Februar 2014

Auswertung 2014/01

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Februar 2014 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Tiefdruckphase 1: Die Tiefdrucklage des Januars setzte sich zu Beginn des Februars fort. Jedoch war der erste Tag mit einem Premeteo-Index von +23 eine Fehlprognose, aber nur ein einzelner Tag mit positivem Index. Zugleich stellte sich heraus, dass im Programm des Index 3 ein Fehler vorlag. Die Konjunktion von Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum (GaZ) wies nicht den Regeln entsprechend den Auslöseaspekt Var 150 Qua Tf* -11 aus, wie er im Kosmogramm eingezeichnet war. Dadurch war der Premeteo-Index bis zum 5. zu hoch angegeben. Da dies ein rein technischer Fehler war, wurde die Prognose nun entsprechend den Regeln nachträglich korrigiert, im Diagramm mit einer gestrichelten Linie eingezeichnet, und in der Tabelle wurden die korrigierten Felder hellrot hinterlegt. Der Programmfehler war bisher noch nicht aufgefallen, da die Konjunktion zwischen einem Kuipergürtel-Planeten und dem Galaktischen Zentrum sehr selten ist und nun zum ersten Mal seit dem 18. Januar aktiv ist. Tief Nadja bestimmte die Wetterlage bis zum 3., dann zog Tief Okka vom Atlantik heran und wurde am 5. und 6. von Tief Petra über Irland und Großbritannien abgelöst. Am 7. kam die Region in den tiefen Druckbereich von Tief Qumeira über dem Ärmelkanal. Der Premeteo-Index (korrigiert) summierte über die ganze Phase auf -36.
Hochdruckphase 1: Am 8. dehnte sich kurzfristig ein flacher Hochdruckkeil über Deutschland aus, allerdings bei noch immer recht tiefen Luftdruck. Der Premeteo-Index betrug +18.
Tiefdruckphase 2: Am 9. kam die Region vorübergehend in den Einfluss von Tief Ruth bei Schottland. Der Premeteo-Index betrug -7.
Hochdruckphase 2: Am 10. bei sehr niedrigem Luftdruck dehnte ein flaches Hoch über der Adria seinen Isobarenbereich bis Südwestdeutschland aus und am 11. bei weiter leicht steigendem Druck ein flacher Hockdruckkeil von der Iberischen Halbinsel. Der Premeteo-Index summierte auf +3.
Tiefdruckphase 3: Am 12. lag die Region um 0 UTC im flachen, okkludierten Trogbereich des Tiefs bei Schottland. Am Tage bildete sich über Mittag eine kleine Hochdruckzelle aus und brachte lokal Sonnenschein. Am Nachmittag fiel der Druck stark, in der Nacht wehte ein stürmischer Wind und es fiel der erste Niederschlag. Der tiefste Druck wurde am frühen Nachmittag des 13. erreicht. Bei einem Premeteo-Index von +16 ein Fehlprognosetag. Der Tiefdruckdurchgang vollzog sich zwischen zwei Sonnentiefdruckaspekten: Son 90 Sed (12.) und Son 150 Var (13.). Am 12. traten zwei Merkur-Aspekte auf: gegen 4 UTC Mer 45 Ven T und gegen 15 UTC Mer 150 Var Hf. Der Premeteo-Index summierte auf +10.
Hochdruckphase 3: Am 14. bewirkte ein flacher Hochdruckkeil vom westlichen Mittelmeer vorübergehend eine Wetterbesserung. Der Premeteo-Index betrug +6.
Tiefdruckphase 4: Am 15. sorgte Tief Ulli über Großbritannien bei uns für Dauerregen. Der Premeteo-Index lag bei +9 und damit lag eine Fehlprognose für diesen Tag vor. Die Analyse ergab, dass Pallas - sich rückläufig bewegend - in den 1°-Bereich der Konjunktion mit Orcus gelangt war und dabei den ambivalenten Aspekt Pallas 45° Haumea bildete. Damit schloss sie den nicht mehr im 1°-Exaktheitsbereich befindlichen, starken Tiefdruckaspekt Orcus 45° Haumea offensichtlich nochmal kurz. Diese besondere Konstellation hielt bis zum 17. Februar an. Solche Stellungen müssen für zukünftige Prognosen besonders ins Visier genommen werden, sind allerdings sehr leicht zu übersehen. Am 16. bildete sich Hoch David über den Alpen aus, doch lag die Region noch flach im zyklonalen Bereich, erst am Spätnachmittag kam es zu Auflockerungen der Bewölkung. Der Premeteo-Index summierte auf -5.
Hochdruckphase 4: Ab dem 17. etablierte sich das Hoch David und wanderte über die Alpen und Ungarn am 19. bis in die Schwarzmeerregion. Am 19. lag Südwestdeutschland nur in einem flachen antizyklonalen Bereich zwischen dem Azoren-Hoch und dem Hoch David und zwischen den beiden Tiefs Violetta I über der nördlichen Nordsee und Violetta II über dem westlichen Mittelmeer. Der Druckverlauf zeigte jedoch die typische planetarische Luftdruckwelle, wie sie nur bei antizyklonalen Lagen sichtbar wird. Am 20. hatte sich Hoch Erhard über den Alpen ausgebildet und setzte die antizyklonale Lage fort. Die Premeteo-Index-Werte lagen alle ziemlich hoch bei über +20 Punkten und die Luftdruckkurve verlief dabei auf relativ niedrigem Niveau, da die Zyklonalität über Atlantik und Mittelmeer kräftig ausgeprägt und die zuströmenden Luftmassen sehr mild waren. Aber diese Zyklonalität konnte nicht auf unsere Region übergreifen. Erst am 21., als der Premeteo-Index auf +7 zurückging, fiel der Druck kräftig (schon am Nachmittag des Vortags). Es kam zu einem sehr raschen Durchgang eines Trogs durch Tief Waltraud zwischen Island und Schottland mit starker Bewölkung und Niederschlägen, aber so, dass auch der 21. Februar schon in der Mittagskarte für unsere Region bereits wieder eine flache antizyklonale Strömung aufwies und daher dieser Strömung zugeordnet werden musste. Die Witterung war am 22. bei kräftig steigendem Luftdruck noch durch Schauer geprägt und erst vom 23. bis zum 25. gab es überwiegend Sonnenschein. Der Premeteo-Index summierte über die ganze 9-tägige Phase auf +174.
Tiefdruckphase 5: Am 26. dehnte sich Tief Yvonne bei Schottland bis nach Südfrankreich und über ganz Deutschland aus. Der Premeteo-Index lag bei -2.
Hochdruckphase 5: Am 27. brachte das Azorenhoch eine eintägige, antizyklonale Unterbrechung bei einem Premeteo-Index von +14.
Tiefdruckphase 6: Den letzten Tag des Februar prägte Tief Zarah bei Schottland mit seiner zyklonalen Strömung, allerdings bei einem Premeteo-Index von +7. Am Vorabend um 20 UTC war die Konjunktionssymmetrie Neptun-Sonne-Chiron exakt. Aspekt-Symmetrien mit Chiron werden nicht mehr angerechnet. Aber die Konjunktionsauslösungen durch eine Konjunktionssymmetrie mit Chiron könnten relevant bleiben, denn in diesem Fall wäre, wie sich zeigte, die Auslösung Mar 135 Chi T -4 zum Tragen gekommen.

Zusammenfassung:
Die Prognose des Februar 2014 war weitgehend übereinstimmend mit den Wetterlagen ausgefallen. Nur an vier Tagen stimmte das Vorzeichen des Index nicht mit der Wetterlage überein. Das Diagramm (siehe unten folgenden Link) zeigte beim Premeteo-Index eine Zweiteilung des Monats. In der ersten Hälfte fiel er immer wieder unter die Nulllinie, und in diesem Zeitraum traten tatsächlich die meisten Tiefdrucktage auf. Die starke Auf- und Abbewegung des Premeteo-Index spiegelte sich in dem häufigen Wechsel der Wetterlagen.  In der zweiten Monatshälfte blieb er für 8 Tage weit oberhalb der Nulllinie und in diesem Zeitraum herrschte durchgehend eine antizyklonale Strömung vor. Auffallend ist der übereinstimmende Einknick der beiden Kurven von Premeteo-Index und Luftdruck am 21. Februar. Insgesamt lag aber die Luftdruckkurve eine „Etage“ niedriger als der Premeteo-Index. Man konnte gut beobachten, dass die Zyklonalität in den umgebenden Regionen, vor allem im Bereich Großbritanniens, recht stark war, aber dann aufgrund der Konstellationen bei positivem Index doch nicht auf die südwestdeutsche Region übergreifen konnte. Erfreulich gut war entsprechend auch die Symbolprognose. Sie war nur an drei Tagen falsch.

SW-D befand sich an 14 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +214, das einer Indexzahl von +15,36 pro Tag entsprach.
 
An 14 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -33, das einer Indexzahl pro Tag von –2,34 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 3 Tagen falsch (am 13., 19., 22. ), an 14 Tagen richtig und an 11 Tagen tendenziell richtig.

 

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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.