Januar 2015

Auswertung 2015/01

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Januar 2015 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Hochdruckphase 1: Hoch Vincent bestimmte mit hohem Luftdruck den Beginn des Neuen Jahres in Übereinstimmung mit dem positiven Premeteo-Index. Doch  gab es zunächst wegen Nebel kaum Sonnenschein und am 2. Januar brachte Tief Lina über Norwegen eine leichte Luftdruckabsenkung mit etwas Regen am Vormittag und dichter Bedeckung des Himmels. Am Nachmittag stieg der Druck bereits erneut kräftig an. Am Nachmittag des 3. griff Tief Alexander mit raschem Druckfall und –anstieg und mit Regen auf die Region über. Bis Mitternacht hatte sich die antizyklonale Lage durch Hoch Vincent über der Iberischen Halbinsel und durch Hoch Antonia über Südengland jedoch schon wieder eingerichtet und so konnten diese Tage in der Bodenatmosphäre alle als überwiegend antizyklonal eingestuft werden. Auf 500 hpa ging die Strömung vom 3. zum 4. in eine zyklonale Strömung über, verblieb am 5. und 6. im Zwischenbereich, bis dann am 7. wieder ein antizyklonaler Keil über Deutschland vorhanden war. In der Nacht zum 7. gab es in der Bodenatmosphäre einen vorübergehenden Einfluss durch Tief Bob bei Grönland, doch blieb die Strömung über Südwestdeutschland durch Hoch Vincent über der Iberischen Halbinsel und Hoch Bijanka über Weißrussland weiterhin im antizyklonalen Bereich. Auf 500 hpa hatte sich ein flacher H-Keil eingestellt, der sich zum 8. verstärkte. In der Bodenatmosphäre lag Südwestdeutschland dann im Bereich einer Hochdruckbrücke zwischen dem iberischen Hoch und Hoch Bijanka über dem Balkan. Es war bereits bedeckt und der Wind frischte am Nachmittag deutlich auf. Es kam vom 7. bis zum 10. zu geringen Niederschlägen, doch die Strömung blieb flach antizyklonal im Bereich des Hochs über der Iberischen Halbinsel und die Tagesmitteltemperatur stieg am 10. in Lahr auf 13,3°C an. In der Nacht kam es kurzfristig zu lokal teilweise starken Niederschlägen und am 11. fiel die Tagesmitteltemperatur bereits wieder auf 5,4° C ab. An diesem Tag hatte der Premeteo-Index einen besonders hohen Wert und die antizyklonale Lage blieb über Südwestdeutschland auch bis zum 12. erhalten. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +130.
Tiefdruckphase 1: Am 13. lag Südwestdeutschland um Mitternacht noch flach im Bereich des Mittelmeerhochs Carry, doch bis Mittag hatte sich, verbunden mit kräftigem Luftdruckfall, Tief Gunter über dem Nordmeer mit seinem Isobarenbereich bis in unsere Region ausgedehnt. Es gab noch mal einen kräftigen Anstieg der Tagesmitteltemperatur auf + 10,4°C und Sonnenschein. Am Nachmittag zog dann erste Bewölkung auf. Tief Gunter II brachte am 14. kräftige Schauer und wieder eine starke Abkühlung. Am 15. hatte der Premeteo-Index einen hohen Wert von +27. Um 0 UTC lag die Region im Isobarenbereich von Hoch Carry über Italien, und dies entsprach auch einem Hochdruckkeil auf 500 hpa. Doch in der Bodenatmosphäre setzte sich bis Mittag Tief Herrmann durch, das sich vom Nordatlantik zur Nordsee und Skandinavien verlagerte und auch noch am 17. zusammen mit einem Tief über dem Golf von Genua Regen und in höheren Lagen Schnee brachte. Der hohe, positive Wert des Premeteo-Index am 15. stammte aus dem Index 1. Es fallen die drei Mars-Aspekte Mars 150° Makemake H und Mars 90° Saturn Tf  und Mars 144 Varuna H (am 16.) auf. Der Tf-Aspekt war nicht angerechnet worden, weil er in der Rangordnung unter dem ersten und dritten lag. Dieser Tf-Aspekt zwischen Mars und Saturn scheint aber einen besonders starken Lokalbezug zur Region zu haben. Der Premeteo-Index summierte über die fünftägige Tiefdruckwetterphase auf -11.
Hochdruckphase 2: Bei noch flachem, negativem Premeteo-Index trat durch Hoch Erika über der Westschweiz am 18. eine antizyklonale Strömung ein. Der negative Index kam durch die Symmetrie Haumea 45 Pallas Orcus A*T*A* -7 zustande. Auf 500 hpa lag tatsächlich ein ausgeprägter Trog über Westeuropa. Dieser blieb auch am 19. erhalten, während die Region in der Bodenatmosphäre im Isobarenbereich von Hoch Erika verblieb, dessen Kern nun über dem Baltikum angekommen war. Am 21. War es ein flaches Hoch über Norditalien, das die antizyklonale Strömung bei einem Premeteo-Index von +2 aufrechterhielt. Es fiel auf, dass die von Westen kommenden Tiefdruckgebiete nicht nach Osten vorankommen konnten. Am 21. hatte  der Premeteo-Index noch eine starke Spitze von +45 Punkten, die die Hochdruckphase abschloss. Der Premeteo-Index summierte auf +43.
Tiefdruckphase 2: Am 22. und 23. dehnte sich Tief Justus vom Mittelmeerraum über den südwestdeutschen Raum aus. Die Zyklonalisierung fand bei steigendem Luftdruck statt und der Kern des Tiefs verlagerte sich von Südfrankreich nach Süditalien. Es kam zu Regen- und Schneefällen im südlichen Teil Deutschlands, während im Norden eine Hochdruckbrücke bestand. Die Zyklonalisierung entsprach dem flach negativen Premeteo-Index ab dem 22. Januar. Der Premeteo-Index summierte auf -5.
Hochdruckphase 3: Geradezu spiegelbildlich entgegen dem stark negativen Premeteo-Index verlief der Luftdruckverlauf am 24. und 25. Januar. Es kam zu einem Hochdruckvorstoß von der Iberischen Halbinsel über Deutschland nach Osteuropa, als Saturn eine 60°-H-Symmetrie zwischen dem Galaktischen Superzentrum und der Sonne bildete. Diese ist für den 24. zwar angerechnet worden, aber sie wurde von der zweifachen 150°-T-Symmetrie von Varuna zu Venus und der Konjunktion von Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum in der Rechnung übertrumpft, ebenso im Index 3. Die Witterung entsprach aber durchaus dem negativen Index, da eine Okklusionslinie mit starker Bewölkung und Schneefall die Region vom 24. zum 25. überquerte. Das Azorenhoch erhielt den Namen Friederike und dieses bestimmte bis zum 27. - entgegen dem negativen Premeteo-Index – die Strömung, allerdings mit ganz untypischem, sehr niederschlagsreichem Wetter. Tief Leonhard über Südskandinavien stieß am 27. ein wenig stärker nach Süden vor, aber das Kartenbild zeigte doch am Mittag bereits wieder eine antizyklonale Strömung, die sich bis zum 28. erhielt. Der Premeteo-Index summierte auf -73, ein selten falsches Ergebnis für Hochdruckphasen!
Tiefdruckphase 3: Erst am 29. setzte sich ein starkes Tiefdruckgebiet in der Boden- als auch in der Höhenatmosphäre durch. Die Berliner Meteorologen gaben ihm den Namen Mischka. Tief Mischka dehnte sich am 31. über ganz Europa und Russland (außer SO-Russland) bis nach Nordafrika aus. Der Luftdruck erreichte sehr tiefe Werte. Der Premeteo-Index summierte auf -21.


Zusammenfassung: Der Januar 2015 war geprägt von den beiden bedeutenden und seltenen Konjunktionen von Makemake mit dem Supergalaktischen Zentrum und Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum. Sie befanden sich den ganzen Monat im ±1°-Toleranzbereich. Die Konjunktion von Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum wurde am 7. exakt (Tag des Terroranschlags in Paris!).

Die erste, lang anhaltende Hochdruckphase vom 1. bis zum 12. Januar verlief entsprechend dem Premeteo-Index.
Bei der ersten Tiefdruckphase zeigte sich am 15. der starke Lokalitätsbezug des Mars-Saturn-Aspekts (siehe Diagramm) gegenüber den anderen beiden, höher rangigen Mars-Aspekten, deshalb gab es beim Luftdruck eine Bewegung zum Minimum gerade da, wo der geglättete Premeteo-Index ein Maximum hatte.
Die Hoch- und Tiefdruckphasen 2 verliefen wieder in etwa im Rahmen des Premeteo-Index.

Erst Hochdruckphase 3 vom 24. bis 28. zeigte eine auffallende Abweichung vom Premeteo-Index, indem der Luftdruck einen geradezu spiegelbildlichen Verlauf zum geglätteten Premeteo-Index nahm. Am 25. war im Kosmogramm ein auffallendes, rotes Dreieck zwischen GaZ/Quaoar, Venus und Varuna zu sehen, das dem Premeteo-Index seinen auffallend tiefen Wert von -39 verlieh. Aber anstatt zu fallen, stieg der Luftdruck bis auf 1030 hpa an. Womit diese Umkehrung der Verhältnisse zusammenhing, konnte bis jetzt nicht geklärt werden. Vielleicht hing sie mit der vorausgegangen Symmetrie Saturns zu Sonne und Supergalaktischen Zentrum zusammen, aber darüber liegen bis jetzt keine weiteren Hinweise vor. Auffallend wird jedoch, dass der Umschwung zur Strömung des mächtigen Tiefs Mischka in dem Moment stattfand, als Venus in eine 150°-T-Beziehung zum Supergalaktischen Zentrum und Makemake trat und dass bei der Intensität des zyklonalen Geschehens der Eindruck entstand, dass während vier antizyklonalen Tage mit dem negativen Index dieser doch irgendwie im Raum gespeichert war und sich nun wie in einer mächtigen Spannungsentladung im Raum umso kräftiger manifestierte.


SW-D befand sich an 21 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +100, das einer Indexzahl von +4,76 pro Tag entsprach.
 
An 10 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab --37, das einer Indexzahl pro Tag von –3,7 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 6 Tagen falsch (am 2., 8., 11., 13., 15., 21.), an 8 Tagen richtig und an 17 Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 01/2015

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.