Februar 2015

Auswertung 2015/01

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Februar 2015 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Tiefdruckphase 1: Das mächtige Tiefdrucksystem Mischka, das in den letzten Januartagen die Wetterlage beherrschte, bestimmte mit tiefen Luftdruckwerten auch die beiden ersten Tage des Februar. In der Nacht zum 3. hatte sich eine kleine Hochdruckzelle über den Alpen gebildet, die aber keinen Bestand hatte. Am 4. lag Südwestdeutschland bereits wieder im Isobarenbereich von Tief Norbert über dem Mittelmeer, dabei war der Luftdruck etwas angestiegen. Es bestimmte auch am 5. und 6. das Wetter mit Bewölkung und etwas Schneefall. Das besondere dieser Tiefdruckwetterphase war, dass sich Index1 mit Ausnahme des 6. immer im positiven Bereich bewegte und der negative Premeteo-Index allein durch den Index 3 mit seinen Tiefdruckauslösungen zustande kam. Am 5. wurde der unbekannte Langsamläufer-Aspekt Neptun 180° Orcus ?* exakt, und den ganzen Monat befand sich Makemake in Konjunktion mit dem Supergalaktischen Zentrum GSZ und Quaoar in Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum GaZ. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf -51.
Hochdruckphase 1: Am 7. setzte sich Hoch Gabriela mit Kern westlich Irland bei weiterhin negativem Index sowohl in der Höhe, als auch in der Bodenatmosphäre bis Südwestdeutschland durch. Die prägnante Konstellation war Sonne 180° Jupiter, die wegen Sonne 135°GSZ T am Vortag nicht angerechnet worden war. Außerdem wurden Juno 30° Mondapogäum H*, Venus 150° aufst. Mondknoten und Merkur 120° GSZ H exakt. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -8.
Tiefdruckphase 2: Bei gleichbleibend hohem Luftdruck durch Hoch Gabriela westlich Irlands prägte Tief Othmar, das mit seinem Kern über dem Baltikum lag, seine Isobarenkrümmung in die Ostgrenze des Hochs ein und brachte in der Nacht zum 8. ein Niederschlagsgebiet, das sich mit Schneefall von Norden nach Süden bewegte. Der Premeteo-Index Index hatte einen Wert von -8.
Hochdruckphase 2: Hoch Gabriela fixierte sich am 9. und 10. über den Britischen Inseln. Wie das Diagramm zeigt, hatte der Premeteo-Index am 10. einen steilen Peak nach unten. Dies war durch mehrere, normalerweise starke Venus-T-Aspekte  verursacht, die nun in einem komplexen, geometrischen Gebilde miteinander verknüpft waren: Venus 0° Chiron Tf, Venus 150° Jupiter Tf, Venus 90 Pallas Tf. Aber es galt zugleich auch Chiron 90° Pallas H*, und außerdem befand sich Merkur genau in Teilungssymmetrie zu Chiron 90° Pallas H* mit Mer 45° Chi Pal. Möglicherweise hätten wegen Chiron 90° Pallas, das durch Venus 0° Chiron ausgelöst wurde, alle Venus-T-Aspekte gar nicht angerechnet werden dürfen, was eigentlich auch der Rangordnung der Regel entspricht. Andererseits war dies wohl wegen der Häufung der Tf-Aspekte übersehen und vielleicht auch nicht gewagt worden. Am 11. lag der Kern von Hoch Gabriela über Nordwestdeutschland, am 12. und 13. hatte er sich nach Osten über die Ukraine verlagert. Der Premeteo-Index verlief weiterhin im negativen Bereich und die Hochdruckwetterlage stand nur in sofern mit ihm in Verbindung als der Kulminationspunkt der Hochwetterlage sich in etwa spiegelbildlich (um 1 Tag verschoben) zum Tiefpunkt des Premeteo-Index verhielt. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Hochdruckphase auf -71.
Tiefdruckphase 3: Tief Quinn, das am 12. über dem Nordatlantik lag, erreichte am 14. mit seinem Kern die Britischen Inseln und dehnte sich bei kräftigem Druckfall bis nach West- und Südwestdeutschland aus. Es war nur wenig wetterwirksam in Bezug auf Niederschlag. Der Umschwung in die zyklonale Strömung erfolgte mit der Symmetrie Varuna 150° Sonne Gaz T T*A. Der Westen und Süden Deutschlands lag auch am 15. im Bereich Tief Quinns, das sich über Frankreich zum Westmittelmeer bewegte. Am 16. und 17. lag die südwestdeutsche Region trotz sehr stark gestiegenem Luftdrucks in einem flachen Trogbereich geringer Luftdruckgegensätze zwischen Tief Rod über dem Eismeer und Tief Quinn über dem westlichen Mittelmeer. Vom Ostatlantik reichte Hoch Isa bis über Westfrankreich, während Hoch Hanne über den nördlichen und östlichen Teil Deutschlands reichte. Wie die Wetterkarte von 13 MEZ zeigte, hatten sich die beiden Hochdruckgebiete bis zum Mittag des 17. noch nicht eindeutig vereinigt. Der Premeteo-Index summierte auf -60.
Hochdruckphase 3: Erst am 18. hatte sich eine Hochdruckbrücke zwischen Hoch Isa über Westfrankreich und Hoch Hanne über der Ukraine ausgebildet, mit Extremen Luftdruckwerten von über 1040 hpa. Dabei lag der Premeteo-Index bei -16. Rest-Tief Quinn hatte sich nach Tunesien zurückgezogen und Tief Rod beeinflusste nur noch den Osten und Norden Deutschlands. Der starke Luftdruckanstieg war aus den Konstellationen und nach den Premeteo-Regeln nicht direkt erklärbar. Auffallend war jedoch, dass die vorangegangene Tiefdruckphase 3 im Index 1 doppelt soviel H- wie T-Aspekte hatte, und dass die negativen Premeteo-Indexwerte durch den Index 3 verursacht worden waren. Auffallend ist weiterhin der schon ab dem 6. Februar geradezu spiegelverkehrte Verlauf der Trendlinie des  Premeteo-Index zur Luftdruckkurve. Hoch Isa lag am 19. über Ostfrankreich und sein Kern verlagerte sich dann relativ rasch bis zu den Ostalpen am 20., als der Premeteo-Index nun erst wieder in den positiven Bereich eintrat. Es waren vor allem die Aspekte Sonne 45° Pluto T, Ceres 150° Jupiter T*, Venus 72° Ceres T im Index 1 und die Dauerauslösung Varuna 150° Gaz T?*, die für den negativen Index verantwortlich, aber aus noch unklaren Gründen nicht zum Zuge gekommen waren. Der Premeteo-Index summierte über die dreitägige Hochdruckphase auf -22.
Tiefdruckphase 4: Am 21. zog Tief Thomas über der Nordsee mit seinem Trog rasch über die Südwestdeutsche Region. Der Premeteo-Index lag bei +13. Sonne und Pallas waren nun in einer 144°-Symmetrie zu Varuna positioniert. Die einzelnen H-Aspekte von Sonne und Pallas erscheinen eliminiert und die Dauerauslösung von Varuna 150° Gaz T?* erscheint aktiviert. Eine ähnliche Aktivierung hatte auch beim Übergang in die Tiefdruckphase 3 stattgefunden (siehe oben). Auf 500 hpa bildete sich am 23. eine antizyklonale Strömung aus, aber in der Bodenschicht lag die Region schon im Isobarenbereich von Tief Uli südlich Island, so dass sich der umgekehrte Verlauf des Luftdrucks zum Premeteo-Index weiter fortsetzte. Tief Uli bestimmte auch am 23. und 24. das Wetter und die Wetterlage war am 24. wieder in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index, der an diesem Tag auch einen Wert von -10 hatte. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +23.
Hochdruckphase 4: Am 25. dehnte sich das Azorenhoch vorübergehend über ganz Frankreich und den südlichen Teil Deutschlands aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +5.
Tiefdruckphase 5: Am 26. dehnte Tief Winfried bei Island seinen Isobarenbereich im Laufe des Vormittags schon bis über Südwestdeutschland aus. Die Bewölkung kam erst am Spätnachmittag an. Am 27. fiel dann reichlich Niederschlag. Am 26. wurde der unbekannte Aspekt Neptun 45° Eris ?* exakt. Er könnte ein Tiefdruck-Aspekt sein. Der Premeteo-Index summierte auf -3.
Hochdruckphase 5: Der Februar 2015 endete am 28. mit einer kräftigen, antizyklonalen Strömung bei einem Premeteo-Index von -30. Der unbekannte Aspekt Neptun 135° Haumea ?* wurde exakt. Er könnte ein Hochdruckaspekt sein, aber der Premeteo-Index hatte auch schon ohne diesen Langsamläufer-Aspekt einen Wert von +30.

Zusammenfassung:
Der Februar 2015 war einer der ungewöhnlichsten Prognosemonate seit Beginn des Premeteo-Index im Mai 2009. Neben den beiden bestehenden Jahrhundert-Konjunktionen von Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum unserer Milchstraße und von Makemake mit dem Supergalaktischen Zentrum M87 wurden nun außerdem drei, bezüglich ihres Strömungsimpulses noch unbekannte Langsamläufer-Aspekte exakt: Neptun 180° Orcus (exakt am 5.), Neptun 45° Eris (exakt am 26.) und Neptun 135° Haumea (exakt am 28.). Das bedeutete, dass der äußere Raum des Sonnensystems, in dem sich die Kuipergürtel-Kleinplaneten Orcus, Eris und Haumea bewegen, in kreisgeometrisch harmonische Verhältnisse zu Neptun kamen und durch diesen zu einer besonderen, geozentrisch-kosmogeometrischen Form verbunden wurden. Es trat der ungewöhnliche Effekt auf, dass zwischen dem 6. und dem 27. Februar der Luftdruckverlauf über drei Wochen lang einen etwa spiegelbildlichen Verlauf zum Premeteo-Index nahm. Multipliziert man in diesem Zeitraum den Premeteo-Index mit -1, dann sieht man einen angenäherten Gleichverlauf des Premeteo-Index, bzw. seiner Trendlinie, mit dem Luftdruck. (Siehe die beiden Diagramme oben). Wenn die Konstellationen zu einem hohen Indexbetrag kulminierten, bildete auch der Luftdruck (meist um 1 Tag verschoben) seinen Berg- oder Talpunkt aus, aber mit umgekehrten Strömungsimpuls zum Premeteo-Index! Dies zeugt ebenfalls von der kosmogeometrischen Verbundenheit der südwestdeutschen Atmosphärenströmungen, auch wenn das Umkehrungsprinzip des Impulses noch nicht verstanden werden kann. Dazu bedarf es der Mitarbeit eines ausgebildeten Strukturtheoretikers oder Geometrieexperten. Daher bitten wir die LeserInnen an dieser Stelle, ihnen bekannte Experten auf die Premeteo-Homepage und die Möglichkeit einer ehrenamtlichen Mitarbeit bei dieser Open-Source-Forschung aufmerksam zu machen.

SW-D befand sich an 11 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -66, das einer Indexzahl von 1,00 pro Tag entsprach.
 
An 17 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -99, das einer Indexzahl pro Tag von –5,82 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 2 Tagen falsch (am 21. und 22.), an 9 Tagen richtig und an 17 Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 02/2015

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.