März 2013

Auswertung 2013/03Auswertung korrigiert 2013/03

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf März 2013 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Hochdruckphase 1: Am 1. und 2. bestimmte noch Hoch Fenne mit seinem Kern westlich von Irland die Strömung. Der Premeteo-Index verlief dabei im flach negativen Bereich. Es war noch überwiegend stark bewölkt. Der negative Index stammte am 1. von Ura 72° Apo T*. Es zeigte sich nur ein schwacher Knick nach unten im Luftdruckverlauf. Am 2. war es die Symmetrie Sed 60 Mar Var  T?* (0,5/4)  H -7. Am 3. gab es endlich weitgehend wolkenloses, sonniges Wetter und es setzte Druckfall ein, der sich auch am 4. fortsetzte. Der Kern von Hoch Fenne verlagerte sich über Deutschland hinweg nach Osteuropa. Der Premeteo-Index summierte auf +2.
Tiefdruckphase 1: Am 5. stellte sich am Boden bis zur Mittagszeit eine flache zyklonale Strömung ein, während die Region auf 500 hpa noch im antizyklonalen Bereich lag. Der Luftdruck fiel weiterhin kontinuierlich ab. Am 5. und 6. gab es zwar schon Schleierwolken, sonst aber überwiegend noch Sonnenschein. Am 7. und 8. nimmt die Bewölkung zu, aber es blieb noch immer überwiegend niederschlagsfrei und auf 500 hpa konnte sich die zyklonale Strömung über dem Ostatlantik noch nicht durchsetzen. Erst am 9. und 10. kommt es zu nennenswerten Niederschlägen. Der 11. war ein einzelner Tag mit positivem Index durch die zwei Mars-H-Aspekte Mar 180° Mak und Mar 60° Jun. Die Strömung blieb zyklonal, aber mit geringem Druckgefälle über unserer Region. Am 12. zog dann Tief Xaver von Frankreich nach Deutschland und es kam zu Schneefall. Auch am 13. lag SW-D noch im zyklonalen Strömungsbereich von Tief Xaver, das sich jetzt mit seinem Kern über dem Golf von Genua befand. Der positive Premeteo-Index dieses Tages kam u. a. durch die Konjunktionssymmetrie Mer 3° Nep Chi zustande. Im Kosmogramm dieses Tages war sehr schön zu sehen, wie sich Merkur gerade zwischen Neptun und Chiron befand, und Neptun die fast-exakte Opposition zu Orcus bildete (blaue Verbindungslinie). Die zyklonale Wetterlage könnte ein Hinweis darauf, dass Neptun 180° Orcus ein Aspekt mit einem zyklonalen Impuls ist. Aber sicher ist das nicht, denn es traten an diesem Tag nach 18 UTC noch die beiden Tiefdruckaspekte Sonne 72° Pluto und Ceres 144° Juno  auf, die erst dem nächsten Tag zugerechnet wurden, aber je nach besonderem Lokalbezug dieser Aspekte durchaus schon einige Stunden früher aktiviert sein konnten.  Auffallend war der noch mal starke Kälteeinbruch zu dieser Jahreszeit hier im Südwesten. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Tiefdruckphase auf -62.
Hochdruckphase 2: . Am 14. erreichte die Tagesmitteltemperatur ihr Minimum und erwähnenswert sind hierzu die beiden Aspekte Ven 90 Apo und Son 90 Cer. Die Region kam gegenüber dem Premeteo-Index mit einem Tag Verspätung unter den Einfluss eines Hochs über dem Ostatlantik, das am 15. den Namen Ilse bekam  und sich über Süddeutschland nach Osten bewegte. Der Premeteo-Index summierte auf +4.
Tiefdruckphase 2: Am Vormittag des 16. war es noch überall sonnig, doch fiel der Luftdruck bereits deutlich durch Tief Andreas, das sich bis zum Mittag mit seinem zyklonalen Feld über unsere Region ausdehnte, wiederum mit einem Tag Verspätung gegenüber dem Premeteo-Index, dafür heftiger, als der Indexverlauf anzeigte. Am 17. lag der Premeteo-Index jedoch bei +9 durch die drei H-Aspekte Ven 120°Var, Mar 30° Nep und Son 90° Qua, aber die zyklonale Lage vertiefte sich weiter. Jedoch stellte sich auf 500hpa genau an diesem Tag eine antizyklonale Strömung ein. Die T-Symmetrie Sat 136 Son Cer  (08) T  A*  T  war wegen Son 90° Qua nicht angerechnet worden. Dieser Aspekt lag zwischen den beiden zyklonalen Impulsen Son 135° Sat (16.) und Son 72° Jup (18.) Möglicherweise bildeten diese beiden Sonnenimpulse entgegen der normalen Raum-Hierarchie das dominante Feld aus, da die beiden Winkel 72° und 135° die beiden Winkel sind, bei denen die Sonne am häufigsten Strömungsimpulse aufweist. Sie scheinen in dem Verhältnis Sonne-Erde in der Hierarchie der Winkel eine besondere Rolle zu spielen. Bei der Prognosenerstellung wurde darauf bis jetzt aber noch nicht Rücksicht genommen. So setzten sich die T-Sonnenaspekte in der Bodenschicht durch, während der Impuls des H-Aspektes in der hohen Atmosphäre verblieb. Das T-System Andreas-Birk bestimmte bis zum 19. den Isobarenverlauf über unserer Region. An diesem Tag war der Premeteo-Index flach positiv. Der herausragende, dominante T*-Aspekt schien Qua 144 KN2 zu sein. Der Premeteo-Index summierte insgesamt auf +25.
Hochdruckphase 3: Am 20. stellte sich bis Mittag eine flache antizyklonale Strömung ein und der Luftdruck stieg deutlich an. Es kommt noch zu Schauern, aber es gibt endlich auch ein wenig Sonnenschein. Die antizyklonale Lage stabilisiert sich am 21. und baut sich im Laufe des 22. in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index wieder ab. Der Premeteo-Index summierte auf +39.
Tiefdruckphase 3: Am 23. beeinflusste Tief Christian über dem Ostatlantik unsere Region. In höheren Lagen kam es wieder zu Schneefall. Der Premeteo-Index betrug -13.
Hochdruckphase 4: Obwohl der Luftdruck konstant im Bereich um 1010 hpa blieb, geriet unsere Region am 24. eindeutig in den Einflussbereich von Hoch Jill über dem Nordmeer. Es gab 6 Hochdruckaspekte und einen Tiefdruckaspekt an diesem Tag, aber die Sonne war sowohl an H- wie auch an dem einen T-Aspekt beteiligt. Tief Christian verblieb über dem Ostatlantik und okkludierte. Hoch Jill brachte erneut Kälte nach Deutschland. Der Premeteo-Index lag bei +36.
Tiefdruckphase 4: Ab dem 25. begann die Konjunktion der Venus mit der Sonne im 1°-Exaktheitsbereich, dieser Zustand hielt bis zum 1.April an. Dies löste an diesem einen Tag im Index 3 drei Sonne-T-Impulse aus, die das Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeer verstärkten, während der Einfluss des skandinavischen Hochs Jill nur noch bis in die Regionen nördlich von SW-D reichte. Venus-Aspekte und Symmetrien waren aufgrund der hohen Anzahl an Aspekte nicht ganz folgerichtig verarbeitet worden. Das korrigierte Diagramm zeigt, dass der Premeteo-Index eigentlich bei -3 lag und nicht bei + 17, wie im originalen Diagramm angegeben.
Hochdruckphase 5: Am 26. dehnte sich Hoch Jill wieder ein wenig stärker bis über den südwestdeutschen Raum aus. Wir lagen gerade in dem Grenzbereich der Luftmassen und aus hochnebelartiger Bewölkung schneite es zeitweise ganz fein. Auch am 27. verblieb die Region an der Südgrenze des skandinavischen Hochdruckgebiets, während über dem Mittelmeergebiet eine Tiefdruckrinne verlief. Der Luftdruck schnürte weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau um 1010 hpa. Der Premeteo-Index summierte auf +28.
Tiefdruckphase 5: Am Spätnachmittag des 28. wurde die Konjunktion Sonne- Venus exakt, was offensichtlich die Zyklonalisierung des Mittelmeerraums verstärkte und Tief Dieter bewegte sich sehr schnell vom Atlantik über die Iberische Halbinsel nach Deutschland. In der Nacht kamen Sonne und Venus  zugleich auch noch mit Uranus in Konjunktion. Aufgrund der Hierarchieregeln war der Tiefdruckaspekt Ven 0 Ura wegen des Hochdruckaspekts Son 0 Ura a nicht angerechnet worden. Der Premeteo-Index von +25 kam aus der Symmetrie Ves 73 Ven Orc  (06) H  Hf*  T +14.
Hochdruckphase 6: Am 29. drängte Hoch Katrin mit Kern in der nördlichen Nordsee nach Süden und Tief Dieter wanderte nach Osten ab. Der Luftdruck blieb dabei nur leicht schwankend auf niedrigem Niveau. Der Premeteo-Index betrug +31.
Tiefdruckphase 6: Der Tiefdruckaspekt Ven 144 Orc war schon am 28. in einer Symmetrie aufgetreten und zeigte auch am 30., dass er in der Verstärkung der Venus durch Sonne und Uranus in Konjunktion und bei einer Deklination von nur…  mit einer erneuten Zyklonalisierung des Mittelmeerraums vor sich ging, die sich gemäß den Isobaren bis in den südwestdeutschen Raum ausdehnte, so dass der für diesen Tag positive Index von +24 erst etwas weiter nördlich durch Hoch Katrin erfüllt wurde. Andererseits befand sich die südwestdeutsche Region dabei doch noch ganz in den maritim-arktischen Luftmassen des Hochs, so dass der Niederschlag als Schnee fiel. In den letzten 4 Tagen des Monats traten insgesamt 16 Aspekte auf, an denen Sonne und Venus beteiligt waren. So bestimmte auch am 31. (Premeteo-Index -11)  noch Tief Erik über N-Italien mit Schneefall in höheren Lagen das Wetter. Der Premeteo-Index summierte auf +13.

Zusammenfassung:
Die Premeteo-Index-Prognose für den März 2013 lag mit 20 bezüglich der Strömung richtig vorhergesagten Tagen im Durchschnitt. Auch in diesem Monat gab es wie schon im Februar und Januar 2013 mehr Bewölkung, als der Verlauf des Index erwarten ließ. Daher fiel die Trefferquote bei den Symbolprognosen nur unterdurchschnittlich aus. Da es 4 Tiefdrucktage gab, an denen der Premeteo-Index größer +9 war, blieb der über den gesamten Monat berechnete Mittelwert des Premeteo-Index pro Tag in Tiefdruckgebieten im positiven Bereich. Aber mit einem Wert von +0,25/Tag war er deutlich niedriger als die +14,9/Tag, die sich für die Hochdruckwetterlagen ergab und bestätigte damit doch noch deutlich den Zusammenhang zwischen den Wetterlagen und den kosmischen Strukturen um die Erde.
Konstellatorisch auffällig war in der zweiten Hälfte des Monats die Häufung von Sonne- und Venus-Aspekten, mit denen eine Zyklonalisierung des Mittelmeerraums einherging, die immer wieder bis in den südwestdeutschen Raum hineinreichte. Insbesondere fiel ab dem 23. dabei der flache Luftdruckverlauf für unsere Region auf, und der häufige Wechsel zwischen der südlichen Tiefdruckströmung  und der nördlichen Hochdruckströmung. Der Premeteo-Index war in dieser Zeit mehr für das nördliche als für das südliche Deutschland zutreffend.



SW-D befand sich an 13 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +140, was einer Indexzahl von +10,77 pro Tag entspricht.

An 18 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +5, was einer Indexzahl pro Tag von +0,28 entspricht.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 10 Tagen falsch (am 11., 13., 18., 20., 24. - 28., 30.), an 11 Tagen richtig und an 10 Tagen tendenziell richtig.

Gemäß der originalen Premeteo-Prognose wäre  mit 13 Tiefdrucktagen  bei einem  mittleren Index von -10,1 pro Tag zu rechnen gewesen und mit 18 Hochdrucktagen bei einem mittleren Index von +14,9 pro Tag.

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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.