Mai 2016

Auswertung 2016/05

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Mai 2016 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:
Der Mai 2016 hatte 16 Fehlprognosetage bezüglich der prognostizierten Strömung und  damit 7 Fehlprognosetage mehr als dem monatlichen Durchschnitt von 9 Tagen pro Monat seit 2009 entspricht. Ein außergewöhnlich schlechtes Prognoseergebnis, das auf außergewöhnliche Konstellationsverhältnisse hinweist, die bisher noch nicht für die Prognoseregeln erschlossen werden konnten.

Vom 1. bis zum 9. Mai bestand trotz der ersten vier Fehlprognosetage noch eine gewisse Nähe zwischen dem Verlauf des Luftdrucks und dem des Premeteo-Index (siehe Auswertungsdiagramm). Dann steuerte der Luftdruck in einem entgegen gesetzten Verlauf bis zum 13. auf einen Talpunkt zu. Das war der Moment, in dem durch die Position der Sonne eine Symmetrie mit Neptun zum Kuipergürtelplaneten Quaoar entstand und den starken, zyklonalen Impuls von Neptun 72° Quaoar aktivierte. Genau das gleiche Phänomen hatte sich schon im Vormonat April gezeigt, als Merkur diese Position erreicht hatte. Einerseits war der T-Impuls von Neptun 72° Quaoar zum Zeitpunkt der Prognoseerstellung noch nicht bekannt, andererseits zeigte er seit seinem Auftreten im Juli 2015 mit den Starkniederschlägen im Südwesten eine viel stärkere Wetterwirksamkeit als ihm nach dem derzeitigen Bewertungssystem des Premeteo-Index zukommen würde. Die Wiederholung des  Fehlprognosen-Phänomens vom April nun im Mai ist jedoch ein weiterer Hinweis für die Realität des Zusammenhangs der Raumstrukturen mit den Wetterlagen.

Zu einem weiteren, stark abweichenden Verlauf der Luftdruckkurve zum Premeteo-Index kam es ab dem 23. Mai. Der Luftdruck blieb auffallend niedrig gegenüber dem stark positiven Premeteo-Index und die H-Lage vom 24. bis 28. verlief sehr flach, an der Grenze der Bestimmbarkeit sich immer wieder labilisierend. Dennoch ist der Unterschied zur nachfolgenden Tiefdruckphase vom 29. bis zum 31. in der Kurve des Luftdruckverlaufs gut sichtbar. In der Konstellation der Raumstrukturen zeigte sich eine auffallende Häufung von T-Aspekten des Planeten Venus! Vom 26. bis zum 30. waren insgesamt 13 Venus-Aspekte aufgetreten, vier davon trugen keinen Impuls, zwei einen H-Impuls und sieben einen T-Impuls. Das Auftreten von zwei bis drei Venus-T-Aspekten wäre statistisch normal gewesen. Es zeigte sich nun, dass in dieser ungewöhnlichen Aufeinanderfolge die Aktivierung des Venus-Raumbereichs mit den zyklonalen Impulsen so stark wurde, dass er alle anderen kosmischen Impulse dominierte. Sie werden nur sekundär, stark abgeschwächt im Luftdruckverlauf und in den Wettererscheinungen sichtbar. Die starke, wiederholte Erregung der Raumsphäre eines einzelnen Planeten mit dem gleichen Impuls ließ die Rangordnung seines Impulses im Gesamtsystem der Raumstrukturen enorm anwachsen. Venus hat als innerer Planet des Sonnensystems in der Rangordnung des Prognosesystems nur den Wert zwei. Bei einer solchen Häufung ihrer T-Aspekte müsste er stark erhöht werden. Wie stark er erhöht werden müsste, kann nur nach eingehender Untersuchung mehrerer solcher Situationen in vergangenen Wetterabläufen erarbeitet werden. Dafür bräuchte die Premeteo-Forschung mehr öffentliche Unterstützung, da es auch angesichts der Überschwemmungskatastrophen, die sich am 22. Mai und am 1. Juni ereigneten, und angesichts des Klimawandels wichtig wäre, solche raumstrukturellen Phänomene besser zu verstehen. Die Überschwemmungskatastrophen des 29. vollzogen sich mit dem Auftreten des starken Tf-Aspekts Venus 90° Pallas und des T-Aspekts Venus 90° Orcus. Der Index 1 zeigte eine kräftige Spitze in den negativen Bereich an. Es wurde im Wetterverlauf deutlich, dass die kurzzeitig wiederholte, starke Erregung einer einzelnen planetarischen Raumebene nicht so schnell wieder abklingt, sondern sich lokal etabliert.
Wer die Premeteo-Fehlprognosen bisher verfolgt hat, konnte wahrnehmen, dass Tiefdruckgebiete, die bei hohem positivem Index entstehen, dann oft die stabilen, statischen Eigenschaften einer Hochdruckzelle zeigen. Sie haben sozusagen nur den falschen Kern. Dies geschah nun auch mit Tief Elvira. Die nächste schwere Katastrophe am 1. Juni in Simbach am Inn fand im Steilabstieg des Premeteo-Index statt. Venus kam am 1. Juni bereits wieder in den Eintrittsbereich des nächsten T-Aspekts Venus 144° Pluto. Im Laufe des 3. Juni tritt sie in eine Konjunktion mit der Sonne ein, die erst am 6. Juni exakt wird, und Sonne und Venus vollziehen bis zum 7. zusammen noch mal acht T-Aspekte. Da Sonne und Venus nur die Rangordnungszahlen drei und zwei tragen, haben diese T-Aspekte im Premeteo-Index nur ein geringes Gewicht. Ein Gewichtungsfaktor für solche Serienauftritte von T-Impulsen der gleichen Himmelskörper konnte leider, wie oben erwähnt, noch nicht entwickelt werden. Zumindest aber kann in Zukunft ein Hinweis auf solche Situationen in der Ausgabe der Prognosen erfolgen.

Beschreibung der einzelnen Phasen:

Tiefdruckphase 1: Der Mai 2016 beginnt mit zwei Fehlprognosetagen. Die zyklonale Strömung durch Tief Viola, die am 30. April einsetzte blieb trotz steigenden Luftdrucks noch für zwei Tage erhalten. Dabei war auffallend, dass am 2. Mai die Witterung sonst alle Eigenschaften einer Hochdruckwetterlage aufwies und dem Premeteo-Index von +17 entsprach, dennoch hatte der Isobarenbereich des Azorenhochs bis zum Mittag unsere Region noch nicht erreicht. Der Premeteo-Index summierte auf +37.
Hochdruckphase 1: Am 3. übernahm Hoch Peter über dem Ostatlantik die Regie und bewegte seinen Kern bis zum 5. über Nordfrankreich, die Beneluxländer nach Dänemark. Das Luftdruckmaximum wurde am 4. erreicht und der Druck fiel am 5. bereits wieder deutlich ab. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +14.
Tiefdruckphase 2: Entsprechend dem Premeteo-Index von -3 am 6. Mai kam die Region unter den schwachen Einfluss eines Tiefs über der Biskaya. Am 7. lag der Premeteo-Index aufgrund von zwei Merkur-Symmetrien bei +11. Es herrschte tatsächlich überwiegend sonniges, warmes Wetter durch Hoch Peter über der Ostsee, doch gelangte unsere Region bei weiterem Druckfall bis Mittag in den Isobarenbereich von Tief Xandrea über dem Ostatlantik. Bei meist sonniger und trockener Witterung verblieb Südwestdeutschland in der Bodenatmosphäre auch vom 8. bis zum 10. Mai im Isobarenbereich des Tiefs. Auf 500 hpa überwog dagegen der antizyklonale Einfluss. Die bisher nur selten aufgetretene Winkelbeziehung Uranus 180° Haumea, die am 10. exakt wurde, ist mit ihren H?*- Impuls noch ein Wackelkandidat und wurde daher im alternativen Premeteo-Index nicht berechnet. Dadurch stimmte dieser besser mit der Wetterlage überein. Zum 11. fiel der Luftdruck deutlich ab und erreichte erst am 13. sein Minimum. Der Verlauf des Luftdrucks verhielt sich damit gerade umgekehrt zum Verlauf des Premeteo-Index, der am 12. und 13. stark positive Werte hatte. Dies kam zustande durch Quaoar 60° Mondapogäum H* und durch den Hf-Aspekt Venus 72° Pallas, der zusätzlich noch in einer Symmetrie vertreten war. Nur die Sonne bildete zwei T-Aspekte: Sonne 150° Haumea und Sonne 30° Uranus, und sie erreichte am 14. die gleiche Position, die Merkur am 28. April erreicht hatte, und die damals ebenfalls zu einem spiegelbildlichen Verlauf der Luftdruckkurve zum Premeteo-Index führte und massive Fehlprognosen verursachte (siehe Auswertung April 2016). Die Sonne bildete nun anstelle von Merkur die 72°-Symmetrie mit Neptun und Quaoar, die ganz offensichtlich erneut den T*-Aspekt Neptun 72° Quaoar aktivierte, der für Südwestdeutschland immer mit starken Regenfällen einherging (besonders im Juli 2014).
So bringt diese Symmetrie zwar erneut eine Serie von Fehlprognosetagen, aber zugleich ist sie gerade durch die Wiederholung des gleichen Phänomens vom Vormonat auch ein weiterer Beweis für die Wirksamkeit der kosmogeometrischen Strukturen. Tief Yekaterina zog am 11. über den Ärmelkanal auf das Festland, kam mit seinem Kern am 12. über Südwestdeutschland zu liegen und bewegte sich bis zum 14. ganz langsam nach Polen. Im Bodenseeraum kam es zu besonders anhaltenden Regenfällen. Der Premeteo-Index summierte über die 8-tägige Tiefdruck-Wetterphase auf +42.


Das Kosmogramm zeigt die Symmetrie nun im Mai.


Hochdruckphase 2: Auf 500 hpa blieb der starke Trog über Europa, der bis nach Nordafrika reichte, bestehen. In der Bodenatmosphäre aber zeigte sich am 14. bis zum Mittag bereits eine Krümmung der Isobaren zum Hochdruckkern über dem Atlantik. Die Stabilisierung der nun kräftig abgekühlten Bodenschicht setzte sich auch am 15. fort. Am 16. lag der Kern des Hochs über Frankreich und hatte den Namen Quintus erhalten. Der Premeteo-Index hatte den Wert -6 und die Witterung war in der Tat noch sehr wechselhaft und auf 500 hpa blieb der starke Trog mit seiner zyklonalen Strömung über Europa weiterhin erhalten. Der Kern des Hochs verlagerte sich am 17. nach Süddeutschland und wanderte am 18. Mai - mit deutlich fallendem Luftdruck für unsere Region – zum Balkan. Es kam auch zu Niederschlägen bei uns und die Witterung entsprach dem schwach negativen Premeteo-Index, doch blieb die Strömung überwiegend antizyklonal. Auch auf 500 hpa lag nun ein flacher Hochdruckkeil über Südwestdeutschland. Das völlig okkludierte Tief Arlette über dem Ärmelkanal überquerte dann am Vormittag des 19. rasch die Region und die Strömung musste auch für diesen Tag insgesamt als überwiegend antizyklonal eingestuft werden. (Interessant ist, dass seit dem 18. Mai durch die Konjunktion von Uranus mit Eris im Index 3 der H*-Aspekt Eris 144° aufsteigender Mondknoten erscheint und mit +11 Punkten den Premeteo-Index nach oben treibt.) Am 20. übernahm Hoch Reimar über den Pyrenäen die Regie und lag mit seinem Kern am 21. über dem süddeutschen Raum. (Am 20. kam durch Venus die oben angekündigte Symmetrie Neptun 72° Venus Quaoar zustande, war aber begleitet von der höherrangigen H-Symmetrie Juno 30° Mars GSZ. Dadurch kam es zu keiner Fehlprognose!) Der Premeteo-Index summierte über die 8-tägige Hochdruckphase auf +25.
Tiefdruckphase 3: Tief Barbara nördlich von Schottland dehnte am 22. seinen Isobarenbereich über ganz Deutschland aus. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +6, der alternative Premeteo-Index einen Wert von -7. Die Sonne bildete mit Mars eine Opposition, die ein T-Aspekt ist, aber nachfolgend noch zwei H-Aspekte. Am Boden setzte sich der tiefe Druck durch, auf 500 hpa ragte ein Hochdruckkeil über die Region. Ein Tief über den Beneluxländern bildete am 23. einen Trog über ganz Deutschland. Bis zum 24. verlagerte es sein Zentrum nach Südosten, teilte sich in drei Kerne über Ostdeutschland, dem Golf von Genua und dem Balkan und erhielt den Namen Chrissy. Im Laufe des Vormittags stellte sich die Strömung um. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +38.
Hochdruckphase 3: Am 24. war es noch stark bewölkt und bei steigendem Luftdruck in der Umstellung auf die antizyklonale Strömung kam es noch zu Niederschlägen. Die antizyklonale Phase blieb eigentümlich labil. Vom 23. bis zum 26. gab es eine Serie von Venus-T-Aspekten, die im Premeteo-Index der Bodenatmosphäre im Bezug auf ihre Rangordnungzahl kein Gewicht hatten, aber auf 500 hpa anwesend waren: Venus 45° Ceres T, Venus 150° Apogäum T, Venus 180° Mars T und Venus 120° GSZ T. In der Bodenkarte stellten sich Verhältnisse nur mit flachen Luftdruckgradienten dar. Am 26. war eine sehr flache H-Zone über Deutschland zwischen dem Tief Elvira über dem südlichen Ostatlantik, Tief Chrissy über dem Schwarzen Meer, sowie dem flachen Wellentief Dorothee über Nord und Ostsee vorhanden. In der folgenden Nacht zum 27. wird Südwestdeutschland von einem Ausläufer des Tiefs Elvira gestreift. Auf 500 hpa hatte sich jedoch ein Hochdruckkeil vom Mittelmeer bis zu unserer Region ausgedehnt, der auf 850 hpa und im Satellitenbild gut sichtbar wird. In der Bodenatmosphäre setzte er sich um die Mittagszeit ganz schwach durch. Der Tag ist überwiegend sonnig und warm. Am Abend nahm die Labilität der Atmosphäre wieder etwas zu. Die Sonne hatte 144° zum Mondapogäum, 135° zu Haumea und 72° zu Chiron (siehe Tabellen). Am 28. um 0 UTC lag Südwestdeutschland in dem flachen Zwischenhochbereich von Tief Elvira II, dessen Kern über der Biskaya lag und dessen Warmfront sich auf der Höhe von Frankfurt nach Osten erstreckte, während seine Kaltfront nach Süden über Nord- und Ostspanien verlief. Die Feinstrukturen der Mittagskarte zeigen eine flache, schmale antizyklonale Zone von Hoch Sören bis zum Schwarzwald und es blieb überwiegend sonnig. Erst am Nachmittag setzte dann kräftiger Druckfall ein. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Hochdruckphase auf +122.
Tiefdruckphase 4: Am 29. und 30. überquerte Tief Elvira, das die Tage zuvor kaum nach Westen vorangekommen war, nun Deutschland. Der Premeteo-Index, der zwar im positiven Bereich verblieb, hatte eine starke Spitze nach unten, und der Index 1 zeigte sogar einen negativen Wert von -11. Die Serie der Venus-T-Aspekte setzte sich fort mit dem  impulsstarken Aspekt Venus 90° Pallas Tf und mit Venus 90° Orcus T, am 30. folgte noch Venus 144° Apogäum T. (Vom 26. bis zum 30. waren insgesamt 13 Venus-Aspekte aufgetreten, vier davon trugen keinen Impuls, zwei einen H-Impuls und sieben einen T-Impuls. Das Auftreten von zwei bis drei Venus-T-Aspekten wäre statistisch normal gewesen. Es zeigte sich nun, dass in dieser ungewöhnlichen Aufeinanderfolge die Aktivierung des Venus-Raumbereichs mit den zyklonalen Impulsen so stark wurde, dass er alle anderen kosmischen Impulse völlig unterdrückte. Es kam in Baden-Württemberg (Braunbach, Schwäbisch Gmünd, Künzelsau) lokal zu katastrophalen Niederschlägen und Überschwemmungen, aber auch in Niederbayern und Thüringen.) Tief Elvira zog nicht nach Osten ab, sondern etablierte sich am 31. um 0 UTC mit seinem Kern über den Benelux-Ländern. Der Premeteo-Index hatte einen ungewöhnlichen hohen Wert von
+ 46. In der Mittagskarte zeigte sich dann eine relativ komplexe Isobarenstruktur bei leicht, aber kontinuierlich steigendem Luftdruck: ein flacher, schmaler Hochdruckkeil dehnte sich von Südostfrankreich über unsere Region nach Norden aus. In einer Art Zwischenhochstimmung entfaltete sich ein sonniger Tag mit weißen Cumuli und kräftigem Wind. Doch blieb die Strömung in ihrem Gesamtcharakter zyklonal über der Region. Die dreitägige Tiefdruckphase hatte einen Wert von +90 Punkten!


SW-D befand sich an 16 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +161. Dies entsprach einer Indexzahl von +10,06 pro Tag.

 
An 15 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +207. Dies entsprach einer Indexzahl von +13,8 pro Tag.


Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 10 Tagen falsch (am 1., 3., 12., 13., 15., 16., 23., 24., 29., 30.), an 9 Tagen richtig und an 12 Tagen tendenziell richtig.


 


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Kosmogramm 05/2016

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.