Die Wettersymbole werden entsprechend dem täglichen Premeteo-Index-Wert eingesetzt.
Hierbei gilt:

 

premeteo-wetter-2 Symbol bei einer Indexzahl  größer +9
Überwiegend sonniges Wetter, Niederschlag wenig wahrscheinlich
wechselhaft, teils heiter, teils dicht bewölkt, Niederschlag möglich

Symbol  bei einer Indexzahl größer -9 und kleiner +9 Teils heiter, teils stark bewölkt, Niederschlag möglich
(Dieses Symbol wird auch benutzt, wenn ein einzelner Tag mit negativem Index zwischen zwei Tagen mit positivem Index steht, ebenso wenn ein einzelner Tag mit positivem Index zwischen zwei Tagen mit negativem Index steht.)

überwiegend stark bewölkt, Niederschlag wahrscheinlich Symbol bei einer Indexzahl kleiner -9
Überwiegend bewölkt, Niederschlag wahrscheinlich

Der momentane geographische Gültigkeitsbereich der Premeteo-Langzeitprognosen liegt in Nord-Süd-Richtung zwischen Basel und Mannheim und in Ost-Westrichtung zwischen den Vogesen und der Schwäbischen Alb als den äußeren Grenzen.

Prognosenraum

Prognosesicherheit

Vorhergesagt  werden kann zurzeit nur, ob zu einem bestimmten Datum mit größerer Wahrscheinlichkeit eine zyklonale oder eine antizyklonale Bodenströmung über Südwestdeutschland herrschen wird. Zyklonale Strömungen bewirken Tiefdruckgebiete mit aufsteigenden Luftmassen, antizyklonale Strömungen Hochdruckgebiete mit absteigenden Luftmassen. Für jeden Tag wird auf astronomischer Basis der Premeteo-Index errechnet, der bei negativen Vorzeichen eine zyklonale und bei positivem Vorzeichen eine antizyklonale Strömung prognostiziert und sich auf die zu erwartende Großwetterlage der Region bezieht. Die Forschung ist erst wenige Jahre jung und verfügt daher noch nicht über einen langen Erfahrungszeitraum. Nach Ablauf eines Monats wird innerhalb von 10 Tagen eine Evalution der täglichen Prognosen im Hauptmenü unter "Evaluation der Prognosen" detailliert dargestellt. Der reale Wetterlauf wird mit dem prognostizierten Premeteo-Index verglichen und die Fehlprognosetage werden besprochen.

 

Die Symbole gelten für die relativ große Region von SW-Deutschland. Beim Auf- oder Abzug einer Front kommt es natürlich zwischen den einzelnen  Landesteilen zu deutlichen Zeitverschiebungen. Die landschaftlichen Unterschiede von Berg- oder Tallagen können die Wettersituation ebenfalls lokal unterschiedlich prägen (z. B. Nebel, Inversionsbewölkung).
Temperatur und Feuchtigkeitsgehalt der Luft können nicht vorherbestimmt werden.

Zyklonale und antizyklonale Strömungen über Südwestdeutschland können zurzeit mit einer Prognosesicherheit von rund 70 % vorhergesagt werden und beziehen sich auf die Atmosphäre der Bodenschicht. Siehe  link-arrow-grauEvaluation der Prognosen

 


Für ein intensiveres Studium des Isobarenverlaufs der aktuellen Wetterlagen, sowie der Höhenströmung auf 500 hpa besteht die Möglichkeit sich die Berliner Wetterkarte zu abonnieren: link-arrow-orange http://wkserv.met.fu-berlin.de/
Die Wetterzentrale bietet unter link-arrow-orange http://www.wetterzentrale.de verschiedene Boden- und Höhenwetterkarten an.

 

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