Mai 2013

Auswertung 2013/05

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Mai 2013 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Hochdruckphase 1: Dieser Monat begann mit Hoch Regine über Ostatlantik und Nordsee, dabei war im Südwesten Deutschlands der Einfluss von Tief Torsten über der Biskaya bereits wetterwirksam. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +14.
Tiefdruckphase 1: Tief Torsten bewegte sich am 2. nach Frankreich und dehnte seine Strömung bei einem flachen Premeteo-Index von +1 nach Deutschland aus. Auch am 3., aber bei einem Premeteo-Index von +15 blieb durch ein Tief über Südfrankreich eine zyklonale Strömung über unserer Region bestehen. Der positive Index war durch den Aspekt VES 60 ORC Hf +11 bewirkt worden. Zeitnah ereigneten sich auch der T-Aspekt SON 135 FY9 und die beiden Sonnen-T-Symmetrien Son 135 Mak GaZ  (19) T  A  T?* -7 und Son 4 Mar Pal  (06) T W  A  -7?. Die zweite Symmetrie war nicht angerechnet worden, aber es zeigte sich auch an diesem Fall, dass sowohl Sonnenaspekte stärker bewertet werden könnten und dass bei Konjunktionssymmetrien der Sonne der Symmetriewinkel größer 3° erweitert werden müsste. Der Premeteo-Index summierte auf +16.
Hochdruckphase 2: Bei noch starker Bewölkung und Schauertätigkeit durch eine Höhenokklussion dehnte sich Hoch Regine I über der Biskaya nach Deutschland aus. Der Premeteo-Index lag bei +2.
Tiefdruckphase 2: Der 5. Mai profitierte noch mit viel Sonnenschein von Hoch Regine, doch hatte sich bis Mittag schon die zyklonale Strömung von Tief Wolfgang über dem südlichen Mittelmeer bis in unsere Region durchgesetzt. Sie beeinflusste  bis zum 8. Mai unseren Raum. Am 8. hatte der Premeteo-Index einen Wert von +23 und ca. 10 Stunden Sonnenschein wurden in der Region im Schnitt gemessen. Am Morgen lagen wir noch in einer flachen Hochdruckzone von der Iberischen Halbinsel über Süddeutschland bis Russland, aber über dem Alpenvorland und über Frankreich hatte sich Tiefdruck aufgebaut, der bis zum Mittag auch unsere Region einbezog und am Abend Regen brachte. Merkur befand sich in Konjunktion mit Mars, Sonne in Konjunktion mit dem absteigenden Mondknoten, beides Tiefdruck-Aspekte. Zugleich hatte die Sonne noch einen T-Aspekt mit Haumea. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +9.
Hochdruckphase 3: Um 0 UTC reichte noch Tief Xaver vor Irland über ganz Deutschland. Doch bis Mittag hatte sich schon das Azorenhoch flach bis in unsere Region ausgebreitet und dehnte sich bis zum 11. flach über D aus. Es kam dabei immer wieder zu Schauern und es war insgesamt recht stark bewölkt. Besonders am Morgen des 12. brachte eine Höhenokklusion durch Tief Yago über dem Nordmeer viel Niederschlag, doch zeigte die Mittag-Karte bereits wieder den Einfluss des Azorenhochs, der bis zum 13. erhalten blieb. Die Hochdruckphase war gekennzeichnet durch die dichte Positionierung von Merkur, Sonne, Mars, Pallas, Sedna und absteigender Mondknoten im Stier. Dichte Positionierungen gingen schön häufig mit einer stärkeren Labilisierung der Atmosphäre einher. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +62.
Tiefdruckphase 3: Tief Alfred über dem Ostatlantik und tiefer Druck über dem Golf von Genua ließen am 14. den Luftdruck stark fallen. Am Nachmittag klarte es noch stark auf, in der Nacht zog erneut Bewölkung auf. Tief Alfred spaltete sich in mehrere Kerne auf  und beherrschte an den folgenden Tagen den Wetterverlauf. Am 18. gesellte sich noch von der Biskaya herein ziehend Tief Bob hinzu. Der Premeteo-Index summierte auf -63.
Hochdruckphase 4: Am 19. stellte sich bis Mittag die Strömung in unserer Region durch das Azorenhoch auf sehr flach antizyklonal um und auch der 20. konnte einer flach antizyklonalen Strömung zugeordnet werden, doch fielen lokal auch kräftige Schauer durch Tief Bob, dessen Okklusionslinie weiter nördlich verlief. Der Premeteo-Index summierte auf +17.
Tiefdruckphase 4: Am 21. , in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index, vertiefte sich Tief Bob wieder und dehnte sich stärker nach Süden aus. Es beherrschte auch in den folgenden Tagen die Wettersituation. Am 22. /23. entwickelte sich noch zusätzlich Tief Christoffer über dem Mittelmeerraum. Auch auf 500 hpa hatte sich ein kräftiger Trog über ganz Europa ausgebildet. Am 24. und 25. verlief der Premeteo-Index im positiven Bereich und tatsächlich gab es an diesen Tage lokal aufgelockerte Bewölkung mit Sonnenschein, ein aprilartiges Wetter. Aber die Strömung blieb an diesen beiden Tagen flach zyklonal, sie schaffte es zwischen den starken zyklonalen Impulsen der vorangegangenen und nachfolgenden Tage nicht, sich in eine antizyklonale Strömung umzuwandeln. Am 26. beherrschte Tief Christoffer über Nordpolen mit lokalem Dauerregen das Wetter der Region. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf -15.
Hochdruckphase 5: Am 27. hatte sich vorübergehend ein flacher Hochdruckkeil von der Biskaya bis nach SW-D ausgedehnt, doch schwächte sich der Luftdruck bereits wieder den ganzen Tag ab. Der Premeteo-Index lag bei -16.
Tiefdruckphase 5: Auch der 28. war noch ein verhältnismäßig sonniger Tag in diesem regenreichen Mai. Doch verdichteten Tief Erdmann westlich Schottlands und Tief Dominik über Polen im Laufe des Tages wieder die Bewölkung und am Spätnachmittag setzte der Regen ein. Erst am 30. lockerte die Bewölkung lokal auf, doch die Strömung blieb zyklonal und am 31. setzte Tief Frederik über Ostdeutschland die Region unter Dauerregen, der bis zum 1. Juni anhielt und lokal Überschwemmungen erzeugte. Der Premeteo-Index summierte auf -84.

Zusammenfassung:
Der Mai 2013 war ein ungewöhnlich kühler und nasser Mai in unserer Region, der am Ende des Monats noch zahlreiche Überschwemmungen brachte. Für die Premeteo-Forschung war er dagegen ein Monat, dessen Luftdruckverlauf
besonders deutlich den Zusammenhang der zyklonalen und antizyklonalen Strömungen mit den kosmischen Raumstrukturelementen bestätigte, die der Prognose zugrunde lagen.

SW-D befand sich an 10 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +79, was einer Indexzahl von +7,9 pro Tag entspricht.
An 21 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt -137, was einer Indexzahl pro Tag von -6,52 entspricht.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen falsch (am 1., 3., 12., 18.), an 14 Tagen richtig und an 13 Tagen tendenziell richtig.

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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.