November 2013

Auswertung 2013/11

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf November 2013 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Tiefdruckphase 1: Die ersten beiden Tage des Novembers begannen entsprechend dem Premeteo-Index mit einer Tiefdruckwetterlage, die von Tief Erol, das vom Ostatlantik in den Ärmelkanal zog, gebildet wurde. Die Tiefdruckwetterlage setzte sich auch am 3. November durch Tief Friedrich fort, als der Premeteo-Index von -25 auf +30 Punkte nach oben angestiegen war. Der hohe positive Index kam sowohl aus Index 1 mit Pallas- und Sonne-H-Aspekten, aber  auch aus Index 2. Es waren zwei Chiron-Symmetrien, die mit +14 Punkten zu dem hohen Index beigetragen hatten. Chiron-Symmetrien werden bei neu zu erstellenden Prognosen inzwischen nicht mehr verwendet. Bemerkenswert war der Aspekt Var 150 GaZ T?*, der durch die Konjunktion von Venus mit dem Galaktischen Zentrum am 2. und 3. ausgelöst wurde. Ven 150 Var Tf gehört selbst zu den lokal besonders starken Tiefdruckaspekten. Der Premeteo-Index summierte auf +4.
Hochdruckphase 1: Auf sehr niedrigem Druckniveau etablierte sich über das Azorenhoch eine sehr flache Zwischenhochströmung am 4. und 5. November. Trotz des nachfolgenden Durchzugs von Störungen und Niederschlägen durch Tief Godehard und Tief Imko, blieb die Strömung auf niedrigem Druckniveau überwiegend flach antizyklonal bis zum 7. November. Am 5. und 6. war der Premeteo-Index flach negativ gewesen. Der Premeteo-Index summierte auf +13.
Tiefdruckphase 2: Am 8. dehnte sich Tief Horst über dem Nordmeer bis nach dem südwestdeutschen Raum aus. Der Premeteo-Index lag bei +15, so dass dieser Tag eine eindeutige Fehlprognose war. Beachtenswert ist, dass die ganze labile Wetterlage seit dem 4. November mit der Passage von Ceres über das eng gewordene Konjunktionsfeld von Makemake mit dem Supergalaktischen Zentrum zusammenfiel. Vom 7.bis zum 11. war Ceres in Konjunktion mit dem Supergalaktischen Zentrum und damit wurde auch der unbekannte Aspekt  Nep 150 GSZ ?* ausgelöst. Das Verhalten der Atmosphäre würde auf einen zyklonalen Impuls hinweisen. Ebenfalls unbestimmbar war auch die Oppositionssymmetrie Nep 3op Pal Orc  (04) A*?* ? gewesen. Am 8. November, als die Konjunktion von Ceres mit dem Supergalaktischen Zentrum exakt war, erreichte der gigantische Tropensturm Haiyan die Philippinen.
Hochdruckphase 2: Am 9. bei einem Index von +6 setzte sich einen Tag verspätet das Azorenhoch flach durch.
Tiefdruckphase 3: Am 10. brachte Tief Luis über dem Ärmelkanal starke Niederschläge. Der Premeteo-Index betrug +26, aber noch immer war Ceres in Konjunktion mit dem Supergalaktischen Zentrum und löste Neptun 150 GSZ aus. Noch am gleichen Tag stieg mit der Zufuhr von kalter Luft der Druck stark an. Im Kosmogramm kann man sehen, wie sich ein verdichtetes Positionsfeld um das Supergalaktisches Zentrum ausgebildet hatte.
Hochdruckphase 3: Hoch Quintia bewegte sich am 11. vom Atlantik über Frankreich nach Deutschland. Bewölkung und Hochnebel bestimmten dennoch überwiegend das Wetter. Der 12. November hatte als einzelner Tag einen Indexwert von -14. Er stammte aus der Symmetrie Ves 22 Orc Hau  (19)   T* -14 des Vortags,
der bis Mitternacht auf 500 hpa die antizyklonale Strömung in eine Westströmung übergehen  ließ. Eine Okklusionslinie  bildete sich nördlich der Region aus, die von Tief Marcus über dem Nordmeer stammte. Doch blieb in der Bodenschicht die Strömung über Südwestdeutschland sowohl am 12. als auch am 13. überwiegend antizyklonal. Hoch Raily übernahm die Regie und wanderte vom Ostatlantik über Mittel- und Osteuropa in den Balkan. Hoch Susanne folgte am 15. vom Atlantik nach und bestimmte das Wetter bis zum 18, allerdings gab es nur wenig Sonne, sondern überwiegend hochnebelartige Bewölkung. Das Kosmogramm zeigte, dass nun Vesta die sich aufbauende Konjunktion zwischen Makemake und dem Supergalaktischen Zentrum passierte. Ähnlich wie bei Ceres vor rund 10 Tagen, labilisierte sich auch dieses Mal die Atmosphäre deutlich, trotz des hohen, positiven Premeteo-Index. Am 18., als die Konjunktion von Vesta mit Makemake stattfand, erreichte der starke Tropensturm Zoraida Vietnam und verursachte katastrophale Überschwemmungen. In der südwestdeutschen Region setzte sich trotz starker Niederschläge in der Nacht vom 19. zum 20. durch Tief Ruven über dem westlichen Mittelmeer, die zyklonale Strömung noch nicht völlig durch, sondern verblieb ganz flach antizyklonal zwischen dem Hoch Susanne I über dem O-Atlantik und dem Hoch Susanne II über SW-Russland. Tief Ruven brachte vor allem im Mittelmeer zum Teil katastrophale Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +103.
Tiefdruckphase 3: Erst am 21., mit der exakten Konjunktion von Vesta mit dem Supergalaktischen Zentrum, setzte sich sowohl in der Bodenströmung, als auch auf 500 hpa die zyklonale Strömung von Tief Quentin über dem Ärmelkanal durch. Das Tief wanderte nach Süden in den Mittelmeerraum und bestimmte das Wetter auch weiterhin bis zum 23. in unserer Region. Seit dem 19. löste Vesta, ähnlich wie schon Ceres zehn Tage zuvor, den noch unbekannten Aspekt Neptun 150° GSZ  T?*(0/1) aus, und nun scheint es doch recht sicher zu sein, dass dieser Aspekt mit einem zyklonalen Impuls verbunden ist. Der Premeteo-Index summierte auf +23.
Hochdruckphase 4: Hoch Traude westlich Irlands dehnte am 24. ihren Isobarenbereich bis über Deutschland aus. Auf 500 hpa bildete sich eine Nordströmung aus, die maritim-arktische Luft in unsere Region führte und die Atmosphäre stabilisierte. Am 25. und 26. war der Premeteo-Index flach negativ und auf 500 hpa kam es von Norden her zu einem Trogvorstoß, der sich östlich unserer Region am 26. bis nach Italien vertiefte. In der bodennahen Atmosphäre verstärkte sich dagegen massiv vom Irland her das Hochdruckgebiet Traude. Der negative Index kam aus Index 3, da die Konjunktion von Pallas mit Orcus den T*-Aspekt  Orcus 45° Haumea T* -11 auslöste, aber auch den noch völlig unbekannten und höher rangigen Aspekt Orcus 135° Eris. Wenn dieser einen H-Impuls trägt, dann hätten die nun folgenden Tage anders bewertet werden müssen.
Auch am 27., bei Premeteo-Index von -14  und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt dehnte sich Hoch Traude über ganz Deutschland aus. Nur auf 500 hpa war das Höhentief über dem Mittelmeerraum nach Westen  gerückt und unsere Region lag im Bereich seiner zyklonal geformten Isohypsen. Noch immer war im Index 3 Orcus 135° Eris ausgelöst. Das atlantische Hoch bestimmte weiterhin die Wetterlage und setzte sich nun auch auf 500 hpa durch. Es hielt so lange an, wie auch die Pallas-Orcus-Konjunktion im 1°-Exaktheitsbereich war. Am 29. stieß der Trog von Tief Uwe weit nach Deutschland vor, dies zeigte genau das Ende der Konjunktion an. Doch verblieb Südwestdeutschland flach im antizyklonalen Isobarenbereich. Am 30. stieg der Luftdruck bereits wieder kräftig an.

Zusammenfassung
Der November 2013 war ein schlechter Prognosemonat gewesen. Mit 14 Fehlprognosetagen bezüglich des Indexvorzeichens und 12 Fehlprognosetagen bezüglich der Wettersymbole wird er wohl der schlechteste Prognosemonat des Jahres 2013 werden.

Positiv an diesem Monat war, dass die Fehlprognosetage so systematisch gerade dann auftraten, als zuerst Ceres vom 7. bis zum 11.  und dann Vesta vom 19. bis zum 23. mit dem Supergalaktischen Zentrum in Konjunktion kamen und dadurch der unbekannte Aspekt Neptun 150° Supergalaktisches Zentrum (GSZ) ausgelöst wurde. Er hat sich damit nun recht sicher als zyklonaler Impuls erwiesen.

Zwischen diesen beiden Konjunktionsphasen von Ceres und Vesta lag die einzige Hochdruckphase des Monats, die mit dem Premeteo-Index weitgehend übereinstimmte.

Gerade als Vesta ihre Konjunktion mit dem GSZ beendete, kam Pallas mit Orcus in Konjunktion. Es wurden zwei hochrangige Orcus-Aspekte ausgelöst: Orcus 45° Haumea, mit bekanntem zyklonalen Impuls, und Orcus 135° Eris mit unbekanntem Impuls, der aber von beiden Winkelbeziehungen den höheren Rang hat, da die Umlaufbahn von Eris einen größeren Raum umschließt als die von Haumea. Recht eindeutig hat nun Orcus 135° Eris seinen antizyklonalen Impuls gezeigt.

Gerade wegen der Systematik der Fehlprognosetage im Zusammenhang mit den Konjunktionen und ihren Auslösungen, kann das Versagen der Premeteo-Prognose für den Monat November aber auch als ein fruchtbares Scheitern gewertet werden, das letztendlich die Premeteo-Hypothese insgesamt stützt!


SW-D befand sich an 22 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +78, was einer Indexzahl von +3,55 pro Tag entspricht.
 
An 8 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +68, was einer Indexzahl pro Tag von +8,5 entspricht.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 12 Tagen falsch (am 3., 4., 8., 10., 11., 14., 15., 16., 17., 19., 20., 21.)  ), an 9 Tagen richtig und an 9 Tagen tendenziell richtig.


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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.