Februar 2010

Auswertung 02/2010
Auswertung korrigiert 12/2009

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das obere Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war. Das untere Diagramm zeigt den korrigierten Premeteo-Index nach dem real eingetretenen Wetterverlauf, wenn Indexierungsfehler entdeckt wurden oder durch die Fehlprognosen eine teilweise Änderung der Prognoseregeln für künftige Prognosen sinnvoll erschien.

 

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

Wetterlagenverlauf  FEBRUAR  2010 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Der Prognose und den Auswertungen liegt der alternative Premeteo-Index des originalen Prognose-Diagramms zugrunde.)


Tiefdruckphase 1: Der Februar beginnt mit Tiefdruckgebieten, die über Deutschland hinwegziehen, zunächst noch Schnee und dann am 3. Februar in den tieferen Lagen Regen bringen.
Hochdruckphase 1: Am 4. Februar setzt sich entsprechend dem Premeteo-Index eine antizykolonale Strömung durch und hält nur einen Tag an in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index.
Tiefdruckphase 2: Ab dem 5. beginnt eine anhaltende zyklonale Strömung für die Region in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index, deren Zentren meist südlich von Deutschland liegen und deren Niederschlag zunächst als Regen, aber ab dem 9. Februar dann als Schnee bis in die Tallagen fällt.
Hochdruckphase 2: Eine antizyklonale Lage stellt sich vom 13. bis zum 15. Februar ein. (Im Prognosediagramm war versehentlich am 14. Februar der Premeteo-Index mit -14 eingetragen anstelle von +14, was im Auswertungsdiagramm korrigiert wurde.) Diese Hochdruckphase bleibt sehr flach und existiert nur in der Bodenschicht, während die Höhenkarte weiterhin eine zyklonale Strömung anzeigt. Entsprechend gibt es wenig Sonnenschein und am 15. fällt bereits wieder der Druck entgegen dem Premeteo-Index. Das Kosmogramm zeigt bei 26° Wassermann die Dreifachkonjunktion von Sonne, Chiron und Neptun, deren vielfältige Auslösungen offensichtlich noch nicht richtig gewichtet werden konnten.
Tiefdruckphase 3: So stellt sich die Strömung am 16. bei flachem Druckgradienten schon wieder auf zyklonal um, bringt aber an diesem Tage noch kräftigen Sonnenschein, wie es vom Premeteo-Index her zu erwarten war. Am 17. wird die Konjunktion zwischen Chiron und Neptun ganz exakt, ebenfalls exakt wird Chiron 150° Makemake und am 18. Neptun 150° Makemake. Der letztere Aspekt hat sich schon als starker Tiefdruckaspekt mit starkem Regionalbezug zu SW-D erwiesen und scheint bei der jetzigen Konstellation dominant zu sein.
Hochdruckphase 3: Ab dem 20. Februar stellt sich mit H-Günter eine flache Hochdruckzone am Boden ein, während in der Höhe die zyklonale Strömung erhalten bleibt. Die Bewölkung ist dabei recht stark und es kommt auch noch zu Schneeschauern.
Tiefdruckphase 4: Ab dem 22. Februar kommt SW-D wieder in den Einflussbereich einer zyklonalen Strömung, die bis zum 26. anhält und speziell am 23. und 24. Februar nicht mit dem Premeteo-Index übereinstimmt. Im Premeteo-Index-Diagramm ist ersichtlich, dass es besonders der Index 1 ist, der die hohe Indexzahl verursacht. Es sind zwei Merkur-Hst-Aspekte, die möglicherweise wegen Mer 30 KN1 um 20 UTC des Vortags nicht greifen, während dem Sonnen-T-Aspekt  am 22. gegen 17 UTC Son 45 KN1 vorangeht. Mehr ist momentan im Zusammenhang mit der Fehlprognose des 23./24. Februar noch nicht festzustellen.
Am 27. und 28. passiert Merkur die Neptun-Chiron-Konjunktion, was einhergeht mit dem Orkan-Tief Xynthia und es wurde versäumt den im alternativen Index unterdrückten Neptun-T-Aspekt für die Auslösung durch Merkur zuzulassen!! Dadurch müssen natürlich auch die H-Symmetrien des Merkur an diesen beiden Tagen gestrichen werden! Das bewirkt, dass der Premeteo-Index am 27. auf -28 Punkte zurückgeht, am 28. auf -5 Punkte.(Im korrigierten Diagramm kann man sehen, wie der Index-Verlauf korrekterweise hätte prognostiziert werden müssen.) Der Orkan greift allerdings erst am Abend  des 27. von Frankreich auf SW-D über und der tiefste Druck wird bei uns erst am vormittag des 28. gegen 8 Uhr erreicht. Der Kern des Orkantiefs zieht nordwestlich von SW-D vorbei und die 500 hpa-Karte zeigt an diesen beiden Tagen sogar eine flache antizyklonale Strömung.

Zusammenfassung: Das Diagramm zeigt sehr anschaulich, dass in den ersten 15 Tage des Februar die Wetterlagen gemäß dem Premeteo-Index auftreten, aber einTag bevor Chiron in die exakte Konjiunktion mit Neptum kommt, rutscht die ganze Luftdruckkurve nach unten. Es kommt zu einer ausgeprägten Warmphase, die bis zum Ende des Monats die labile Wetterlage mit den niederen Luftdruckwerten erhält.
Chiron ist bei dem Premeteo-Ensemble der Himmelskörper eine Ausnahme, er ist ein sogenannter Bahnkreuzer, der sich hauptsächlcih zwischen Saturn und Uranus bewegt, doch schneidet seine Umlaufbahn die Umlaufbahnen von Saturn und Uranus. Er kann offensichtlich die Neptun-Aspekte erst im Moment des Exaktwerdens auslösen. Die ausgelösten Neptun-Aspekte sind ja im alternativen Index unterdrückt worden, ab dem 17. Februar stellt sich allerdings der Eindruck ein, dass der ursprüngliche Premeteo-Index nun der Stimmigere ist. Im korrigierten Diagramm wird dies für den 16. bis 18. Februar berücksichtigt.

Auswertung des alternativen Premeteo-Index, der für die Prognose benutzt wurde:

Im Januar 2010 befand sich SW-D an 7 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt 41, was einer Indexzahl von 5,9 pro Tag entspricht.

An 21 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt -67, was einer Indexzahl pro Tag von -3,2 entspricht.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 5 Tagen falsch (am 12., 14., 15., 17., 23.   ), an 9 Tagen richtig und an 14 Tagen tendenziell richtig.

Gemäß der originalen Premeteo-Prognose wäre nur mit 12 Tiefdrucktagen allerdings bei einem hohen mittleren Index von -20 pro Tag zu rechnen gewesen und mit 16 Hochdrucktagen bei einem mittleren Index von 13 pro Tag. Bei 8 Tagen war der Index dabei <10.

kosmogramm-link
link-arrow-grau{tiframe linktext:="Kosmogrammgraphik anzeigen" width:="540" height:="640" url:="http://www.premeteo.com/prognosetage/kosmogramm/kosmogramm-2010-02.php"}


Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.