November 2014

Auswertung 2014/10

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf November 2014 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Hochdruckphase 1: Die antizyklonale Lage des Oktobers setzte sich am 1. und 2. November bei flachem positivem Premeteo-Index fort. Der Kern des Hoch Quinn lag am 1. über Süddeutschland, am 2. bereits über dem Ostbalkan. Der Premeteo-Index summierte auf +8.
Tiefdruckphase 1: Am 3. bewegte sich konform mit dem negativen Premeteo-Index das mächtige Tief Pia vom Nordatlantik nach Westeuropa und bedeckte am 4. ganz Europa bis nach Russland. Der Premeteo-Index bewegte sich vom 4. bis zum 6. wieder im flach positiven Bereich, doch waren dieser Tiefdruckphase zu Beginn des Monats starke T-Impulse vorausgegangen, die sich am 1. und 2. Oktober noch nicht hatten durchsetzen können. Tief Pia bestimmte die Witterung bis zum 5. des Monats. Der Premeteo-Index summierte auf -3.
Hochdruckphase 2: Am 6. dominierte kurzzeitig das Azorenhoch. Der Premeteo-Index lag bei +3 Punkten.
Tiefdruckphase 2: Tief Roswitha bewegte sich vom 7. bis zum 10. von Island nach Großbritannien und dehnte sich über Westeuropa aus. Der Premeteo-Index summierte auf -10.
Hochdruckphase 3: Am 11. bildete sich gemäß dem Premeteo-Index von +13 zwar eine flache antizyklonale Strömung über der Region aus, aber die umgebende, starke Zyklonalität beließ den Luftdruck auf niedrigem Niveau. Deutlich war die durchziehende, antizyklonale Welle auf 500 hpa zu sehen.
Tiefdruckphase 3: Der Luftdruck fiel zum 12. bereits wieder ab und Tief Stefanie über dem Atlantik nahm Einfluss auf unser Wetter. Der Premeteo-Index hatte den Wert von +2.
Hochdruckphase 4: Am 13. setzte sich ein Hochdruckkeil von der Iberischen Halbinsel über Ostfrankreich und Westdeutschland durch, am 14. war es Hoch Robin über NW-Russland, das flach über Deutschland reichte. Der Premeteo-Index summierte auf +16.
Tiefdruckphase 4: Tief Stefanie über dem Atlantik nahm am 15. erneut Einfluss auf unsere Region. Der Premeteo-Index lag noch bei +7. Im Index 2 gab es eine Symmetrie, an dem der Aspekt Eris 135° Orcus beteiligt war, dessen Impuls noch unbekannt ist. Der weitere zyklonale Verlauf des Wetters am 17. und 18. bei hohem positiven Premeteo-Index, weil Eris auch noch an den 120°-H-Symmetrien mit Jupiter und Vesta beteiligt war, lässt einen T-Impuls für Orcus 135° Eris wahrscheinlich werden, aber die Unsicherheit ist diesbezüglich noch groß. Auffallend war für diese Fehlprognosetage das mehrfache Auftreten von Vesta-H*-Aspekten an insgesamt fünf Symmetriebildungen, die den Index nach oben trieben, aber in der Realität völlig wirkungslos blieben. Zu nennen wäre hier die Symmetrie Varuna 144° Neptun, Vesta. Zugleich war aber auch der Aspekt Varuna 150° Galaktisches Zentrum fast-exakt, der mit großer Wahrscheinlichkeit einen starken Tiefdruck-Impuls hat. Die Verknüpfung der unsicheren, aber hochrangigen, fast-exakten Aspekte von Eris und Varuna mit den aktivierten Symmetrien könnte die Fehlprognose verursacht haben. Das heißt, bei der Bewertung der Symmetrien müsste eventuell ähnlich wie bei den Konjunktionen darauf geachtet werden, dass vor allem der ranghöchste an der Symmetrie beteiligte Planet nicht gerade einen fast-exakten, noch höher rangigen Aspekt mit gegenteiligem Impuls bildet. Der Premeteo-Index summierte über die drei zyklonalen Tage auf +31.
Hochdruckphase 5: Am 18. bildete sich bei kräftigem Druckanstieg im Laufe des Vormittags eine Hochdruckzone zwischen dem okkludierten Tief Thea I über Nordwestfrankreich  und dem okkludierten Tief Thea II über Norditalien aus. Durch Nebel und Hochnebel gab es nur vereinzelt Sonnenschein am 19. und 20. Das kräftige, russische Hoch Robin bestimmte nun mit abgeschwächtem Einfluss die Wetterlage bis zum 25. November. In den Tallagen bildete sich häufig Nebel und Hochnebel. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +92.
Tiefdruckphase 5: Während auf 500 hpa noch ein Höhenkeil bestehen blieb, entwickelte sich am 26. durch Tief Wanja über Westfrankreich eine flache, zyklonale Strömung bis Südwestdeutschland. Es war neblig trüb bewölkt, und es kam kaum zu Niederschlag. Am 28. ereichte die Vorderseite des Atlantiktiefs Xandra noch die Region. Der Premeteo-Index summierte auf -27.
Hochdruckphase 6: Am 29. und 30. nahm erneut Hoch Robin über Russland Einfluss und antizyklonalisierte die Strömung. Hoch Robin hatte seine Laufbahn schon am 12. November begonnen. Es wanderte vom Nordmeer über Skandinavien nach Russland, wo es weitgehend stationär wurde. Am 29. lag der Premeteo-Index noch bei -8 Punkten, denn durch die Auslösung von Varuna 150° GaZ durch die Konjunktion von Vesta mit dem GaZ war der H*-Aspekt Vesta 150° Varuna nicht angerechnet worden (nur im alternativen Premeteo-Index), aber im exakten Moment schien er sich doch bemerkbar zu machen, in dem sich das russische Hoch noch mal kurzzeitig verstärkte. Der Premeteo-Index summierte auf -6.

Zusammenfassung:
Die Premeteo-Indexprognose des November 2014 war ursprünglich am 28.10.2012 erstellt worden, wurde aber am 20.2.2014 nachkorrigiert, da der Wetterverlauf im Zeitraum davor zeigte, das Varuna 150° GaZ mit großer Wahrscheinlichkeit einen zyklonalen Impuls vermittelte und dass das Computerprogramm zum Index 3 noch nicht optimal für die lang andauernden Konjunktionen von hochrangigen Positionen, wie denen der Kuipergürtelplaneten untereinander oder mit den Galaktischen Zentren ausgerüstet worden war. Es fehlten noch bestimmte Abfragen, die per Hand nachgearbeitet werden mussten. Der Wetterverlauf des November 2014 zeigte nun, dass die Korrektur sich bewährt hat. (Die korrigierten Tage wurden in den Tabellen rot hinterlegt.)
21 Tage waren bezüglich des Strömungstyps der Wetterlagen richtig prognostiziert. Acht der neun Fehlprognosetage ereigneten sich bei einem Premeteo-Index von unter 10 Punkten. Eine Ausnahme bildete der 17. November, an dem bei einem Index von +28 eine zyklonale Strömung auftrat. Sie hatte mit einer Häufung von Symmetriebildungen zu tun, an denen Vesta beteiligt war und die in der Kombination der Rangordnungen offensichtlich nicht angemessen durchgeführt worden waren. (Siehe Text Fehlprognosen zum 17.11.2014).
Auffallend für die momentane, subjektive Gesamtkonstellation der Erde ist, dass ab dem 4. November der Kuipergürtelplanet Makemake in den Konjunktionsbereich von ±1° mit dem Supergalaktischen Zentrum eingetreten ist und ab dem 30. auch der Kuipergürtelplanet Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum. So werden wir nun Zeuge eines seltenen, kosmischen Positionsverhältnisses. Die Regeln zur Erstellung des Premeteo-Index scheinen sich mit den eingearbeitete Korrekturen zu bewähren und lassen uns gespannt auf die Wetterlagenverläufe der nächsten Monate schauen.

SW-D befand sich an 16 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +126, das einer Indexzahl von +7,9 pro Tag entsprach.
 
An 14 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab -7, das einer Indexzahl pro Tag von –0,5 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 5 Tagen falsch (am 11., 13., 17., 18. und 25.  ), an 11 Tagen richtig und an 14 Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 11/2014

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.