Oktober 2014

Auswertung 2014/10

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

alt

Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

alt

Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


alt

Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


alt

Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

alt

H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Oktober 2014 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Im Diagramm sind über der Datumsachse die real eingetreten Hoch- und Tiefdruckphasen durch Doppelpfeile eingetragen. Ausschlaggebend für die Evaluation ist der tägliche Premeteo-Index, in der dünneren, roten Linie mit Dreieckspunkten dargestellt. Ein negativer Premeteo-Index zeigt die Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Tiefdruckströmung, ein positiver Premeteo-Index die Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Hochdruckströmung an.
Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt. Ausschlaggebend ist die Europa-Bodenkarte um 0 UTC, die feiner skalierte 12 UTC-Karte von Mitteleuropa wird nur bei einem Wetterlagenwechsel für die Einordnung des Tages hinzugezogen. Am Ende des Dokuments befinden sich die Tabellen und Konstellationen, die dem Diagramm zugrunde liegen.)

Hochdruckphase 1: Der Oktober setzte die Hochdruckwetterlage, die schon am 21. September begonnen hatte, fort. Der Premeteo-Index lag bei -16, der alternative Index jedoch bei +13. Auf 500 hpa war die Strömung für diesen einen Tag flach zyklonal. Der alternativer Premeteo-Index war positiv, weil Var 150 GaZ T?*(1/4) im Index 3 nicht angerechnet wurde, und noch immer bestand die Dreifach-Konjunktion aufst. Mondknoten, Haumea, Pallas in 45° zu Orcus H*. Hoch Mario über Frankreich bestimmte die Wetterlage vom 1. bis zum 3. Oktober, dann kam die Region unter den Einfluss von Hoch Lutz über Weißrussland. Die Luftdruckkurve erreichte am 2. ein Maximum mit der Winkelbeziehung Saturn 144° Uranus Hf*, der sich für unser Gebiet schon als besonders starker, antizyklonaler Impuls erwiesen hat. Der Kern von Hoch Mario lag um 0 UTC über der Region. Hoch Mario bestimmte auch am 3. das Wetter, während am 4. und 5. Hoch Lutz über dem östlichen Europa und am 6. Hoch Nikolai über Nordwestrussland mit abnehmender Tendenz noch für eine flache antizyklonale Strömung über dem südwestdeutschen Gebiet sorgten. Der Premeteo-Index summierte auf +61.
Tiefdruckphase 1: Trotz hohem Premeteo-Index von +14 und +46 Punkten kam die Region am 7. und 8. durch Tief Katrin über dem Nordostatlantik und Großbritannien in den Bereich einer sehr warmen, zyklonalen Südwestströmung. Am 7. gab es lokal auch länger anhaltenden Niederschlag, während es am 8. am Nachmittag auch zu sonnigen Auflockerungen kam. Hintergrund für diese auffallende Fehlprognose war, dass die Sonne am 6. in 72° zu Quaoar kam und damit eine 72°- Symmetrie mit Neptun zu Quaoar bildete. Neptun 72° Quaoar war aber nicht mehr im 1°-Toleranzbereich und daher wurde im Index 2 diese Symmetrie nicht mehr ausgewiesen. Aber die Sonne mit ihrer schnellen Bewegung und großen, räumlichen Ausdehnung aktivierte Neptun 72° Quaoar in der Symmetrie dennoch. Am 8. kommt es zu einem Zustrom sehr warmer subtropischer Luft. Der hohe Premeteo-Index kam mit 21 Punkten aus Index 2 mit Neptun-H-Symmetrien, die angerechnet worden waren, aber nun wegen Neptun 72° Quaoar ausfielen. Am 9. und 10. wiederholt die Venus den gleichen Strukturprozess und das mächtige Tief Katrin hält weiterhin von Großbritannien aus die Region im Griff. Am 9. waren in Genua 300 Liter Niederschlag gefallen und die Stadt stand teilweise unter Wasser. Die Tagesmitteltemperatur betrug an diesem Tag in Lahr für Oktober auffallende 18°C bei lediglich 2,1 h Sonnenschein. Zum Strukturgeschehen der starken Erwärmung gehören auch die 144°- Aspekte von Sonne und Venus mit Neptun. T-System Katrin beherrschte die Wetterlage bis zum 11. In der Nacht zum 12. bildete sich ein flacher Hochdruckkeil vom Mittelmeerraum aus, doch kam die Region im Laufe des Tages in den Isobarenbereich von Tief Lydia, das von der Iberischen Halbinsel nach Frankreich zog. Der Premeteo-Index lief steil in den positiven Bereich auf +23 Punkte am 12. Oktober, wies aber für diesen Tag auch einen alternativen Premeteo-Index von -17 auf. Anlass war die Konjunktion der Sonne mit dem aufsteigenden Mondknoten bei gleichzeitigem Winkel von 60° zu Mars. Mars 60° aufst. Mondknoten ist ein starker Tiefdruckaspekt, Sonne 0° aufst. Mondknoten ist ebenfalls ein T-Aspekt, aber Sonne 60° Mars ist ein H-Aspekt. Es zeigte sich nun, dass die Mondknoten-Aspekte den stärkeren Lokalbezug hatten, so wie es im alternativen Index ausgewiesen war. Am 13. Oktober war der Index mit +13 noch immer im positiven Bereich, aber die zyklonale Impulsierung blieb weiter bestehen und setzte sich auch am 14. und 15., wieder bei negativem Premeteo-Index, durch Tief Livia fort. Am 13. standen die beiden Winkelbeziehungen Pallas 60° Galaktisches Zentrum H* und Merkur 60° Galaktisches Zentrum Tf zueinander in Konkurrenz, als Merkur in Konjunktion mit Pallas trat. Auch hier hatte der Tf-Aspekt offensichtlich den größeren Lokalbezug. Am 15. hatte sich das mächtige Tief Margit über dem mittleren Nordatlantik ausgebildet, während Tief Livia in zwei kleinere Kerne über den Beneluxländern und dem Baltikum zerfiel. Am 16. und bis in den Vormittag des 17. verursachten noch Ausläufer von Tief Margit lokal starke Niederschläge. Der Premeteo-Index summierte über die ganze Phase auf +78 Punkte, das lag vor allem an den hohen Indizes der vier Fehlprognosetage vom 7., 8., 12, und 13. Oktober.
Hochdruckphase 2: Entsprechend dem Premeteo-Index konnte sich Tief Margit am 17. nicht nach Europa hinein bewegen. Es blieb stationär über dem Atlantik und mutierte zu Tief Noa. Über den Alpen bildete sich eine Hochdruckzelle in einem Keil vom Mittelmeerraum aus. Am 19. reichte Hoch Oz von Osteuropa über ganz Deutschland, wanderte am 20. mit dem Kern nach Südostbalkan, und ein kleines Hoch über den Westalpen bestimmte noch die Wetterlage über dem südlichen Deutschland, allerdings mit einer schon überwiegend geschlossenen Wolkendecke. Es kam am Abend zu Niederschlägen, doch blieb auch noch am 21. bis in den frühen Nachmittag ein flacher Hochdruckkeil von der Iberischen Halbinsel über Frankreich und Deutschland bestehen. Ab Mittag fiel dann der Luftdruck steil nach unten, erreichte gegen 18 Uhr sein Minimum mit dem Durchgang eines Gewitters, Sturmböen und Niederschlägen und stieg dann mit dem Zustrom maritimer Polarluft ebenso kräftig wieder an, so dass bis zum Mittag des 22. wieder eine antizyklonale Strömung am Boden vorhanden war. Auf 500 hpa jedoch befand sich die Region am 22. um 0 UTC entsprechend dem Premeteo-Index von -15 genau im Bereich der Zentralachse eines Trogs, dessen Kern über Norddeutschland-Dänemark lag. Am 23. und 24. nimmt das Wetter im Bereich der absinkenden, kalten Luftmassen einen ganz anderen Verlauf, als der im negativen Bereich liegende Premeteo-Index prognostizierte. Es bildete sich eine Hochdruckbrücke zu dem sehr kalten Hoch Pitter über Russland aus, in dessen Isobarenbereich die Region am 25. schließlich zu liegen kam. Der negative Index kam am 22. und 23. durch zwei Chiron-Symmetrien mit jeweils -7 Punkten zustande. Chiron-Symmetrien werden inzwischen nicht mehr verwendet, was sich nun als richtig erweist. Am 23. und 24. spielten zusätzlich Ceres 120° Varuna Tf*  und Mars 150° Varuna Tf im Index 1 eine Rolle. Ceres trat parallel zu Eris am 24. in Beziehung mit Ceres 144° Eris H*, die im Prinzip eine höhere Rangordnung wie mit Varuna hat, jene wurde wegen Tf* bevorzugt. Aber hier zeigte sich, dass in diesem Fall die Rangordnung bedeutsamer war. Der Mars-Tf-Aspekt mit Varuna kam nicht zum Tragen. Es trat nur ein leichter Luftdruckfall ein. Es fiel auf, dass sich Mars in dieser Zeit etwa doppelt so schnell bewegte, als es seiner mittleren Umlaufgeschwindigkeit um die Sonne entsprach. Und er bewegte sich auf zwei hochrangige H-Aspekte zu, die mit Sedna und Makemake am 27. exakt wurden.  Die Reihe der Fehlprognosen setzte sich auch am 26. noch fort. Es wurde die Dreier-Konjunktion Venus-Pallas-Sonne exakt und das starke, russische Hoch Pitter (1040 hpa) dehnte seinen Einfluss weiter nach Westen bis nach Frankreich aus. Möglicherweise hat der russische Raum einen besonderen Lokalbezug zu dieser Dreier-Konjunktion. Nicht-symmetrische Beziehungen zwischen drei Planeten, lassen sich nicht durch Aufteilung in Zweierbeziehungen synthetisieren, das zeigt sich immer wieder. Das übergeordnete Ganze ist dann oftmals anders als die Summe seiner Teile. Solche Tage sind häufig durch Fehlprognosen gekennzeichnet.
Am 27. ist der Premeteo-Index durch die zwei oben erwähnten Mars-H-Aspekte wieder konform mit dem realen Wetterverlauf. Wetter bestimmend ist noch immer das gewaltige Hoch Pitter über Russland mit seinen arktischen Luftmassen, das sich etwas weiter nach Süden verlagert hat. Dies blieb so auch am 28. und 29., wobei das Teilhoch mit Kern über den Alpen von den Berliner Meteorologen den Namen Qinn erhielt. Der Premeteo-Index verlief ab dem 27. überwiegend im flach positiven Bereich und die Witterung gestaltete sich entsprechend. Hoch Qinn lag am 31. Oktober mit seinem Kern über den Ostalpen. Der Premeteo-Index summierte über die 13-tägige Hochdruckphase nur auf +19.

Zusammenfassung:
Der Oktober 2014 zählte mit 11 Fehlprognosetagen zu den schlechten Prognosemonaten dieses Jahres. Er zeichnete sich mit seinen 18 Konjunktionen durch eine starke Häufung von Konjunktionen aus. Der Monatsdurchschnitt liegt des Jahres 2014 liegt bei nur 10 Konjunktionen. Immer wieder zeigt sich, dass sich bei Häufung von Konjunktionen ebenfalls die Fehlprognosen häufen. Insbesondere auch wenn Dreier-Konjunktionen auftreten. Dadurch entstehen geometrische Beziehungen zwischen drei und mehr Körpern, die sich nicht aus den einzelnen Zweierbeziehungen zusammensetzten lassen, sondern eine individuelle Einheit höherer Ordnung darstellen, deren Impuls nur empirisch festgestellt und nicht synthetisiert werden kann. Für den Premeteo-Index konnten bisher nur die Impulse von Winkelbeziehungen zwischen zwei Körpern ermittelt werden.

Besonders auffallend waren die Fehlprognosen vom 7., 8. und 9. Oktober, als bei sehr hohen, positiven Premeteo-Index-Werten eine Tiefdruckwetterlage eintrat. Sie hatte offensichtlich mit einer Aktivierung einer Symmetrie durch die relativ zur Erde rasch fortschreitende Sonne zu tun, in der Quaoar in 72° zur Sonne und zu Neptun kam (siehe genaue Beschreibung im Text zum Wetterlagenverlauf). Bei den Fehlprognosen vom 22. bis 26. Oktober, bei denen der Premeteo-Index im negativen Bereich verlief, spielte zum Teil der Zustrom kalter Luftmassen, die die Atmosphäre durch ihre Absinkbewegung antizyklonierten, eine Rolle. Die Region kam in den Einfluss des russischen Kältehochs Pitter. Andererseits fiel konstellatorisch die schnelle Relativbewegung des Mars zur Erde auf, der sich doppelt so schnell bewegte, als es seiner mittleren Umlaufgeschwindigkeit entsprach und die Tiefdruckaspekte möglicherweise zugunsten der nachfolgenden, höher rangigen H-Aspekte „übersprang“.
Am 26. wurde als Unsicherheitsfaktor die Dreier-Konjunktion Venus-Pallas-Sonne exakt.

SW-D befand sich an 21 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +80, das einer Indexzahl von +3,81 pro Tag entsprach.
 
An 10 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +73, das einer Indexzahl pro Tag von +7,3 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 8 Tagen falsch (am  5., 7., 8., 12., 13., 17., 21. und 24.), an 12 Tagen richtig und an 11 Tagen tendenziell richtig.

 

kosmogramm-link
link-arrow-grau

Kosmogramm 10/2014

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.