September 2009

Auswertung 09/2009
Auswertung korrigiert 09/2009

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das obere Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war. Das untere Diagramm zeigt den korrigierten Premeteo-Index nach dem real eingetretenen Wetterverlauf, wenn Indexierungsfehler entdeckt wurden oder durch die Fehlprognosen eine teilweise Änderung der Prognoseregeln für künftige Prognosen sinnvoll erschien.

 

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

Auswertung und Rückschau

September 2009

 

Wetterlagenverlauf des September 2009 im Vergleich zum Premeteo-Index für Südwest-Deutschland

Wetterphase T1: Die gleitende Mittelwertkurve des Premeteo-Index liegt in der ersten Tiefdruckphase im negativen Bereich, doch gibt es am 3. September eine Gegenläufigkeit zwischen dem Luftdruck und dem originalen Index, so dass das Wetter am 3. und 4. noch durchgehender bewölkt und mehr regnerisch war, als durch die Wettersymbole prognostiziert.
Wetterphase H1: Am 5. und 6. September stieg der Druck sehr kräftig an und der gleitende Index bewegt sich auch knapp im positiven Bereich. Ab dem 7. September setzt dann eine 5-tägige Fehlprognose ein. Wie die Kosmogramme für diesen  Zeitraum zeigen, befindet sich Ceres in Konjunktion mit Haumea im Zeichenbereich der Waage. Von Haumea laufen zwei Aspektlinien zu den Kuipergürtel-Kleinplaneten Orcus und Sedna. Die rote Linie zu Orcus ist ein Tiefdruckaspekt, die grüne gestrichelte Linie zu Sedna ist ein Hochdruckaspekt. Der H-Aspekt mit Sedna hat eine höhere Hierarchie als der T-Aspekt mit Orcus und wird damit zum Auslöseaspekt, der in den Premeteo-Index einfließen muss. Leider wurde er bei der Prognoseerstellung übersehen! Dies bedeutet, dass sich der korrekte Premeteo-Index vom 7. bis zum 11. September im positiven Bereich befindet und nicht im negativen Bereich, wie bei den Prognosen ursprünglich ausgegeben. Dadurch dass Ceres nur langsam vorankommt und 5 Tage lang im 1°-Bereich um Haumea verbleibt, sind auch  5 Tage von einem einzigen Fehler betroffen! Das korrigierte Diagramm zeigt, dass der richtig errechnete Index recht  gut angepasst an die Luftdruckkurve verläuft.
Ab dem 12. September verläuft auch im korrigierten Diagramm der Premeteo-Index im negativen Bereich, jedoch bleibt die antizyklonale Wetterlage noch bis zum 13. September erhalten, aber bei zum Teil kräftiger Bewölkung durch den Zustrom von Kaltluft, so dass die Wettersymbole doch stimmen. Das Kosmogramm zeigt, dass die sich anbahnende Saturn-Makemake-Konjunktion, die ab dem 11. September im 1°-Orbis ist, genau in Opposition (180°) zu Uranus stattfindet (Sat 180° Ura = H*), zudem bildet am 11. September Venus eine Opposition zu Jupiter, ebenfalls ein H-Aspekt.
Wetterphase T2: Am 14., ein Tag bevor der Premeteo-Index ein Minimum erreicht,  kann sich erst eine zyklonale Strömung durchsetzen. Sie bleibt bis zum 17. erhalten.
Wetterphase H2: Schon am 18. September schwingt die Strömung auf antizyklonal um, doch ist es die beiden ersten Tage noch meist durchgehend bewölkt. Erst am 20. scheint vermehrt die Sonne und steigt der Druck kräftiger an. Die Wettersymbole sind  tendenziell richtig.  Das Kosmogramm zeigt für diese Tage das seltene und enge Beisammenstehen von 5 Himmelskörpern: Sonne, Merkur, Saturn, Makemake und Pallas. Überwiegend Sonnenschein kann man erst ab dem 22. September genießen, als sich richtiges Altweibersommerwetter einstellt. Der geglättete Premeteo-Index befindet  bis zum 29. September deutlich oberhalb der Nulllinie und zeigt damit stabiles Hochdruckwetter an. Der originale Premeteo-Index verläuft am 25. und 26. jedoch im negativen Bereich und tatsächlich findet in der 500 hpa-Karte eine Umstellung in eine flache zyklonale Lage statt, die sich über SW-D aber nicht bis in die Bodenluftschicht durchsetzt.


Der September 2009 war kosmogeometrisch gesehen ein außergewöhnlicher Monat mit mit 15 Konjunktionen (0°) und 14 Oppositionen (180°) und zeigt, dass die Regeln des Premeteo-Index im Prinzip stimmig sind. Der Fehler, der, wie oben erwähnt, zwischen den 7. und 14. unterlaufen war, beruhte auf einem Versehen.

Insgesamt waren 7 Tage durch die Premeteo-Wettersymbole falsch und 13 Tage richtig prognostiziert, 10 Tage können als tendenziell stimmig prognostiziert angesehen werden.

Im September 2009 befand sich SW-D an 22 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des Premeteo-Index für diese Tage ergibt 45, was einer Indexzahl von 2,05 pro Tag entspricht. Nachdem für den 7. bis 11. und am 22. September korrigierten Index ergibt sich für die Hochdruckwetterlagen jedoch ein mittlerer Index von 9,73 pro Tag.
An 8 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des Premeteo-Index für diese Tage ergibt -49, was einer  mittleren Indexzahl pro Tag von -6,13 entspricht.

kosmogramm-link
link-arrow-grau{tiframe linktext:="Kosmogrammgraphik anzeigen" width:="540" height:="640" url:="http://www.premeteo.com/prognosetage/kosmogramm/kosmogramm-2009-09.php"}


Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die unten zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik und dabei auch ein Augenmerk auf die besondere Konstellation des Jahres 2009 richten, die Dreifachkonjunktion von Chiron, Jupiter und Neptun um 26° Wassermann.