September 2016

Auswertung 2016/05

 

Allgemeine Beschreibung der Diagramme

Erklärungen zu den verwendeten Fachbegriffen erhalten Sie im: link-arrow-grauGlossar

Das Diagramm zeigt den original Premeteo-Prognose-Index wie er vorab im Internet veröffentlicht war.

 

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Index 1: Summe aus den quantifizierten Wertzuordnungen der täglich exakten Impulsaspekte von 12 UTC des Vortags bis 12 UTC des betreffenden Tags

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Premeteo-Index: setzt sich zusammen aus Index 1, den quantifizierten, täglich exakten Symmetrien (12-12 UTC) und den quantifizierten Impulsauslösungen durch Konjunktionen, die sich an dem betreffenden Tag in einem Exaktheitsbereich von ± 1° befinden. Er ist massgeblich für die Prognose. Verläuft der Premeteo-Index im negativen Bereich, ist mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für eine zyklonale Impulsierung (T = Tiefdruckwetterlage) der Atmosphäre über SW-Deutschland zu rechnen, verläuft sie im positiven Bereich ist eine größere Wahrscheinlichkeit für eine antizyklonale Strömung (H = Hochdruckwetterlage) gegeben. Der Premeteo-Index befindet sich noch in Entwicklung und soll durch weiterführende Forschung verbessert werden.
Die Differenz zwischen Premeteo-Index und Index 1 ergibt sich demnach durch die gleichzeitig auftretenden Impulse von Symmetrien und Konjunktionen.


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Luftdruck: täglicher Luftdruckwert der DWD-Wetterstation Lahr um 6 UTC (entnommen der Berliner Wetterkarte) minus 1015 hpa.


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Trendlinie des Premeteo-Index, die seinen Verlauf in einer mathematisch geglätteten Form zeigt.

 

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H, T: real eingetretene Hoch- und Tiefdruck-Bodenwetterlagen, deren Dauer durch Pfeile über der Datumsachse gekennzeichnet ist.

 

 

Wetterlagenverlauf Juli 2016 im Vergleich zur Premeteo-Indexprognose für Südwest-Deutschland

(Die Wetterlagenbeschreibungen wurden anhand der Berliner Wetterkarten erstellt.)

Zusammenfassung:

Der Juli 2016 erwies sich nach den beiden problematischen, vorangegangenen Monaten wieder als ein „normaler“ Prognosemonat. Zehn Tage waren bezüglich der Strömungsform falsch prognostiziert, an sieben Tagen hatte der Premeteo-Index dabei jedoch einen Wert kleiner Betrag 10. Dadurch fiel die Prognose durch die Wettersymbole recht gut aus. Nur an 3 Tagen war sie falsch.

Die drei Fehlprognosetage bei hohem Premeteo-Index ereigneten sich in der Mitte des Monats vom 15. bis 18. Juli. An der Rückseite von Tief Ulrike stieß am 15. Juli maritime Polarluft bis weit nach Süden vor und stabilisierte die untere Atmosphäre zu einer antizyklonalen Strömung, dem Hoch Burkhard, während auf 500 hpa die Region weiterhin im Bereich des Höhentrogs lag, wie es dem negativen Premeteo-Index entsprach. Das heißt, die antizyklonale Strömung am 15. am Boden war zunächst rein thermodynamisch bedingt. Am 16. stellte sich die Atmosphäre über unserer Region doch auch in der Höhe auf eine antizyklonale Strömung um. Eine 135°- Symmetrie von Saturn zu Sonne und Uranus kam an diesem Tag in den 1°-Toleranzbereich, erreichte am 18. gegen 9 UTC ihren exaktesten Moment und löste sich bis 24 UTC des gleichen Tages wieder auf.
Es kam in diesem Zusammenhang zu einem spiegelbildlich gegensätzlichen Verlauf von Luftdruck- und Premeteo-Index-Kurve, wie es im letzten Monat bei starker Aspektierung des  retrograd rotierenden Uranus schon aufgetreten war. So wäre diese Symmetrie mit Uranus ein weiteres Indiz für eine mögliche Umpolung von Raum-Zeit-Strukturen durch die retrograde Eigenrotation eines an bestimmten, geometrischen Figuren beteiligten Planeten!

Die schon seit dem 13. Mai 2016 bestehende Konjunktion von Uranus mit Eris hält noch
immer an, und seit dem 12. Juli 2016 haben sich wieder die ekliptischen Positionen von
Quaoar und dem Galaktischen Zentrum unserer Milchstraße auf weniger als 1° angenähert.
So bildet Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum erneut eine Konjunktion, die aber nicht
mehr - wie im Jahr 2015 - völlig exakt werden wird. Ab dem 5. August 2016 wird jedoch auch
wieder Makemake, ebenfalls ein Kleinplanet im Kuipergürtel wie Pluto oder Quaoar, in
Konjunktion mit dem Supergalaktischen Zentrum M87 treten. Er hat noch eine ganze Reihe
exakter Konjunktionen mit M87 vor sich. Die ersten beiden exakten Konjunktionen fanden
am 04.11.2015, sowie am 28.02.2016 statt. Weitere, exakte Momente der ekliptischen
Positionen stehen noch für den 21.09.2016, den 24.04.2017 und den 05.08.2017 aus. So
haben wir seit 2015 und noch bis ins Jahr 2018 die Gelegenheit Zeugen einer sehr seltenen,
für die Erde kosmisch intensivierten Raum-Zeit-Struktur zu sein, deren Auswirkungen wir
aufmerksam beobachten können.

Lange anhaltende Konjunktionen von Körpern weit außen im Sonnensystem oder mit den
Galaktischen Zentren, für die sehr langsame Relativbewegungen gegenüber der Erde
charakteristisch sind, bedeuten für die Premeteo-Prognose-Systematik eine zeitweise
einseitige Überbetonung des Index 3 durch aktivierte, fast-exakte Langsamläufer-Impulsaspekte. Dadurch kann es vermehrt zu Fehlprognosen kommen, aber dadurch werden
auch neue, noch unbekannte, kosmische Zusammenhänge sichtbar!

Beschreibung der Wetterlagen:
Hochdruckphase 1: Der Monat begann mit einer flachen, antizyklonalen Zone, die vom Mittelmeer bis über das südliche Deutschland reichte. Am 2. Juli nahm Tief Pamelia-Oliane kurz Einfluss auf unsere Region, und es kam lokal zu kräftigen Niederschlägen. Bis zum Mittag setzte sich jedoch schon das Azorenhoch durch, das  den Namen Yogi erhielt und am 3. mit seinem Kern über Süddeutschland zu liegen kam. Hoch Yogi bestimmte auch am 4. und 5. das Wetter und verlagerte sich dabei langsam nach Osteuropa. Am 6. wechselte die Region in den Isobarenbereich  von Hoch Zacharias über dem Ostatlantik. Sein Kern verlagerte sich zum 7. nach Belgien und brachte angenehm klares Sommerwetter ohne Schwüle. Sonne und Merkur befanden sich miteinander in Konjunktion und beide zugleich in Opposition zu Pluto. Hoch Zacharias wanderte mit seinem Kern über den Balkan und Hoch Axel rückte von der Biskaya nach. Es bestimmte noch bis zum 9. die Wetterlage und zog dann ebenfalls nach Osten über den Balkan ab. Der Premeteo-Index summierte über die 10-tägige Hochdruckphase auf +65.
Tiefdruckphase 1: Bis zum Mittag des 10., bei auffallend klarer Atmosphäre mit hohen Temperaturen, stellte sich die Wetterlage auf eine zyklonale Strömung durch Tief Tiba um, das seinen Kern vom 10. zum 11. Juli westlich von Irland zur Nordsee bei Schottland verlagerte. Auch am 12. und 13. blieb Tief Tiba wetterbestimmend. Es kam zu Gewittern und lokal kräftigen Niederschlägen. Am 14. hatte sich ein Trog  von Tief Tiba über Südskandinavien zum Tiefdrucksystem Ulrike über Norditalien und Österreich ausgebildet. Während es sich nach Polen verlagerte, zyklonalisierte es unsere Region aus Osten. Dies ging einher mit Orcus 45° Haumea T*, Venus 144° GSZ T und der Konjunktionssymmetrie Merkur 2° Venus Varuna. Die Achse des Höhentrogs verlief genau über der Region. Charakteristisch für diese 5-tägige Tiefdruckphase war die relativ geringe Luftdruckabsenkung, verbunden mit einer kräftigen Abkühlung der Atmosphäre bei Merkur 90° Ceres und 90° Juno. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Tiefdruckphase auf -98.  
Hochdruckphase 2: An der Rückseite von Tief Ulrike stieß am 15. Juli maritime Polarluft bis weit nach Süden vor und stabilisierte die untere Atmosphäre zu einer antizyklonalen Strömung, dem Hoch Burkhard, während auf 500 hpa die Region weiterhin im Bereich des Trogs lag, der langsam seine Achse nach Osten verlagerte. Der Premeteo-Index zeigte noch immer negative Werte an. Am 17. schwächte sich Hoch Burkhard etwas ab und zerfiel in zwei Kerne. Am Abend des 16. war die Merkur-Venus-Konjunktion exakt geworden, die als ambivalenter Aspekt gilt. Bei den begleitenden Aspekten von Merkur- und Venus setzten sich über Südwestdeutschland aber eindeutig die Venus-H-Impulse durch. Da ist vor allem der Hf-Aspekt Venus 90° Apogäum am 17. zu nennen. Der Premeteo-Index lag noch immer im negativen Bereich, da seit dem 12. Juli die Konjunktion von Quaoar mit dem Galaktischen Zentrum wieder in den 1°-Exaktheitsbereich eingetreten war und von da an den T*-Aspekt  Varuna 150° Quaoar mit -11 Punkten nun wieder täglich aktivierte. Das war eine ähnliche Situation wie im Sommer 2015, als der Premeteo-Index ebenfalls durch die dauerhafte Aktivierung von Varuna-T*-Aspekten durch die Quaoar-GaZ-Konjunktion anhaltend im negativen Bereich verlief. Die Erfahrung war, dass die damals zahlreichen, im Index 1 exakt werdenden H-Aspekte  ihre Präsenz auf 500 hpa etablierten, und bei Hf- oder H*-Aspekten der Asteroiden die Atmosphäre immer wieder bis in die unteren Schichten stabilisiert wurde. Ähnliche Verhältnisse traten auch jetzt am 18. auf. Im Index 1 wurden gegen 17 und 18 UTC zwei Juno-H*-Aspekte exakt. Der Premeteo Index hatte einen negativen Wert von -23, der aus Index 2 und Index 3 kam. Im Index 2 waren es zwei Symmetrien, in denen jeweils der T-Aspekt Sonne 135° Saturn auftrat. Nach aktualisierter Regel würde dieser Aspekt nur noch einmal berechnet werden, was aber an der negativen Endsumme (-16) nicht viel ändern würde, der Tag bliebe eine Fehlprognose. Interessant ist jedoch, dass bei der zweiten Symmetrie anstelle von Neptun Uranus beteiligt war (siehe Tabellen) und dass dadurch hier möglicherweise wieder – wie im Juni 2016 beschrieben -  eine Impulsumwendung stattfand, die den Sonne-Saturn-T-Aspekt betraf! Hoch Burkhard verweilte auch noch am 19. als flache Hochdruckzelle über Deutschland. Der Premeteo-Index summierte über die 5-tägige Phase auf -56.
Tiefdruckphase 2: Am 20. kam unsere Region in den flachen, zyklonalen Einflussbereich von Tief Waltraud südlich von Island. Tief Xaveria bildete sich am 21. über der Nordsee, am 22. gesellte sich noch Tief Yvi nordwestlich von Schottland dazu. Die anhaltende Tiefdrucklage ging wieder mit lokalen Starkregenereignissen über Deutschland einher. Sie fand in Übereinstimmung mit einem negativen Premeteo-Index statt. Dieser wurde am 23. positiv, doch das flache Tief Xaveria, nun mit Kern über den Beneluxländern, bestimmte noch einen Tag länger die Wetterlage. Der Premeteo-Index summierte über die 4-tägige Tiefdruckphase auf -25.
Hochdruckphase 3: Das Azorenhoch dehnte am 24. und 25. nur langsam seinen Einfluss über Südwestdeutschland aus. Lokal kam es noch zu Gewitterbildungen. Auch vom 26. zum 27. (Premeteo-Index +17) blieb diese flach antizyklonale Lage an der Ostgrenze des Azorenhochs bestehen, dehnte sich aber dann am 28. trotz leicht fallenden Luftdrucks bis über Mitteldeutschland aus. Am 29. zeigte der Premeteo-Index einen Wert von -5 Punkten an, doch blieb in Begleitung des Hf-Aspekts Merkur 90° Mars eine schwache, antizyklonale Lage über dem südlichen Teil Deutschlands erhalten. Der Premeteo-Index summierte über die 6-tägige Hochdruckphase auf +29.
Tiefdruckphase 3: Die zyklonale Strömung von Tief Arvenn-Brigitte über  Nordmeer/Skandinavien setzte sich gegenüber dem Premeteo-Index um einen Tag verspätet bis in unsere Region durch und brachte an den letzten beiden Tagen des Juli lokale Gewitter mit zum Teil kräftigen Niederschlägen. Dies geschah in Übereinstimmung mit dem gleitenden Durchschnitt des Premeteo-Index. Er summierte an den beiden Tagen auf -2.

SW-D befand sich an 20 Tagen im Einflussbereich antizyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab +38. Dies entsprach einer Indexzahl von +1,9 pro Tag.
An 11 Tagen befand sich SW-D im Einflussbereich zyklonaler Strömung. Die Summe des prognostizierten Premeteo-Index für diese Tage ergab –125. Dies entsprach einer Indexzahl von -11,36 pro Tag.
Die Prognose durch die Premeteo-Wettersymbole war an 3 Tagen falsch (am 2. 18. und 20.  ), an 15 Tagen richtig und an 13 Tagen tendenziell richtig.


 


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