November 2017

Auswertung 2017/11

 Auswertung 2017/11 korrigiert

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf November 2017 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Im Diagramm sind über der Datumsachse die real eingetreten Hoch- und Tiefdruckphasen durch Doppelpfeile eingetragen. Ausschlaggebend für die Evaluation ist der tägliche Premeteo-Index, in der dünneren, roten Linie mit Dreieckspunkten dargestellt. Ein negativer Premeteo-Index zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Tiefdruckströmung, ein positiver Premeteo-Index die Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Hochdruckströmung an.
Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt. Ausschlaggebend ist die Europa-Bodenkarte um 0 UTC, die feiner skalierte 12 UTC-Karte von Mitteleuropa wird nur bei einem Wetterlagenwechsel für die Einordnung des Tages hinzugezogen. Am Ende des Dokuments befinden sich die Tabellen und Konstellationen, die dem Diagramm zugrunde liegen.)

Zusammenfassung:

Der Wetterlagen- und Luftdruckverlauf des November 2017 zeigte in der Darstellung der beiden Diagramme der Originalprognose und der im Index 3 korrigierten Prognose einen erkennbar ähnlichen Schwingungsrhythmus. Diese Tatsache weist auch für die 103. Monatsauswertung der Premeteo-Index-Prognose seit Mai 2009 darauf hin, dass der Lauf der Erde in der Raumzeitgeometrie des Kosmos sich lokal bzw. regional in dem Schwingungsverlauf der Atmosphäre widerspiegelt. Diese Widerspiegelung vollzieht sich durch die auf- und absteigenden Luftmassen der Tief- und Hochdruckgebiete (zyklonale und antizyklonale Strömungen) in Gegenrichtung oder Richtung der Erdgravitation, die gemäß der Relativitätstheorie als ein rein raumzeit-geometrisches Feld angesehen werden kann.  Die Raumzeitparameter des Premeteo-Prognosesystems sind auf 21 Hauptkörper des Sonnensystems, zwei galaktische Zentren und die geometrischen Punkte der Mondknoten und des Mondapogäums beschränkt. Dennoch wird es schon mit einer solch relativ einfachen Systematik möglich, die Existenz der Raumzeitgeodäten durch das Bewegungsverhalten der Atmosphäre sichtbar zu machen, deren frei bewegliche Gasmoleküle gemäß der Relativitätstheorie diesen kosmischen Raumstrukturen folgen müssen.
 
In den Auswertungsstatistiken dieses Monats gab es einige interessante Besonderheiten, die zum Teil widersprüchlich erschienen, zum Teil die Widersprüchlichkeiten auch wieder aufhoben: Der Monat hatte überdurchschnittlich viele T-Aspekte (44, der monatliche Durchschnitt liegt bei 32) und nur eine durchschnittliche Anzahl an H-Aspekten (41, der monatliche Durchschnitt liegt bei 44),  dennoch überwog der Anteil der Hochdrucktage. Andererseits kam es an elf der 19 antizyklonalen Tagen zu Niederschlag, so dass der der Monat überdurchschnittlich bewölkt und nass ausfiel.
Trotz des ähnlichen Schwingungsverlauf von korrigierter und unkorrigierter Prognose, brachte die im Index 3 korrigierte Prognose bessere Ergebnisse in der Auswertungsstatistik. Sie hatte drei Fehlprognosetage weniger, was die richtige Zuordnung zur Wetterlage betraf. Außerdem erreichte der mittlere Premeteo-index pro Tag in den Tiefdruckwetterlagen tatsächlich einen negativen Wert, wie es dem optimalen Fall der Theorie entspricht. Bei der unkorrigierten Prognose blieb der mittlere Premeteo-index pro Tag positiv, war aber deutlich geringer als bei den Hochdruckwetterlagen. Bei der korrigierten Prognose war der mittlere Premeteo-Index pro Tag in den Hochdruckwetterlagen doppelt so hoch wie bei der unkorrigierten Prognose, was die Berechtigung der Korrektur für zukünftige Prognosen wieder bestätigte.
Interessant war nun, dass bei der Auswertung der Symbolprognosen der unkorrigierte Premeteo-Index bessere Ergebnisse zeigte. Es gab 13 / korr. 9 richtige Tage, 11 / korr. 14 tendenziell richtige Tage und 6 / korr. 7 falsche Tage.
Dies hing mit der Tatsache zusammen, dass es in der Bodenatmosphäre zwar 19 antizyklonale Tage gab, während die Region auf 500hpa nur an 5 Tagen unter einer eindeutig antizyklonalen Strömung lag. Der unkorrigierte Premeteo-Index verlief in der ersten Novemberdekade deutlich tiefer im negativen Bereich als der korrigierte Premeteo-Index. Die im Index 3 heraus korrigierten Aspekte waren offensichtlich auf 500 hpa anwesend, sie setzten sich nur nicht bis in die Bodenatmosphäre durch.

Beschreibung der einzelnen Wetterphasen:
Hochdruckphase 1: Am 1. November setzte sich die Hochdruckphase des Oktobers durch Hoch Vera mit Kernen über Frankreich und dem Balkan fort. Es verlagerte sich in den Südmittelmeerraum und über Süddeutschland zeigte sich am 2. ein neuer Hochdruckkern, der sich zum 3. nach Südostfrankreich bewegte und den Namen Wiete erhielt. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf +79 / korr. +66.
Tiefdruckphase 1: Am 4. zyklonalisierte ein Tief über Nordwestfrankreich die Strömung (Premeteo-Index +7 / korr. +19) und in der Nacht zum 5. dehnte sich Tief Jürgen mit Kernen über dem Nordmeer und Südskandinavien bis über unsere Region aus. Allerdings stieg der Luftdruck mit kräftigen Niederschlägen so stark an, dass sich um 12 UTC bereits das Azorenhoch durchgesetzt hatte, und der 5. der folgenden Hochdruckphase 2 zugeordnet werden musste und dem korrigierten Premeteo-Index entsprach.  (Der Fehlprognosetag des 4. November könnte damit zusammenhängen, dass am Vortag um 19:24 UTC Sonne 120° Neptun exakt wurde. Ein Aspekt, der in der Tabelle mit einem W für Wärme gekennzeichnet ist, und tatsächlich trat eine starke Zufuhr warmer Luftmassen ein. Es war der Tag mit der höchsten Tagesmitteltemperatur nicht nur innerhalb der ersten Monatsdekade, sondern auch des ganzen Monats. Möglicherweise stand dieser Sonne-Neptun-Aspekt auch in einer strukturell intensivierenden Verbindung mit Neptun 72° Quaoar T?*, der im unkorrigierten Index 3 nur im alternativen Index angerechnet und im korrigierten Index 3 gar nicht angerechnet wurde.) Der Premeteo-Index des 4. hatte einen Wert von +7 / korr. +19.
Hochdruckphase 2: Die Region lag am 5. und 6. im Isobarenbereich des Azorenhochs. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige nasse und trübe Hochdruckphase auf -20 / korr. +4.
Tiefdruckphase 2: Am 7. nahm Tief Karl mit Kern über Korsika-Sardinien die Regie, am 8. lag ein flacher Tiefdruckkern über Süddeutschland. Der Premeteo-Index summierte über die 2-tägige Tiefdruckphase auf -31 / korr. -14.
Hochdruckphase 3: Deutschland lag am 9. um 0 UTC in einer flachen antizyklonalen Zone zwischen dem Azorenhoch und Hoch Xandy mit Kern über Südwestrussland. Es verstärkte sich zum 10. und zog seinen Isobarenbereich am 11. nur langsam zurück, obwohl sich der zyklonale Witterungstypus an diesem Tag schon mit anhaltendem Regen und starkem Wind durchsetzte. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf -12 / korr. +3.
Tiefdruckphase 3: Mit kräftigen Niederschlägen und stürmischem Wind überquerte Tief Numa am 12. Deutschland relativ rasch. Im Hochschwarzwald fiel Schnee. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -19 / korr. -14.
Hochdruckphase 4: Der Premeteo-Index erreichte erst am 13. November seinen tiefsten Wert, und auf 500 hpa verlagerte sich der Kern des Höhentrogs tatsächlich nach Deutschland. Sein Kältezentrum lag um 0 UTC direkt über Südwestdeutschland. Dies war ein auffallender und rascher Vorstoß sehr kalter Höhenluft nach Süden gegenüber dem Vortag. In der Bodenatmosphäre dehnte sich im Laufe des Tages mit der eingeflossenen Kaltluft Hoch Yaprak mit Kern über dem Ostatlantik bis über ganz Deutschland aus. Es bestimmte auch noch vom 14. bis zum 16. zum Teil mit Sonnenschein, zum Teil mit dichtem Nebel die Wetterlage. Der kalte Kern des Höhentiefs verlagerte sich über das Tyrrhenische Meer nach Süditalien, wobei es eine geschlossene T-Zelle bildete, sich allmählich jedoch erwärmte und abschwächte. Das dazugehörige Bodentief Numa brachte dem Mittelmeerraum ungewöhnlich starke Niederschläge und Überschwemmungen in Griechenland. Der 16. hatte als einzelner Tag einen negativen Premeteo-Index von -10. Da vom 15. bis 17. jeden Tag ein Hf-Aspekt auftrat und auch der alternative Premeteo-Index im positiven Bereich verlief, war an diesem Tag nur eine schwache Luftdruckabsenkung zu erkennen und der Wechsel der südwestdeutschen Region in den Isobarenbereich zu Hoch Zoe über Irland am 17. November. Hoch Zoe bestimmte auch am 18. noch die Wetterlage. Aber es kam seit dem 13. fast täglich zu Niederschlägen und das Wetter stimmte mit dem wechselhaften Charakter, den der Premeteo-Index anzeigte, überein. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckwetterlage auf -32 / korr. -24.
Tiefdruckphase 4: Am 19. wurde Hoch Zoe von Tief Peter IV mit Kern über Südskandinavien, in das noch zusätzlich eine kleine Störung über Nordostfrankreich eingebettet war, zurückgedrängt. Der Premeteo-Index hatte einen Wert von -2.
Hochdruckphase 5: Bei negativem Premeteo-Index am 20. übernahm Hoch Zoe erneut die Regie. Sein Kern verlagerte sich zum 21. von Frankreich nach Südwestdeutschland. An diesem Tag hatte der Premeteo-Index einen Wert von +10. Bei fallendem Luftdruck und Premeteo-Index -10 verblieb die Region jedoch im Bereich von Hoch Zoe, dessen Kern am 22. über den Ostalpen lag. Auf 500 hpa hatte sich eine starke antizyklonale Strömung über dem Mittelmeerraum ausgebildet, die einen Vorstoß von Tief Reinhard mit Kern bei Schottland in den südwestdeutschen Raum verhinderte. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Hochdruckphase auf -7.
Tiefdruckphase 5: Erst am 23. konnte sich Tief Reinhard über ganz Deutschland ausdehnen. Es wurde am 24. noch verstärkt durch Tief Sebastian mit Kern über Südwestfrankreich, das auch am 25. noch das Wetter über unserer Region bestimmte, als sich der Premeteo-Index bereits wieder im positiven Bereich befand. Die Sonne hatte am 23. und 24. eine Abfolge der Aspekte: Sonne 144° Uranus T, Sonne 120° Varuna A, Sonne 30° Apogäum T, Sonne 60° GSZ H und Sonne 45° Pluto T. Möglicherweise hatte der ranghöchste dieser Aspekte mit dem Galaktischen Zentrum den geringsten Lokalbezug. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf +27 / korr. +17.
Hochdruckphase 6: Am 26. und 27. bestimmte Hoch Anke über dem Ostatlantik die Wetterlage. Der Premeteo-Index summierte auf +33 / korr. 20.
Tiefdruckphase 6: In Übereinstimmung mit dem Premeteo-Index setzte sich am 28. mit kräftigem Wind Tief Torsten über der Nordsee durch, auch am 29. blieb es mit Kern über Südschweden noch wetterbestimmend. Der Premeteo-Index hatte einen positiven, am 30. aber wieder einen negativen Wert. Am 30. bildete Tief Torsten noch einen Kern über Dänemark aus. Der Premeteo-Index summierte über die 3-tägige Tiefdruckphase auf -22 / korr. -19.
SW-D befand sich an 19 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +32 / korr. +62. Dies entsprach einer Indexzahl von +1,68 / korr. +3,26 pro Tag.
An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +8 / korr. -13. Dies entsprach einer Indexzahl von +0,73 / korr. -1,18 pro Tag.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 6 / korr. 7 Tagen falsch (am 2., nur korr. 4., 21., 22., 24. bis 26.), an 13 / korr. 9 Tagen richtig und an 11 / korr. 14 Tagen tendenziell richtig.


 

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Kosmogramm 11/2017

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.