Oktober 2009

Auswertung 09/2009
Auswertung korrigiert 09/2009

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das obere Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war. Das untere Diagramm zeigt den korrigierten Premeteo-Index nach dem real eingetretenen Wetterverlauf, wenn Indexierungsfehler entdeckt wurden oder durch die Fehlprognosen eine teilweise Änderung der Prognoseregeln für künftige Prognosen sinnvoll erschien.

 

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

Auswertung und Rückschau

Oktober 2009

 

Wetterlagenverlauf des Oktober 2009 im Vergleich zum Premeteo-Index für Südwest-Deutschland

Hochdruckphase H1: Im Oktober setzt sich die Hochdruckwetterlage vom September fort, allerdings mit leicht gefallenem Druck und einer zyklonalen Strömung  in der Höhe. Entsprechend gibt es mehr Bewölkung als durch die Wettersymbole prognostiziert. Der Premeteo-Index ist nicht korrekt durchgeführt, da die Mars-Varuna-Konjunktion mit der T-Auslösung nicht eingerechnet worden war. Die zyklonale Strömung in der Höhe bleibt bis zum 4. Oktober erhalten. Auch der weitere Wetterverlauf zeigt, dass der Premeteo- Index zu hoch errechnet wurde und die Wettersymbole nur für den 3., 4. und 7. Oktober stimmig waren. Für die Fehlprognose könnte der bei einer Symmetrie am 4. und bei den Auslösungen vom 7. bis zum 12. Oktober vorkommende und bisher unbekannte Aspekt Orcus 30° GSZ sein. Der Wetterverlauf spricht dafür, dass er einen Tiefdruck-Impuls besitzt. Setzt man diesen probehalber zur Korrektur ein, so zeigt sich im unteren Diagramm ein deutlich reduzierterPremeteo-Index.
Ungewöhnlich war die für die Jahreszeit starke Erwärmung der Atmosphäre vom 5. bis zum 8. Oktober mit Tagesmitteltemperaturen in Lahr von 18,6 °C, 22,5°C und 18,3°C, die die Bodenströmung am 7. in die Zyklonalität kippen ließ . Wie im Kosmogramm für diese Tage ersichtlich,  vollzieht sich diese starke Erwärmung als Merkur die nahe beieinander positionierten Saturn und Makemake passiert. Die Tagesmitteltemperatur ist am 7. Oktober am höchsten, als sich Merkur genau zwischen diesen beiden Himmelskörpern in Symmetriestellung befindet.
Tiefdruckphase T1: Die zyklonale Strömung schwingt schon innerhalb 24 Stunden wieder in eine antizyklonale Lage um in die
Hochdruckphase H2: am 9. Oktober, doch bleibt es den ganzen Tag bewölkt.
Tiefdruckphase T2: Der korrigierte Premeteo-Index ist am 10. Oktober durch Orc 30° GSZ noch tiefer, als der ursprünglich berechnete. Der reale Druckfall ist gering, aber die Zyklonalität  ist regional stark und mit kräftigem Regen verbunden.
Hochdruckphase H3: Über Nacht zum 11. Oktober hat sich schon wieder eine antizyklonale Lage eingestellt, doch setzt zwischen 13 und 14 Uhr bereits wieder kräftiger Druckfall ein, allerdings nur als kurze Welle.
Tiefdruckphase T3: Das Druckminimum wird zwischen 3 und 4 Uhr morgens am 12. Oktober erreicht. Danach kommt es zu raschen Druckanstieg.
Hochdruckphase H4: Während noch am 15. entsprechend des hohen Drucks auch überwiegend die Sonne scheint, ist es bereits am 16. stark bewölkt und es gibt Niederschlag trotz des relativ hohen Druckniveaus. Am Nachmittag setzte Druckfall ein, doch blieb in der Bodenschicht die antizyklonale Lage erhalten. Auch am 17. ist es bewölkt und regnerisch. Das Kosmogramm zeigt an diesen beiden Tagen, dass Venus in Konjunktion mit dem Supergalaktischen Zentrum ist und wiederum den Aspekt Orcus 30° GSZ auslöst, der erst zu Beginn dieses Monats als T-Aspekt erkannt werden konnte. So hat die Venus-Konjunktion das nochmal bestätigt. Interessant ist, dass der Druck  bei dem Regenwetter relativ hoch ist und am Boden die antizyklonale Lage erhalten bleibt. Orcus selbst hat am 15. und 16. Oktober je einen exakten H-Aspekt. Venus löst Orc 30 GSZ über das GSZ aus und die Zyklonalität ist vor allem in der Höhenströmung anwesend. Entsprechend sind die Wettersymbole mit Sonne vom 16. bis zum 18. nicht zutreffend. Nur vom 19. bis zum 21. gibt es wieder sonniges Wetter, wie durch den Index prognostiziert.
Am 20. gab es im Index 2 einen Vorzeichenfehler und es mussten 7 Punkte abgezogen werden.
Tiefdruckphase T4: Ab dem 21. kommt SW-D durch den Zustrom warmer Luft, der mit deutlcihem Druckfall verbunden ist, schon ganz flach in den Einflussbereich eines Tiefs westlich Großbritanniens. Das Wetter bleibt am 21. und 22. noch ruhig, der Druck erreicht am 22. seinen Tiefpunkt mit immer wieder auflockernder Bewölkung, erst in der Nacht zum 23. setzt Regenwetter ein und die Niederschläge sind zu diesem Datum auch am ergiebigsten in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index. Die zyklonale Phase dauert bis zum 25. an und die Wettersymbole sind tendenziell richtig mit abnehmender Niederschlagsneigung nach dem 23., doch gibt es insgesamt wenig Sonnenschein.
Hochdruckphase H4: Ab dem 26. liegt SW-D wieder im Einflussbereich einer antizyklonalen Strömung, die bis zum Ende des Monats anhält. Der Premeteo-Index fällt dagegen am 29. und 30. in negative Werte ab. Ab dem 29. setzt in tiefer gelegenen Regionen Nebel- und Hochnebel, die Sonnenschein verhindern, sodass die Wetterprognosesymbole zwar noch tendenziell richtig sind, aber die zugrundeliegende Strömung überhaupt nicht der Indexprognose entspricht. Die antizyklonale Lage ist in der Höhenkarte ein ausgeprägter Keil, der recht statisch über W-Europa liegt, während über Russland ein stark ausgeprägter Trog liegt. Leider kann der kosmogeometrische Zusammenhang zu dieser ausgeprägten Lage noch nicht erkannt werden. Die T-Aspekte des Index 1, die auch in den Index 2 der Symmetrien eingehen und für den negativen Index verantwortlich sind, bleiben aus noch unbekanntem Grund unaktiviert.

Insgesamt waren 12 Tage durch die Premeteo-Wettersymbole falsch und nur 10 Tage richtig prognostiziert, 9 Tage können als tendenziell stimmig prognostiziert angesehen werden. Dies ist das bisher schlechteste Ergebnis seit Mai 09.

Im Oktober 2009 befand sich SW-D an 23 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt 224, was einer Indexzahl von 9,74 pro Tag entspricht.

An 8 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt 63, was einer Indexzahl pro Tag von 7,88 entspricht. Dieser Wert ist viel zu hoch, er sollte eigentlich negativ sein.

Für den korrigierten Premeteo-Index ergibt sich bei antizyklonaler Strömung 3,7 und  bei zyklonaler Strömung 1,0.

kosmogramm-link
link-arrow-grau{tiframe linktext:="Kosmogrammgraphik anzeigen" width:="540" height:="640" url:="http://www.premeteo.com/prognosetage/kosmogramm/kosmogramm-2009-10.php"}


Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die unten zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik und dabei auch ein Augenmerk auf die besondere Konstellation des Jahres 2009 richten, die Dreifachkonjunktion von Chiron, Jupiter und Neptun um 26° Wassermann.