Januar 2018

Auswertung 2017/12

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Januar 2018 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Im Diagramm sind über der Datumsachse die real eingetreten Hoch- und Tiefdruckphasen durch Doppelpfeile eingetragen. Ausschlaggebend für die Evaluation ist der tägliche Premeteo-Index, in der dünneren, roten Linie mit Dreieckspunkten dargestellt. Ein negativer Premeteo-Index zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Tiefdruckströmung, ein positiver Premeteo-Index die Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Hochdruckströmung an.
Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt. Ausschlaggebend ist die Europa-Bodenkarte um 0 UTC, die feiner skalierte 12 UTC-Karte von Mitteleuropa wird nur bei einem Wetterlagenwechsel für die Einordnung des Tages hinzugezogen. Am Ende des Dokuments befinden sich die Tabellen und Konstellationen, die dem Diagramm zugrunde liegen.)

Für die Auswertungen werden ab Januar 2018 nur noch die im Index 3 korrigierten Prognosen herangezogen. Die Korrektur bestand darin, dass die aktivierten, fast-exakten Aspekte der beiden Konjunktionsplaneten nur dann in den Index 3 einberechnet wurden, wenn ihr Partner aufgrund seines umfassenderen Umlaufs um die Sonne einen höheren Rang hatte als sie selbst.

Zusammenfassung:

Der Januar 2018 war im Vergleich zum Vormonat wieder ein zufrieden stellender, durchschnittlicher Prognosemonat. Bezüglich der realen Strömung waren durch das Vorzeichen des Premeteo-Index 22 Tage richtig prognostiziert. Der mittlere Premeteo-Index pro Tag war in den realen Hochdruckwetterphasen positiv und in Tiefdruckwetterphasen negativ. Damit waren die grundlegenden, theoretischen Anforderungen erfüllt.

Auffällig war der Januar 2018, wie auch der Dezember 2017 durch überdurchschnittliche Wärme, starke Bewölkung und ausgiebige Niederschläge. Eine große Rolle dürfte hierbei die Konjunktion von Ceres mit dem aufsteigenden Mondknoten im Sternzeichen des Löwen gespielt haben. Diese Konjunktion trat das letzte Mal vom 12. bis 18. Juli 2014 als Dreierkonjunktion zusammen mit Vesta im Sternzeichen Waage auf und brachte in der südwestdeutschen Region katastrophale Niederschläge, Überschwemmungen und Erdrutsche. Dieses Mal hielt die Konjunktion von Ceres mit dem aufsteigenden Mondknoten im 1°-Toleranzbereich ungewöhnlich lange an. Sie begann am 7. Dezember 2017 und endete am 15, Januar 2018. Dies kam dadurch zustande, dass Ceres Anfang Dezember rückläufig wurde. Da sich der Mondknoten generell rückläufig im Umkreis der Erde bewegt, hatten Ceres und der Mondknoten über Wochen ein annähernd gleiches Bewegungsverhalten im Verhältnis zur Erde. Das relative Bewegungsverhalten spielt in der Physik eines Raumzeit-Kontinuums, wie es auch der Relativitätstheorie zugrunde gelegt wird, eine große Rolle.

Eine weitere auffällige Konstellation für den Januar 2018 ist das im 1°-Toleranzbereich geschlossene Dreieck zwischen Haumea, Chiron und Sedna. Sedna und Chiron, die miteinander im Verhältnis zur Erde einen 60°-Winkel bildeten, hatten dabei 150° zu Haumea.
Die T*-Impulse von Chiron 60° Sedna und Chiron 150° Haumea sind von ihrem früheren Auftreten bekannt. Haumea 150° Sedna wurde nun zum ersten Mal am 16. Januar 2018 exakt und könnte nach Ablauf des Wetters möglicherweise ebenfalls einen T-Impuls tragen. Das geschlossene Dreieck hatte sich ab dem 7. Januar gebildet und wird bis zum 18. Februar 2018 bestehen bleiben.

Der tiefste Luftdruck des Januar 2018 bildete sich im exaktesten Moment des geschlossenen Dreiecks GSZ 45° Jupiter / Ceres 0° aufst. Mondknoten, wobei Ceres 90° Jupiter und Jupiter 45° GSZ T*-Aspekte sind. Der höchste Luftdruck trat am 28. auf nach einer Folge von 5 H- bzw. H*-Aspekten am 27. (siehe Tabelle).
Die tiefste Tagesmitteltemperatur trat am 14. auf mit Merkur 0° Saturn, sowie Venus / Sonne 90° Uranus, die höchste Tagesmitteltemperatur mit Sonne 30° Saturn und Merkur 0° Pluto 60° Jupiter.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Um 0 UTC des 1. Januar reichte, entsprechend dem negativen Premeteo-Index, Tief Horst mit Kern über dem südlichen Nordmeer über ganz Deutschland. Doch bis 12 UTC hatte sich bereits die antizyklonale Strömung vom Atlantik nach Südwestdeutschland durchgesetzt. Am 2. und 3. lag ihr Kern westlich von Portugal, doch befand sich am 3. um 0 UTC die Region gerade im Grenzbereich der Hochdruckströmung zur zyklonalen Strömung des Sturmtiefs Burglind, dessen Kern bei Schottland lag. Das okkludierende Tief bewegte sich so rasch nach Osten, dass sich ein flacher antizyklonaler Keil des Hochs westlich Portugal wieder bis 12 UTC durchsetzte und um 0 UTC des 4. noch vorhanden war. Daher musste der 3., trotz des tiefen Luftdrucks, aufgrund der Form der Isobaren gemäß der Premeteo-Regel als überwiegend antizyklonal eingestuft werden. (Leider war in der Prognosetabelle, siehe Tabellen im Anhang, am 3. der T* Aspekt Jupiter 45° GSZ mit +6 statt mit -6 eingetragen worden. Dieser Flüchtigkeitsfehler wurde für die Auswertung berichtigt und in der Tabelle rot markiert.) Für die labile Wetterlage war die Geometrie zwischen Ceres, Jupiter und dem GSZ besonders bemerkenswert: Ceres 45° GSZ H* am 1., Ceres 90° Jupiter T* am 2. und Jupiter 45° GSZ T* am 3. Januar. Eine exakt symmetrische Stellung nahmen die drei Positionen aber erst am 8. Januar ein. Bedeutsam ist dabei noch, dass sich Ceres bis zum 15. im 1°-Konjunktionsbereich mit dem aufsteigenden Mondknoten befand. Das hatte das letzte Mal im Juli 2014 stattgefunden, der durch überdurchschnittlich hohe, zum Teil katastrophale Niederschläge in der Region gekennzeichnet war. Der Premeteo-Index summierte über die nasse und ungewöhnliche antizyklonale Phase auf +24.
Tiefdruckphase 1: Am 5. um 0 UTC bestimmte Tief Christine mit Kern über der Nordsee und eine weitere in ihr eingelagerte Störung über den Beneluxländern, die unsere Region zur Mittagszeit erreichte, die Wetterlage. Dies war in Übereinstimmung mit dem negativen Premeteo-Index, der jedoch am 5. wieder einen positiven Wert annahm. Am 5. bedeckte aber noch immer ein großes Tiefdrucksystem mit Kern Dora über der Iberischen Halbinsel, Kern Alja bei Irland, einem Kern über der Nordsee und Kern Christine über dem Baltikum ganz Europa. Die Konjunktion Mars mit Jupiter wurde exakt und bestärkte erneut das Dreieck mit dem GSZ und der Ceres-Mondknoten-Konjunktion. Der Luftdruck stieg nur langsam wieder an, aber die Wolkendecke lockerte und löste sich lokal auf, so dass das Wetter dem flach positiven Premeteo-Index entsprach. Tief Dora wurde über der Iberischen Halbinsel stationär, es okkludierte im Laufe des 7. und zerfiel in drei Kerne über Portugal, Algerien und Südwestfrankreich. Doch waren noch bis zum 8. um 0 UTC die Isobaren über der südwestdeutschen Region zu seinem Zentrum hin gekrümmt. Um 12 UTC lag die Region gerade im Übergangsbereich. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf -2.
Hochdruckphase 2: Bei deutlich gefallenem Luftdrucks gegenüber dem Vortag lag Südwestdeutschland um 0 UTC noch flach im Isobarenbereich von Tief Dora, aber um 12 UTC setzte sich eine flache antizyklonale Strömung durch. Der 9. war ein Tag mit einer besonderen Konstellation: Sonne, Venus und Pluto bildeten zusammen eine Dreierkonjunktion. Die Atmosphäre über Europa zeigte dabei ein auffallend statisches Strömungsverhalten. Tief Dora lag nun als kleines, okkludiertes Resttief über Südfrankreich und Hoch Adam mit Kern über Polen blockierte die vom Atlantik kommenden, nach Osten ziehenden Tiefdruckgebiete. Als Einzelkonjunktionen tragen Venus 0° Pluto und Sonne 0° Pluto einen starken Hf-Impuls. Zugleich bildete die Dreierkonjunktion aber 60° zu Mars und Mars 60° Pluto ist ein T-Aspekt. Venus 0° Sonne dagegen ist ein A-Aspekt, so dass die Dreierkonjunktion in der Verbindung zu Mars eine gewisse Widersprüchlichkeit in sich trug, und sich eine Wetterlage im Grenzbereich zwischen zyklonaler und antizyklonaler Strömung ausbildete. Am 10. lag das okkludierte Resttief Dora über dem Golf von Genua innerhalb eines flachen Hochdruckkeils von Nordwestafrika, dessen Isobarendruck gegen den Trog vom Nordostatlantik gerade bis zum südwest- und süddeutschen Raum reichte. Entsprechend hielt die windstille, statische Wetterlage mit lokal trüber, inversionsartiger Bewölkung an. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckwetterlage auf +30.
Tiefdruckphase 2: Eine kleine, flache Hochdruckzelle über Süddeutschland prägte am 11. um 0 UTC die Strömung. Um 12 UTC war die Strömung über der Region bereits zyklonal, und am 12. reichte der Isobarenbereich eines Tiefs über dem Tyrrhenischen Meer trotz steigenden Luftdrucks bis über Deutschland. Die windstille Wetterlage hielt dabei weiter an. Auf 500 hPa lag ein Kältezentrum von -28° C. (Der Hf-Aspekt Merkur 150° Varuna am 11. um 18:31 UTC hätte auf den 12. nicht angerechnet werden dürfen, da Merkur 0° Quaoar den T*-Aspekt Ceres 135° Quaoar aktivierte. Das wurde berichtigt und mit roter Schrift gekennzeichnet.) Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckwetterlage auf -1.
Hochdruckphase 3: Hoch Borchert mit Kern über Westrussland setzte sich am 13. und 14. über ganz Deutschland durch und brachte dem Rheintal am 14. ein sonniges und kaltes Wetter. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +19.
Tiefdruckphase 3: Am 15. und 16. geriet die Region in den Isobarenbereich von Sturmtief Evi mit Kern bei Island. Dies entsprach dem Verlauf des Premeteo-Index am 15. und dem Verlauf des geglätteten Premeteo-Index am 16. Gegen 6 UTC des 16. wurde der bisher unbekannte Aspekt Haumea 150° Sedna ?* exakt. Es trat zunächst erneut eine Zufuhr warmer Luftmassen ein, gepaart mit starkem Wind und Niederschlägen. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -19.
Hochdruckphase 4: Um 0 UTC des 17. lag Deutschland noch immer im Isobarenbereich von Tief Evi mit Kern über Island, und es kam in der Nacht und noch am Vormittag in höheren Lagen und lokal bis ins Tal herab zu Schneeschauern. Bis 12 UTC setzte sich über Südwestdeutschland jedoch wieder das Azorenhoch durch. Das Hoch krümmte auch noch in der Nacht zum 18. über ganz Deutschland die Isobaren flach zu seinem Kern hin, als Sturmtief Friederike mit seinem Kern schon über Großbritannien lag. Mit Orkanböen zog der Kern des Sturmtiefs über Norddeutschland hinweg. Doch Südwestdeutschland verblieb auch in der Mittagszeit in der Westwindzone der ungekrümmten, stark gebündelten Übergangsisobaren vom hohen Druck im Süden zum tiefen Druck im Norden. Daher musste dieser Tag trotz des Sturms und des lokal kräftigen Regens der antizyklonalen Phase zugerechnet werden. Tief Evi über dem Nordmeer und Tief Friederike über Polen dehnten sich erst am 19. um 0 UTC bis über Südwestdeutschland aus, waren aber um 12 UTC  schon wieder dem Azorenhoch gewichen, so dass auch dieser Tag als überwiegend antizyklonal eingestuft wurde. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +5.
Tiefdruckphase 4: Um 0 UTC des 20. reichte das Azorenhoch noch über die Region, doch bis 12 UTC setzte sich der Trog von Tief Evi nachhaltiger durch. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +7.
Hochdruckphase 5: Am 21. stieg der Luftdruck bis Mittag sehr rasch an und fiel in der Nacht zum 22. wieder stark ab. Aber trotz weiter fallenden Luftdrucks lag Südwestdeutschland um 0 UTC in der schmalen H-Brücke zwischen dem Hoch mit Kern westlich Portugals und Hoch Christian über Südostdeutschland und der Luftdruck stieg erneut kräftig an, so dass am 23. das Hoch westlich Portugals die Isobaren fast über ganz Deutschland zu seinem Kern hin krümmte. Der 23. war ein Tag mit markant negativem Premeteo-Index von -14 und der Verlauf des Luftdrucks verhielt sich gegenläufig zum Premeteo-Index. Der negative Wert ging allein auf die Teilungssymmetrie Venus 36° Neptun Quaoar T?*(0/3) zurück und war im alternativen Premeteo-Index nicht angerechnet worden. Zu bemerken ist, dass Quaoar seit dem 05.01.2018 einen 135°-H*-Aspekt mit dem aufsteigenden Mondknoten bildete und dass gegen 14 Uhr der H*-Aspekt Vesta 30° Saturn exakt wurde, der einen starken Lokalbezug haben könnte. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf -12.
Tiefdruckphase 5: Der Umschwung auf die zyklonale Strömung von Tief Helene über Skandinavien erfolgte erst am 24. im Laufe des Vormittags. Am 25. und 26. dehnte sich Tief Helene über ganz Deutschland aus. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -12.
Hochdruckphase 6: Das Azorenhoch setzte sich am 27. und 28. über dem südlichen Deutschland durch und ließ den Luftdruck kräftig ansteigen. Es blieb in abgeschwächter Form auch am 30. und 31. für die Strömungsverhältnisse über Südwestdeutschland bestimmend, doch streifte Tief Kari bei Island an seiner südlichen Grenze die Region mit Niederschlägen. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Hochdruckphase auf +27.

SW-D befand sich an 19 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +93. Dies entsprach einer Indexzahl von +4,89 pro Tag.
An 12 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab –27. Dies entsprach einer Indexzahl von –2,25 pro Tag.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 8 Tagen falsch (am 2., 3., 4., 7. 9. 13., 27. und 28.), an 6 Tagen richtig und an 17 Tagen tendenziell richtig.

Auswertung 2017/12

Auswertung 2017/12

Auswertung 2017/12

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