Dezember 2018

Auswertung 2017/12

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Dezember 2018 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Der Dezember 2018 folgte in wesentlichen Zügen der Premeteo-Prognose. Wie das Diagramm zeigt, verlief die Trendlinie des Premeteo-Index vom 1. bis zum 22. Dezember immer in der Nähe der Nulllinie. In der Realität brachte dies einen ständigen Wechsel von kurzen Hoch- und Tiefdruckphasen mit sich. Zum Teil traten die Luftdruckmaxima und –minima um einen oder zwei Tage verschoben zum Premeteo-Index auf. Dabei waren die Luftdruckschwankungen jedoch sehr viel stärker als die Schwankungen des Premeteo-Index.

Dies hing damit zusammen, dass es beim Durchgang der Tiefdruckgebiete an der Vorderseite zur Zufuhr warmer Luftmassen mit geringerem spezifischem Gewicht kam, die den Luftdruck dadurch stärker fallen ließen als durch die kosmische Raumzeitgeometrie veranlasst. An der Rückseite der Tiefs strömten von Norden kalte, schwere Luftmassen ein, die den Luftdruck wiederum stärker ansteigen ließen, als durch den Index angezeigt war. Während die warmen Luftmassen die Bodenatmosphäre eher destabilisierten und damit zyklonalisierten, trat mit der Zufuhr kalter Luftmassen nach Vollzug des Luftmassenwechsels eine Stabilisierung und Antizyklonalisierung der regionalen Atmosphäre ein. Durch diese thermodynamischen Effekte kam es zu den zeitlichen Verschiebungen zwischen Premeteo-Index- und Luftdruckverlauf.

Die Frage, die sich an dieser Stelle stellt, ist, ob diese thermodynamischen Effekte nicht trotzdem auch Teil der Gesamtkonstellation sind und mit den qualitativ differenzierten Bewegungsimpulsen der einzelnen, speziellen Planetenwinkelbeziehungen in Bezug zur Geologie der Region zusammenhängen. Die Geologie einer Region mit ihren besonderen Gebirgs- und Tallandschaften und dem Vorhandensein bestimmter Gesteinsformationen stellt so etwas wie eine eingefrorene Raumzeitstruktur dar, die in Wechselwirkung tritt mit den kosmischen Raumzeitstrukturflüssen der Gesamtkonstellation und so zu den speziellen Bewegungs- und Strömungsmuster der Atmosphärenmoleküle führt. Diese tägliche Gesamtkonstellation mit den besonderen Qualitäten der einzelnen Winkelbeziehungen muss bis jetzt noch ganz unerforscht bleiben.

Die lange Hochdruckphase 7 vom 22. bis 30. war in Tallagen eine gänzlich sonnenlose Phase. An den ersten beiden Tagen gab es beim Luftdruckanstieg noch lokal kräftige Bewölkung und Niederschläge, dann blieb es wie zu erwarten trocken, aber mit dichtem Nebel.

Statistisch gesehen, war es ein zufriedenstellender Monat. An 23 Tagen war die Strömungsform korrekt prognostiziert. Die mittlere  Premeteo-Indexzahl pro Tag lag in Hochdruckgebieten bei +10,89 und in Tiefdruckgebieten bei +0,77. Bei den Tiefdruckgebieten konnte durch den häufigen Wetterlagenwechsel und den oben beschriebenen zeitlichen Verschiebungen kein ideal negativer Wert erzielt werden, doch zeigt die große Differenz zwischen beiden Werten, dass sich die Hypothese des Forschungsansatzes im Wesentlichen bestätigte.

Ende November ging die lang anhaltende Trockenperiode des Jahres 2018 zu Ende, als Vesta die 90°-Winkelbeziehung von Uranus mit dem aufsteigenden Mondknoten (Kn1) „durchkreuzte“, indem sie in Konjunktion mit dem absteigenden Mondknoten trat und dabei ebenfalls einen 90° Winkel zu Uranus bildete. Nun setzte im Dezember eine Phase mit täglichen Niederschlägen in der ersten Dekade des Monats ein.

Interessant ist, dass der wärmste Tag des Monats in Lahr, mit einer Tagesmitteltemperatur von 13,2° C der 3. Dezember war, an dem Uranus 90° Kn1/Kn2 exakt wurde. Der zweitwärmste Tag mit 11,4° C ereignete sich am 7. mit (Mars 0° Neptun) 30° Mondapogäum.

Die kälteste Phase war vom 25. bis zum 28. zu verzeichnen als die Tagesmitteltemperaturen im negativen Bereich verliefen. Es trat eine Folge von H-, Hf  und H*-Aspekten auf, die als solche in der Bodenatmosphäre mit divergenten, abkühlenden Raumstrukturen auftreten. Am kältesten Tag, am 27. mit -1,5° C, wurde Jupiter 30° Saturn H* exakt.

Der maximale Luftdruck von 1037,3 hPa wurde in Lahr um 6 UTC am 25. Dezember, einen Tag nach dem höchsten positiven Premeteo-Indexwert  mit Merkur 90°Neptun H / 72° GSZ  Hf , Vesta 150° Orcus H* sowie Venus 45° GSZ H erreicht.

Der tiefste Luftdruck konnte am 9. mit 1006,8 hPa notiert werden, nachdem durch die Konjunktion Mars 0° Neptun A drei Tage hintereinander im Index 3 Neptun 72° Quaoar T?* aktiviert worden war.


Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Am 1. Dezember 2018 lag Südwestdeutschland im Bereich eines Hochs mit Kern vor der portugiesischen Küste. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +12.
Tiefdruckphase 1: Der Luftdruck sank zum 2. stärker ab als der Premeteo-Index, als die Region unter den Einfluss der beiden Tiefs Kerrin und Jadwiga mit Kernen bei Irland und über der Nordsee gelangte. Tief Kerrin verlagerte seinen Kern bis zum 4. nach Südskandinavien. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +6.
Hochdruckphase 2: Zum 5. hatte sich Hoch Eckhard vom Ostatlantik mit kalten Luftmassen nach Süddeutschland verlagert. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +1.
Tiefdruckphase 2: Tief Luana lag am 6. über der Nordsee bei einem Premeteo-Index von +1.
Hochdruckphase 3: Am 7. und 8. dehnte sich das Azorenhoch über die südwestdeutsche Region aus, wobei die bedeckte, zu Niederschlag neigende Witterung anhielt. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf 0.
Tiefdruckphase 3: Tief Marielou mit Kernen über Süd- und Ostschweden sowie über Großbritannien dehnte sich in der Nacht zum 9. mit lokal kräftigen Niederschlägen und stürmischem Wind über West- und Mitteleuropa aus. Gegenüber dem Premeteo-Index geschah dies um einen Tag verspätet, so dass zwei Fehlprognosetage zu verzeichnen waren. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +9.
Hochdruckphase 4: Hoch Frido mit Kern über Nordwestspanien krümmte bei kräftig ansteigendem Luftdruck, Schneeregen und Graupelschauern die Außenisobaren von Tief Marielou über dem südwestdeutschen Raum am 10. bereits zu seinem Zentrum hin. Der Kern des Hochs bewegte sich über Südwestfrankreich am 11., erreichte Belgien am 12. und lag um 0 UTC des 13. innerhalb von Hoch Gotthard mit Kern über Nordskandinavien. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +13.
Tiefdruckphase 4: Um 12 UTC des 13. lag Südwestdeutschland schon im Isobarenbereich von Tief Nadija, dessen Kern sich vom Ostatlantik zunächst zu den Balearen verlagerte. Am 14. war die 1015er Isobare, die der südwestdeutschen Region am nächsten lag, deutlich zu Tief Nadija gekrümmt. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf
-8.
Hochdruckphase 5: Hoch Gotthard I und II mit Kernen über Südskandinavien und Baltikum dehnte am 15. seinen Isobarenbereich wieder über ganz Deutschland aus, wobei Tief Nadija seinen Kern nach Sizilien verlagerte. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +5.
Tiefdruckphase 5: Tief Oswalde mit Kern bei Schottland brachte der Region am 16. bis in die Tallagen kräftigen Schneefall. Im Laufe des Tages setzte dort jedoch schon wieder Tauwetter ein. Doch verblieb die Region auch noch am 17. bei steigendem Luftdruck im Bereich des Tiefs. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -13.
Hochdruckphase 6: Am 18. bestimmte ein Hoch über den Alpen die Wetterlage. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +5.
Tiefdruckphase 6: Am 19. hatte der Premeteo-Index noch einen Wert von +8, aber Tief Pia mit Kernen bei Island dehnte um 0 UTC in der Bodenatmosphäre seinen Isobarenbereich schon über ganz West- und Mitteleuropa aus, während auf 500 hPa ein Hochdruckkeil Deutschland überquerte. Um 15 UTC wurde der unbekannte Kuipergürtel-Aspekt Haumea 150° Sedna ?* exakt. Am 20. lag Tief Pia etwas südlich von Island, am 21. über Schottland und entwickelte einen weiteren Kern über Irland, der den Namen Stina erhielt. Vom 20. zum 21. war der Premeteo-Index von -2 auf +13 empor geklettert. (In der Tabelle sieht man am 21., dass im Index 2 der alternative Index versehentlich in die obere, statt in die untere Zeile eingetragen worden war, wodurch auch oben der reguläre und der alternative Premeteo-Index vertauscht worden waren. Das wurde nun bei der Auswertung richtig umgestellt.) Zum 21. fiel der Premeteo-Index wieder leicht ab, blieb aber im flach positiven Bereich. Der Luftdruck blieb auch oberhalb der blauen Nulllinie, doch war das Wetter in der Bodenatmosphäre bei stürmischem Wind eindeutig zyklonal, während die Region auf 500 hPa bis 0 UTC des 22. unter eine Frontalzone mit hohen Windgeschwindigkeiten geriet. Möglicherweise spielte die Auslösung von Neptun 72° Quaoar T?* durch die Konjunktionssymmetrie der Sonne mit Quaoar und dem Galaktischen Zentrum für die Zyklonalisierung der Atmosphäre doch eine Rolle. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +13. Die Summe der Premeteo-Index-Tageswerte war zwar positiv, aber die Anzahl der Tiefdruckaspekte war mit sechs doppelt so hoch wie die der drei Hochdruckaspekte. Allerdings hatten die Hochdruckaspekte eine höhere Rangordnung, wodurch der positive Premeteo-Index zustande gekommen war.
Hochdruckphase 7: Am 22. um 0 UTC waren die Isobaren über Südwestdeutschland noch um die Tiefdruckkerne Pia nördlich von Schottland und Stina über Nordostdeutschland orientiert. Um 12 UTC war die Strömung bereits antizyklonalisiert und ordnete sich um ein Hoch über den Pyrenäen, das zum 23. den Luftdruck wieder ansteigen ließ. Das Wetter blieb regnerisch und in der Nacht zum 24. machte sich besonders der Tf*-Aspekt Chiron 120° aufsteigender Mondknoten mit starken Regenfällen bemerkbar.  Das kleine f steht für forte, das heißt der Aspekt hat einen starken Regionalbezug und setzt sich mit seinem Strömungsimpuls in der Bodenatmosphäre bei den meisten Aspektkombinationen durch. In der Realität zeigte sich das dieses Mal in einem kurzen, heftigen Tiefdruckdurchgang bei relativ hohem Luftdruck. Zum 25. erfolgte ein kräftiger Luftdruckanstieg durch Hoch Hugo mit Kern über Belgien. Am 26. um 0 UTC lag der Kern über Mitteldeutschland, zum 27. verlagerte er sich nach Süddeutschland. Der flache Premeteo-Index, der am 26. für einen Tag im negativen Bereich bei -1 lag, setzte einen leichten, die Antizyklonalität abbauenden Impuls. Der Kern von Hoch Hugo lag am 28. über Südwestdeutschland. Am 29. wechselte die Region in den Isobarenbereich von Hoch Ignatius über Nordwestfrankreich, das seinen Kern zum 30. etwas nach Süden über die Biskaya verlagerte. Der Premeteo-Index summierte über die 9-tägige Hochdruckphase auf +160.
Tiefdruckphase 7: Am letzten Tag des Jahres 2018 setzte sich Tief Zeetje mit Kern über Island bis nach Südwestdeutschland durch. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +3.

SW-D befand sich an 18 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +196. Dies entsprach einer Indexzahl von +10,89  pro Tag.

 An 13 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +10. Dies entsprach einer Indexzahl von +0,77 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 6 Tagen falsch (am 1., 21., 23., 24., 25., 29.), an 8 Tagen richtig und an 17 Tagen tendenziell richtig.


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Kosmogramm 12/2018

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.