Mai 2017

Auswertung 2017/05

 Auswertung 2017/05 korrigiert

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Mai 2017 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Im Diagramm sind über der Datumsachse die real eingetreten Hoch- und Tiefdruckphasen durch Doppelpfeile eingetragen. Ausschlaggebend für die Evaluation ist der tägliche Premeteo-Index, in der dünneren, roten Linie mit Dreieckspunkten dargestellt. Ein negativer Premeteo-Index zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Tiefdruckströmung, ein positiver Premeteo-Index die Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Hochdruckströmung an.
Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt. Ausschlaggebend ist die Europa-Bodenkarte um 0 UTC, die feiner skalierte 12 UTC-Karte von Mitteleuropa wird nur bei einem Wetterlagenwechsel für die Einordnung des Tages hinzugezogen. Am Ende des Dokuments befinden sich die Tabellen und Konstellationen, die dem Diagramm zugrunde liegen.)

Zusammenfassung:

Die Auswertung der Prognose Mai 2017 ist zufriedenstellend ausgefallen. 23 bzw. 24 Tage bei der im Index 3 korrigierten Prognose bezüglich des Typs der Wetterlage waren richtig vorherberechnet worden. Erfreulich ist vor allem, dass sich die Korrektur des Index 3, der sich dadurch etwas vereinfacht, insgesamt weiterhin bewährte. Bei der Symbolprognose machte das drei Tage mehr bei den richtig prognostizierten Tagen aus und bei der Berechnung des mittleren Premeteo-Index pro Tag der realen Hoch- und Tiefdruckwetterlagen ergab sich ebenfalls ein deutlich besseres Ergebnis (siehe genaue Werte am Ende der Beschreibung der Wetterphasen).

Sehr schön zeigen die Auswertungsdiagramme, dass sich die jeweils kurzen Tiefdruckphasen T2, T3, T4 und T5 recht genau mit den negativen Spitzen des Premeteo-Index vollzogen haben. Etwas problematisch war die Zuordnung der letzten Phasen vom 27. bis 30 Mai. Diese Tage waren Grenzfälle und man musste sehr genau hinschauen. Der Verlauf der Luftdruckkurve wirkte hier etwas irritierend, da bei Zustrom warmer Luftmassen der Luftdruck auch in antizyklonalen Phasen absinken kann.

Temperatur-Maxima von über 25°C wurden in der Oberrhein-Region am 16., 17. und 23. erreicht. Dies geschah unter anderem mit dem Exaktwerden der Aspekte Sonne 0° Sedna in 72° zu Neptun, Sonne 30° Uranus, Neptun 150° Jupiter. Auf über 30° kletterte das Thermometer vor allem am Ende der Phase vom 27. bis 30. Mai. Hier war es verbunden mit Merkur 60° Neptun und Venus 0° Eris in 180° zu Haumea.
Besonders kalte Tage waren der 8. bis 10. Mai, als Saturn die exakte Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum und Venus die Konjunktion mit Uranus vollzog.
Mit Venus 180° Jupiter, Sonne 90° aufsteigender Mondknoten und Venus 45° Sonne kühlte es am 19. und 20. Mai ebenfalls noch mal kräftig ab.

Der höchste Luftdruck des Monats wurde am 15. und 16. erreicht mit Venus 120° Apogäum H, Sonne 144° Quaoar H, und Sonne 0° Sedna A. Der tiefste Luftdruck am 11. Mai trat ein mit Mars 144° Pluto T, Sonne 144° Jupiter T und Saturn T, sowie Mars 90° Neptun Tf.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Tiefdruckphase 1: Der Mai 2017 begann für Südwestdeutschland mit einer zyklonalen Strömung durch Tief Utz über dem Ärmelkanal. Merkur, der sich in einer rückläufigen Schleifenbewegung befand, kam gerade in seiner Positionierung zwischen Uranus und Eris in den relativen Bewegungsstillstand, um dann am 3. Mai wieder in die rechtläufige Bewegung überzugehen. Am 2. Mai hatte sich Tief Utz in drei Kerne über Nordwestfrankreich, Ostdeutschland und Nordwestbalkan zerspalten. Der im Index 3 korrigierte Premeteo-Index lag dem realen Wetterverlauf näher als der unkorrigierte Index. Beide hatten positive Werte, aber beim korrigierten Index lagen sie deutlich tiefer und die Symbolprognose erwies sich hier noch als tendenziell richtig. Andererseits waren der Index 1 und vor allem der alternative Index 1 negativ, da hier der noch relativ unbekannte Aspekt Neptun 72° Sedna als T*-Aspekt angerechnet wurde. So sprach der Wetterverlauf dafür, dass er tatsächlich einen zyklonalen Impuls trägt. Am 3. lag der Kern von Tief Utz über Nordwestdeutschland. Auffallend war die ausgeprägte Tiefdruckzelle auf 500 hpa, deren Kältepol in den ersten drei Tagen des Monats über Frankreich, Deutschland und der Schweiz kreiste. Am 4. lag der Kältepol über Ostfrankreich und in der Bodenatmosphäre lag das okkludierte Tief Victor über Süddeutschland. Es kam zu weiteren Schauern. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf +72 / korr. +21.
Hochdruckphase 1: Hoch Sonja mit Kern über dem Nordmeer wurde am 5. Mai vorübergehend bis in unsere Region wetterwirksam. Im Diagramm mit dem korrigierten Index wurde diese Verlaufsbewegung sehr übereinstimmend prognostiziert. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +21 / korr. +6.
Tiefdruckphase 2: Tief Werner mit Kern bei Nordwestfrankreich bewegte sich vom 6. zum 7. Mai nach Westdeutschland und brachte kühles, nasses Maiwetter. Die auffallende negative Spitze des Premeteo-Index von -35 in beiden Prognosen am 7. kam aus zwei Symmetrien der Sonne von 16 und 18 UTC des Vortags, als der reale Tiefdruckdurchgang auch sein Luftdruckminimum aufwies. Die Sonne befand sich in 135° zu Quaoar, sowie zu Makemake und dem Supergalaktischen Zentrum (GSZ). Die zugrunde liegenden Winkelbeziehungen tragen alle einen zyklonalen Impuls und zeigten, welch ausgeprägten Lokalbezug sie tatsächlich zur südwestdeutschen Region haben. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -26 / korr. -37.
Hochdruckphase 2: Ein Hoch über Grönland dehnte am 8. Mai seinen Einfluss bis über das westliche Europa aus. Es kam in der Nacht und am Vormittag noch zu Niederschlägen und erst am 9. lockerte es bei milder werdenden Temperaturen allmählich auf. Ein Kern des Hochs lag am 10. über Südengland, ein weiteres Hoch befand sich über Österreich, doch fiel der Luftdruck schon an diesem Tag durch Tief Zeno über dem Ostatlantik, das seinen Einfluss nach Frankreich ausdehnte. Die 3-tägige Hochdruckphase summierte auf +38 / korr. +22.
Tiefdruckphase 3: Am 11. erreichte Tief Zeno mit Kernen über dem Ostatlantik und der Biskaya die Region und hatte sich bis 0 UTC am 12. über ganz Deutschland ausgedehnt. Dies war ganz in Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index, der am 11. eine steile Spitze in den negativen Bereich zeigte und auch am 12. noch negativ war. Um 12 UTC des 12. befand sich Südwestdeutschland aber bereits in einer ganz flachen, antizyklonalen Strömung, so dass dieser Tag gemäß der Premeteo-Regel schon zur folgenden Hochdruckphase gezählt werden musste. Der Premeteo-Index hatte am 11. einen Wert von -33 / korr. -39.
Hochdruckphase 3: Das Azorenhoch rückte am 12. bereits nach Osten vor und hatte am 13. einen flachen Keil bis an den Südwestrand unserer Region ausgebildet. Am 14. lag dann Hoch Tilly mit seinem Kern über Südfrankreich und brachte warme Luftmassen, die Gewitter verursachten. Der Kern des Hochs wanderte am 15. über die Schweiz nach Deutschland und erreichte am 17. Österreich. Auffallend warme Luftmassen erreichten unsere Region. In den Städten des Oberrheins kletterten die Temperaturen am Nachmittag in diesem Jahr zum ersten Mal bis auf über 30°C. Dabei befand sich die Sonne in exakter Konjunktion mit Sedna und beide zugleich standen in 72° zu Neptun. Am 17. vollzog sich bis 12 UTC dann aber schon der Strömungswechsel. Die im Index 3 korrigierte Prognose lag in dieser Wetterphase deutlich zu tief. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Hochdruckphase auf +1 / korr. -20
Tiefdruckphase 4: Der Übergang in die Zyklonalität durch Tief Christian über Südengland vollzog sich am 17. schon bis 12 UTC bei negativem Index, aber der tiefste Druck wurde erst am 18. erreicht, als sich der Premeteo-Index bereits wieder im positiven Bereich befand. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -4.
Hochdruckphase 4: Um 0 UTC des 19. lag noch Tief Dankmar mit dem einen Kern über Süddeutschland, mit dem anderen Kern über den Benelux-Ländern. Bei anhaltendem Regen, kräftigem Luftdruckanstieg und starker Abkühlung dehnte sich das Azorenhoch jedoch schon bis 12 UTC über den südwestdeutschen Raum aus. Am 20. bildete das Hoch einen Kern über Süddeutschland und erhielt den Namen Vesna. Auf 500 hpa wurde für diesen Tag und bei einem Premeteo-Index von -6 der Vorstoß eines Tiefdrucktrogs von Nordwesten bis über unsere Region auffallend. Sein Kältepol lag über Nordwestfrankreich  Das Hoch der Bodenatmosphäre wanderte bis zum 22. nach Norddeutschland. Am 23. wechselte unsere Region in den Isobarenbereich von Hoch Walrita, das sich mit seinem Kern von der Biskaya zum Ärmelkanal bewegte. Dieser Moment des Luftmassenwechsels, der durch ein deutliches Absinken des Luftdrucks gekennzeichnet war, vollzog sich, als Merkur an diesem Tag sowohl einen exakten Hf- als auch einen Tf-Aspekt bildete (siehe Tabelle der Aspekte).  Am 24. erreichte der Luftdruck in Übereinstimmung mit dem Verlauf des Premeteo-Index das Maximum dieser Hochdruckphase. Langsam verlagerte sich der Kern des Hochs Walrita über Südostengland nach Nordwestdeutschland und erreichte am 27. Nordostdeutschland. Der Premeteo-Index summierte über die 8-tägige Hochdruckphase auf +37 / korr. +38.
Tiefdruckphase 5: Am 27. übte ein Tief mit Kern über Südwestengland seinen zyklonalen Einfluss über Frankreich aus und krümmte die 1020er Außenisobare von Hoch Walrita im Bereich von Südwestdeutschland  leicht zu seinem Kern. Die Berliner Bodenwetterkarte am Mittag und auch die Bodenkarten des 28. zeigten für unsere Region eine ganz flache, zyklonale Strömung. Auf 500 hpa hatte sich dagegen ein kräftiger Hochdruckkeil mit Kern über West- bzw. Süddeutschland ausgebildet. In dieser Konstellation kam es zu einer starken Erwärmung der Atmosphäre. Die zyklonalen Impulse von Merkur und Juno kamen in der Bodenatmosphäre nur schwach an, während der antizyklonale Impuls von Jupiter 45° aufst. Mondknoten sich kräftig auf 500 hpa zu manifestieren schien. Das Wetter mit viel Sonnenschein hatte einen antizyklonalen Charakter. Der Premeteo-Index summierte auf -17. Hochdruckphase 5: Bei weiterer, starker Erwärmung der Atmosphäre und fallendem Luftdruck lag die Region am 29. um 0 UTC im Strömungsbereich des flachen Tiefs Gerhard über Nordwestfrankreich, doch zeigte die Mittagskarte, dass sich unsere Region bereits wieder mit einer schwachen, antizyklonalen Tendenz zwischen einer flachen T-Zelle über den Beneluxländern und einer T-Zelle über dem Voralpengebiet befand. Auf 500 hpa herrschte weiterhin ein kräftiger Hochdruckkeil, ebenso am 30. Mai. Die 0-UTC Karte zeigte die Region im Grenzbereich zwischen der schwachen, antizyklonalen Mittelmeerströmung und dem Zwischenhochbereich von Tief Gerhard mit Kern über der Nordsee. Um 12 UTC lag die Region unter einem schmalen Höhenkeil von Westen. So wurden der 29. und 30. der Hochdruckphase zugerechnet, aber beide Tage sind Grenzfälle und entsprechend war auch das Wetter. Neben viel Sonnenschein traten lokal auch Gewitter auf. Am 31. verstärkte sich die Antizyklonalität durch Hoch Xenia über Großbritannien deutlich und die starke Hitze der vergangenen Tage hatte sich abgebaut. Auf 500 hpa zeigte der noch immer bestehende Höhenkeil Abbautendenzen. Der Premeteo-Index summierte über 3-tägige Hochdruckphase auf +49.

SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +146 / korr. +95. Dies entsprach einer Indexzahl von +7,3 / korr. +4,75 pro Tag.

 An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -8 / korr.-76. Dies entsprach einer Indexzahl von -0,73 / korr. -6,91 pro Tag.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 4 Tagen / korr. 1 Tag falsch (am 1., 3., 4., 27. / korr. nur am 27.), an 9 / korr. 12 Tagen richtig und an 18 / korr. ebenfalls 18 Tagen tendenziell richtig.


 

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Kosmogramm 05/2017

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.

 



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Zusammenfassung: Für den März 2017 wurde die Auswertung anhand der originalen
Prognose vom 26. 11. 2014 erstellt und parallel dazu noch eine zusätzliche Auswertung, bei
der die Originalprognose im Index 3 korrigiert wurde. Durch die Korrektur kamen nur die
ausgelösten, fast-exakten Aspekte der Konjunktionsplaneten in Anrechnung, wenn diese  mit
einem Planeten gebildet wurden, der einen höheren Rang als der betroffene
Konjunktionsplanet hatte. Von jedem Konjunktionsplaneten wurde auch nur ein Aspekt mit
dem jeweils ranghöchsten Partnerplanet zur Anrechnung zugelassen. Wie schon beim
Januar und Februar rückten dadurch der Premeteo-Index und die Luftdruckkurve etwas
näher zusammen.  
 
Es ist besonders die Tiefdruckphase 1, die im korrigierten Premeteo-Index die größere Nähe
zum realen Wetterlagenverlauf im Diagramm zeigt. Dagegen fallen in der Phase vom 8. bis
15. März der relativ hohe Luftdruck und der dadurch deutlich vergrößerte Abstand zur
korrigierten Premeteo-Index-Kurve auf. Dennoch zeigt sich in beiden Diagrammen in diesem
Zeitraum sehr schön die Übereinstimmung des Indexminimums mit dem Luftdruckminimum
am 12. März.
 
Bezüglich des Premeteo-Index-Vorzeichens war die Wetterlage beim Originalindex an 21,
beim korrigierten Index an 23 Tagen richtig prognostiziert. Während bezogen auf die
Bodenatmosphäre 11 zyklonale Tage bestimmt werden konnten, gab es auf 500 hpa nur 6
Tage mit einer eindeutig zyklonalen Strömung. Dies zeigt, dass die Aspekte, die im Index 3
für die Bodenatmosphäre herauskorrigiert wurden für die obere Etage der Atmosphäre doch
eine Rolle gespielt haben könnten. Dafür spricht auch, dass die Wettersymbole bei der
Originalprognose zu deutlich mehr richtig prognostizierten Tagen führten als bei der
korrigierten Prognose. Dort nahmen die nur tendenziell richtig prognostizierten Tage stark
zu.
 
Der März 2017 war ein ungewöhnlicher Monat. Die Berliner Wetterkarte vermerkte dazu am
02.04.2017: „Deutschlandweit gehörte der März 2017 mit einer Monatsmitteltemperatur von
7,2°C gebietsweise zu den wärmsten ersten Frühlingsmonaten seit Beginn der regelmäßigen
Aufzeichnungen im Jahre 1881. Damit gab es eine positive Abweichung von 3,7K, verglichen
mit der CLINO-Periode 1961-90, selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010
betrug der Wärmeüberschuss 2,9K.“
 
Konstellatorisch zeichnete sich dieser Monat durch die andauernde Aktivierung der drei
Konjunktionen Saturn 0° Galaktisches Zentrum, Makemake 0° Supergalaktisches Zentrum
und Uranus 0° Eris aus. Zur Zufuhr besonders warmer Luftmassen kam es am 5., als die
Konjunktion Saturn 0° Galaktisches Zentrum exakt wurde, am 9. mit dem Exaktwerden von
Mondapogäum 90° Mondknoten, am 17., 18. und 19. mit Uranus 0° Eris, Merkur 0° Venus
und Ceres 72° aufst. Mondknoten. Der wärmste Tag war der 31. mit einer
Tagesmitteltemperatur in Lahr von 15,3°C. Am Vortag war gegen 13 UTC der seltene Aspekt
Neptun 72° Quaoar exakt geworden, dessen Wetterwirksamkeit schon seit Juli 2014 gut
beobachtet werden konnte.
Zu besonders starken Abkühlungen in der Nacht kam es vom 11. bis 13. mit Merkur 0°
Chiron und 90° Saturn-GaZ, sowie Venus 30° Ceres.
 
Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Der Beginn des März vollzog sich noch unter dem starken Vorstoß des
Tiefs Udo über Westskandinavien mit Mars 0° Eris/Uranus, doch setzte sich über dem
Südwesten Deutschlands schon wieder flach der Isobarenbereich des Azorenhochs durch.
Tief Wilfried folgte von Nordwesten nach und lag am 2. um 0 UTC mit seinem Kern über
Irland, doch wieder dehnte sich am Boden bis 12 UTC das Azorenhoch bis über unsere
Region flach aus. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige, flache
Hochdruckwetterlage auf +64. (Ein hoher positiver Anteil des Premeteo-Index stammte aus dem
Index 3 und dies gibt einen Hinweis darauf, dass ein ähnliches Phänomen wie beim Januar 2017
vorliegt, dass fast-exakte Aspekte der Konjunktionsplaneten nur ausgelöst werden, wenn diese mit Premeteo gGmbH, Hespengrund 6, 77770 Durbach, Tel. 0781 9400574, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.premeteo.com
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einem höher-rangigen Planeten gebildet werden. Daher wurde auch ein korrigiertes Auswertungs-
Diagramm erstellt, das dieses Phänomen über den ganzen Monat hin berücksichtigt.) Der im Index 3
korrigierte Premeteo-Index summierte auf +16.
Tiefdruckphase 1: Am 3. wanderte Hoch Hertha nach Osten ab. Tief Xaver zog über Irland
heran und dehnte sich am 4. und 5. über ganz Deutschland aus. Der originale Premeteo-
Index erweist sich auch hier aufgrund des Index 3 als  zu hoch, aber am 5. lag noch
zusätzlich ein handwerklicher Fehler vor. Merkur 0° Neptun H löste Neptun 72° Quaoar T*
aus, deshalb durften die Merkur-H-Aspekte in Index 1 und 2 nicht angerechnet werden, das
war übersehen worden und wurde im korrigierten Auswertungsdiagramm auch
berücksichtigt. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +32 /
korrigiert -57.
Hochdruckphase 2: Am 6. bildete sich ein ganz flacher, antizyklonaler Keil von
Südfrankreich und der Schweiz herkommend aus und am 7. verstärkte sich die
Antizyklonalität der Atmosphäre durch Hoch Johanna mit einem Kern westlich der Iberischen
Halbinsel. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Hochdruckphase auf +48 /
korrigiert +8.
Tiefdruckphase 2: Am 8. um 0 UTC lag unsere Region noch im Isobarenbereich von Hoch
Johanna, aber um 12 UTC bereits im Troggebiet von Tief Adriano über dem südlichen
Nordmeer, in dem es auch am 9. verharrte. Dieses Tief brachte anhaltende und ausgiebige
Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf +20 /
korr. -28.
Hochdruckphase 3: In der Nacht vom 9. zum 10. März kühlte die Atmosphäre auffallend
stark ab und Hoch Johanna verlagerte seinen Kern von der Iberischen Halbinsel nach
Frankreich. Es bewegte sich rasch nach Osten weiter. Der Premeteo-Index hatte einen Wert
von +26 / korr. +1.
Tiefdruckphase 3: In der Nacht zum 11. sanken die Temperaturen bis an die Frostgrenze
und Hoch Johanna befand sich um 0 UTC mit seinem Kern bereits über Süddeutschland.
Um 12 UTC lag unsere Region in der Bodenatmosphäre jedoch schon flach in dem
Trogbereich eines Tiefs südlich Islands, während sich auf 500 hpa ein Keil ausbildete und
sich zum 12. verstärkte. Am Boden lag Südwestdeutschland um 0 UTC am westlichen Rand
eines flachen Trogs zwischen dem Azorenhoch und Hoch Johanna, das nun mit seinem
Kern über der Ostsee lag. Über Frankreich gab es eine kleine Tiefdruckzelle. Um 12 UTC lag
die Region genau im Übergangsbereich zwischen der zyklonalen und antizyklonalen
Strömung. Auch am 13. verblieb unsere Region noch im flachen Trog zwischen dem
Azorenhoch, das nun den Namen Kathrin erhalten hatte, und dem Hoch Johanna über der
Ostsee. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -4 / korr. -57.
Hochdruckphase 4: Azorenhoch Kathrin dehnte sich am 14. über das westliche und
südliche Deutschland aus und bewegte sich am 15. und 16. über die Biskaya nach
Westdeutschland. Diese drei Tage sind gekennzeichnet von der Dreier-Konjunktion Sonne-
Pallas-Chiron, wobei der ausgelöste fast-exakte H*-Aspekt von Pallas zu Sedna einen
stärkeren Lokalbezug zu unserer Region zu haben scheint, als der T*-Aspekt von Chiron zu
Sedna. Chiron hat im Prognosesystem einen höheren Rang als Pallas, da seine Umlaufbahn
einen größeren Raum umschließt als die Umlaufbahn von Pallas. Aber Chiron ist ein
sogenannter Bahnkreuzer, da seine Umlaufbahn die Bahnen von Saturn und Uranus kreuzt
und somit ein Sonderfall, der schon damit auffällig wurde, dass er sich weniger als die
anderen Körper in die allgemeinen Prognoseregeln einfügt. Am 17. hatte der Kern von Hoch
Kathrin um 0 UTC die Ostalpen erreicht und bewegte sich weiter in Richtung Türkei. Am 18.
zeigte der Premeteo-Index eine Spitze nach unten und erreichte im korrigierten Index auch
einen schwach negativen Wert. Es kam zu einem Wechsel unserer Region in den
Isobarenbereich des Azorenhochs, wobei die Wolkenfelder und Regengebiete von Tief
Eckhard über der Nordsee bei flach antizyklonaler Isobarenanordnung auch unsere Region
überquerten. Auch am 19. blieb die Region unter einer überwiegend geschlossenen, grauen
Wolkendecke im flachen Grenzbereich der zum Azorenhoch gekrümmten Isobaren. Am 20.
kam es lokal bei leicht fallendem Luftdruck zu Auflockerungen der Wolkendecke. Der
Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase auf +98 / korrigiert +12. Premeteo gGmbH, Hespengrund 6, 77770 Durbach, Tel. 0781 9400574, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Tiefdruckphase 4: Am 21. dehnte sich der Trog von Tief Falk-Dieter über dem Nordmeer
über ganz Deutschland aus. Dies geschah in einer Gegenbewegung zum Premeteo-Index,
der selbst im korrigierten Index mit +19 eine kräftige Spitze nach oben zeigte. Dieser Wert
stammte allein aus dem Index 1. Es traten gegensätzliche Impulse auf wie Sonne 90°
Quaoar H und Sonne 72° Pluto T, auch Merkur 144° Orcus T und Merkur 30° Ceres Hf.
Vesta 72° Makemake H* wurde nicht berechnet, weil Vesta 72° GSZ H* noch im 1°-
Toleranzbereich war. Auf 500 hpa hatte sich im Gegensatz zur Bodenströmung
entsprechend dem Index eine flache antizyklonale Strömung eingestellt. Der Premeteo-Index
hatte einen Wert von +37 / korrigiert +19.
Hochdruckphase 5: Am 22. dehnte sich ein schmaler Hochdruckkeil über Deutschland aus.
Es regnete noch in der Nacht und am Vormittag ein wenig. Der Premeteo-Index hatte einen
Wert von +15 / korrigiert -3.
Tiefdruckphase 5: Mit einem Tag Verspätung gegenüber dem korrigierten Premeteo-Index
des Vortags dehnte sich der Isobarenbereich von Tief Gregor über der Biskaya in der Nacht
zum 23. noch einmal flach über unsere Region aus und es wurde die folgenden Tage als
okkludiertes Tief über der Biskaya und dem Westen der Iberischen Halbinsel stationär. Der
Premeteo-Index hatte einen Wert von +30 / korrigiert von +12. Die Symbolprognose war
zutreffend.
Hochdruckphase 6: Allmählich setzte sich ab dem 24. über Südwestdeutschland die
antizyklonale Strömung von Hoch Ludwiga durch, das bis zum 26. mit seinem Kern über
Großbritannien lag. Am 27. hatte Ludwiga einen Kern über der Nordsee und einen über
Österreich. Der Premeteo-Index hatte sowohl im originalen, wie auch im korrigierten
Premeteo-Index einen einzelnen, negativen Tag. Der geglättete Index blieb in beiden Fällen
über der Nulllinie. Bei Merkur wurden zwei Aspekte mit entgegen gesetzten Impulsen exakt:
Merkur 180° Haumea H und Merkur 30° Sedna T. Der ranghöchste exakte Aspekt des Tages
ist Jupiter 45° Apogäum H*. Die beiden starken Tf-Aspekte Mars 60° Neptun und Mars 135°
Saturn machten sich nicht bemerkbar. Auch am 28. war Hoch Ludwiga mit Kern über dem
Balkan tonangebend. Über der Iberischen Halbinsel lag nun Hoch Marrit, das am 29. mit
seinem Kern um 12 UTC über Frankreich lag. Am 30. befand sich sein Kern über
Südostdeutschland als der Premeteo-Index im positiven Bereich einen letzten Spitzenwert
erreichte. Am Nachmittag, mit dem Exaktwerden von Neptun 72° Quaoar T?* gegen 13 UTC
setzte der Druckfall ein. Der Premeteo-Index summierte über die 7-tägige Hochdruckphase
auf + 164 / korrigiert +80.
Tiefdruckphase 6:  Am letzten Tag des Monats kam unsere Region in den flachen
Randbereich des Tiefs Johnny. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von +16 / korrigiert +3.
 
SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des
prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +415 / korr. +114. Dies entsprach
einer Indexzahl von +20,74 / korr. +5,70 pro Tag.
 
An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des
prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +131 / korr. -84.  Dies entsprach einer
Indexzahl von +11,91 / -7,64 pro Tag.
 
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 10 / korr. 7 Tagen falsch (am 1., 5.
bis 8., 19. bis 22., 24. korr. am 1., 11. bis 13., 21., 22., 24.), an  14 / korr. 9 Tagen richtig und
an 7 / korr. 15 Tagen tendenziell richtig.