Hochdruckphase, am 15., lag die Region noch im Einflussbereich eines Hochs bei Sizilien. Verantwortlich hierfür dürften die beiden Merkur-Aspekte Merkur 135° Quaoar Hf und Merkur 72° Varuna H gewesen sein. Der Premeteo-Index hatte jedoch einen Wert von -5 durch Aspekte aus dem Bereich des Asteroidengürtels und es gab es auch schon vereinzelt Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckphase auf +73.
Tiefdruckphase 4: Am 16. und 17. dehnte sich Tief Petra mit Kern über der Nordsee und Südskandinavien bis weit nach Süden aus und brachte genau im Talpunkt der gemittelten Premeteo-Index-Kurve sehr kräftige Niederschläge. Dies ging einher mit den T-Aspekten von Sonne und Venus mit dem Mondapogäum und dem Tf-Aspekt Venus 150° Varuna. Der Premeteo-Index summierte auf +2.
Hochdruckphase 4: Zum 18. stieg der Luftdruck durch Hoch Norbert über dem Ostatlantik kräftig an und in den klaren Nächten wurde es bis zum 21. noch einmal empfindlich kalt, örtlich gab es Frost. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +16.
Tiefdruckphase 5: Tief Roswitha über dem Ostatlantik dehnte am 21. seinen Isobarenbereich schon flach bis nach Südwestdeutschland aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -1.
Hochdruckphase 5: Trotz weiter leicht gefallenen Luftdrucks befand sich die Region am 22. noch mal kurz im flachen Einflussbereich eines Hochs über dem Nordatlantik. Tief Roswitha über dem Ostatlantik kam nicht nach Osten voran und füllte sich auf. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +4.
Tiefdruckphase 6: Am 23. reichte das Tief Theres über den Ostalpen über Deutschland und führte zu einer starken Abkühlung der Atmosphäre. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -9. (Am Vorabend war der seltene Aspekt Neptun 72° Quaoar um 21:29 UTC exakt geworden. Das ist der Aspekt, mit dessen erstem Auftreten im Juli 2014 die ungewöhnlich starken Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche in Südwestdeutschland auftraten. Da die Prognose für diesen April 2016 schon am 27.03.2014 fertig gestellt worden war, wurde sie am 30.10.2014 noch mal überarbeitet und Neptun 72° Quaoar wurde als Tiefdruck-Aspekt eingetragen, der mit -10 Punkten einzurechnen war. Der reale Wetterverlauf hat nun tatsächlich  wieder diesen T-Impuls des Aspekts bestätigt. Immer wenn der Aspekt  seit 2014 exakt wurde, kam es zu kräftigen Niederschlägen.)
Hochdruckphase 6: Mit der Kaltluftzufuhr bildete sich am 24. und 25. in der Bodenatmosphäre ein Keil von einem Hoch über dem Nordatlantik bis über Südwestdeutschland aus. Auf 500 hpa war dagegen die Strömung zyklonal, es hatte sich ein starker Trog über ganz Europa und Russland ausgedehnt. Der Premeteo-Index summierte auf +42.
Tiefdruckphase 7: Am 26. setzte sich der Kern des Höhentiefs bis in die Bodenatmosphäre durch. Tief Uta verlagerte seinen Kern in die Nordsee. Dies war mit einem prägnanten kosmogeometrischen Ereignis verbunden, das allerdings in seiner Ausprägung noch nicht von den Prognoseregeln adäquat wiedergegeben werden konnte. Der Premeteo-Index hatte für diesen Tag einen Wert von +18 und war eine Fehlprognose. In den Tabellen und im unten folgenden Kosmogramm kann man sehen, dass Merkur am 26. einen exakten Winkel von 144° zu Quaoar und von 72° zu Neptun bildete. Das Kosmogramm zeigt, dass dadurch ein gleichschenkliges Dreieck entstanden ist mit Neptun an der Spitze. Der ranghöchste Aspekt in diesem Dreieck war Neptun 72° Quaoar und dieser wurde offensichtlich mit der Bildung des geschlossenen Dreiecks verstärkt. Neptun stand in dieser Position in der Mitte zwischen Merkur und Quaoar. (Völlig exakt war die Symmetrie aber erst am 28. April mit 72,2° nach beiden Seiten. Am 28. wurde Merkur aber auch gegenüber der Erde rückläufig. Meistens sind Symmetrien mit Merkur nur kurzfristige Ereignisse innerhalb eines Tages, da sich Merkur rasch voran bewegt und die geometrischen Figuren, an denen er beteiligt ist, schnell wieder auflöst. Dreimal im Jahr kommt Merkur jedoch von der Erde aus gesehen in eine untere Konjunktion mit der Sonne, wobei er eine Schleifenbewegung ausführt. Bevor er relativ zur Erde von der Vorwärtsbewegung in die Rückwärtsbewegung übergeht, bewegt er sich immer langsamer, kommt in den Stillstand und läuft dann rückwärts in die Konjunktion hinein, bei der er die größte Erdnähe erreicht. Merkur befand sich am 24. April in diesem langsamen Relativ-Bewegungszustand und bildete bis zum 3. Mai mit Neptun und Quaoar die beschriebene, ungewöhnlich lang anhaltende Symmetrie.)