Oktober 2013

Auswertung 2013/10

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grau{tiframe linktext:="Glossar" width:="650" height:="400" url:="http://www.premeteo.com/de/forschung/glossar.html"}

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Oktober 2013 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)


Hochdruckphase 1: Hoch Karin über Skandinavien bestimmte die ersten Tage des Oktober bis zum 4. entsprechend dem Premeteo-Index das südwestdeutsche Wetter. Der Premeteo-Index summierte auf +45.
Tiefdruckphase 1: Am Abend des 4. Oktober griff der Trog von Tief Werner, das sich in den vorangegangenen Tagen mit seinem Kern vom Ostatlantik nach Norden bis nach Jan Mayen bewegt hatte, auf unsere Region über. Es kam zu starken Niederschlägen, der Kern des Tiefs bewegte sich nach Südostdeutschland, dann nach Norditalien am 7. Oktober. Dabei bildete sich über Deutschland die Hochdruckbrücke Liane aus. Diese ließ den Luftdruck ansteigen, doch blieb die südwestdeutsche Region noch diesen einen Tag im Isobarenbereich des Tiefdruckgebiets über dem Mittelmeerraum, ebenso auf 500hpa. So blieb es auch entsprechend dicht bewölkt. Der Premeteo-Index summierte auf -12.
Hochdruckphase 2: Am 8. und 9.kam Südwestdeutschland auf Meeresniveau in den Isobarenbereich von Hoch Liane mit Kernen über Westfrankreich und Tschechien. Auf 500 hpa blieb die zyklonale Strömung bestehen. Der Premeteo-Index belief sich auf -2.
Tiefdruckphase 2: Am 10. und 11. hatte der Premeteo-Index vorübergehend hohe Werte, während Tief Xenon von Skandinavien nach Deutschland vordrang, starke Niederschläge und eine starke Abkühlung brachte. Die Fehlprognose kam am 10. durch den Mondknoten-Aspekt QUA 45 KN1 H* (12/2), er war mit +11 Punkten eingerechnet worden, aber er fand sich im realen Wetterablauf überhaupt nicht wieder. Stattdessen setzten sich die beiden T-Aspekte von Mars und Venus intensiv durch: Mar 120° Gaz und Ven 90° Nep, wobei letzterer ein typischer Aspekt für Kaltlufteinbrüche ist. Am 11. kam der hohe, positive Wert durch eine Symmetrie zustande. Es standen zwei gegenläufige Venussymmetrien zur Wahl: Ven 23 Sat GaZ  (10)   H*(12,5/2) +14 und Hau 44 Ven Orc  (20) T  T*  T -14. Aus Gründen der Rangfolge wurde die erste ausgewählt, aber wegen Mar 120° Gaz T hätte dies wohl nicht ausgewählt werden dürfen. Das Tief Xenon war vor allem auch auf 500 hpa als geschlossener Wirbel besonders ausgeprägt vorhanden. Mars hatte nicht nur den T-Aspekt mit dem Galaktischen Zentrum, sondern auch einen 72°-Winkel zum aufsteigenden Mondknoten. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +22.
Hochdruckphase 3: Ein Hoch über den Alpen bescherte am 13. etwas Sonne. Der Premeteo-Index betrug +4.
Tiefdruckphase 3: Am 14. und 15.nahm wiederum Tief Xenon über Großbritannien bzw. Nordsee Einfluss auf die südwestdeutsche Region. Am 15. setzte sich vor allem der Index 1 mit seinen -13 Punkten durch. Es waren zwei Mars- und zwei Venus-T-Aspekte. Die angerechnete H-Symmetrie mit dem Supergalaktischen Zentrum kam nicht zum Zuge. Es gab besonders starke und anhaltende Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte auf -2.
Hochdruckphase 4: Am 16. kam die Region unter Hochdruckeinfluss. Das Hoch Nastassja bewegte sich über Frankreich nach Süddeutschland und bestimmte die Strömung bis zum 18. Der Premeteo-Index summierte auf +59.
Tiefdruckphase 4: Im Laufe des 19., bei überwiegend klarer Atmosphäre und viel Sonnenschein, dehnte sich der Isobarenbereich von Tief Yannik I über dem Ostatlantik bis über unsere Region aus. Zu Niederschlägen kam es erst in der Nacht und am nächsten Tag bei bereits wieder steigendem Druck. Der Premeteo-Index zeigte für diesen Tag mit +7 eine steile Spitze nach unten, blieb aber im positiven Bereich. Ebenso blieb auf 500hpa eine antizyklonale Strömung flach erhalten.
Hochdruckphase 5: Am 20., bei steigendem Druck und starken Niederschlägen,  kam die Region wieder in den Bereich von Hoch Nastassja, das nun mit seinem Kern schon über dem Südostbalkan angekommen war. Es bewegte sich weiter bis in die Türkei und bestimmte dabei weiterhin bis zum 22. flach die Strömung unserer Region. Am 21. war der Premeteo-Index mit -2 falsch, aber es gab einen richtigen, positiven alternativen Premeteo-Index von +6. Dies war durch eine Prognoseunsicherheit mit zwei Venus-Aspekten gewesen, die mit gegensätzlichem Impuls auftraten: VEN 144 JUP Hf 0/+8 und VEN 72 GSZ T -2 / 0
Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +24.
Tiefdruckphase 5: Am 23. stieß Tief Zenith mit seinem Trog nach Süden vor. Der Premeteo-Index hatte 0 Punkte.
Hochdruckphase 6: Der Druck stieg recht rasch wieder an und bestätigte eine Sonderregel zur Konjunktion von Mars mit Orcus, der ein H-Aspekt ist und auch dominant über den hochrangigen Auslöseaspekt Orc 45 Hau T-11 blieb. Dies wurde im November 2011 entdeckt und hat sich nun bei der Wiederkehr bestätigt und eine Fehlprognose verhindert. Hoch Oldenburgia über dem südrussischen Raum beherrschte die Wetterlage bis zum 26. Der Premeteo-Index summierte auf +35.
Tiefdruckphase 6: Der Premeteo-Index hatte am 27. plus 20 Punkte, aber der alternative Index -4. Es waren wieder zwei Venus-Aspekte mit gegenteiligem Impuls: VEN 150 JUP Tf K 0/-8 und VEN 144 VAR H +2/0. Die Tiefdruckströmung von Tief Burkhard über dem Nordostatlantik setzte sich durch. Es wehte ein starker, böiger Wind. Tief Christian übernahm die Regie am 28. von Großbritannien aus und an diesem Tag wies auch der Premeteo-Index einen negativen Wert von -9 auf. Der Premeteo-Index summierte auf +11.
Hochdruckphase 7: An der Rückseite von Tief Burkhard-Christian strömte am 29. kalte Luft nach Mitteleuropa, die die Atmosphäre in der Bodenschicht stabilisierte und das Hochdruckgebiet Petra ausbildete während auf 500 hpa die Strömung entsprechend dem Premeteo-Index, der am 30. und 31. je -15 Punkte anzeigte, zyklonal blieb. Die Tagesmitteltemperatur hatte in Lahr am 28. Oktober +17,8°C betragen, am 31. waren es nur noch 4,6°C! So hatte hier die Abweichung von den kosmischen Vorgaben ihren Grund, wie so oft, in starken thermodynamischen Bedingungen der bodennahen Atmosphäre. Der negative Index kam am 30. aus der Symmetrie Cer 22 Orc Hau  (07)   T* -14, die begleitet war von der bis jetzt nicht bewertbaren Symmetrie Mak 2 GSZ Cer  (07) ?  H*  ?. Der Premeteo-Index summierte auf -25.


Zusammenfassung:
Mit 10 Fehlprognosetagen bezüglich des Premeteo-Index-Vorzeichens war die Prognose durchschnittlich ausgefallen. Fünf der Fehlprognosetage hatten nur einen flachen Premeteo-Index, in 4 Fällen entsprach die Strömung auf 500 hpa weiterhin dem Index, in einem Fall war ein richtiger, alternativer Index angegeben worden. So waren es eigentlich nur der 10. und der 12. Oktober, die eine wirklich gravierende Fehlprognose darstellten, deren konstellatorischer Hintergrund ausführlich in der Beschreibung des Wetterlagenverlaufs erörtert wird.

Die Symbolprognose hatte mit 8 flachen zu 9 richtigen Tagen ein schlechtes Verhältnis und der Anteil der tendenziell richtigen Tage war mit 14 hoch, was immer wieder zeigt, wie sehr die Bewölkung neben den Strömungsbedingungen doch von den Temperatur und Feuchtigkeitsverhältnissen der Luftmassen abhängt.


SW-D befand sich an 19 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +140, das einer Indexzahl von +7,37 pro Tag entspricht.
 
An 12 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergibt +26, das einer Indexzahl pro Tag von +2,17 entspricht.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 8 Tagen falsch (am 1, 10, 11, 20., 25., 27., 30., 31.  ), an 9 Tagen richtig und an 14 Tagen tendenziell richtig.


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Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.