Oktober 2015

Auswertung 2015/09

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Oktober 2015 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Hochdruckphase 1: Der 1. Oktober setzte die Hochdruckwetterlage von Ende September fort durch Hoch Netti mit Kernen über Großbritannien und Polen. Der Premeteo-Index hatte den Wert +15.
Tiefdruckphase 1: Am 2., noch bei hohem, positiven Premeteo-Index und bei weiterhin sonniger, milder Witterung, kam die Region in den Isobarenbereich des okkludierten, flachen Tiefs Quirin über der Biskaya. Allerdings gab es am 2. auch einen alternativen Index von +4, der mit der Realität besser übereinstimmte, weil hier die Neptun-H-Symmetrie Neptun 3op Mars Jupiter wegen dem zum Prognosezeitpunkt unbekannten Aspekt Neptun 72° Quaoar nicht angerechnet worden war. Erst im Juli 2014 war sein T*-Impuls evident geworden und bestätigte sich nun auch in dieser Konstellation. Er hätte bei Einrechnung die flache Zyklonalität dieser Tiefdruckphase gut zum Ausdruck gebracht. Am 3. und 4. erst fiel der Premeteo-Index bis zur Nulllinie. Am 5. und 6., als der Premeteo-Index wieder steil nach oben ging, kam die Region zunächst unter den Einfluss von Tief Quirin über dem Ostatlantik und dann in den Bereich von Tief Rolf, das sich am 6. südlich von Irland befand und am 7. rasch über Großbritannien hinweg in die nördliche Nordsee zog. Die Sonne bildete am 5. und 6. Oktober T-Symmetrien (siehe Index 2 in den Tabellen), die zum Teil der Regel entsprechend nicht berechnet wurden, die aber in dieser Konstellation möglicherweise eine stärkere regionale Bedeutung hatten. Andererseits war offensichtlich bedeutsam, dass Mars eine Konjunktion mit Orcus hatte und damit das exakte Rechteck berührte, das sich seit dem 28. September 2015 durch Haumea, Orcus, Eris und Neptun bildete. Dieses Rechteck ist eine den Einzelaspekten übergeordnete seltene, kosmo-geometrische Konstellation der ranghohen Körper des äußeren Sonnenraums, deren Impulswirkung nicht vorherbestimmt werden konnte. Es wird interessant werden, wenn weitere Himmelskörper die Rechteckpositionen passieren werden. (Am 15. wird es die Sonne in einer Konjunktion mit Haumea sein.) Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Phase auf +55 (alternativ auf +41).
Hochdruckphase 2: Über der südwestdeutschen Region hatte sich am 7. bis zur Mittagszeit die Strömung schon auf die antizyklonale Lage von Hoch Petra eingestellt, das sich mit seinem Kern von Nordwestspanien über die Biskaya zum Ärmelkanal bewegte. Am 10. war es über Großbritannien angekommen und vereinigte sich am 11. mit dem über Skandinavien liegenden Hoch Oldenburgia, das bei gefallenem Luftdruck seinen Einfluss noch flach über ganz Deutschland geltend machte. Auf 500 hpa lag eine flache zyklonale Strömung, die (wie oben schon erwähnt) mit großer Wahrscheinlichkeit der Dauerauslösung Neptun 72° Quaoar geschuldet war. Am 12. befand sich die Südwestdeutsche Region genau zwischen Hoch Oldenburgia über der Ostsee und dem bereits aufgefüllten Tief ex Joaquin, dessen Kern über dem Westen der Iberischen Halbinsel lag. Die Nacht war klar und auffallend kalt gewesen und im Luftdruckverlauf wurde die planetarische Sonnenwelle sichtbar, was den überwiegend antizyklonalen Einfluss von Hoch Oldenburgia in der Bodenatmosphäre für diesen Tag anzeigte. Der Premeteo-Index summierte über die gesamte Hochdruckphase auf +145.
Tiefdruckphase 2: Am 13. modulierte das Wellen-Tief Stefan über der Schweiz den Isobarenverlauf so, dass Deutschland in seinen Einflussbereich kam, dabei blieb das Wetter aber sehr ruhig mit aufgeklarter, kalter Atmosphäre in der Nacht und Hochnebelbewölkung am Tage. Vor allem hatte sich jedoch auf 500 hpa eine kalte Zelle mit geschlossenen Isohypsen (Kaltlufttropfen) mit Kern über den Niederlanden ausgebildet. Der Premeteo-Index hatte nach wie vor hohe positive Werte und stimmte mit dieser Entwicklung in der Höhe nicht überein. Der Kaltlufttropfen vertiefte sich in den folgenden Tagen noch etwas, blieb dabei fast stationär über dem deutsch-französischen Grenzgebiet und führte am 14. an einigen Orten Deutschlands laut Berliner Wetterkarte zu den frühesten, ersten Schneefällen seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen. Im südwestdeutschen Raum blieb die Bodenatmosphäre relativ stabil. Am 15. hatte das Höhentief seine maximale Vertiefung mit einem Kern über Nordostfrankreich bei 548 gpdm und -28°C erreicht. Der 15./16. war auch der Zeitpunkt, an dem die Aktivierung von Neptun 72° Quaoar im Index 3 endete! Das Höhentief bewegte sich nach Süden in den Golf von Genua, wo es deckungsgleich mit dem dortigen Bodentief Stefan wurde. Von da wanderte es mit seinem Höhenkern nach Nordosten und erreichte am 17. Süddeutschland. Die Abweichung des Wetterlagenverlaufs vom positiven Premeteo-Index zwischen dem 13. und 16. Oktober wurde von komplexen Konstellationen begleitet:

So fand der H*-Aspekt Saturn 60° GSZ statt, als sich das Supergalaktische Zentrum in Dreier-Konjunktion mit Makemake und dem rückläufigen Merkur befand. Die maximale Vertiefung des Kaltlufttropfens auf 500 hpa fand zudem am 15. Oktober statt, als die Sonne durch ihre Konjunktion mit Haumea, die für sich gesehen keinen Impuls trägt, das seit dem 28. September im Kosmogramm bestehende, exakte Rechteck zwischen Haumea, Orcus, Eris und Neptun passierte. Als Mars am 6./7. Oktober Orcus passierte, trat ebenfalls eine Zyklonalisierung der Atmosphäre ein (siehe oben). Am 17. kam noch die Venus in Konjunktion mit Orcus und verstärkte damit den linken, oberen Eckpunkt des kosmogeometrischen Rechtecks. Solange blieb die Witterung unverändert, wenngleich sich nun die Bodenatmosphäre weiterhin stabilisierte, während auf 500 hpa unvermindert der Kaltlufttropfen mit seinem Kern über dem süddeutschen Raum verblieb. Der Premeteo-Index summierte auf +86.
Hochdruckphase 3: Die Okklusionslinie über dem norddeutschen Raum blieb am 18. und 19. weiterhin bestehen, ebenso der Kaltlufttropfen auf 500 hpa, aber die Bodenatmosphäre war nun über Südwestdeutschland überwiegend antizyklonal geschichtet, wobei hochnebelartige Bewölkung nur wenig Sonnenschein zuließ. Insgesamt zwölf Tage lang, bis zum 21. Oktober, befand sich die Region in einer zyklonalen Höhenströmung, die erst mit dem zeitnahen Exaktwerden der beiden H*-Aspekte von Juno 90° Pluto und Juno 144° Neptun beendet wurde und in eine antizyklonale Strömung überging. Hoch Quinta bestimmte in den folgenden Tagen das Wetter. Es bewegte sich bis zum 22. mit seinem Kern von Großbritannien nach Frankreich und verharrte dort bis zum 23.Oktober. Der Premeteo-Index summierte auf +51.
Tiefdruckphase 3: Am 24. hatte Hoch Quinta seinen Kern bereits nach Österreich verlagert und Tief Valentin dehnte seinen Isobarenbereich im Laufe des Tages kurzfristig über unsere Region aus. Der Premeteo-Index war schon am Vortag auf
-12 gefallen und hatte am 24. noch einen Wert von -8.
Hochdruckphase 4: Vom 25. bis zum 26. bewegte sich Hoch Sophie mit seinem Kern relativ rasch vom Ostatlantik kommend nach Osteuropa. Der Premeteo-Index summierte auf -8
Tiefdruckphase 4: Der rasche Durchzug des Hochs ging mit einem negativen Index am 26. einher und machte am 27. und 28. den Vorstoß von Tief Wymar vom Atlantik bis in unsere Region möglich. Am 28. wurde die Konjunktion von Merkur mit Haumea exakt, verstärkte damit den Eckpunkt des oben beschriebenen, kosmogeometrischen Rechtecks und ging mit dem erwarteten T-Impuls einher trotz des flach positiven Premeteo-Index am 28. Oktober. Der Premeteo-Index summierte über beide Tage auf -10.
Hochdruckphase 5: Am 29. trat im Premeteo-Index mit -26 Punkten ein einzelner negativer Tag zwischen zwei flach positiven Tagen auf. Der negative Wert kam durch die T-Aspekte zustande, die nach 12 UTC des Vortags exakt wurden: Merkur 0° Haumea A, Merkur 180° Eris Tf und Pallas 150° Varuna T*. Die Luftdruckkurve hatte aber schon am 28. ihr Minimum erreicht und bewegte sich mit den beiden unbekannten Aspekten Neptun 135° Haumea ?* und Haumea 180° Eris ?* im Index 3 am 29. deutlich nach oben. Hoch Tomoka über dem westrussischen Raum dehnte seinen Einfluss kräftig nach Westen aus und blockierte Tief Yorsch, das vom Ostatlantik nach Westeuropa drängte. Es standen sich am 31. die Aspekte Merkur 60° Quaoar H und Merkur 60° GaZ Tf, sowie Mars 150° Eris T und Jupiter 144° Eris H* gegenüber. Auf 500 hpa lag am 31. der Kern eines Hochs über Westdeutschland, während sich ein Kaltlufttropfen über Sizilien etabliert hatte. Der Premeteo-Index summierte über die letzten drei Tage des Oktobers auf -32.

Zusammenfassung: Der Oktober 2015 war bezüglich der kosmischen Konstellationen ein besonders komplexer und herausragender Monat, dem die Premeteo-Prognoseregeln nicht Genüge tragen konnten. Nur an rund der Hälfte der Tage stimmte die prognostizierte mit der realen Strömung überein. Das war der bisher problematischste Monat dieses Jahres.
 
Zu den herausragenden Konstellationen des Monats gehören die beiden anhaltenden Konjunktionen, die die Kuipergürtel-Kleinplaneten aus der Perspektive der Erde mit dem Galaktischen (GaZ) und dem Supergalaktischen Zentrum (GSZ) bildeten und die nächsten Monate noch bilden werden: Quaoar 0° GaZ und Makemake 0° GSZ. Hinzu kam die Ausbildung eines ab dem 28. September im 1°-Toleranzbereich exakten kosmogeometrischen Rechtecks mit Orcus, Haumea, Neptun und Eris als Eckpunkten. Mars, Sonne und Venus passierten Orcus in der ersten Hälfte des Monats, was jeweils mit einer Zyklonalisierung der Atmosphäre einherging, die durch den Premeteo-Index nicht angezeigt war. Der Strömungsimpuls eines kosmo-geometrischen Gebildes höherer Ordnung ist nicht unbedingt aus der Summe der einzelnen Impulse der Winkelbeziehungen abzuleiten. Es ist ein in menschlichen Maßstäben einmaliges Ereignis, das seine Struktur im regionalen Luftdruck- und Strömungsverhalten aber deutlich erkennbar werden lässt.

Im letzten Drittel des Monats, als der Premeteo-Index sich hauptsächlich im negativen Bereich bewegte, war die Atmosphäre über unserer Region dann stärker antizyklonal geschichtet, als erwartet. Zu einem flachen Tiefdruckdurchgang kam es nur, als Merkur mit Haumea in Konjunktion trat, der am linken, unteren Eckpunkt des oben beschriebenen, kosmogeometrischen Rechtecks positioniert war und derzeit noch ist. Das kosmogeometrische Rechteck bleibt bis zum 24. November 2015 als geschlossene Figur im 1°-Toleranzbereich erhalten. Vom 16. bis zum 21. November wird Juno mit Haumea in Konjunktion treten!

SW-D befand sich an 18 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +171, das einer Indexzahl von +9,50 pro Tag entsprach.
 
An 13 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +123, das einer Indexzahl pro Tag von +9,46 entsprach.

Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 11 Tagen falsch (vom 5. bis 10., am 13., 14., 16., 18. und 22.), an 11 Tagen richtig und an 9 Tagen tendenziell richtig.

 

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Kosmogramm 10/2015

Dem interessierten Leser ist es möglich, sich die Konstellationen einzelner Tage anzusehen durch die zur Verfügung stehende dynamische Kosmogrammgraphik.