Februar 2018

Auswertung 2018/02

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Februar 2018 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Die Prognose des Februar 2018 stimmte an 21 Tagen bezüglich des Premeteo-Indexvorzeichens mit der Zyklonalität bzw. Antizyklonalität der real aufgetretenen Wetterlagen überein. Auch war der mittlere, tägliche Premeteo-Index in Hochdruckwetterlagen positiv und in Tiefdruckwetterlagen negativ und bestätigte damit das theoretisch erwartete Resonanzverhalten der Atmosphäre zu den fluktuierenden Raumstrukturen des Sonnensystems und deren Eingebundenheit in galaktische und Supergalaktische Zusammenhänge.

Die starke Kältewelle am Ende des Monats trat mit Merkur 0° Neptun in 150° zum aufsteigenden und 30° zum absteigenden Mondknoten ein. Der Neptun-Mondknoten-Aspekt befand sich ab dem 18. im 1° Toleranzbereich, aber noch begleitet von Neptun 144° Ceres H*W*. Als Merkur in Konjunktion kam, war Ceres 144° Neptun abgeklungen, und erst dann setzte die Kältewelle ein.  Der tiefste Tagesmittelwert trat am 27. ein, begleitet von Uranus 72° Kn2, und das tiefste Minimum wurde in den Morgenstunden des 28. Februar erreicht, als Neptun 150° Kn1 30° Kn2 exakt wurde.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Am 1. Januar reichte um 0 UTC Tief Kari mit Kern über der nördlichen Nordsee mit seinem Isobarenbereich bis über die Alpen, doch um 12 UTC hatte sich trotz des tiefen Luftdrucks bereits wieder die Strömung des Azorenhoch flach bis über die südwestdeutsche Region ausgedehnt. Auch am 2. trennte ein schwacher Einfluss des Azorenhochs über Südwestdeutschland bei windstiller, trüber Atmosphäre Tief Kari über Dänemark von Tief Lotti über dem Golf von Genua. Das Azorenhoch formte am 3. weiterhin die Isobaren  über der Region (hier war in der Prognose ein handwerklicher Fehler auf getreten: Venus 0° Juno H +4 war versehentlich auf den 4. angerechnet worden, dies musste entsprechend der Prognoseregel berichtigt werden und ist in der Tabelle rot-grün gekennzeichnet). Am 4. war es ein schmaler Keil über der Schweiz, der bis über Südwest- und Süddeutschland reichte. Es kommt zu ersten Auflockerungen. Deutlicher zeigte sich die Sonne erst am 5. mit einem Hochdruckkern über Österreich. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Hochdruckphase auf +8.
Tiefdruckphase 1: Tief Martina mit Kernen über dem Westmittelmeer und Frankreich dehnte am 6. um 0 UTC seine Isobaren bis über Südwestdeutschland aus. Zwar krümmten sich um 12 UTC die Isobaren zum höheren Luftdruck, doch in der Nacht zum 7. setzte sich Tief Martina mit Kern über Sardinien flach über ganz Deutschland durch. Sein Kern verlagerte sich zum 8. über den Nordwestbalkan und erreichte am 9. die Ukraine. Südwestdeutschland lag um 0 UTC noch flach in seinem Isobarenbereich, um 12 UTC in einer Übergangszone mit geringen Luftdruckgegensätzen. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf +15.
Hochdruckphase 2: Am 10. hatte sich eine flache Hochdruckbrücke des Azorenhochs zwischen einem Tief über der Nordsee und einem Tief über dem Mittelmeerraum ausgebildet. Diese H-Zone wurde am 11. sehr schwach und ging in der Mittagszeit in eine zyklonale Bodenströmung über, die sich um 0 UTC des 12. auch auf 500 hpa eingestellt hatte. Am Boden gewann das Azorenhoch mit einem Temperaturrückgang jedoch den Einfluss wieder zurück und am 13. zeigte sich um 0 UTC ein Hochdruckkern über Süddeutschland. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Phase auf +21.
Tiefdruckphase 2: Entsprechend dem Premeteo-Index geriet Südwestdeutschland am 15. schon in den flachen Grenzbereich von Tief Renate mit Kern südlich von Island, während das übrige Deutschland im Einflussbereich eines Hochdruckkerns über Südostdeutschland lag. Dieser weitete seinen Bereich zur Mittagszeit vorübergehend auch über die Südwestdeutsche Region aus und bescherte wie am Vortag noch mal einen überwiegend sonnigen Wintertag. Am 16. reichte Tief Renate über ganz Deutschland und am 17. überquerte Tief Sabine von Westfrankreich kommend mit ergiebigen Niederschlägen die Region. Der Verlauf von Premeteo-Index und Luftdruckkurve sieht in dieser Tiefdruckphase wegen der starken Durchmischung von H- und T-Aspekten etwas widersprüchlich aus. Der kräftige Luftdruckanstieg am 16. war mit einem Höhenkeil auf 500 hpa verbunden. Die Premeteo-Indexspitze nach unten am 16. bildete sich im Verlauf des Luftdrucks erst am 17. ab. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf -16.
Hochdruckphase 3: Am 18. lag Hoch Enric mit seinem Kern um 0 UTC über Nordostdeutschland und bezog ganz Deutschland in seinen Isobarenbereich mit ein. Der Kern wanderte zum 19. weiter nach Osteuropa und übte weiter seinen Einfluss bis in unsere Region aus. Am 20. lag sein Kern schon über der Ukraine und zusammen mit Hoch Fritz über Nordskandinavien blieb eine flache, antizyklonale Strömung über unserer Region bestehen. Hoch Fritz bestimmte auch am 21. noch schwach die Wetterlage, obwohl der Premeteo-Index nun auf einen Wert von -8 abgefallen war. Nur in der Höhe auf 500 hPa hatte sich ein Tief mit einem Kältezentrum über Südwestdeutschland-Schweiz schon um 0 UTC ausgebildet. Uranus 180° Haumea H?* war gegen 7 UTC exakt geworden. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Hochdruckphase auf +20.
Tiefdruckphase 3: Am 22. krümmten sich dann die Isobaren der Bodenatmosphäre über Südwestdeutschland zum Kern von Tief Sabine, der über Süditalien lag. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -2.
Hochdruckphase 4: Hoch Gerd über Südnorwegen und Hoch Hartmut über Nordskandinavien reichten mit ihrem Isobarenbereich am 23. und 24. flach bis über die südwestdeutsche Region. Ein kalter Nordostwind stellte sich ein. Am 25. und 26. war Hoch Hartmut I und II mit Kernen über Skandinavien und der Barentssee für die Wetterlage verantwortlich. Das Hoch hatte am 27. seine beiden Kerne wieder zu einem Zentrum über Nordskandinavien vereint und erreichte um 0 UTC seine umfangreichste Ausdehnung über Europa. Der Premeteo-Index hatte einen einzelnen negativen Tag, der in der Tabelle und Diagramm der Prognose mit -21 ausgewiesen war. Hier war im Index 3 ein handwerklicher Fehler aufgetreten. An den beiden Vortagen (25. und 26.) war Merkur in Konjunktion mit Neptun gewesen und hatte im Index 3 Neptun 72° Sedna T?*(0,5/2) -10/0 ausgelöst. Dieser Aspekt war versehentlich am 27. auch noch einmal einkopiert worden. Dies wurde bei der Auswertung nun berichtigt (in den Tabellen grün unterlegt). Der 27. hatte dadurch einen Wert von -11. Für die Auswertungsstatistiken änderte sich dadurch nichts Wesentliches, aber die gemittelte Premeteo-Indexkurve verlief dadurch etwas flacher und dem Luftdruckverlauf mehr angepasst. Der Luftdruck war mit dem negativen Premeteo-Index deutlich abgefallen, und von Süden zog verstärkt Bewölkung heran. Auf 500 hPa lag die Region in einer kalten, zyklonalen Strömung. Auch der letzte Tag des Februars wurde noch von Hoch Hartmut über Skandinavien bestimmt, doch traten nun bei weiterem Luftdruckfall von Südwesten her verstärkt Cirren- und Altostratus-Felder auf. Der Premeteo-Index summierte über die
6-tägige Hochdruckphase auf +47.

SW-D befand sich an 19 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +96. Dies entsprach einer Indexzahl von +5,05 pro Tag.
An 9 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab –3. Dies entsprach einer Indexzahl von -0,33 pro Tag.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 2., 6., 17, 20.), an 11 Tagen richtig und an 13 Tagen tendenziell richtig.

Der höchste Luftdruck trat am 18. mit Merkur 150° Varuna Hf K auf. Der tiefste Luftdruck wurde gleich zu Beginn des Monats am 1. Februar gemessen und war noch eine Folge des Vortags mit Chiron 150° Haumea T*.
Die höchste Tagesmitteltemperatur stellte sich am 16. ein mit Merkur 0° Juno in 144° zu GSZ (Tf) und in 60° zu GaZ (Tf).

Die tiefsten Temperaturen traten erst am Ende des Februars mit Merkur 0° Neptun in 150° zum aufsteigenden und 30° zum absteigenden Mondknoten auf. Der Neptun-Mondknoten-Aspekt befand sich ab dem 18. im 1° Toleranzbereich, aber noch begleitet von Neptun 144° Ceres H*W*. Als Merkur in Konjunktion kam, war Ceres 144° Neptun abgeklungen, und erst dann setzte die Kältewelle ein.  Der tiefste Tagesmittelwert trat am 27. ein, begleitet von Uranus 72° Kn2, und das tiefste Minimum wurde in den Morgenstunden des 28. Februar erreicht, als Neptun 150° Kn1 30° Kn2 exakt wurde.


 

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Kosmogramm 02/2018

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