Januar 2017

Auswertung 2017/01

 Auswertung 2017/01 korrigiert

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

alt

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

alt

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


alt

Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


alt

Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

alt

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Januar 2017 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Der Januar 2017 erwies sich als ein sehr spezieller Prognosemonat. Einerseits mussten bezüglich der Strömung 17 Tage als falsch prognostiziert eingeordnet werden. Ein so schlechtes Ergebnis ist seit Beginn des Premeteo-Index im Mai 2009 bisher nur einmal und zwar im Dezember 2010 aufgetreten. Andererseits gab es bei der Symbolprognose nur vier Tage, an denen das Wetter überhaupt nicht den Erwartungen der Prognose entsprach, 17 Tage waren dagegen genau zutreffend, und die zehn tendenziell richtigen Tage lagen in ihrer Anzahl weit unter den richtigen, was relativ selten vorkommt. Das konnte also als gutes Ergebnis angesehen werden.
Betrachtet man das Auswertungsdiagramm, so wird die Ursache des Widerspruchs der Ergebnisse zwischen Wetterlagenströmung und Symbolprognose  sichtbar: der Verlauf  des geglätteten Premeteo-Index und der Verlauf der Luftdruckkurve zeigen bis zum 18. eine ähnliche Form, nur liegt die Luftdruckkurve weit über der Premeteo-Index-Kurve.

Bei der Erstellung der Auswertung fiel auf, dass das Problem hauptsächlich auf den Index 3 zurückzuführen war. Es traten dort sehr viele Auslösungsaspekte auf, bei denen einer der beiden Konjunktionsplaneten einen fast-exakten Winkel mit einem anderen Planeten bildete, der in der Rangordnung tiefer stand als er selbst. Es kam der Verdacht auf, dass nur die fast-exakten Aspekte aktiviert wurden, bei denen der Konjunktionsplanet einen Aspekt mit einem höherrangigen Planeten bildete. Um dies zu überprüfen, wurden in einem korrigierten Auswertungsdiagramm die erst genannten Auslöseaspekte nicht mehr angerechnet (in den Tabellen in roter Schriftfarbe gekennzeichnet). Man kann im korrigierten Diagramm sehr schön sehen, wie die Luftdruckkurve und der Premeteo-Index in einen mehr analogen Verlauf zueinander kommen und das Problem in der Tat hauptsächlich im Index 3 seinen Ursprung hatte.

Vom 19. bis zum 28. Januar gab es eine kalte Winterphase, in der die Temperaturen immer unter dem Gefrierpunkt lagen und das korrigierte Diagramm zeigt hier, dass der Premeteo-Index in dieser Zeit nur flach um die Nulllinie pendelte und die kalte, träge Luftmasse
nur schwachen, kosmischen Impulse ausgesetzt war und daher stabil blieb. So dass sich auch hier durch die Korrektur im Index 3 ein logischer Zusammenhang zeigt.

Am 3. trat eine Impulsumkehr ein (gekennzeichnet durch einen blauen Doppelpfeil), ein Phänomen, das seit 2016 in Zusammenhang mit retrograden Bewegungen und Eigenrotationen der Aspektplaneten beobachtet wird, dessen Regeln aber noch unklar sind.
Ein zweiter blauer Doppelpfeil ist am 25. eingetragen. Aber hier macht gerade auch das korrigierte Diagramm deutlich, dass der Luftdruck nur um einen Tag verschoben auf den H-Impuls des Vortags reagiert haben könnte, dass es sich nicht um eine Impulsumkehr handelt, weil auch der Gegensatz der Schwingung beider Kurven nur gering ist.


Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Das Jahr 2017 begann mit Fehlprognosen des Premeteo-Index, der in negative Werte abfiel, bezüglich der Strömung. Der Luftdruck vollzog am 1. und 2. zwar eine analoge, abfallende Bewegung, aber die südwestdeutsche Region verblieb dennoch im Isobarenbereich von Hoch Yörn.  Am 2. um 0 UTC lag unser Prognosegebiet dann zwar im Isobarenbereich von Tief Corinna über Russland, es stellte sich auch winterliches Wetter mit Schneefall ein, doch setzte sich bis Mittag Hoch Zhygimont vom Ostatlantik durch und bewirkte zum 3. Januar ein Luftdruckmaximum, während der Premeteo-Index ein Minimum von -29 erreichte. Der Luftdruckverlauf zeigte für diesen Tag eine deutliche Impulsumkehr in der Bodenatmosphäre an, während sich auf 500 hpa ein Trog weit nach Süden ausdehnte. Der tiefe Indexwert hing mit dem Exaktwerden des Tf-Aspekts Venus 150° Varuna und begleitenden Symmetrien zusammen, war jedoch geometrisch verbunden mit Merkur 60° Venus A. Merkur befand sich dabei in einer rückläufigen Bewegung, die innerhalb seiner Schleifenbildung gegenüber der Erde noch bis zum 7. Januar rückläufig blieb. Hoch Zhygimont blieb noch bis zum 5. für die antizyklonale Strömung verantwortlich. Der Premeteo-Index hatte nur am 4. und 5. einen positiven Wert und fiel zum 6. bereits wieder in den negativen Bereich, während der geglättete Index, wie auch der Luftdruck erst am 6. ein Maximum erreichten. Unser Prognosegebiet wechselte am 6. in den Isobarenbereich von Hoch Angelika mit Kern über Dänemark. Es verblieb in seinem Bereich trotz des stark negativen Premeteo-Index bis zum 9. Januar. Dennoch stieß in der Nacht vom 7. zum 8. Tief  Benjamin II nach Süden vor, erreichte Norddeutschland mit seinem Kern, dehnte sich kurzzeitig über ganz Deutschland aus und brachte genau das Wetter, das dem Premeteo-Index entsprach mit dichter Bewölkung und Schneefall, so dass die Symbolprognose für diese Tage dem realen Wetter entsprach und für Prognosennutzer verwendbar war.  Bezüglich der Strömung mussten die Tage vom 6. bis zum 9. jedoch als Fehlprognosen notiert werden. Im Index 1 wurden in diesen Tagen der Hf-Aspekt Sonne 0° Pluto (7.) exakt und eine ganze Serie von Venus-H-Aspekten, die in diesem seriellen Auftreten sehr viel mehr stabilisierend auf die Atmosphäre wirkten als es ihren Rangzahlen als Einzelaspekte entsprach: Venus 144° Varuna H und Venus 45° Uranus H  mit Venus 0° absteigender Mondknoten A am 8., Venus 135° Jupiter H am 9. und Venus 45° Eris H am 10. Januar. Der Premeteo-Index summierte über die 9-tägige Hochdruckphase auf -128.
Tiefdruckphase 1: Erst am 10. Januar setzte sich Tief Caius über dem Nordmeer mit seinem Isobarenbereich für einen Tag bis nach Südwestdeutschland durch. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -17.
Hochdruckphase 2: Das Wetter blieb am 11. und 12. dem negativen Premeteo-Index entsprechend dicht bewölkt mit Niederschlag und deutlicher Erwärmung, aber dem Isobarenbereich nach setzte sich das Azorenhoch über unserer Region durch. Der Premeteo-Index hatte seine tiefen, negativen Werte hauptsächlich aus dem Index 3, aber es gab einige H-Aspekte, die sich vor allem auf 500 hpa manifestierten: Sonne 60° Chiron H, Merkur 150° Varuna Hf, Uranus 135° aufsteigender Mondknoten H*, sowie Vesta 150° Quaoar H*. Sie verstärkten das Azorenhoch im Südwesten Deutschlands. Der Premeteo-Index summierte auf -41.
Tiefdruckphase 2: Das Tiefdrucksystem Egon-Caius-Dieter mit Kernen über Benelux, Nordmeer und Ostsee konnte sich am 13. über West- und Mitteleuropa bis nach Süden ausdehnen. Am 14. lag Tief Caius über Norddeutschland und am 15. übte noch Tief Egon über dem Baltikum seinen Einfluss bis in unsere Region aus. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf -81.
Hochdruckphase 3: Mit dem Anstieg des Premeteo-Index in den positiven Bereich am 16. kam es auch zu einem kräftigen Luftdruckanstieg und Hoch Brigitta über Südskandinavien machte seinen Einfluss geltend. Es verlagerte bis zum 18. seinen Kern nach Nordostdeutschland, von da nach Polen und lag am 20. um 0 UTC über Südostdeutschland. Am 19. und 20. vollzog sich das Maximum der Luftdruckkurve unter dem Einfluss von Hoch Brigitta. Der Premeteo-Index hatte schon am 18. sein Maximum erreicht und fiel dann auf -20 ab, während der Luftdruck noch oben verharrte. Am 19. waren die starken Aspekte Mars 90° Saturn Tf und Venus 144° Jupiter Hf aufgetreten, die mit ihren Impulsen gegeneinander standen, wobei Mars die höhere Rangzahl zueigen war. Außerdem brachte eine Konjunktionssymmetrie im Index 2 die Aktivierungen von Jupiter 60° Saturn T* und Vesta 150° GaZ T* im Index 3, die den Premeteo-Index in den negativen Bereich absenkten. Fakt war aber der offensichtlich sehr starke Lokalbezug von Venus 144° Jupiter Hf und die starke Kälte, die in Verbindung mit Venus 60° Pluto TK (exakt am 20. um 13:58 UTC) dann ab dem 19. einsetzte. Hoch Brigitta blieb noch bis zum 22. für die antizyklonale Strömung über unserer Region verantwortlich, wobei es seinen Kern von Südostdeutschland, nach Ungarn und über die Ostalpen verlagerte. In dieser Phase vom 20. bis 23. Januar verlief der Premeteo-Index im flach negativen Bereich. Mit dem starken Fall des Premeteo-Index auf
-23 und – 38 Punkte am 24. und 25. kam es lediglich zum Wechsel zu Hoch Christa, das nun wieder mit Kern im Westen über Nordfrankreich erschien und sich von da nach Ostdeutschland bewegte. Somit entstand eine gegenläufige Bewegung des Luftdrucks gegenüber dem Premeteo-Index. Anstelle eines Minimums bildete der Luftdruck erneut ein schwaches Maximum am 25. aus. Der größte Anteil am negativen Wert des Index kam aus dem Index 3 durch die Konjunktionssymmetrie von Juno mit dem Galaktischen Zentrum (GaZ), die am 24. exakt wurde. Die ausgelösten Aspekte Saturn 72° absteigender Mondknoten T* -7, Jupiter 60° Saturn T* -6 und Varuna 150° Quaoar Tf*-11 kamen offensichtlich in der Bodenatmosphäre überhaupt nicht zum Zuge. (Eine Überprüfung dieser Aspekte ergab, dass Saturn 72° Kn2 ein A*-Aspekt ist und im Wetterschlüssel nur falsch eingetragen war. Eine weitere Frage, die sich hier stellt, ist, ob Auslösungsaspekte nicht aktiviert werden, wenn ein  Winkel mit einem Planeten gebildet wird, der einen geringeren Rang hat als der betroffene Konjunktionsplanet., wie es in diesen drei Fällen der Fall war.) Auf 500 hpa wurde dagegen ein kompakter, zyklonaler Kaltlufttropfen auffällig, der sich mit seinem Kern westlich unserer Region von den Beneluxländern rasch nach Südfrankreich bewegte. Juno 0° GaZ ist selbst ein H*-Aspekt und Juno war zu diesem Zeitpunkt noch innerhalb des Asteroidengürtels mit Juno 120° Ceres H* und Juno 72° Pallas H* verknüpft. Zusätzlich lag auch noch der H*-Aspekt Juno 30° Mondapogäum vor und es sieht so aus, dass diese Verknüpfungen von H*-Konstellationen die Aktivierungen im Index 3 überwogen. Vom 25. zum 26.  vollzog sich in Begleitung der beiden Aspekte Venus 0° Chiron Tf  und Venus 150° Jupiter Tf K bei zunehmender Kälte der Wechsel in den Isobarenbereich von Hoch Doris über Weißrussland. Am 27. um 0 UTC lag unsere Region mit einsetzender Erwärmung (Venus 90° Saturn HW) vorübergehend im Isobarenbereich von Tief Gordon mit Kern südlich Islands, um 12 UTC wieder im Strömungsfeld von Hoch Doris über dem Balkan. Deutschland verblieb auch am 28. und 29. flach in der Rückseite dieses Hochs, das seinen Kern nur sehr langsam nach Osten bewegte. Der Premeteo-Index summierte über die 14-tägige Hochdruckphase auf -14.
Tiefdruckphase 3: Am 30., bei einem Premeteo-Index von -22, übernahm Tief Hubert mit Kern über Südengland die Regie und brachte auch endlich wieder Niederschlag. Auch am 31. blieb Tief Hubert wetterbestimmend, wobei nun der Premeteo-Index bereits wieder auf +11 geklettert war. Der geglättete Premeteo-Index erreichte dagegen auch erst am 31. sein Minimum, wie das Diagramm zeigt. Zu beachten ist, dass das Ende der kalten Winterphase einherging mit dem Beginn der Konjunktion von Pallas mit Neptun und deren Auslöse-Aspekt  Neptun 135° Haumea T?*. Über die zweitägige Tiefdruckphase summierte der Index auf -11.

SW-D befand sich an 25 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -183 / korr. +71. Dies entsprach einer Indexzahl von -7,32 / korr. +2,84 pro Tag.

 An 6 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab –109 / korr. -25. Dies entsprach einer Indexzahl von -18,17 / korr. -4,17 pro Tag.  
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 16., 17., 19., 31.), an 17 Tagen richtig und an 10 Tagen tendenziell richtig.


 


kosmogramm-link
link-arrow-grau

Kosmogramm 12/2017

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.