Dezember 2013

Auswertung 2013/11

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

alt

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

alt

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


alt

Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


alt

Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

alt

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Dezember 2013 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Hochdruckphase 1: Der Monatsbeginn wurde von Hoch Ulrike bestimmt, das sich vom 1. bis 4. von Großbritannien über Mittel- nach Osteuropa bewegte. Der Premeteo-Index summierte auf +37.
Tiefdruckphase 1: Orkantief Xaver, das in Norddeutschland eine Sturmflut verursachte, setzte sich durch das kräftige Hoch Varnia über dem Ostatlantik nur flach bis Südwestdeutschland durch. Der Premeteo-Index betrug -6.
Hochdruckphase 2: Am 6. verlagerte sich Tief Xaver schon nach Osten und der Druck stieg bereits wieder kräftig an durch Hoch Varnia über  dem Ostatlantik. Hoch Varnia lag am 7. und 8. mit seinem Kern über Frankreich, der sich am 9. in die Schweiz verlagerte, während über Nordpolen Tief Yoda lag, dass Deutschland bis auf die Höhe von Frankfurt/Main beeinflusste. Der Premeteo-Index hatte an diesem Tag den stark negativen Wert von -23 durch die Symmetrie Hau 45 Orc Mer  (08) T*  T  T -14. Die Ursache der Fehlprognose bleibt in diesem Fall unklar. Mars war gerade in exakter Konjunktion mit Makemake und bildete zugleich einen Winkel von 72° zu Jupiter, der als zyklonaler Impuls ausgewiesen war. Jupiter hatte am 7. seine Konjunktion mit dem Mondapogäum (Apo) beendet und an diesem Tag wurde Apo 72° GSZ H*. Hoch Varnia blieb mit seinem Kern auch am 10. über der Südwestschweiz liegen und verlagerte sich am 11. über die mittleren Alpen. Am 12. und 13. war der Kern von Hoch Varnia bis über den Balkan gezogen. Am 13. lag der Premeteo-Index bei -9, es kam zu deutlichem Druckfall und auf 500 hpa bildete sich eine zyklonale Zelle über unserer Region aus, aber erst am 14. kam es bei wieder steigendem Luftdruck zu Niederschlag. Die Bodenströmung blieb überwiegend antizyklonal. Der Kern von Hoch Varnia bewegte sich wieder zurück über die Region der Schweiz. Am 16. verlagerte er sich bei flachem, positivem Premeteo-Index erneut über den Balkan und verblieb dort bis zum 18. Dezember. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +72.
Tiefdruckphase 2: Am 19. stieß Tief Bernd mit kräftigem Luftdruckfall vorübergehend bis in unsere Region vor. Der Premeteo-Index betrug +1. Ceres hatte drei exakte Aspekte: CER 144 SED H*, CER 90 JUP T*, CER 135 NEP H*.
Hochdruckphase 3: Am 20. dehnte sich Hoch Xenia vom Südostatlantik bis nach Deutschland aus. Der Kern bewegte sich recht rasch über Deutschland zum Balkan am 22. Dezember. Der Premeteo-Index summierte auf +32.
Tiefdruckphase 3: Am 22. breitete sich Tief Christian über Island bis nach Deutschland aus. Der Premeteo-Index betrug +22. Es wiederholte sich nun die Situation mit Merkur, die schon am 2./3. November durch Venus entstanden war und ebenfalls eine Fehlprognose bei hohem Index ausgelöst hatte: nun war es Merkur, der das immer enger werdende Konjunktionsfeld zwischen Quaoar und dem Galaktischen Zentrum passierte. Wieder wurde Var 150° GaZ T?* (1/4) ausgelöst. Vor zwei Jahren, als die Prognose erstellt wurde, konnte man noch nicht sicher sein, ob dieser Aspekt einen T-Impuls tragen würde. Nun ist es sehr sicher. Alles fand hier im Süden bei relativ hohem Luftdruck statt.
Hochdruckphase 4: Am 23. überwog vorübergehend wieder eine flache, antizyklonale Strömung durch Hoch Xenia, das sich mit seinem Kern nun über der Türkei befand. Der Premeteo-Index betrug +27.
Tiefdruckphase 4: Tief Dirk über dem Nordatlantik bestimmte ab dem 24. und bis zum 26. das Wetter mit einer starken Advektion von warmen Luftmassen. Der Premeteo-Index summierte auf +1.
Hochdruckphase 5: Am 27. bildete sich gemäß dem Premeteo-Index ein Zwischenhochkeil aus zwischen Tief Erich westlich Schottlands und einem Tief über Italien. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +10.
Tiefdruckphase 5: Tief Erich bei Schottland wanderte nach Nordskandinavien und prägte am 28. und 29. die Strömung über Deutschland. Der Premeteo-Index summierte auf -33.
Hochdruckphase 6: Hoch Ylonka dehnte sich am 30. und 31. von der Iberischen Halbinsel nach Mittel- und Osteuropa bis über den Balkan aus. Durch die Kaltluftzufuhr auf der Rückseite von Tief Erich trat in der Bodenschicht schon am 30. eine Antizyklonalisierung der Strömung auf, während auf 500 hpa noch die zyklonale Strömung vorherrschte. Dadurch wurde der 30. zur Fehlprognose. Der Premeteo-Index summierte auf -5.

Zusammenfassung: Die Prognose des Dezembers 2013 war zufriedenstellend ausgefallen, da nur 8 Tage bezüglich des Premeteo-Index-Vorzeichens falsch vorhergesagt waren. Davon hatten 5 Tage einen flachen Index gehabt. Auch lag die mittlere Indexzahl der der wenigen zyklonalen Tage im negativen Bereich.
Die Prognose durch die Wettersymbole war insgesamt jedoch - wie meist in den Wintermonaten – relativ schlecht. Obwohl 23 antizyklonale Tage zu verbuchen waren, gab es nur 6 Tage, an denen überwiegend Sonnenschein vorherrschte.

SW-D befand sich an 23 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +173, was einer Indexzahl von +7,52 pro Tag entspricht.
 
An 8 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt -15, was einer Indexzahl pro Tag von –1,9 entspricht.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 9 Tagen falsch (am 7., 9. 14., 15., 18., 20., 21., 22., 30.), an 6 Tagen richtig und an 16 Tagen tendenziell richtig.

 

kosmogramm-link
link-arrow-grau{tiframe linktext:="Kosmogrammgraphik anzeigen" width:="540" height:="640" url:="http://www.premeteo.com/prognosetage/kosmogramm/kosmogramm-2013-12.php"}


Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.