Juni 2018

Auswertung 2017/12

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Juni 2018 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Die Premeteo-Prognose der zyklonalen oder antizyklonalen Wetterlagen für den Juni 2018 hat im Gegensatz zum Vormonat wieder gute Ergebnisse erbracht. 23 Tage waren richtig prognostiziert, der mittlere Premeteo-Index pro Tag hatte bei den antizyklonalen Phasen einen Wert von +4,19, bei den zyklonalen Phasen von -4,00. Bei den Symbolprognosen gab es nur einen ganz falsch prognostizierten Tag.

Betrachtet man den Verlauf der Luftdruckkurve im Vergleich mit der Premeteo-Indexkurve, so fällt auf, dass sich am 2. Juni Index 1 mit der Anrechnung der exakten, hochrangigen Opposition Haumea 180° Eris H?* als H*-Aspekt  gegenüber der Venus-Symmetrie mit Jupiter und Neptun durchsetzte. Die 6-tägige Tiefdruckphase T1 erfüllte im Prinzip die Prognose. Die Hochdruckphase 2 vollzog sich bei fallendem Luftdruck, der zu dem Premeteo-Index-Minimum des 12. Juni strebte und in zeitlicher Übereinstimmung mit dem Index einen einzelnen Tiefdrucktag bewirkte. Die Hochdruckphase 3 befand sich in den ersten fünf Tagen in ungefährer Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index. Ab dem 18. fiel dieser steil in den negativen Bereich ab, während die Luftdruckkurve eine Gegenbewegung nach oben vollzog. Sie erreichte ihr Maximum am 19. zwischen dem Minimum des Premeteo-Index und dem Minimum der geglätteten Premeteo-Index Trendlinie. Auffallend waren dabei die relativ rasch aufeinander folgenden Oppositionen der Sonne mit dem Galaktischen Zentrum und mit Vesta, die in einer retrograden Bewegung auf das Galaktische Zentrum von der Erde aus gesehen zulief. Retrograde Bewegungen im Verhältnis zur Erde wurden schon öfter im Zusammenhang mit einem spiegelbildlichen Verlauf von Premeteo-Index und Luftdruck beobachtet. Das deutliche Luftdruckminimum am 20. könnte mit dem dann etwas verspätet einsetzenden Impuls von Chiron 180° GSZ T?* in Zusammenhang stehen. Die letzte Dekade des Juni 2018 stand anschließend in relativ gutem Einklang mit dem Premeteo-Index.

Die wärmsten Tage des Juni 2018 ereigneten sich bei einer Tagesmitteltemperatur in Lahr von über 23°C: Am 20. bei Venus 0° Kn1 W, Ceres 90° Sedna T* und Ceres 120° GaZ W*, am 29. bei Venus 45° GSZ H / 45° Makemake T und Merkur 0° Varuna A, am 30. bei Pallas 45° Orcus H* und Merkur 90° Uranus H / 60° GSZ T.
Der kälteste Tag fand in Lahr am 22. mit einer Tagesmitteltemperatur von 13,9°C statt bei Venus 180° Mars T / 144° Neptun H, Merkur 0° Pallas A, Sonne 180° Quaoar A und  Vesta 120° Ceres Hf.
Der höchste Luftdruck wurde am 23. mit 1027,2 hPa (Lahr 6UTC) erreicht  bei Sonne 144° Kn2 K? / 60° Uranus K / 90° GSZ Hf, Merkur 72° Hf / 180° Pluto K / 72° Makemake A.
Der tiefste Luftdruck konnte am 12. mit 1009,2 hPa bei Merkur 30° Sedna T / 180° GaZ T / 30° Venus TK, sowie Sonne 144° Jupiter T / 60° Juno T notiert werden.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: In der Nacht zum 1. Juni hatte es über Südwestdeutschland sehr heftige Gewitter mit zum Teil starken Sturmböen und Niederschlägen gegeben. Die Region lag in dem Übergangsbereich des flachen Tiefs Wilma über Ostdeutschland und einem flachen Hochdruckkeil von Südwestfrankreich, der sich bis Mittag durchsetzte. Am 2. hatte sich Hoch Xaver über der Biskaya ausgebildet und verlagerte zum 3. seinen Kern über die Benelux-Länder. Mit Venus 120° Jupiter und 120° Neptun kam es zu starker Erwärmung der Atmosphäre. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +6.
Tiefdruckphase 1: Zum 4. vertiefte sich der Luftdruck deutlich und folgte damit der Tendenz des Premeteo-Index, der nun auch in eine längere negative Phase eintrat. Flache Tiefdruckkerne zeigten sich nacheinander über der Biskaya, Südwestdeutschland, Ostfrankreich. Es war vom 4. bis 6. überwiegend sonnig bei schwülwarmer Atmosphäre und lokalen, zum Teil heftigen Gewitterbildungen. Am 6. trat Tief Xisca über Frankreich in Erscheinung und sorgte am 7. für kräftigere Bewölkung. Es verlagerte zum 8. seinen Kern nach Norddeutschland, am 9. nach Süddeutschland und war dann vollständig okkludiert. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Tiefdruckphase auf -17.
Hochdruckphase 2: Am  10. existierte Tief Xisca nur noch als Resttief ohne Fronten und Okklusion, und der Luftdruck war noch mal leicht gesunken. Es herrschte bei flachen Luftdruckgegensätzen weiterhin eine feucht-schwüle Atmosphäre, aber die Mittagskarte zeigte eine schwache Antizyklonalität über der Region, die auch am 11. um 0 UTC als sehr flache, antizyklonale Zone zwischen einem Tiefausläufer über Frankreich und tiefem Luftdruck über dem Balkan zu erkennen war. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige, sehr schwache Hochdruckphase auf +13.
Tiefdruckphase 2: Um 0 UTC des 12. lag Südwestdeutschland im Isobarenbereich eines Tiefs über der Biskaya, und es kam lokal zu Gewittern und zum Teil starken Niederschlägen.
Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -8.
Hochdruckphase 3: Am 13. machte um 0 UTC sich noch Tief Yvonne über dem Balkan geltend, während sich ab Mittag, verbunden mit deutlich tieferen Temperaturen, Azorenhoch Alessandro nach Osten ausdehnte. Sein Kern wanderte über Frankreich und das südliche Deutschland nach Osteuropa und war am 17. von der Karte verschwunden. Am 17. befand sich Südwestdeutschland um 0 UTC im flachen Hochdruckbereich zwischen zwei 1015er Isobaren und die Kaltfront von Tief Alana über der Nordsee verlief über das Gebiet. Der Premeteo-Index fiel zum 18. in den negativen Bereich allein durch die Symmetrie Merkur 45° Sedna Ceres (13 UTC) T  A  T* -14, Index 1 und 3 hatten den Wert 0. Es fällt auf, dass die Symmetrie nur auf 500 hpa anwesend ist, während am Boden durch Juno 0° Eris/180° Haumea offensichtlich Haumea 180° Eris H?* aktiviert wird. Die Opposition zwischen Haumea und Eris scheint nun mit größerer Wahrscheinlichkeit tatsächlich einen H*-Impuls zu tragen. Außerdem wurde am 18. noch Sonne 180° GaZ exakt, das bisher als ambivalenter Aspekt notiert war und noch nicht auffällig wurde. Am 19. setzte sich die Fehlprognose fort. Der negative Premeteo-Index war allein durch den Aspekt Chiron 180° GSZ T?*(1/5) zustande gekommen, der um 10:26 Uhr exakt wurde. Weitere Aspekte waren Ceres 144° Pluto H*, das wegen Ceres 90° Sedna T* am 20. nicht angerechnet worden war, Merkur 72° Uranus H und Sonne 180° Vesta A, wobei Vesta rückläufig war, womit eine Impulsumkehrung zusammen hängen könnte. Das Hoch schwächte sich erst am 20. ein wenig ab, als am Morgen ein leichter, kontinuierlicher Druckfall einsetzte. Er war begleitet von Venus 0° Kn2 und Ceres 120° GaZ A*W* und die Temperatur stieg lokal auf über 30°C. Um 0 UTC des 21. lag Südwestdeutschland in einer flachen Tiefdruckzone zwischen Hoch Daryl mit Kern über dem Ostatlantik und Hoch Christof mit Kern über den Ostalpen. Der Premeteo-Index summierte über die 8-tägige Hochdruckphase nur auf +15.
Tiefdruckphase 3: Um 0 UTC des 21. lag Südwestdeutschland in einer flachen zyklonalen Zone zwischen Hoch Daryl über dem Ostatlantik und Hoch Christof über den Karpaten. Ab Mittag zogen dichte Wolkenfelder von Westen auf. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -2.
Hochdruckphase 4: An der Vorderseite von Hoch Daryl mit Kern westlich von Irland strömte am 22. Juni kalte Subpolarluft bis in unsere Region und verursachte einen kräftigen Temperatursturz. So wurde nur zwei Tage nach dem ersten Maximum der Tagesmitteltemperatur schon das Monatsminimum erreicht! Venus kam gegen 17 UTC des 21. in exakte Opposition zu Mars. Am 22. wurden Merkur 0° Pallas A, Sonne 180° Quaoar A, Vesta 120° Ceres Hf*, Venus 144° Neptun H, Merkur 72° GSZ Hf, Merkur 180° Pluto A K, und Sonne 90 GSZ Hf exakt. (Als Venus 0° Pallas am 17. Mai 2018 gegen 15 UTC exakt wurde, kam es in der folgenden Nacht auch zu einer starken Abkühlung! Jetzt wiederholte sich dies bei der Konjunktion Merkur-Pallas noch auffälliger. Auffällig bei diesem Temperatursturz im Juni ist die Kombination mit den Oppositionen und der Häufung der Hf-Aspekte, die eine starke Divergenz in der Bodenatmosphäre bedeuten. Divergenz ist der raumzeitgeometrische Ausdruck einer Abkühlungsbewegung. Die Abkühlung wurde noch dadurch verstärkt, dass auf 500 hpa die Region unter einer zyklonalen Strömung lag, so dass der Raum über Südwestdeutschland von einer nach unten und einer nach oben gerichteten divergenten Bewegung geprägt war. Venus 180° Mars und Merkur 72° Makemake waren die einzigen exakten T-Aspekte in dieser starken Abkühlungsphase.) Der Kern von Hoch Daryl bewegte sich nur langsam nach Osten und lag am 24. über Großbritannien. Dort verharrte er bis zum 26. Juni, der ein einzelner Tag mit einem negativen Premeteo-Index von -3 war. Da an diesem Tag zum ersten Mal der hochrangige Aspekt Sedna 150° GaZ ?* exakt wurde und der Luftdruck leicht anstieg, könnte das ein Hinweis auf einen H*-Impuls sein. Am 27. wurde der nur sehr unsicher bestimmte Aspekt Chiron 72° Pluto H?*(4/2) exakt,  der wegen der bisher erst geringen Anzahl an exakt aufgetretenen Momenten nicht angerechnet wurde. Die Wetterlage im Gesamtzusammenhang der Konstellation spricht für einen H*-Impuls des Aspekts, da Hoch Daryl noch immer über Großbritannien stationär blieb. Erst zum 28. hatte es sich weiter nach Osten ausgedehnt  und einen Kern über der Nordsee und einen über dem Baltikum ausgebildet. Der östliche Kern Hoch Daryls wanderte nach Russland, während der westliche Kern sich ins Nordmeer verlagerte und zu Hoch Ekkehard wurde, in dessen Isobarenbereich Südwestdeutland am 29. gelangte. Die Luftdruckkurve war ähnlich wie der Premeteo-Index in Richtung der Diagramm Nulllinie abgesunken. Der Premeteo-Index summierte über die 8-tägige Hochdruckphase auf +54.
Tiefdruckphase 4: Auch am 30. lag Hoch Ekkehard um 0 UTC noch über dem Nordmeer, doch hatte sich bis 12 UTC eine ganz flache, zyklonale Strömung eingestellt. Da um 0 UTC des 1. Juli ein flaches, okkludiertes Tief über der Biskaya die 1015er Grenzisobare des Hochs Ekkehard zu seinem Kern hin krümmte, wurde dieser Tag als zyklonaler Tag eingeordnet, auch wenn es ein wolkenlos sonniger und heißer Tag war. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -9.

SW-D befand sich an 21 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +88. Dies entsprach einer Indexzahl von +4,19 pro Tag.

 An 9 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab –36. Dies entsprach einer Indexzahl von -4,00 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war nur an einem Tag falsch (am 18.), an 12 Tagen richtig und an 17 Tagen tendenziell richtig.

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Kosmogramm 06/2018

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.