März 2017

Auswertung 2017/02

 Auswertung 2017/02 korrigiert

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf März 2017 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Im Diagramm sind über der Datumsachse die real eingetreten Hoch- und Tiefdruckphasen durch Doppelpfeile eingetragen. Ausschlaggebend für die Evaluation ist der tägliche Premeteo-Index, in der dünneren, roten Linie mit Dreieckspunkten dargestellt. Ein negativer Premeteo-Index zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Tiefdruckströmung, ein positiver Premeteo-Index die Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Hochdruckströmung an.
Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt. Ausschlaggebend ist die Europa-Bodenkarte um 0 UTC, die feiner skalierte 12 UTC-Karte von Mitteleuropa wird nur bei einem Wetterlagenwechsel für die Einordnung des Tages hinzugezogen. Am Ende des Dokuments befinden sich die Tabellen und Konstellationen, die dem Diagramm zugrunde liegen.)

Zusammenfassung:

Für den März 2017 wurde die Auswertung anhand der originalen Prognose vom 26. 11. 2014 erstellt und parallel dazu noch eine zusätzliche Auswertung, bei der die Originalprognose im Index 3 korrigiert wurde. Durch die Korrektur kamen nur die ausgelösten, fast-exakten Aspekte der Konjunktionsplaneten in Anrechnung, wenn diese  mit einem Planeten gebildet wurden, der einen höheren Rang als der betroffene Konjunktionsplanet hatte. Von jedem Konjunktionsplaneten wurde auch nur ein Aspekt mit dem jeweils ranghöchsten Partnerplanet zur Anrechnung zugelassen. Wie schon beim Januar und Februar rückten dadurch der Premeteo-Index und die Luftdruckkurve etwas näher zusammen.

Es ist besonders die Tiefdruckphase 1, die im korrigierten Premeteo-Index die größere Nähe zum realen Wetterlagenverlauf im Diagramm zeigt. Dagegen fallen in der Phase vom 8. bis 15. März der relativ hohe Luftdruck und der dadurch deutlich vergrößerte Abstand zur korrigierten Premeteo-Index-Kurve auf. Dennoch zeigt sich in beiden Diagrammen in diesem Zeitraum sehr schön die Übereinstimmung des Indexminimums mit dem Luftdruckminimum am 12. März.

Bezüglich des Premeteo-Index-Vorzeichens war die Wetterlage beim Originalindex an 21, beim korrigierten Index an 23 Tagen richtig prognostiziert. Während bezogen auf die Bodenatmosphäre 11 zyklonale Tage bestimmt werden konnten, gab es auf 500 hpa nur 6 Tage mit einer eindeutig zyklonalen Strömung. Dies zeigt, dass die Aspekte, die im Index 3 für die Bodenatmosphäre herauskorrigiert wurden für die obere Etage der Atmosphäre doch eine Rolle gespielt haben könnten. Dafür spricht auch, dass die Wettersymbole bei der Originalprognose zu deutlich mehr richtig prognostizierten Tagen führten als bei der korrigierten Prognose. Dort nahmen die nur tendenziell richtig prognostizierten Tage stark zu.

Der März 2017 war ein ungewöhnlicher Monat. Die Berliner Wetterkarte vermerkte dazu am 02.04.2017: „Deutschlandweit gehörte der März 2017 mit einer Monatsmitteltemperatur von 7,2°C gebietsweise zu den wärmsten ersten Frühlingsmonaten seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen im Jahre 1881. Damit gab es eine positive Abweichung von 3,7K, verglichen mit der CLINO-Periode 1961-90, selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug der Wärmeüberschuss 2,9K.“

Konstellatorisch zeichnete sich dieser Monat durch die andauernde Aktivierung der drei Konjunktionen Saturn 0° Galaktisches Zentrum, Makemake 0° Supergalaktisches Zentrum und Uranus 0° Eris aus. Zur Zufuhr besonders warmer Luftmassen kam es am 5., als die Konjunktion Saturn 0° Galaktisches Zentrum exakt wurde, am 9. mit dem Exaktwerden von Mondapogäum 90° Mondknoten, am 17., 18. und 19. mit Uranus 0° Eris, Merkur 0° Venus und Ceres 72° aufst. Mondknoten. Der wärmste Tag war der 31. mit einer Tagesmitteltemperatur in Lahr von 15,3°C. Am Vortag war gegen 13 UTC der seltene Aspekt Neptun 72° Quaoar exakt geworden, dessen Wetterwirksamkeit schon seit Juli 2014 gut beobachtet werden konnte.
Zu besonders starken Abkühlungen in der Nacht kam es vom 11. bis 13. mit Merkur 0° Chiron und 90° Saturn-GaZ, sowie Venus 30° Ceres.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der Beginn des März vollzog sich noch unter dem starken Vorstoß des Tiefs Udo über Westskandinavien mit Mars 0° Eris/Uranus, doch setzte sich über dem Südwesten Deutschlands schon wieder flach der Isobarenbereich des Azorenhochs durch. Tief Wilfried folgte von Nordwesten nach und lag am 2. um 0 UTC mit seinem Kern über Irland, doch wieder dehnte sich am Boden bis 12 UTC das Azorenhoch bis über unsere Region flach aus. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige, flache Hochdruckwetterlage auf +64. (Ein hoher positiver Anteil des Premeteo-Index stammte aus dem Index 3 und dies gibt einen Hinweis darauf, dass ein ähnliches Phänomen wie beim Januar 2017 vorliegt, dass fast-exakte Aspekte der Konjunktionsplaneten nur ausgelöst werden, wenn diese mit einem höher-rangigen Planeten gebildet werden. Daher wurde auch ein korrigiertes Auswertungs-Diagramm erstellt, das dieses Phänomen über den ganzen Monat hin berücksichtigt.) Der im Index 3 korrigierte Premeteo-Index summierte auf +16.
Tiefdruckphase 1: Am 3. wanderte Hoch Hertha nach Osten ab. Tief Xaver zog über Irland heran und dehnte sich am 4. und 5. über ganz Deutschland aus. Der originale Premeteo-Index erweist sich auch hier aufgrund des Index 3 als  zu hoch, aber am 5. lag noch zusätzlich ein handwerklicher Fehler vor. Merkur 0° Neptun H löste Neptun 72° Quaoar T* aus, deshalb durften die Merkur-H-Aspekte in Index 1 und 2 nicht angerechnet werden, das war übersehen worden und wurde im korrigierten Auswertungsdiagramm auch berücksichtigt. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +32 / korrigiert -57.
Hochdruckphase 2: Am 6. bildete sich ein ganz flacher, antizyklonaler Keil von Südfrankreich und der Schweiz herkommend aus und am 7. verstärkte sich die Antizyklonalität der Atmosphäre durch Hoch Johanna mit einem Kern westlich der Iberischen Halbinsel. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +48 / korrigiert +8.
Tiefdruckphase 2: Am 8. um 0 UTC lag unsere Region noch im Isobarenbereich von Hoch Johanna, aber um 12 UTC bereits im Troggebiet von Tief Adriano über dem südlichen Nordmeer, in dem es auch am 9. verharrte. Dieses Tief brachte anhaltende und ausgiebige Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +20 / korr. -28.
Hochdruckphase 3: In der Nacht vom 9. zum 10. März kühlte die Atmosphäre auffallend stark ab und Hoch Johanna verlagerte seinen Kern von der Iberischen Halbinsel nach Frankreich. Es bewegte sich rasch nach Osten weiter. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +26 / korr. +1.
Tiefdruckphase 3: In der Nacht zum 11. sanken die Temperaturen bis an die Frostgrenze und Hoch Johanna befand sich um 0 UTC mit seinem Kern bereits über Süddeutschland. Um 12 UTC lag unsere Region in der Bodenatmosphäre jedoch schon flach in dem Trogbereich eines Tiefs südlich Islands, während sich auf 500 hpa ein Keil ausbildete und sich zum 12. verstärkte. Am Boden lag Südwestdeutschland um 0 UTC am westlichen Rand eines flachen Trogs zwischen dem Azorenhoch und Hoch Johanna, das nun mit seinem Kern über der Ostsee lag. Über Frankreich gab es eine kleine Tiefdruckzelle. Um 12 UTC lag die Region genau im Übergangsbereich zwischen der zyklonalen und antizyklonalen Strömung. Auch am 13. verblieb unsere Region noch im flachen Trog zwischen dem Azorenhoch, das nun den Namen Kathrin erhalten hatte, und dem Hoch Johanna über der Ostsee. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -4 / korr. -57.
Hochdruckphase 4: Azorenhoch Kathrin dehnte sich am 14. über das westliche und südliche Deutschland aus und bewegte sich am 15. und 16. über die Biskaya nach Westdeutschland. Diese drei Tage sind gekennzeichnet von der Dreier-Konjunktion Sonne-Pallas-Chiron, wobei der ausgelöste fast-exakte H*-Aspekt von Pallas zu Sedna einen stärkeren Lokalbezug zu unserer Region zu haben scheint, als der T*-Aspekt von Chiron zu Sedna. Chiron hat im Prognosesystem einen höheren Rang als Pallas, da seine Umlaufbahn einen größeren Raum umschließt als die Umlaufbahn von Pallas. Aber Chiron ist ein sogenannter Bahnkreuzer, da seine Umlaufbahn die Bahnen von Saturn und Uranus kreuzt und somit ein Sonderfall, der schon damit auffällig wurde, dass er sich weniger als die anderen Körper in die allgemeinen Prognoseregeln einfügt. Am 17. hatte der Kern von Hoch Kathrin um 0 UTC die Ostalpen erreicht und bewegte sich weiter in Richtung Türkei. Am 18. zeigte der Premeteo-Index eine Spitze nach unten und erreichte im korrigierten Index auch einen schwach negativen Wert. Es kam zu einem Wechsel unserer Region in den Isobarenbereich des Azorenhochs, wobei die Wolkenfelder und Regengebiete von Tief Eckhard über der Nordsee bei flach antizyklonaler Isobarenanordnung auch unsere Region überquerten. Auch am 19. blieb die Region unter einer überwiegend geschlossenen, grauen Wolkendecke im flachen Grenzbereich der zum Azorenhoch gekrümmten Isobaren. Am 20. kam es lokal bei leicht fallendem Luftdruck zu Auflockerungen der Wolkendecke. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf +98 / korrigiert +12.
Tiefdruckphase 4: Am 21. dehnte sich der Trog von Tief Falk-Dieter über dem Nordmeer über ganz Deutschland aus. Dies geschah in einer Gegenbewegung zum Premeteo-Index, der selbst im korrigierten Index mit +19 eine kräftige Spitze nach oben zeigte. Dieser Wert stammte allein aus dem Index 1. Es traten gegensätzliche Impulse auf wie Sonne 90° Quaoar H und Sonne 72° Pluto T, auch Merkur 144° Orcus T und Merkur 30° Ceres Hf. Vesta 72° Makemake H* wurde nicht berechnet, weil Vesta 72° GSZ H* noch im 1°-Toleranzbereich war. Auf 500 hpa hatte sich im Gegensatz zur Bodenströmung entsprechend dem Index eine flache antizyklonale Strömung eingestellt. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +37 / korrigiert +19.
Hochdruckphase 5: Am 22. dehnte sich ein schmaler Hochdruckkeil über Deutschland aus. Es regnete noch in der Nacht und am Vormittag ein wenig. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +15 / korrigiert -3.
Tiefdruckphase 5: Mit einem Tag Verspätung gegenüber dem korrigierten Premeteo-Index des Vortags dehnte sich der Isobarenbereich von Tief Gregor über der Biskaya in der Nacht zum 23. noch einmal flach über unsere Region aus und es wurde die folgenden Tage als okkludiertes Tief über der Biskaya und dem Westen der Iberischen Halbinsel stationär. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +30 / korrigiert von +12. Die Symbolprognose war zutreffend.
Hochdruckphase 6: Allmählich setzte sich ab dem 24. über Südwestdeutschland die antizyklonale Strömung von Hoch Ludwiga durch, das bis zum 26. mit seinem Kern über Großbritannien lag. Am 27. hatte Ludwiga einen Kern über der Nordsee und einen über Österreich. Der Premeteo-Index hatte sowohl im originalen, wie auch im korrigierten Premeteo-Index einen einzelnen, negativen Tag. Der geglättete Index blieb in beiden Fällen über der Nulllinie. Bei Merkur wurden zwei Aspekte mit entgegen gesetzten Impulsen exakt: Merkur 180° Haumea H und Merkur 30° Sedna T. Der ranghöchste exakte Aspekt des Tages ist Jupiter 45° Apogäum H*. Die beiden starken Tf-Aspekte Mars 60° Neptun und Mars 135° Saturn machten sich nicht bemerkbar. Auch am 28. war Hoch Ludwiga mit Kern über dem Balkan tonangebend. Über der Iberischen Halbinsel lag nun Hoch Marrit, das am 29. mit seinem Kern um 12 UTC über Frankreich lag. Am 30. befand sich sein Kern über Südostdeutschland als der Premeteo-Index im positiven Bereich einen letzten Spitzenwert erreichte. Am Nachmittag, mit dem Exaktwerden von Neptun 72° Quaoar T?* gegen 13 UTC setzte der Druckfall ein. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf + 164 / korrigiert +80.
Tiefdruckphase 6:  Am letzten Tag des Monats kam unsere Region in den flachen Randbereich des Tiefs Johnny. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +16 / korrigiert +3.

SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +415 / korr. +114. Dies entsprach einer Indexzahl von +20,74 / korr. +5,70 pro Tag.

An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +131 / korr. -84.  Dies entsprach einer Indexzahl von +11,91 / -7,64 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 10 / korr. 7 Tagen falsch (am 1., 5. bis 8., 19. bis 22., 24. korr. am 1., 11. bis 13., 21., 22., 24.), an  14 / korr. 9 Tagen richtig und an 7 / korr. 15 Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 03/2017

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.

 



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Zusammenfassung: Für den März 2017 wurde die Auswertung anhand der originalen
Prognose vom 26. 11. 2014 erstellt und parallel dazu noch eine zusätzliche Auswertung, bei
der die Originalprognose im Index 3 korrigiert wurde. Durch die Korrektur kamen nur die
ausgelösten, fast-exakten Aspekte der Konjunktionsplaneten in Anrechnung, wenn diese  mit
einem Planeten gebildet wurden, der einen höheren Rang als der betroffene
Konjunktionsplanet hatte. Von jedem Konjunktionsplaneten wurde auch nur ein Aspekt mit
dem jeweils ranghöchsten Partnerplanet zur Anrechnung zugelassen. Wie schon beim
Januar und Februar rückten dadurch der Premeteo-Index und die Luftdruckkurve etwas
näher zusammen.  
 
Es ist besonders die Tiefdruckphase 1, die im korrigierten Premeteo-Index die größere Nähe
zum realen Wetterlagenverlauf im Diagramm zeigt. Dagegen fallen in der Phase vom 8. bis
15. März der relativ hohe Luftdruck und der dadurch deutlich vergrößerte Abstand zur
korrigierten Premeteo-Index-Kurve auf. Dennoch zeigt sich in beiden Diagrammen in diesem
Zeitraum sehr schön die Übereinstimmung des Indexminimums mit dem Luftdruckminimum
am 12. März.
 
Bezüglich des Premeteo-Index-Vorzeichens war die Wetterlage beim Originalindex an 21,
beim korrigierten Index an 23 Tagen richtig prognostiziert. Während bezogen auf die
Bodenatmosphäre 11 zyklonale Tage bestimmt werden konnten, gab es auf 500 hpa nur 6
Tage mit einer eindeutig zyklonalen Strömung. Dies zeigt, dass die Aspekte, die im Index 3
für die Bodenatmosphäre herauskorrigiert wurden für die obere Etage der Atmosphäre doch
eine Rolle gespielt haben könnten. Dafür spricht auch, dass die Wettersymbole bei der
Originalprognose zu deutlich mehr richtig prognostizierten Tagen führten als bei der
korrigierten Prognose. Dort nahmen die nur tendenziell richtig prognostizierten Tage stark
zu.
 
Der März 2017 war ein ungewöhnlicher Monat. Die Berliner Wetterkarte vermerkte dazu am
02.04.2017: „Deutschlandweit gehörte der März 2017 mit einer Monatsmitteltemperatur von
7,2°C gebietsweise zu den wärmsten ersten Frühlingsmonaten seit Beginn der regelmäßigen
Aufzeichnungen im Jahre 1881. Damit gab es eine positive Abweichung von 3,7K, verglichen
mit der CLINO-Periode 1961-90, selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010
betrug der Wärmeüberschuss 2,9K.“
 
Konstellatorisch zeichnete sich dieser Monat durch die andauernde Aktivierung der drei
Konjunktionen Saturn 0° Galaktisches Zentrum, Makemake 0° Supergalaktisches Zentrum
und Uranus 0° Eris aus. Zur Zufuhr besonders warmer Luftmassen kam es am 5., als die
Konjunktion Saturn 0° Galaktisches Zentrum exakt wurde, am 9. mit dem Exaktwerden von
Mondapogäum 90° Mondknoten, am 17., 18. und 19. mit Uranus 0° Eris, Merkur 0° Venus
und Ceres 72° aufst. Mondknoten. Der wärmste Tag war der 31. mit einer
Tagesmitteltemperatur in Lahr von 15,3°C. Am Vortag war gegen 13 UTC der seltene Aspekt
Neptun 72° Quaoar exakt geworden, dessen Wetterwirksamkeit schon seit Juli 2014 gut
beobachtet werden konnte.
Zu besonders starken Abkühlungen in der Nacht kam es vom 11. bis 13. mit Merkur 0°
Chiron und 90° Saturn-GaZ, sowie Venus 30° Ceres.
 
Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der Beginn des März vollzog sich noch unter dem starken Vorstoß des
Tiefs Udo über Westskandinavien mit Mars 0° Eris/Uranus, doch setzte sich über dem
Südwesten Deutschlands schon wieder flach der Isobarenbereich des Azorenhochs durch.
Tief Wilfried folgte von Nordwesten nach und lag am 2. um 0 UTC mit seinem Kern über
Irland, doch wieder dehnte sich am Boden bis 12 UTC das Azorenhoch bis über unsere
Region flach aus. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige, flache
Hochdruckwetterlage auf +64. (Ein hoher positiver Anteil des Premeteo-Index stammte aus dem
Index 3 und dies gibt einen Hinweis darauf, dass ein ähnliches Phänomen wie beim Januar 2017
vorliegt, dass fast-exakte Aspekte der Konjunktionsplaneten nur ausgelöst werden, wenn diese mit Premeteo gGmbH, Hespengrund 6, 77770 Durbach, Tel. 0781 9400574, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.premeteo.com
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einem höher-rangigen Planeten gebildet werden. Daher wurde auch ein korrigiertes Auswertungs-
Diagramm erstellt, das dieses Phänomen über den ganzen Monat hin berücksichtigt.) Der im Index 3
korrigierte Premeteo-Index summierte auf +16.
Tiefdruckphase 1: Am 3. wanderte Hoch Hertha nach Osten ab. Tief Xaver zog über Irland
heran und dehnte sich am 4. und 5. über ganz Deutschland aus. Der originale Premeteo-
Index erweist sich auch hier aufgrund des Index 3 als  zu hoch, aber am 5. lag noch
zusätzlich ein handwerklicher Fehler vor. Merkur 0° Neptun H löste Neptun 72° Quaoar T*
aus, deshalb durften die Merkur-H-Aspekte in Index 1 und 2 nicht angerechnet werden, das
war übersehen worden und wurde im korrigierten Auswertungsdiagramm auch
berücksichtigt. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +32 /
korrigiert -57.
Hochdruckphase 2: Am 6. bildete sich ein ganz flacher, antizyklonaler Keil von
Südfrankreich und der Schweiz herkommend aus und am 7. verstärkte sich die
Antizyklonalität der Atmosphäre durch Hoch Johanna mit einem Kern westlich der Iberischen
Halbinsel. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +48 /
korrigiert +8.
Tiefdruckphase 2: Am 8. um 0 UTC lag unsere Region noch im Isobarenbereich von Hoch
Johanna, aber um 12 UTC bereits im Troggebiet von Tief Adriano über dem südlichen
Nordmeer, in dem es auch am 9. verharrte. Dieses Tief brachte anhaltende und ausgiebige
Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +20 /
korr. -28.
Hochdruckphase 3: In der Nacht vom 9. zum 10. März kühlte die Atmosphäre auffallend
stark ab und Hoch Johanna verlagerte seinen Kern von der Iberischen Halbinsel nach
Frankreich. Es bewegte sich rasch nach Osten weiter. Der Premeteo-Index hatte einen Wert
von +26 / korr. +1.
Tiefdruckphase 3: In der Nacht zum 11. sanken die Temperaturen bis an die Frostgrenze
und Hoch Johanna befand sich um 0 UTC mit seinem Kern bereits über Süddeutschland.
Um 12 UTC lag unsere Region in der Bodenatmosphäre jedoch schon flach in dem
Trogbereich eines Tiefs südlich Islands, während sich auf 500 hpa ein Keil ausbildete und
sich zum 12. verstärkte. Am Boden lag Südwestdeutschland um 0 UTC am westlichen Rand
eines flachen Trogs zwischen dem Azorenhoch und Hoch Johanna, das nun mit seinem
Kern über der Ostsee lag. Über Frankreich gab es eine kleine Tiefdruckzelle. Um 12 UTC lag
die Region genau im Übergangsbereich zwischen der zyklonalen und antizyklonalen
Strömung. Auch am 13. verblieb unsere Region noch im flachen Trog zwischen dem
Azorenhoch, das nun den Namen Kathrin erhalten hatte, und dem Hoch Johanna über der
Ostsee. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -4 / korr. -57.
Hochdruckphase 4: Azorenhoch Kathrin dehnte sich am 14. über das westliche und
südliche Deutschland aus und bewegte sich am 15. und 16. über die Biskaya nach
Westdeutschland. Diese drei Tage sind gekennzeichnet von der Dreier-Konjunktion Sonne-
Pallas-Chiron, wobei der ausgelöste fast-exakte H*-Aspekt von Pallas zu Sedna einen
stärkeren Lokalbezug zu unserer Region zu haben scheint, als der T*-Aspekt von Chiron zu
Sedna. Chiron hat im Prognosesystem einen höheren Rang als Pallas, da seine Umlaufbahn
einen größeren Raum umschließt als die Umlaufbahn von Pallas. Aber Chiron ist ein
sogenannter Bahnkreuzer, da seine Umlaufbahn die Bahnen von Saturn und Uranus kreuzt
und somit ein Sonderfall, der schon damit auffällig wurde, dass er sich weniger als die
anderen Körper in die allgemeinen Prognoseregeln einfügt. Am 17. hatte der Kern von Hoch
Kathrin um 0 UTC die Ostalpen erreicht und bewegte sich weiter in Richtung Türkei. Am 18.
zeigte der Premeteo-Index eine Spitze nach unten und erreichte im korrigierten Index auch
einen schwach negativen Wert. Es kam zu einem Wechsel unserer Region in den
Isobarenbereich des Azorenhochs, wobei die Wolkenfelder und Regengebiete von Tief
Eckhard über der Nordsee bei flach antizyklonaler Isobarenanordnung auch unsere Region
überquerten. Auch am 19. blieb die Region unter einer überwiegend geschlossenen, grauen
Wolkendecke im flachen Grenzbereich der zum Azorenhoch gekrümmten Isobaren. Am 20.
kam es lokal bei leicht fallendem Luftdruck zu Auflockerungen der Wolkendecke. Der
Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf +98 / korrigiert +12. Premeteo gGmbH, Hespengrund 6, 77770 Durbach, Tel. 0781 9400574, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.premeteo.com
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Tiefdruckphase 4: Am 21. dehnte sich der Trog von Tief Falk-Dieter über dem Nordmeer
über ganz Deutschland aus. Dies geschah in einer Gegenbewegung zum Premeteo-Index,
der selbst im korrigierten Index mit +19 eine kräftige Spitze nach oben zeigte. Dieser Wert
stammte allein aus dem Index 1. Es traten gegensätzliche Impulse auf wie Sonne 90°
Quaoar H und Sonne 72° Pluto T, auch Merkur 144° Orcus T und Merkur 30° Ceres Hf.
Vesta 72° Makemake H* wurde nicht berechnet, weil Vesta 72° GSZ H* noch im 1°-
Toleranzbereich war. Auf 500 hpa hatte sich im Gegensatz zur Bodenströmung
entsprechend dem Index eine flache antizyklonale Strömung eingestellt. Der Premeteo-Index
hatte einen Wert von +37 / korrigiert +19.
Hochdruckphase 5: Am 22. dehnte sich ein schmaler Hochdruckkeil über Deutschland aus.
Es regnete noch in der Nacht und am Vormittag ein wenig. Der Premeteo-Index hatte einen
Wert von +15 / korrigiert -3.
Tiefdruckphase 5: Mit einem Tag Verspätung gegenüber dem korrigierten Premeteo-Index
des Vortags dehnte sich der Isobarenbereich von Tief Gregor über der Biskaya in der Nacht
zum 23. noch einmal flach über unsere Region aus und es wurde die folgenden Tage als
okkludiertes Tief über der Biskaya und dem Westen der Iberischen Halbinsel stationär. Der
Premeteo-Index hatte einen Wert von +30 / korrigiert von +12. Die Symbolprognose war
zutreffend.
Hochdruckphase 6: Allmählich setzte sich ab dem 24. über Südwestdeutschland die
antizyklonale Strömung von Hoch Ludwiga durch, das bis zum 26. mit seinem Kern über
Großbritannien lag. Am 27. hatte Ludwiga einen Kern über der Nordsee und einen über
Österreich. Der Premeteo-Index hatte sowohl im originalen, wie auch im korrigierten
Premeteo-Index einen einzelnen, negativen Tag. Der geglättete Index blieb in beiden Fällen
über der Nulllinie. Bei Merkur wurden zwei Aspekte mit entgegen gesetzten Impulsen exakt:
Merkur 180° Haumea H und Merkur 30° Sedna T. Der ranghöchste exakte Aspekt des Tages
ist Jupiter 45° Apogäum H*. Die beiden starken Tf-Aspekte Mars 60° Neptun und Mars 135°
Saturn machten sich nicht bemerkbar. Auch am 28. war Hoch Ludwiga mit Kern über dem
Balkan tonangebend. Über der Iberischen Halbinsel lag nun Hoch Marrit, das am 29. mit
seinem Kern um 12 UTC über Frankreich lag. Am 30. befand sich sein Kern über
Südostdeutschland als der Premeteo-Index im positiven Bereich einen letzten Spitzenwert
erreichte. Am Nachmittag, mit dem Exaktwerden von Neptun 72° Quaoar T?* gegen 13 UTC
setzte der Druckfall ein. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase
auf + 164 / korrigiert +80.
Tiefdruckphase 6:  Am letzten Tag des Monats kam unsere Region in den flachen
Randbereich des Tiefs Johnny. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +16 / korrigiert +3.
 
SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des
prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +415 / korr. +114. Dies entsprach
einer Indexzahl von +20,74 / korr. +5,70 pro Tag.
 
An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des
prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +131 / korr. -84.  Dies entsprach einer
Indexzahl von +11,91 / -7,64 pro Tag.
 
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 10 / korr. 7 Tagen falsch (am 1., 5.
bis 8., 19. bis 22., 24. korr. am 1., 11. bis 13., 21., 22., 24.), an  14 / korr. 9 Tagen richtig und
an 7 / korr. 15 Tagen tendenziell richtig.