Juli 2013

Auswertung 2013/07

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Juli 2013 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Hochdruckphase 1: Am Monatsbeginn waren noch Hoch Walburga, das nach Osten abwanderte, und das Azorenhoch wetterbestimmend. Der Premeteo-Index summierte auf +12.
Tiefdruckphase 1: Entgegen dem Premeteo-Index von +14 setzte sich am 3. vorübergehend Tief Sky über Großbritannien durch. Der hohe Index stammte aus der Symmetrie Ven 72 Sed Hau  (22) A  A  H*(7/1) +14. Nach der Bewertungsregel (2012-03) dürfen die 72°-Teilungssymmetrien nicht mehr angerechnet werden, also ein handwerklicher Fehler! Es waren zwei Pallas-T*-Aspekte, die relativ rasch hintereinander folgten und sich durchsetzten: Pal 120° Hau T* und Pal 135° Sat T*.
Hochdruckphase 2: Bei noch kräftigen Schauern stellte sich am 4. die Strömung auf Hoch Xena über dem Nordwesten der Iberischen Halbinsel um, das in den folgenden Tagen das Wetter bestimmte. Am 5. lag der Premeteo-Index als einzelner Wert im negativen Bereich bei -2. Mer 72 GSZ Hf um 15:23 UTC war versehentlich erst dem nächsten Tag zugeordnet worden, muss für Merkur-Aspekte bis 16 UTC jedoch noch am selben Tag verrechnet werden.  Die korrekten Werte für den 5. und 6. Juli wären +5 und +19 gewesen. Also noch mal ein handwerklicher Fehler! Hoch Xena bescherte dann von seiner Position über Großbritannien bis zum 10. sonniges, warmes Sommerwetter. Am 11. hatte der Premeteo-Index den Wert -12 durch die Symmetrie Orc 45 Son Hau  (16) T T*T -14. Sie prägte sich nur schwach aus: deutlich zog sich der Kern etwas nordwestlich von Schottland zurück und auf 500 hpa lag die Region im flachen Bereich des Höhentiefs über Nordpolen-Ostsee, das in der Bodenschicht den Namen Uz II trug. Am Vormittag überwog lokal noch dichte Bewölkung, doch am Nachmittag war es wieder überwiegend sonnig. Die Luftdruckkurve korrespondierte schwach zum Verlauf des negativen Premeteo-Index,  blieb jedoch im positiven Bereichs. Am 12. hatte es zwei Symmetrien, eine zyklonale und eine antizyklonale, mit Pallas gegeben, die beide angerechnet worden waren, weil nicht klar war, welche den höheren Rang hatte. Die Symmetrie mit dem Galaktischen Zentrum erwies sich nun eindeutig als die wirksame und der Premeteo-Index hätte dann +7 Punkte betragen (siehe korrigiertes Diagramm).
Am 13. ging Hoch Xena über in Hoch Yasmine und setzte das angenehme Sommerwetter  ohne Schwüle fort.  Hoch Yasmine bestimmte sehr stabil die Wetterlage, auch noch am 17., als der Premeteo-Index einen einzelnen negativen Wert von -11 aufwies. Der Luftdruck senkte sich geringfügig und tatsächlich war dies der einzige Tag in dieser ausdauernden Hochdruckwetterlage, der im südlichen Teil Baden-Württembergs eine geschlossene Wolkendecke und etwas Regen brachte! Am 17. und 18. wiesen die 12 UTC-Karten eine zyklonale Strömung über der Region aus. Zugrunde lag die Konjunktion der Sonne mit Varuna, verbunden mit 72° zum absteigenden Mondknoten. Am 19. setzte eine deutliche Erwärmung ein, Maximums-Temperaturen von 30°C wurden erreicht mit dem Exaktwerden des Trigons (120°) zwischen Saturn und Neptun. Hoch Yasmine überschritt am 21. den Höhepunkt seiner Zyklonalität, also auch mit dem Maximum des Premeteo-Index. Der stetige Anstieg der Temperatur über die lange Hochdruckphase ließ den Luftdruck langsam fallen, und am 23. schlug durch ein Gewittertief von Frankreich die Strömung in eine zyklonale Bewegung um, zwei Tage vor der Umstellung des Premeteo-Index in den negativen Bereich. Hier überrollte sozusagen die thermodynamische Entwicklung den Effekt der kosmischen Strukturen.
Die Hochdruckphase hatte 19 Tage angedauert und war überwiegend angenehm ohne Schwüle verlaufen. Der Premeteo-Index summierte auf +216.
Tiefdruckphase 2: Tief Yohannes bewegte sich am 23. mit Gewitterbildungen von Frankreich nach Deutschland und bestimmte bis zum 25. die Witterung. Dann übernahmen Tief Zaki und Tief Andreas die Regie. Es kam am 26. und 27. noch zu starker Sonneneinstrahlung und durch die Südströmung zwischen Tief Andreas über Frankreich und Hoch Zlatka über dem Balkan erhitzte sich die Atmosphäre ganz enorm, so dass lokal Maximumtemperaturen von 38°C erreicht wurden. Die Strömung auf 500 hpa blieb bis zum 27. eindeutig antizyklonal. Tief Andreas brachte auch noch am 28. kräftige Gewitter. Der Premeteo-Index bewegte sich am 27. und 28. mit +1 im flach positiven Bereich. Über die ganze Phase summierte er auf +26.
Hochdruckphase 3: Am 29. kam es bereits wieder zu einem Vorstoß des Azorenhochs aufgrund der abgekühlten und absinkenden Luftmassen und am 29. befand sich der Kern des Hochs über SW-Frankreich. Es bekam den Namen Antonia und bestimmte bis zum Monatsende das Wetter. Der Premeteo-Index summierte auf +38.


Zusammenfassung:
Der Juli 2013 entsprach insgesamt den Erwartungen, die die Premeteo-Index-Prognose weckte. 24 Tage mit positivem Index waren durch die Prognose errechnet worden und 24 reale Hochdruckwettertage trafen auch ein.
Allerdings kann man dem Auswertungstext und dem Diagramm entnehmen, dass es dabei zu einigen zeitlichen Verschiebungen gekommen war, die genau zu beschreiben waren.

Die  Besonderheit des Monats war die sehr lang anhaltende Hochdruckwetterlage vom 4. bis zum 22. Juli. So verlief auch der gleitende Durchschnitt des Premeteo-Index fast immer im positiven Bereich und kündigte damit eine stabile Gesamtwetterlage und einen warmen Monat an. Die lange Hochdruckphase wurde entgegen dem Premeteo-Index jedoch zwei Tage früher beendet durch die zu starke Wärmeentwicklung. Die Thermodynamik hatte hier den Effekt der kosmischen Strukturen überformt.

SW-D befand sich an 24 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +266, was einer Indexzahl von +11,08 pro Tag entspricht.

An 7 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +40, was einer Indexzahl pro Tag von +5,71 entspricht.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 3., 11., 24., 25.  ), an 14 Tagen richtig und an 13 Tagen tendenziell richtig.
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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.