November 2009

Auswertung 09/2009
Auswertung korrigiert 09/2009

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das obere Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war. Das untere Diagramm zeigt den korrigierten Premeteo-Index nach dem real eingetretenen Wetterverlauf, wenn Indexierungsfehler entdeckt wurden oder durch die Fehlprognosen eine teilweise Änderung der Prognoseregeln für künftige Prognosen sinnvoll erschien.

 

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

Auswertung und Rückschau

November 2009

 

Wetterlagenverlauf des November 2009 im Vergleich zum Premeteo-Index für Südwest-Deutschland


Tiefdruckphase T1:  Am Sonntag beginnt die zyklonale Strömung vom O-Atlantik sich über SW-D durchzusetzen.
Der Premeteo-Index beträgt am 1. November zwar -8, ist aber die folgenden Tage bis zum 4. Nov. zu hoch, bzw. konnte die besondere Konstellation am 3. und 4. nicht erfassen, wegen des noch unbekannten Langsamläufer-Aspekts Makemake 90° Galakt. Zentrum. Das Kosmogramm zeigt, dass Sonne und Merkur  zwischen 15 Uhr am 3. und 15 Uhr am 4. Nov. gemeinsam in eine 45° Symmetrie zu diesem Aspekt kommen. Der tiefste Druck wurde recht exakt in der Mitte dieses Zeitraums gegen 4 Uhr morgens am 4. Nov. erreicht. Das bedeutet, dass Mak 90 GZ  ein T-Aspekt sein müsste. Der korrigierte Premeteo-Index zeigt für den 4. und 5. Nov. nach den bestehenden Regeln dann eine angepassteren Verlauf. Gleichzeitig befinden sich Sonne und Merkur in Dreifachkonjunktion mit Ceres, was der Konstellation noch ein besonderes Gewicht verleiht. Die 45°-Symmetrie überlagert die Impulse der einzelnen Aspekte und setzt sich bis in die Bodenschicht durch. Sonne 45° Galakt. Zentrum ist dagegen ein starker H-Aspekt, der  auch gegen 4 Uhr am 4. exakt wird und tatsächlich zeigt die 500 hpa Karte von 0 UTC einen flachen Höhenkeil über SW-D!
Ceres selbst kommt vom 7. auf den 8. November in eine exkate Symmetrie zu Mak 90° GaZ und die Zyklonalität verstärkt sich nochmal deutlich. Der Index wird am 8. mit dieser Symmetrie nachkorrigiert.
Hochdruckphase H1: Am 11. und 12. stellt sich eine flache, antizyklonale Strömung in der Bodenschicht ein, die sich in den Wettererscheinungen aber kaum auswirkt. Es bleibt überwiegend bedeckt mit wenig Niederschlag.
Tiefdruckphase T2: Ab dem 13. kommt SW-D unter den Einfluss des Atlantiktiefs Gerhard, während in der Höhe ein Hochdruckrücken wirksam ist. Der Premeteo-Index ist am 14. viel zu hoch, was durch die Symmetrien des gleichseitigen Dreicks zwischen Sonne, Varuna und der Juno-Uranus-Konjunktion mit 35 Indexpunkten zustande kommt . Das Kosmogramm zeigt am 14. die grünen H-Impulslinien von Sonne zu Juno und von Juno zu Varuna. Diese Impulse treten am 14. auch als Symmetrien auf. Das Kosmogramm des 15.  zeigt sehr anschaulich, dass die grüne Linie von der Sonne zu Juno sich in eine rote T-Impulslinie zu Uranus verwandelt. Diese tritt als Symmetriebildner aber schon am 14. um 14 Uhr auf, und da der Sonne-Uranus-Aspekt einen höheren Rang hat als der Sonne-Juno-Aspekt, dürfen die H-Symmetrien der Sonne am 14. nicht mehr gerechnet werden, dadurch redurziert sich der Index auf 10 Punkte. Die Antizyklonaliät tritt aber doch in der Höhenkarte auf, am Boden ist sie durch die sehr starke Erwärmung, die am 13. einsetzte, aufgehoben. Die zyklonale Lage hält bis zum 17. November an, doch setzt schon gegen 16 Uhr ein kräftiger Druckanstieg ein.
Hochdruckphase H2: Ab dem 18. hat sich schon einen Tag früher als vom Premeteo-Index zu erwarten die antizyklonale Lage durchgesetzt mit wolkenlosem 'Sonnenwetter hier im Südwesten. Der 18. hat nur H-Impulse, doch da sie erst am Spätnachmittag exakt wurden, sind sie der Regel entsprechend erst auf den 19. gerechnet worden, es handelt sich um Son 60° Mak und Jup 60° Qua. Diese Wetterphase endet auch wiederum einen Tag früher als angezeigt am 21. November.
Tiefdruckphase T3: Ab dem 22. hat sich in der Bodenschicht schon flach eine zyklonale Strömung ausgebildet, und bringt am 23.  bei stürmischen Wind  Niederschlag. Ebenso ist es am 24. geschlossen bedeckt mit Regen. Die zyklonale Strömung bleibt flach ausgebildet erhalten, bringt aber am 25. und 26. viel Sonne bei sehr milder Atmosphäre und im Diagramm kann man sehen, dass Index 1 und der Premeteo-Index  durch die Symmetrien und Konjunktionsauslösungen sich gegenläufig verhalten. Am 29. und 30. vertieft sich die zyklonale Strömung nochmal kräftig, während der Premeteo-Index den entgegengesetzten Verlauf nimmt. Der hohe positive Index kommt hauptsächlich durch drei Merkuraspekte  mit Ceres, Eris und Varuna zustande. Merkur steht im Schützen, noch nahe bei Quaoar und bildet am 30. zugleich noch mit Varuna und Sedna eine 150°-Symetrie aus. Diese Symmetrie könnte der wunde Punkt der Fehlprognose sein, denn zwischen Varuna und Sedna zeigt das Kosmogramm einen T-Aspekt an, der möglicherweise als Symmetriewirkung aufgrund der höheren Rangordnung hätte angewendet müssen. Leider liegt für diese Fälle noch zu wenig Erfahrung vor. Geht man davon aus, dass der Sedna-Varuna-T-Aspekt die H-Aspekte des Merkur löscht, dann verändert sich der Premeteo-Index für den 29. und 30. November enorm, wie das korrigierte Diagramm des Index zeigt. Der gleitende Index-Durchschnitt bleibt dann auch im negativen Bereich.

Insgesamt waren 7 Tage durch die Premeteo-Wettersymbole falsch und 9 Tage richtig prognostiziert, 13 Tage können als tendenziell stimmig prognostiziert angesehen werden. Die Probleme der Novemberprognose lagen vor allem in der 1. Monatsdekade bei dem Langsamläufer Aspekt Mak 90 GaZ , der in Index 2 und Index 3 als fast-exakter Aspekt  an 4 Tagen auftauchte. Am Ende des Monats wurde nochmal an zwei Tagen der Index korrigiert aufgrund einer besonderen Symmetriekonstellation. Das korrigierte Diagramm unterscheidet sich vom unkorrigierten also um 6 korrigierte Tage.

Im November 2009 befand sich SW-D  nur an 6 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt 31, was einer Indexzahl von 5,17 pro Tag entspricht.

An 24 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt -3, was einer Indexzahl pro Tag von -0,13 entspricht.

Für den korrigierten Premeteo-Index ergibt sich bei zyklonaler Strömung eine Indexzahl von -5,5 pro Tag,  bei antizyklonaler Strömung entspricht er dem unkorrigiertem Wert.

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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.