März 2014

Auswertung 2014/03

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf März 2014 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Tiefdruckphase 1: Am 1. März setzte sich die zyklonale Lage vom letzten Februartag fort. Der Premeteo-Index lag bei -1.
Hochdruckphase 1: Am 2. reichte ein Hoch von Westfrankreich über Westdeutschland. Der Premeteo-Index lag bei +11.
Tiefdruckphase 2: Tief Christine I und II dehnte sich am 3. und 4. März von Großbritannien bis über Deutschland aus. Der Premeteo-Index summierte auf -11.
Hochdruckphase 2: Am 5. kam Südwestdeutschland in den Isobarenbereich von Hoch Guido über Ostfrankreich. Der Premeteo-Index war bei -13 und damit eine Fehlprognose. Doch war für diesen Tag ein alternativer Index von +6 ausgegeben wegen URA 144 ORC H?*(6/0,5) 0/+9. Der Hochdruckimpuls schien zum Erstellungszeitpunkt der Prognose zu unsicher und wurde daher nur in den alternativen Index übernommen, aber er hat sich nun doch bestätigt. Hoch Guido bestimmte die Witterung bis zum 7. und bewegte sich dabei langsam nach Osten. Der Luftdruck stieg durch die Nordströmung, die sich in der Höhe ausbildete, stark an, während der Premeteo-Index bis zum 9.März noch im flach positiven Bereich verlief. In der Höhenkarte war eine geschlossene Hochdruckzelle auch erst ab dem 9. ausgebildet. Der Premeteo-Index nahm ab dem 10. März Werte über +10 an. Auf Hoch Guido folgte Hoch Helmut und sein Kern lag am 11. schon über Osteuropa, während Hoch Ingo bereits über die Nordsee nachrückte. Hoch Ingo etablierte sich bis zum 14. über den Britischen Inseln. Der Premeteo-Index summierte auf +75.
Tiefdruckphase 3: Ganz genau passend zum Premeteo-Index von -2 stellte sich für einen Tag am 15. durch Tief Ev über Südskandinavien eine zyklonale Strömung ein.
Hochdruckphase 3: Am 16. zog Hoch Ingo vom Ostatlantik herein und eröffnete eine neue antizyklonale Phase. Vom 17. auf den 18. März fiel der Premeteo-Index von +32 auf +10 Punkte in einer steilen Spitze nach unten. Tatsächlich griff Tief Gina auf den größten Teil Deutschlands über, der Luftdruck fiel ab und stieg am 19. wieder steil an, dem Premeteo-Index entsprechend. Über Südwestdeutschland blieb die Strömung jedoch durchgehend antizyklonal. Ab dem 19. und 20. war es Hoch Johannes, das sich über die Biskaya zum Südostbalkan hin bewegte. Der Premeteo-Index summierte über die ganze antizyklonale Phase auf +110.
Tiefdruckphase 4: Gemäß dem Premeteo-Index hätte die vorangegangene Hochdruckphase noch zwei Tage länger anhalten sollen. Aber am Abend des 20. wurde der unbekannte Aspekt Neptun 135° Haumea exakt, der am 22. noch durch die Konjunktion von Merkur mit Neptun betont wurde. Dies ist nun ein erster Hinweis für einen möglichen, zyklonalen Impuls des Aspekts. Vom 21. auf den 22. bildete aber auch die Sonne eine Oppositionssymmetrie zum Supergalaktischen Zentrum (GSZ) und zu Makemake. Jede Opposition ist für sich gesehen ein starker Aspekt. Der zu Makemake ist ein Hf-Aspekt, der zum GSZ ein Tf-Aspekt und nach der bestehenden Regel werden Symmetrien mit gegenteiligen Aspekt-Impulsen erstmal nicht berücksichtigt. Der GSZ-Aspekt hat die höhere Rangordnung. Im alternativen Index wurde diese Tatsache berücksichtigt und da ging der Premeteo-Index dann auch nur mit +3 Punkten ein. Es war das kräftige Tief Hannelore, das sich vom Nordmeer aus bis zum 23. über ganz Deutschland ausdehnte. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +20.
Hochdruckphase 4: Am 24. setze sich wieder das Azorenhoch durch. Es gab noch vereinzelte Schauer, doch klarte es in der Nacht zum 25. völlig auf. Am 25. lag der Kern über dem Voralpengebiet. Der Premeteo-Index summierte auf +31.
Tiefdruckphase 5: Am 26. und 27. setzte sich gemäß dem Premeteo-Index Tief Jutta über dem Westmittelmeer durch. Der Premeteo-Index summierte auf -2.
Hochdruckphase 5: Hoch Kai wanderte von Skandinavien nach dem Balkan und dehnte dabei seinen Isobarenbereich vom 28. bis zum 31. bis in unsere Region aus, unter Verstärkung von Hoch Linus, das sich über dem Nordmeer ausbildete. Der Premeteo-Index summierte auf +54.

Zusammenfassung: Der März 2014 war ein sehr guter Prognosemonat. Die Prognose war schon am 12.2.2012 fertig gestellt worden und zeitigte nur 4 Fehlprognosetage, an denen das Vorzeichen des Premeteo-Index nicht mit dem Wetterlagentyp übereinstimmte (am 3., 5., 21., und 22.). In der detaillierten Wetterlagenbeschreibung wird deutlich, dass an diesen Tagen Konstellationen von Uranus und Neptun mit Kuipergürtel-Kleinplaneten vorlagen, deren Impuls zum Zeitpunkt der Prognose noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden konnte. An allen anderen Tagen bestätigten sich die Prognoseregeln, und wie das Diagramm zeigt, bildete die Luftdruckkurve z.B. am 15., 18. und 23. auch die an diesen Tagen ausgeprägten, nach unten weisenden Spitzen des Premeteo-Index ab.

Da antizyklonale und zyklonale Strömungen eine ausgeprägte vertikale Strömungskomponente in Richtung und Gegenrichtung der Gravitation besitzen und der Premeteo-Index über eine geometrisierte Darstellung der die Erde umgebenden Raumstrukturen durch die Positionen einer Vielzahl von Himmelskörpern entwickelt wurde, liegt ein Zusammenhang zu relativistischen Phänomenen nahe. Einstein geometrisierte die Darstellung der Gravitation und wies sie damit als eine Art Scheinkraft aus, die sich durch die Bedingungen der Subjektivität von Raum und Zeit und der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ergibt.
Einsteins Weg wurde bisher in der Physik nicht weiter ausgebaut und so blieben die von Premeteo beschriebenen Phänomene in der Atmosphärenphysik bisher unentdeckt. Der Premeteo-Index wird am 1. Mai 2014 fünf Jahre alt und die Kontinuität der Arbeit hat nun den Zusammenhang der Erdatmosphäre mit den umgebenden Raumstrukturen sehr deutlich sichtbar gemacht. Aber nicht nur die Erdatmosphäre, auch die Sonnenatmosphäre zeigt mit ihrer Sonnenfleckenbildung  diesen Zusammenhang zu den Konstellationen des Gesamtplanetensystems sowie seine Einbindung in das Galaktische und Supergalaktische System. Dies wurde Ende letzten Jahres veröffentlicht unter http://www.premeteo.com/publikationen/sonnenfleckenforschung/Entwicklung-Premeteo-Sonnenfleckenindex-1750-2013.pdf

SW-D befand sich im März 2014 an 22 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +281, das einer Indexzahl von +12,77 pro Tag entsprach.
 
An 9 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +5, das einer Indexzahl pro Tag von +0,56 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 5., 21. 22., 24.  ), an 14 Tagen richtig und an 13 Tagen tendenziell richtig.

 

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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.