Januar 2019

Auswertung 2017/12

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Januar 2019 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Das Jahr 2019 begann im Januar mit sehr wechselhaftem Wetter. Der Luftdruckverlauf entwickelte eine kräftig ausschlagende Zickzacklinie mit neun Wellenbergspitzen. Der Premeteo-Index zeigte eine Zickzacklinie mit zehn Wellenbergspitzen. (Siehe Diagramm). Die Minima und Maxima beider Kurven waren teilweise etwas zeitlich versetzt zu einander und gegen Ende des Monats sackte der Luftdruck insgesamt kräftiger ab als der Premeteo-Index. Die Wettersymbolprognose zeitigte durch diese kleinen, zeitlichen Verschiebungen der Rhythmik um ein zwei Tage mit zehn falschen und nur vier richtigen Prognosetagen ein relativ schlechtes Ergebnis. Zufriedenstellend war, dass bei 21 Tagen die Prognose der Wetterlage durch das Premeteo-Index-Vorzeichen dennoch richtig war. Allerdings wurde im Monatsmittel für den durchschnittlichen Premeteo-Index pro Tag bei den Tiefdruckwetterlagen kein negativer Wert, wie es im Idealfall sein sollte, erreicht, aber ein positiver Wert, der deutlich kleiner als bei den Hochdruckwetterlagen war (siehe unten).

Der wärmste Tag in Lahr mit einer Tagesmitteltemperatur von 6,3° C war der 13. Januar, als Neptun 72° Sedna T?* und Jupiter 72° GSZ H* exakt wurden. (GSZ : Supergalaktisches Zentrum M87)
Am 21. erreichte die Tagesmitteltemperatur in Lahr ihren tiefsten Wert von -3,3° C, und es wurden die Aspekte Pallas 90° aufst. Mondknoten A*, Venus 90° Neptun TK und Mars 90° Saturn Tf exakt.

Der maximale Luftdruck von 1039,6 hPa in Lahr um 6 UTC trat am 3. Januar ein und war begleitet von Merkur 144° Juno Hf / 0° GaZ H und Mars 45° Mondapogäum H sowie Venus 180° Sedna A. (GaZ: Galaktisches Zentrum)
Der tiefste Luftdruckwert in Lahr 6 UTC wurde am 27. Januar mit 996,4 hPa erreicht. Der einzige, auftretende Tiefdruckaspekt war Merkur 144° Orcus T. Vesta 120° Pallas H* kam mit Pallas 90° und Vesta 150° aufsteigender Mondknoten nicht zum Zuge!


Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der Januar 2019 begann mit Hoch Ignatius, dessen Kern über Nordwestfrankreich lag. Am 2. Januar kam die südwestdeutsche Region knapp in den Isobarenbereich von Hoch Angela mit Kern bei Schottland. Bei hohem Luftdruck von über 1030 hPa wirkte Tief Zeetje über dem Baltikum mit starker Bewölkung und Schneeschauern noch auf die Region ein. Am 3. waren bei der Prognose mehrere Regeln nicht eingehalten worden (siehe in Tabelle rot markiert): Uranus 72° Mondapogäum T* hätte nicht angerechnet werden dürfen, da, wie das Kosmogramm zeigt, der H*-Aspekt Uranus 45° Neptun als ranghöchster Uranus-Aspekt im 1°-Toleranzbereich noch vorhanden war. Der ranghöchste Merkur-Aspekt war seine Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum und zugleich war Merkur 144° Juno Hf exakt geworden, daher hätten alle Merkur-H-Symmetrien im Index 2 angerechnet werden müssen und die T-Symmetrien nicht. Außerdem war der alternative Index 3 nach der Aktualisierung des Index 3 nicht gelöscht worden. Dies wurde nun bei der Auswertung entsprechend den Regeln berichtigt. Den steilen Abstieg des Premeteo-Index am 4. machte der Luftdruck nicht mit. Hoch Angela mit Kern über Südengland blieb wetterbestimmend. Tief André zwischen Spitzbergen und Nordskandinavien krümmte die Isobaren von Hoch Angela nur über Nordostdeutschland zu seinem Kern. Auffallend waren die vier Mars-Aspekte Mars 90° Quaoar T, Mars 120° Varuna H, Mars 180° GSZ A, Mars72° Pluto T, die in ihrer Kombination keinen T-Impuls ergaben. Möglicherweise hat der Aspekt mit Varuna den stärksten Lokalbezug. Der größte Teil des negativen Premeteo-Index kam aus Index 2 durch die Symmetrien Haumea 45° Jupiter Orcus A*  T*  H* -7 und Venus 30° Haumea GaZ A  T  ?* -7. Der Kern von Hoch Angela verharrte auch vom 5. bis zum 7. in der Region von Südengland-Nordwestfrankreich und es hatte seine Außenisobare nur über Südwestdeutschland ausgedehnt. Das restliche Deutschland lag im Isobarenbereich von Tief André über Osteuropa. Unsere Region mit dem hohen Luftdruck befand sich im Übergangsbereich zwischen beiden Strömungsgebilden. Es war dicht bewölkt und besonders am 6. regnete es ausgiebig. Dieser hohe Luftdruck gepaart mit dem nassen und lichtarmen Wetter gab sehr gut die widersprüchliche Konstellationslage wieder, bei der starke Hoch- und Tiefdruckaspekte in rascher Folge exakt wurden, den Regeln nach sich aber zu einem hohen Premeteo-Index addierten. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf +111.
Tiefdruckphase 1: Am 8. setzte sich bei relativ hohem Luftdruck Tief Benjamin mit Kern über Südnorwegen knapp bis nach Südwestdeutschland durch. Der Premeteo-Index war von +40 auf +15 Punkte gefallen, verblieb dabei im positiven Bereich, so dass dieser Tag zur Fehlprognose wurde.
Hochdruckphase 2: Hoch Angela verweilte weiterhin im ostatlantischen Bereich und dehnte sich vom 9. bis zum 12. wieder über Südwestdeutschland aus. Am 12. hatte sich sein Kern jedoch nach Westen etwas weiter hinaus auf den Atlantik verlagert. Südwestdeutschland lag dabei immer im östlichen Randbereich des Hochs im Übergang zur zyklonalen Strömung der Tiefdruckgebiete über dem nördlichen Europa. Es fiel bis in die Tallagen täglich etwas Schnee. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Hochdruckphase auf +45.
Tiefdruckphase 2: Am 13. setzte sich Tief Eugen mit Kern über der südlichen Ostsee über ganz Deutschland durch. Dies entsprach dem Premeteo-Index, der von +22 Punkten am Vortag auf -2 fiel. Dies ging mit starker Erwärmung und Regenfällen einher.
Hochdruckphase 3: Um 0 UTC des 14. reichte noch Tief Florenz mit Kernen über der Ostsee über ganz Deutschland, doch hatte sich um 12 UTC schon wieder die antizyklonale Strömung von Hoch Angela erneut bis über unsere Region durchgesetzt. Hoch Angela, das sich mit seinem Kern seit dem 3. Januar im ostatlantischen Raum aufhielt, setzte sich vom 15. zum 16. in Bewegung und verlagerte bei einem Premeteo-Index von +30 seinen Kern auf den Kontinent über Ostfrankreich. Dadurch intensivierte sich zwar die Antizyklonalität für unsere Region, aber gleichzeitig fiel der Luftdruck durch die Zufuhr warmer Luftmassen aus dem Mittelmeerraum ganz beträchtlich ab. Diese Erwärmung ging einher mit Haumea 90° aufsteigender Mondknoten H* und Ceres 120° aufst. Mondknoten H*, außerdem wurde der unbekannte Aspekt Quaoar 90° GSZ ?* exakt. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +34.
Tiefdruckphase 3: Bei fast unverändert hohem Premeteo-Index setzte sich Tief Hinne mit Kern über der Ostsee in ganz Deutschland durch. Auf 500 hPa blieb die Strömung antizyklonal. Dies geschah bei einem gehäuften Auftreten von Sonnenaspekten. Durch Sonne 120° Sedna H wurden Sonne 0° absteigender Mondknoten T und Sonne 90° Haumea T nicht angerechnet. Der Wetterverlauf sprach dafür, dass die beiden letzteren jedoch den größeren Lokalbezug hatten, zumindest in dieser Kombination, und sich in der Bodenatmosphäre durchsetzten, während sich der H-Aspekt mit Sedna in der Höhenströmung manifestierte. Nach 18 Uhr setzte schon wieder kräftiger Luftdruckanstieg ein. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +29.
Hochdruckphase 4: Hoch Brigida über Nordwestspanien reichte um 0 UTC des 18. nur flach über Südwestdeutschland und am Vormittag schneite es noch lokal. Bis Mittag lockerte die Bewölkung unter der einströmenden und absinkenden, kalten, maritimen Subpolarluft bei einem Premeteo-Index von -3 auf. Auf 500 hPa war die Strömung zyklonal. Hoch Brigida verlagerte unter dem flach negativen Premeteo-Index seinen Kern relativ rasch bis über Österreich am 19. und bescherte zum ersten Mal in diesem Monat einen sonnigen, klaren Tag. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf -12.
Tiefdruckphase 4: Am 20. dehnte sich Tief Ilmar mit Kern über Nordwestfrankreich bis nach Südwestdeutschland aus. Das geschah um einen Tag gegenüber dem Premeteo-Index verzögert. Am Vortag hatte er den Wert -9 und war nun für einen Tag auf +13 angestiegen, um am 21. wieder auf -14 abzufallen. Dabei weitete ein Tief mit Kern über dem Südwestmittelmeer seinen Einfluss um 0 UTC über die Alpen bis in unsere Region aus, während das restliche Deutschland unter dem Einfluss von Hoch Brigida II stand. Auch am 22. verblieb unsere Region im flachen, nördlichen Grenzbereich des Mittelmeertiefs. Der Premeteo-Index hatte nun wieder einen schwach positiven Wert von +5. Am 23. bildete Tief Janno I, II, III mit Kernen über Island, dem Nordmeer und Nordwestfrankreich bei stark fallendem Luftdruck einen Trog bis über den Mittelmeerraum aus. Dabei stieg der Premeteo-Index auf +18 durch die Aspekte Ceres 144° Eris H*, Sonne 72° Mars H und Merkur 90° Uranus H sowie der Symmetrie Merkur 90° Uranus Haumea. Den einzigen T-Aspekt bildete Venus mit 135° zu Varuna, aber dies geschah in Konjunktion mit Jupiter und wieder entstand der Eindruck, dass die retrograd rotierende Venus eine Impulsumkehr der Gesamtkonstellation bewirkte. Über Mittag krümmten sich die Isobaren zum Hoch Brigida über Russland. Am 24. kam die Region in den Einflussbereich von Tief Klaus über Sardinien. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Tiefdruckphase auf +14.
Hochdruckphase 5: Am 25. bildete sich eine flache Hochdruckbrücke zwischen Tief Klaus mit Kern über Sizilien und Tief Laszlo mit Kern über Island und am 26. dehnte das Azorenhoch seinen Einfluss bis über Südwestdeutschland aus. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +19.
Tiefdruckphase 5: Tief Martin über der Nordsee übernahm mit starkem Luftdruckfall das Wettergeschehen am 27. und 28. Am 29. um 0 UTC lag die Region vorübergehend im Randbereich des Azorenhochs, doch fiel der Luftdruck zur Mittagszeit bereits wieder, und das vom Atlantik nachrückende Tief Oskar dehnte seinen äußersten Isobarenbereich schon über Südwestdeutschland. Als Sturmtief zog es am 30. mit seinem Kern über das nördliche Deutschland. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +1, der alternative Premeteo-Index jedoch von -9. Es wurde Ceres 120° Varuna Tf* exakt, das wegen Ceres 60° GSZ H*, das sich noch im 1°-Toleranzbereich befand, nur im alternativen Index angerechnet worden war. Der reale Wetterverlauf zeigte hier klar, welch starken Lokalbezug Tf*-Aspekte haben können. (Außerdem trat im Index 3 Neptun 72° Sedna T?* auf, dessen möglicherweise starker Lokalbezug auch schon auffällig wurde.) Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf -6.
Hochdruckphase 6: Tief Oskar zerfiel in die zwei Tiefdruckzellen Oskar I und II mit Kernen über Holland und der Adria. Südwestdeutschland lag innerhalb des sehr flachen, antizyklonalen Bereichs zwischen den beiden Tiefs, so dass der letzte Januartag trotz des sehr tiefen Luftdrucks als antizyklonaler Tag eingeordnet wurde. Der Premeteo-Index hatte den Wert 0.

SW-D befand sich an 19 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +197. Dies entsprach einer Indexzahl von +10,37 pro Tag.

An 12 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +50. Dies entsprach einer Indexzahl von +4,17 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 10 Tagen falsch (am 1., 3., 6., 7., 8., 11., 12., 17., 23., 26.), an 4 Tagen richtig und an 17 Tagen tendenziell richtig.


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Kosmogramm 01/2018

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.