Dezember 2015

Auswertung 2015/12

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

alt

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

alt

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


alt

Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


alt

Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

alt

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Dezember 2015 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Hochdruckphase 1: Die Hochdruckwetterlage, die sich seit dem 26. November 2015 eingestellt hatte, setzte sich im Dezember durch Hoch Xena fort, das sich mit seinem Kern vom Nordosten der Iberischen Halbinsel über Frankreich nach Deutschland und am 4. auf den Balkan bewegte. Am 4. streifte der Trog von Tief Rudi über der Nordsee nur kurz unsere Region, die sogleich wieder unter Hochdruckeinfluss durch Hoch Yvonne kam, das seinen Kern vom Atlantik nach Frankreich verlagerte. Die Witterung war für die Jahreszeit sehr warm. Der hohe Luftdruck war in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index, der für den ganzen Dezember meist oberhalb der Nulllinie verlief. Am 6. lag der Kern von Hoch Yvonne über Mittelitalien. Der Glanz der Sonne im Blau der Atmosphäre und die milden Temperaturen zeugten am Übergang des Oberrheingrabens zum Schwarzwald vom Mittelmeercharakter des Hochs. So auch am 7., als der Kern von Hoch Yvonne über der Nordadria lag. Am 8., als Merkur in Konjunktion trat mit dem Galaktischen Zentrum unserer Milchstraße und mit Quaoar, standen sich das starke Hoch Yvonne über Europa (Kern über Ungarn) und das kräftige Tief Shigeru (Kern über dem Mittelural) über dem russischen Raum einander gegenüber. In der Nacht vom 8. zum 9. Dezember wurde kurzfristig die Höhenkaltfront von Tief Uwe II über dem Nordmeer wetterwirksam. Doch setzte sich gleich wieder bei kräftig steigendem Druck das Hoch Zita mit Kern über der Biskaya durch. Am 10. hatte sein Kern Süddeutschland erreicht, am 11. lag er über den Alpen. Das Hoch teilte sich am 12. mit einem Kern über Südwestfrankreich und einem Kern über dem Balkan und es blieb bis zum 13. wetterbestimmend. Der Luftdruck fiel etwas ab und zeigte damit einen ähnlichen Verlauf wie der Premeteo-Index, aber die antizyklonale Wetterlage blieb bis zum 15. erhalten. Es war dann Hoch Annice über den Karpaten, in dessen Isobarenbereich unsere Region fiel. 15 Tage lang hatte diese Hochdruckphase ganz in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index angehalten! Der Premeteo-Index summierte auf +316.
Tiefdruckphase 1: Der Luftdruck war zum 16. schon wieder etwas angestiegen, aber dennoch kam Südwestdeutschland erst an diesem Tag in den Trogbereich von Tief Xola, das sich mit seinem Kern nordwestlich von Irland befand. Dies war wiederum in völliger Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index, der an diesem Tag einen einzelnen negativen Wert von -6 aufwies.
Hochdruckphase 2: Rasch stellte sich erneut eine antizyklonale Strömung ein, zunächst um einen Hochdruckkern über Südostfrankreich. Dann verlagerte sich am 18. 19. und 20. das Zentrum der Strömung zu Hoch Brigitte über den Balkan. Der Premeteo-Index hatte am 19. und 20. sehr hohe Werte von +42 und +32 und die starke Antizyklonalität des Mittelmeerraums verhinderte ein Vordringen der atlantischen Tiefs bis in unsere Region. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Hochdruckphase auf +99.
Tiefdruckphase 2: Am 21. konnten die Tiefdruckgebiete Zwi I und Zwi II über dem Nordmeer und Nordskandinavien ihren Einfluss bis über unsere Region ausdehnen. Lokal regnete es zum Teil kräftig. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -2.
Hochdruckphase 3: Hoch Brigitte verlagerte seinen Schwerpunkt nach Italien und erfasste damit erneut den süddeutschen Raum mit seinem Isobarenbereich. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -6, der nur im Index 3 zustande gekommen war. Die Konjunktion von Mars mit Haumea, ein ausgewiesener H-Aspekt, scheint lokal dominant zu sein. Außerdem wurde an diesem Tag der Aspekt Neptun 45° Eris ?* exakt, dessen Impuls noch unbekannt war. Das Heranrücken des Hochdruckkerns mit seinem Isobarenfeld könnte auf einen H*-Aspekt hindeuten. Zum 23. hatte sich der Kern von Hoch Brigitte in den Süden des Mittelmeers verlagert und die mediterrane Winterwitterung setzte sich fort. Am 24. lag der Kern über Kroatien, am 25. über Norditalien, wurde dann bis zum 28. über den mittleren Alpen stationär und verlagerte sich am 29. nach Sardinien, wo es als Hoch Brigitte zum letzten Mal in der Berliner Wetterkarte gekennzeichnet war. Am 30. kam die Region in den Bereich eines Hochdruckkeils, der von Hoch Christine über dem Baltikum ausging. Am letzten Tag des Jahres 2015 wurde Südwestdeutschland von den Regengebieten des Tiefs Friedbert über Großbritannien gestreift, doch dehnte sich bis zum Mittag der Isobarenbereich von Hoch Christine, das sich erneut verstärkte, bis über unsere Region wieder aus. Der Premeteo-Index summierte für diese Hochdruckphase bis zum Monatsende auf +61.

Zusammenfassung:
Der Dezember 2015 war ein sehr erfolgreicher Monat für die Premeteo-Prognosen! Es gab nur zwei Fehlprognosetage. Gemäß dem Premeteo-Index wäre mit vier Tiefdrucktagen zu rechnen gewesen. Es setzten sich nur zwei zyklonale Tage durch, jedoch gerade auch an den Tagen mit negativem Index.

Auffallend an dieser lang anhaltenden Hochdruckperiode war, dass sich die Kerne der Hochs Xena, Yvonne, Zita und Brigitte immer südlich unserer Region befanden und uns mit der milden Witterung des mediterranen Luftraums verbanden. Venus und Mars kamen in dem Zeitraum in Konjunktionen mit Haumea, Sonne und Merkur in Konjunktionen mit dem Galaktischen Zentrum und Quaoar. Die höchsten Tagesmitteltemperaturen kamen zustande am 17. (Lahr 12,4°C) mit Sonne 72° Mondapogäum und am 25. (Lahr 12,1°C) zwischen Venus 60° Jupiter am 24. und Venus 60° aufst. Mondknoten am 26. Dezember.

SW-D befand sich an 29 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +476, das einer Indexzahl von +16,41 pro Tag entsprach.
 
An 2 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -8, das einer Indexzahl pro Tag von –4 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 1., 4., 11., 12.), an 16 Tagen richtig und an 11 Tagen tendenziell richtig.

 

kosmogramm-link
link-arrow-grau

Kosmogramm 12/2015

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.